Star Wars, Episode VII: Das Erwachen der Macht

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Von Trevor Lynch (Greg Johnson), übersetzt von Deep Roots. Das Original Star Wars, Episode VII: The Force Awakens erschien am auf Counter-Currents Publishing /North American New Right.

Audioversion: Um das Audio [des englischen Originals] anzuhören, hier klicken. Um die MP3 herunterzuladen, hier klicken und „save link as“ oder „save target as“ wählen.

Der neue „Star Wars“-Film ist genau das, was ich mir darunter aufgrund der Vorschauen und der Tatsache vorgestellt hatte, daß J. J. Abrams der Regisseur war, ein so vulgärer und kunstloser Filmemacher, daß er Jerry Bruckheimer wie Ingmar Bergman aussehen läßt. Das Erwachen der Macht ist keine Hommage, sondern ein Abklatsch. Es ist kein Neustart, sondern einfach ein Remake von Krieg der Sterne mit ein bißchen Das Imperium schlägt zurück dazu.

Ich habe es kommen sehen: Abrams hat immerhin den Neustart der „Star Trek“-Filme schlimm verbockt. Und statt sich für den zweiten eine neue Handlung auszudenken, machte er ein völlig verpfuschtes Remake von Der Zorn des Khan. Die Absurdität ist natürlich, daß es da draußen ganze Universen von Fan fiction zu Star Trek und Star Wars gibt, aus denen er hätte klauen können. Bloßer Mangel an Fantasie und Originalität hat ihn also nicht dazu gezwungen, existierende Filme neu zu verfilmen.

Meine Zusammenfassung der Handlung macht Anleihen bei einem ziemlich ulkigen Mem, das im Netz herumgeistert, und korrigiert und verstärkt es. Ja, sie enthält Spoiler. Der Film beginnt auf dem Wüstenplaneten Tatooine Jakku, wo ein Waisenjunge Waisenmädchen namens Luke Rey sich am Rande der Gesellschaft seinen Lebensunterhalt zusammenkratzt. Ebenfalls in der Wüste von Tatooine Jakku lebt ein alter, bärtiger, in Roben gekleideter Eremit namens Obi-wan Kenobi Lor San Tekka, gespielt vom prominenten englischen schwedischen Schauspieler Alec Guinness Max von Sydow, der arkanes Wissen über die Macht besitzt. Kenobi Tekka wird später von seinem Schüler Darth Vader Kylo Ren getötet, der zur Dunklen Seite übergelaufen ist.

Einem putzig piepsenden und brabbelnden Droiden namens R2D2 BB-8 auf Tatooine Jakku werden geheime Informationen anvertraut, die wesentlich sind für die Rebellion den Widerstand gegen das Imperium die Erste Ordnung, einen totalitären Staat unter der Führung des Imperators Obersten Anführers Palpatine Snoke, der ein Eingeweihter in die Dunkle Seite der Macht ist. Verfolgt wird der Droid von Palpatines Snokes rechter Hand, Darth Vader Kylo Ren, seinem Schüler bei der Erforschung der Dunklen Seite.

Luke Rey findet den Droiden und wird in die Rebellion den Widerstand hineingezogen, als das Imperium die Erste Ordnung sein Zuhause ihre Heimatstadt auf der Suche nach R2D2 BB-8 zerstört. Luke Rey und R2D2 BB-8 gelingt an Bord der Millennium Falcon mit Hilfe ihres Kapitäns Han Solo und seines Ersten Maats Chewbacca gerade noch die Flucht von Tatooine Jakku. Darth Vader Kylo Ren verfolgt sie. Lukes Reys Helfer Han Solo Finn ist ein bißchen ein Schurke und Feigling, aber schließlich wandelt er sich und schließt sich dem Kampf gegen das Imperium die Erste Ordnung an.

Luke Rey und Gefährten erfahren, daß das Imperium die Erste Ordnung eine Superwaffe geschaffen hat, den Todesstern die Sternkillerbasis, eine Raumstation von der Größe eines Mondes Planeten, die einen ganzen Planeten ein ganzes Sonnensystem sprengen kann.

