Wird die nächste große „Welle“ des Feminismus endlich die sein, die ihn ersäuft?

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Von Jim Goad; Original: Will Feminism’s Next Big „Wave“ Finally Be the One That Drowns It?, erschienen am 5. Oktober 2015 auf Taki’s Magazine.
Übersetzung: Lucifex

Genau wie Periodenkrämpfe und Geburtswehen kommt der Feminismus in Wellen. Anscheinend befinden wir uns am Ende der dritten Welle und an der Schwelle zur vierten. Ich weiß auch nicht, was das eine und das andere bedeutet, daher habe ich nachgeschlagen.

Man stimmt allgemein darin überein, dass in den Vereinigten Staaten die erste Welle des Feminismus 1920 endete, als die Frauen das Wahlrecht gewannen. Diese Welle begann sich erstmals irgendwann in der Mitte der 1800er aufzubauen. Von Anfang an war sie von der spirituellen Idee eingefärbt, dass Frauen den Männern moralisch überlegen seien, ein Konzept, das durch alle Wiederholungen des Feminismus hindurch konstant geblieben ist.

Es war letztendlich klug – wenn nicht ausgesprochen hinterlistig – von den Regierungsvertretern, den Frauen das Wahlrecht zu geben, weil Frauen fast ohne Ausnahme jedes Mal für die Regierung stimmen werden.

Der Feminismus trat dann in eine gesegnete, vier Jahrzehnte lange Zeitspanne des Winterschlafs ein, nur um in den frühen 1960ern mit Betty Friedans The Feminine Mystique und ihrem Beharren darauf zu erwachen, dass der häusliche Segen für amerikanische Frauen in Wirklichkeit eine endlose Schleife aus Sklavenarbeit und Vergewaltigung in der Ehe sei. Kombiniert mit einem Eifer, mit der Schambehaarung voraus in die „Bürgerrechtsbewegung“ zu springen, damit die Frauen nicht zurückbleiben, wurde die zweite Welle wie ein kreischendes Pterodactylusbaby ausgebrütet.

Das war der Punkt, an dem der Feminismus wirklich nervig zu werden begann.

Es ist der Punkt, an dem die Frauen sich von ihrer Abhängigkeit von Männern „losrissen“, nur um von diesem Zuhälter-Daddy-Luden-Alphamann aller Alphamänner abhängig zu werden, von Big Brother. Und wie es ja so kommen musste, wurde der ganze Schwindel von der CIA unterstützt und begünstigt. Es war die Zeit, als Büstenhalter verbrannt und Slogans in Sprechchören gerufen und das Word „Sexismus“ geprägt wurde, um mit „Rassismus“ zu konkurrieren. Es war die Zeit, als der Feminismus sich hoffnungslos mit Marxismus und Dekonstruktionismus und Antikolonialismus und all jenen anderen –ismen verflocht, die immer alles Wertvolle zerstören. Es war die Zeit, als Frauen ein angeborenes „Recht“ behaupteten, ihre Föten entweder zu töten oder auszutragen, und dass Männer kein gesetzliches Recht hätten, gegen die Entscheidung der Frau Einsprüche zu erheben. Erinnert euch, Jungs – „Gleichheit“ ist immer ein Nullsummenspiel. Wenn sie etwas gewinnen, verliert ihr etwas.

Die zweite Welle dauerte bis in die frühen 1980er, als ein Schisma aufbrach. Puritanische Feministinnen behaupteten, dass alle Pornographie – und sogar jeder Geschlechtsverkehr – Gewalt gegen Frauen darstelle. Sie standen wie weibliche Pitbull-Terrier den „sex-positiven“ Feministinnen gegenüber, die behaupteten, dass es „ermächtigend“ sei, so viele Spalten zu lecken und so viel Sperma zu schlucken, wie sie nur konnten.

Die sex-positiven Damen gewannen diese Schlacht, weil die von der dritten Welle – nicht zu verwechseln mit Drittklässlern, obwohl ich nicht sehe, wie man diesen Fehler machen kann – darin schwelgen, sich „ihre Sexualität zurückzuholen“, indem sie das Wort SLUT [Schlampe] auf ihre Titten malen, mit blau gefärbten Achselhaaren für Selfies posieren und Sex mit so vielen Kreaturen auf Gottes grüner Erde haben wie möglich, nur um zu beweisen, dass sie sich nicht durch Beschämung zur Enthaltsamkeit zwingen lassen werden, selbst wenn man sie als „fett“ bezeichnen würde. Es ist der Zeitpunkt, ab dem erwachsene Frauen, die es wirklich besser wissen sollten, endlos über ihre Vaginas quasseln, als ob das irgend etwas Tiefschürfendes sei statt zutiefst dumm. Eindeutig sind all die wesentlichen Fragen bereits zu ihren Gunsten entschieden worden, sodass uns nur noch der emotionale moralische Zeigefinger bleibt.