Luke Rey erfährt auch, daß er sie die Fähigkeit hat, sich die Macht zu Nutze zu machen. Diese Fähigkeit wird innerhalb von Familien weitergegeben, und Luke Rey hat sie von seinem ihrem Vater Darth Vader Luke Skywalker geerbt. Auf einem Dschungelplaneten begegnet Luke Rey einer langlebigen kleinen grünen gelben Gummikreatur, die Weisheit vermittelt. Ebenfalls auf dem Dschungelplaneten steigt Luke Rey in eine Höhle einen Keller hinab und hat eine Vision von seinem ihrem Vater und dem Eingeweihten in die Dunkle Macht, Darth Vader Kylo Ren.

Ren ist jedoch nicht Reys Vater, er ist ihr Cousin. Seine Mama ist Prinzessin Leia, und sein Vater ist Han Solo. Darth Vader Kylo Ren begegnet seinem Sohn Vater Luke Sykwalker Han Solo auf einem Laufsteg über einem Abgrund in der Wolkenstadt Sternkillerbasis. Aber Ren hackt nicht die Hand seines Vaters ab, denn das wäre abgeschaut, und J. J. Abrams ist ein Künstler mit Integrität. Stattdessen tötet Ren seinen Vater.

Die Rebellion der Widerstand entdeckt eine Schwäche des Todessterns der Sternkillerbasis: den Thermalauslaß Thermalirgendwas. Die Rebellion der Widerstand greift mit ihren seinen X-Flügel-Jägern unter der Führung des Pilotenasses Poe Dameron an, der das Ziel trifft und den gesamten Todesstern die gesamte Sternkillerbasis zur Explosion bringt. Zum Glück kommt Darth Vader Kylo Ren vom von der explodierenden Todesstern Sternkillerbasis frei, sodaß wir erwarten können, daß er in mindestens zwei weiteren elenden Filmen wiederkehrt, die vielleicht von einer weiteren elenden Trilogie über seine Kindheit gefolgt wird.

Am Ende des Films begibt sich Luke Rey zu einem entfernten Planeten, um die Wege der Macht vom letzen lebenden Jedi-Meister, Yoda Luke Skywalker, zu erlernen.

Ich wußte schon beim Reingehen, daß Das Erwachen der Macht abgekupfert sein würde. Die Vorschauen haben auch klargemacht, daß es stellenweise visuell beeindruckend sein würde. Aber ich war echt überrascht von den langweiligen Dialogen, der stagnierenden Dramatik und dem völligen Fehlen von Magie. Selbst als reines Spektakel ist es den früheren Filmen weit unterlegen.

Daisey Ridley war als Rey ziemlich gut, obwohl ich „starke Frauen“ als Hauptfiguren in Actionfilmen sehr satt habe. Der Feminismus lehrt Werte, die junge Frauen dazu verleiten, weniger glücklich und selbstverwirklicht zu sein als traditionellere Frauen.

John Boyega war eine schlechte Wahl als Finn. Es ist nicht nur, daß ich schwarze Schauspieler als männliche Hauptfiguren nicht mag, was den falschen Eindruck vermittelt, daß Schwarze in Autoritätspositionen genauso fähig sind wie Weiße. Es ist nicht nur, daß die Paarung schwarzer Männer mit weißen Frauen auf der Leinwand weiße Mädchen dazu ermutigt, falsche romantische Entscheidungen zu treffen, sich dramatisch erhöhten Risiken für Vergewaltigung, Körperverletzung, Mord, Geschlechtskrankheiten, Drogenmißbrauch und Alleinerzieherinnentum auszusetzen. Es ist nicht nur, daß afrikanische Midi-Chlorianerwerte zwei Standardabweichungen niedriger sind als weiße.

Nein, ich mag einfach das Gesicht dieses Kerls nicht. Er sieht sehr afrikanisch aus: vorspringender Kiefer, große Lippen und Zähne, platte Nase mit riesigen Nasenlöchern etc. Er schwitzt viel, sein Mund steht immer offen, und die Kamera taucht praktisch in seine Nasenlöcher ein. Finn ist auch ein Lügner und ein bißchen ein Feigling (der Han-Solo-Charakter des Remakes). Es verwundert wenig, daß er nach all seinen Bemühungen, Rey zu beeindrucken und zu retten, am Schluß in der Friend zone landet. Hoffen wir, daß er dort bleibt.

Adam Driver spielt Kylo Ren, die lächerliche Darth-Vader-Billigkopie, inklusive schwarzem Helm. Ren hat null Würde. Er ist so spindeldürr wie Barack Obama und strengt sich genauso an. Er hat Wutanfälle wie ein Teenager. Er soll von emotionalen Konflikten geplagt sein. So heißt es jedenfalls im Drehbuch. Aber das kommt auf der Leinwand nicht rüber. Seine beste Szene ist das Schlußduell im Wald mit Rey. Aber ich dachte, daß man ein langes Training bräuchte, um ein Lichtschwert zu führen, und Rey hat keines gehabt.

Ein weiterer Grund, warum ich dachte, daß dieser Film schlecht sein würde, war die Entscheidung, Nostalgie zu servieren, indem man Darsteller aus den ersten drei Filmen wieder auftreten ließ. Harrison Ford als Han Solo schnauft durch die Actionszenen und liefert seine Dialogzeilen ohne Überzeugung ab. Carrie Fishers Auftritt als Leia ist so steif wie ihr botox-behandeltes Gesicht. Ihre Stimmbänder scheinen teilweise genauso gelähmt zu sein. Sie sollte warm und mütterlich sein, aber sie ist so reptilisch, daß ich erwartete, daß eine gespaltene Zunge zwischen ihren kleinen Dialogkrächzern hervorzucken würde. Es gibt null Chemie zwischen Ford und Fisher. Mark Hamills Luke Skywalker kam am besten rüber, vielleicht dank der Tatsache, daß er keine Dialogzeilen hatte. Chewbacca, Admiral Ackbar und die Droiden sehen aber gut aus. Sie sind kein bißchen gealtert.

Der Tiefpunkt des Films war General Hux (gespielt vom blonden, blauäugigen Domhnall Gleeson), wie er eine hitlereske Rede vor einer Versammlung wie beim Nürnberger Reichsparteitag hält, worauf die Sturmtruppler mit einem römischen Gruß reagieren. Sowas läßt George Lucas subtil aussehen. (Lucas huldigte natürlich Triumph des Willens im Finale des ersten „Star Wars“-Films, und natürlich erinnern Sturmtruppler uns an Sturmtruppen, und der Grand Moff erinnert – mich zumindest – an den Großmufti.)

Das Beste an Das Erwachen der Macht ist John Williams’ Musik, aber ich habe genau hingehört, und was daran großartig ist, ist nicht neu, und was neu ist, ist nicht so großartig.

Viele rassebewußte Weiße haben Das Erwachen der Macht wegen seiner politkorrekten Elemente boykottiert (eine feministische Heldin, ein schwarzer Held). Aber in Wahrheit ist das nicht schlimmer als die meisten Filme heute, und es erreicht sicherlich nicht das Niveau des Bösen wie in Verblendung (The Girl with the Dragon Tattoo). Dieser Film ist nicht so sehr böse, als er zynisch, gierig und inkompetent ist. Ich habe ihn emotional völlig kalt lassend gefunden.