Aber so witzig das alles auch klingt, so ist dies eindeutig die ärgerlichste aller feministischen Wellen gewesen. Sie geht mit offensichtlichen Falschheiten hausieren wie „Vergewaltigungskultur“ und „Gehaltskluft“ und die ärgerlichste von allen, der grausame Schwindel, dass wir immer noch in einem „Patriarchat“ leben.

Das muß der Grund dafür sein, dass Männer jünger sterben, richtig? Der einzige Grund, warum schwarze Frauen in diesem Land länger leben als weiße Männer, ist, dass wir immer noch unter der eisernen Achselhöhle des weiß-suprematistischen Patriarchats ersticken… richtig?

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Aber es ist der Punkt, an dem der Feminismus der dritten Welle sich bei beim linken Wahnsinn im Spätstadium einzuschmeicheln versucht, wo ich etwas Licht am Ende der Vagina sehe. Diese Passage beschreibt den Feminismus der dritten Welle besser, als ich mich je dazu herbeilassen könnte:

Die dritte Phase des Feminismus begann Mitte der 1990er und ist durch postkoloniales und postmodernes Denken geprägt. In dieser Phase sind viele Konstrukte destabilisiert worden, einschließlich der Vorstellungen von „universaler Weiblichkeit“, Körper, sozialem Geschlecht, Sexualität und Heteronormativität. [sic]

Kapiert? Der Feminismus der dritten Welle beharrt darauf, dass „Geschlecht“ ein soziales Konstrukt ist. Das impliziert, dass der Begriff „Frau“ im Grunde bedeutungslos ist. Es suggeriert auch, dass der „Feminismus“, indem er fälschlicherweise darauf beharrt, dass es Frauen gibt, letztendlich als Instrument des Patriarchats abgelehnt werden wird. Indem sie den Dekonstruktionisten erlagen, werden die strammen weißen Feministinnen der oberen Mittelklasse von einst von eindringenden Horden zorniger schwarzer, unter Genderdysphorie leidender Tussen und Männer überlaufen werden, die sich selbst ein kleines Stück vom Unterdrückungskuchen der Frauen stibitzen wollen. Die Psychose des Dekonstruktionismus wird die Feministinnen in einen Kaninchenbau hinunterführen, wo sie zuzugeben gezwungen sein werden, dass die Identifizierung von jemandem nach seinem Geschlecht die Essenz des Sexismus ist. Diese albernen Schlitze werden letztendlich den Begriff „Frau“ so weit dekonstruieren, dass „Frauenrechte“ für ein Instrument des Patriarchats gehalten werden, das zerstört werden muss.

Dies sind gute Neuigkeiten, Jungs.

Es gibt Gemurmel von einer wachsenden vierten Welle, aber ich muss erst noch irgendwelche Beweise für ihre Existenz jenseits dieser Tatsache sehen, dass es Twitter bei der Morgendämmerung der dritten Welle nicht gab. Ansonsten sind es immer noch dieselben Zicken, die wegen allem herumzicken.

Christina Hoff Sommers sieht den Feminismus als etwas, das in zwei unterschiedlichen Wellen kommt: „Gleichheitsfeminismus“, der bloß für die Gleichbehandlung vor dem Gesetz agitierte, und „Genderfeminismus“, der eine Neo-Volksreligion ist, die Frauen als Engel darstellt und Männer als Teufel.

Ich glaube, dass der Feminismus erfolgreich zwei aufeinanderfolgende Strategien angewandt hat:

1) Frauen in Männer zu verwandeln;
2) Männer in Frauen zu verwandeln.

So gesehen ist der Feminismus in beiden Punkten ein Bombenerfolg gewesen.

Aber seine Toleranz für andere „Anstrengungen“ wird sich als sein Verderben erweisen. Weiße Frauen des Westens, die sich ihre Körper „zurückholen“ – d.h., keine Kinder haben – werden demographisch durch die Infusion patriarchalischer Kulturen der Alten Welt abgeschlachtet werden, die großen Wert auf die Fortpflanzung legen.

Skandinavien ist ein bewährtes Beispiel für modernen Feminismus, der zu seiner logischen Erweiterung geführt wird: Die Männer werden in beschämtes Schweigen gehörnt, was es moslemischen Männern ermöglicht, hereinzukommen und die Frauen zu vergewaltigen.

Am Ende wird die größte Leistung des Feminismus die Wiederherstellung des Patriarchats sein.

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