Ich bin nie ein großer Fan von Star Wars gewesen, aber ich habe alle Soundtracks gesammelt, und aus irgendeinem Grund ist Das Imperium schlägt zurück immer ein „Trostfilm“ gewesen, den ich etwa einmal pro Jahr hervorhole, für gewöhnlich an einem elenden Regentag. Vor ein paar Jahren bekam ich zu Weihnachten einen Blu-ray-Spieler, und ich habe alle sechs Lucas-Filme angesehen. Ich hatte Krieg der Sterne (ich nenne es nicht Eine neue Hoffnung) seit der Kindheit nicht mehr gesehen, und trotz der jugendlichen Elemente gibt es darin echte Magie. Lucas zapft da urtümliche indoeuropäisch-heidnische Themen an: eine Macht, die jenseits der Dualität von Licht und Dunkelheit liegt, initiatische Orden von Kriegerasketen, die Superkräfte erlangen, indem sie sich die Macht nutzbar machen, die Verbrennung der Toten, und so weiter.

Der Vergleich von Das Erwachen der Macht mit dem Original ließ mich Lucas als Regisseur neu schätzen lernen. Lucas mag bei der Auswahl der Darsteller schlecht gewesen sein, aber er wußte, wie man das Tempo von Szenen gestaltet und dramatisch fesselnde Darbietungen von Schauspielern bekommt, die so-lala sind, etwas, woran Abrams wiederholt scheitert.

Ich denke, der entscheidende Unterschied liegt in der Aufrichtigkeit. Lucas nimmt Krieg der Sterne ernst, wohingegen Abrams es mit jüdischer Kulturironie vergiftet und ein „Produkt“ schafft, das hohl klingt und wie eine Farce rüberkommt. Es gibt Zeiten, wo dieser Film nur zwei Klicks von Spaceballs entfernt ist. Das Schwartz ist definitiv mit ihm*.

Die Vorläuferfilme hatten außerdem sehr komplizierte und faszinierende Handlungsstränge und schufen visuell überwältigende Welten. Wenn überhaupt, wird Das Erwachen der Macht uns die Vorläuferfilme noch mehr schätzen lassen. Sogar Die dunkle Bedrohung sieht jetzt im Vergleich dazu besser aus. Tatsächlich hoffte ich die ganze Zeit, daß es Jar Jars Schnauze sei, die sich unter Kylo Rens Maske verbirgt.

 

Kylo Ren

Kylo Ren

* * * * * * *

Anmerkungen des Übersetzers:

* = eine Anspielung auf eine Stelle im Film „Spaceballs“, wo es einmal heißt: „Möge der Saft mit dir sein“ (im Original „May the Schwartz be with you“, was seinerseits eine Anspielung auf „May the Force be with you“ ist).

Ein Kommentator im Originalstrang auf Counter-Currents deutete den Namen von J. J. Abrams als „Jar Jar Abrams“. (Mir fällt dazu auch „Jumping Jack Abrams“ ein [„Jumping Jack“ = Hampelmann].)

Kommentator „Proofreader“ schrieb:

Carrie Fisher ist wie Natalie Portman (Neta-Lee Hershlag) eine Jüdin, und das sieht man.

Kommentator Daniel Antinora schrieb:

Der naheliegende Titel für diesen Artikel wäre ein Wortspiel über das Weiterschlafen gewesen.

Star Wars: The Force Needs Five More Minutes

Worauf Greg Johnson als Antwort folgende Vorschläge brachte:

The Force hits Snooze“ („Die Macht drückt auf den Schlummerknopf [des Weckers]“) und „The Farce Awakens“ („Die Farce erwacht“)

und Kommentator Horus hinzufügte:

„The Jew Awakens“ („Der Jude erwacht“)

Ein weiterer Kommentator nennt sich „Mace Dindu“, was eine Anspielung sowohl auf den von Samuel L. Jackson gespielten schwarzen Jedi-Meister Mace Windu ist wie auch auf die unter amerikanischen WNs verwendete Bezeichnung „Dindus“ für kriminelle Neger (von „Dindu nuffin’“ – „Didn’t do nothing“ – „hab nix getan“).

Und hier ist noch eine Übersetzung des Kommentars von Guillaume Durocher aus dem CC-Originalstrang:

Gute Rezension.

Ein paar weitere Gedanken: Der Film ist das kulturelle Äquivalent eines Cheeseburgers, Spaß genug, aber ungesund. Ich bin sprachlos über die Fähigkeit des Hollywood-Medienkomplexes, ein globales historisches Ereignis zu schaffen, bei dem wir alle eine Kommunion aus mittelmäßigen Filmen wie diesem miteinander teilen. Der Film hat eine 95%-Bewertung auf Rotten Tomatoes mit dem Konsens: „Vollgestopft mit Action und bevölkert sowohl von vertrauten Gesichtern als auch frischem Blut, erinnert Das Erwachen der Macht erfolgreich an die frühere Herrlichkeit der Serie, während sie ihr erneuerte Energie injiziert.“ Absurd!

All dies ist im Grunde eine organisierte Smith’sche Verschwörung in der Medienindustrie von Hollywood. Und es funktioniert: Die Leute klatschten in meinem Kino, wann immer alte Charaktere wieder auftraten, und am Schluß des Films. Ein Weltereignis über Nostalgie, bald über Nostalgie wegen Nostalgie?

Die kulturelle Bedeutung von Star Wars, und daher dieses Films, sollte nicht unterbetont werden. Star Wars ist eines der bedeutendsten Filmfranchises aller Zeiten. Ich glaube, es spricht die Leute in unserem Zeitalter des liberalen Nihilismus genau deshalb an, weil, wie du schreibst, „Lucas urtümliche indoeuropäisch-heidnische Themen anzapft: eine Macht, die jenseits der Dualität von Licht und Dunkelheit liegt, initiatische Orden von Kriegerasketen, die Superkräfte erlangen, indem sie sich die Macht nutzbar machen, die Verbrennung der Toten, und so weiter.“

Daher nehmen Kinogeher eine fiktive Religion an („die Macht“), einen fiktiven Orden von Weltraum-Samurai (die Jedi) und ein fiktives intergalaktisches Königshaus in Gestalt der Skywalker-Familie, wobei die Seifenoper dem Publikum anscheinend nie langweilig wird. „Darth Vader“ und „Yoda“ sind universale Ikonen (ersterer hat zum Beispiel seltsame Auftritte im realen Leben in der Ukraine). Star Wars ist ein Campbell’scher Mythos, der den Durst nach dem Spirituellen, dem Heroischen, beantwortet. Hunderttausende Menschen, insbesondere in der englischsprachigen Welt, geben auf dem Volkszählungsformular „Jedi“ als ihre Religion an. Dies ist vermutlich meistens ein Scherz, aber es zeigt auch, daß die meisten Leute keinen ernsthaften Glauben an irgendeine Religion mehr haben können, und doch finden sie die fiktive Spiritualität von Star Wars reizvoll.

Wie J. J. Abrams sich die Saga fortzuführen entschied, ist also höchst wichtig. Bekanntlich waren die ursprünglichen Filme implizit weiß, und Abrams sagte, daß er das durch Hinzufügen von mehr Schwarzen, Asiaten und Fleisch zweifelhafter Herkunft rückgängig machen wolle. Die weibliche Hauptfigur als lichtschwertschwingende Jedi-Schülerin präsentiert Frauen natürlich völlig unrealistische Darstellungen ihrer körperlichen Stärke, was extrem gefährlich ist (so wie wann immer, wie es regelmäßig passiert, Polizistinnen von männlichen Kriminellen überwältigt und ermordet werden). Daher ist Star Wars von einem ziemlich traditionellen Film mit einer „Cowgirl-Prinzessin“ Leia auf die übertriebenere heutige Ideologie vom unbeschriebenen Blatt aktualisiert worden. (Und auch auf sinnlose und unerklärte britische ind irische Akzente…)

Das wiederkehrende und ständig mehr übertriebene Thema der wohlmeinenden Amateure, die auf magische Weise böse Profis besiegen, fällt mir insgesamt als ungesund auf. Kylo Ren ist in Ordnung, wenn er die Maske aufhat, und katastrophal ohne sie, noch schlimmer als Anakin als „problembeladener Teenager“!

Jenseits von all dem ist jedoch die Paarung John Boyega – Daisy Ridley. Angesichts dessen, daß Matthew Weiner (Mad Men) ausdrücklich seine Ressentiments gegen die WASPs als Motivation bei seiner Arbeit erklärt hat, ist es ziemlich plausibel, daß J. J. Abrams bei seinen scheinbar absurden Entscheidungen von ähnlicher ethnischer Feindseligkeit getrieben wird.

Boyega ist nicht nur schwarz, sondern er hat ein stereotypisch negroides Vorbiß-Gesicht. J. J. Abrams scheint darin zu schwelgen, ihn keuchen, schwitzen, herumfummeln und die gorillahaftesten Ausdrücke und Posen einnehmen zu lassen. Ridley ist im Gegensatz dazu wirklich sehr fein geformt und weist einen noblen britischen Akzent mit Queen’s English auf. Ich wage zu sagen, daß sie einen Archetyp der aristokratischen anglo-arischen Jungfrauenschaft in unserem kollektiven Unbewußten verkörpert.

Und was tut J. J. Abrams? Er verkuppelt sie miteinander. Natürlich! Oh, sicher, Ridley kreischt am Anfang des Films beinahe: „Nimm deine Hände von mir, du verdammter dreckiger Affe!“, aber sie lernt Boyegas Armgrabschen und seinen Instinkten zu vertrauen. J. J. Abrams läßt Han Solo, den sicherlich männlichsten Mann in der gesamten Serie, Ridley (die fast sicher seine Tochter oder deren Äquivalent ist) dem wohlmeinenden, glücklosen, schusseligen Boyega übergeben (Solo gibt ihm Ratschläge zu Beziehungen und wird zornig, als er erfährt, daß er ein Abwassertechniker ist…)

Und wenn er gut genug für das Intergalaktische Königshaus ist, dann ist er gut genug für euch, Goyim.

Blanda up!

Er-der-nicht-genannt-werden-darf wäre von nichts von all dem überrascht gewesen.

* * *

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2 Kommentare

  1. Homo Cosmicus

     /  Januar 7, 2016

    Das erwachen der Macht ist nicht nur misslungen sondern richtig schlecht.
    Der größte Kinoflopp der Star Wars Geschichte ist perfekt.
    Und die Rassenschande zwischen einen Neger und der weißen Frau wird von Hollywood wie immer in Scene gesetzt damit die europäischen Frauen wissen was sie zu tun haben wenn die Flüchtlingsstrategie umgesetzt wurde. Verliebt euch in einen Affen und die Macht ist mit euch.
    Einfach nur widerlicher Schmarn von den Hebräern/Hybriden aus der Zionistenbude Hollywood.

    Antworten
  2. Halber

     /  Januar 17, 2016

    Der Film ist purer Müll, aber was soll man von der Moneywood Müllfabrik noch anderes erwarten? Der Stamm ist nicht zu Kreativität und Originalität fähig, schade ist, dass ein großer Teil der Menschen heute so abgestumpft ist, und solch unwürdigen Mumpitz noch feiert und lobt. Was mich am meisten stört ist, Abrams schlägt bewusst weiter in die „immer auf die bösen Deutschen“ Kerbe. Zitat aus einem Interview mit Time:

    “That all came out of conversations about what would have happened if the Nazis all went to Argentina but then started working together again?’” Abrams said in the interview.

    “What could be born of that? Could The First Order exist as a group that actually admired The Empire? Could the work of The Empire be seen as unfulfilled? And could Vader be a martyr? Could there be a need to see through what didn’t get done?”

    Na, klingt das nicht nach prophylaktischem Geistesimpfen der Massen? Ich beobachte mit Freude einen Vorgang des Erwachens in vielen Menschen, der scheint auch denen nicht zu entgehen und man müllt gleich mal die Massen zu, damit das untergraben wird. Wir Deutsche werden von denen niemals in Frieden gelassen werden. Traurig, wie wenig das begreifen.

    Übrigens hoffe ich mal, dass in meinem Fall die Rassenschande nicht allzu übel ausgegangen ist.😉

    Antworten

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