Die Vereinigten Staaten von Syrien: Innenpolitische Lektionen in einem fernen Krieg

Von Tobias Langdon, übersetzt von Deep Roots. Das Original The United States of Syria: Domestic Lessons in a Distant War erschien am 16. September 2013 im Occidental Observer.

Beschreibung und Vorhersage: Es ist ein reichlich pulsierender Polizeistaat. Er wird von einer sich selbst bemitleidenden Minderheit regiert. Die Minderheit versucht, eine Rebellion der enteigneten Mehrheit niederzuschlagen. Das ist eine Beschreibung von Syrien. Es ist auch eine Vorhersage für die Vereinigten Staaten, das Vereinigte Königreich, Frankreich und andere westliche Nationen. Die Mainstream-Medien reden heutzutage viel über Syrien. Aber das eine, das man vom Mainstream nicht hören wird, ist dies: der Bürgerkrieg in Syrien zerstört die Drei Großen Lügen, auf denen der moderne Westen begründet ist.

Lüge Nr. 1: Vielfalt ist unsere Stärke. Syrien ist ein sehr vielfältiges Land, voll von unterschiedlichen ethnischen und religiösen Gruppen, die eine lange Geschichte des Konflikts und gegenseitigen Hasses haben. Deshalb muß es ein Polizeistaat sein: nur harte Unterdrückung hält die verschiedenen Gruppen davon ab, einander an die Kehle zu gehen. Gegenwärtig kämpft Bashar al-Assad um die Erhaltung seiner Tyrannei. Seine Feinde kämpfen darum, sie durch ihre eigene Tyrannei zu ersetzen. Und manche wären zufrieden damit, den Topf am Kochen zu halten:

„Unser ‘best-case-Szenario’ ist, daß sie weiter damit beschäftigt sind, einander zu bekämpfen und ihre Aufmerksamkeit nicht uns zuwenden”, sagte ein israelischer Geheimdienstoffizier zu Sheera Frenkel von BuzzFeed. „Besser den Teufel, den wir kennen, als die Teufel, die wir uns nur vorstellen können, falls Syrien ins Chaos stürzt und die Extremisten aus der ganzen arabischen Welt dort Fuß fassen“, sagte der Offizier. (The Horrifying Secret Of Syria Policy, Buzzfeed, 9, September 2013)

Lüge Nr. 2: Minderheiten sind heiligmäßige Opfer. Liberale Organisationen wie Amnesty International haben seit Jahrzehnten gegen die von den syrischen Diktatoren Hafiz al-Assad und seinem Sohn Bashar angewandte Unterdrückung und Folter protestiert. Aber sie erwähnen nicht, daß die Unterdrückung und Folter natürliche Konsequenzen der Kontrolle durch eine Minderheit sind. Seit den 1960ern ist Syrien von Mitgliedern einer kleinen und verarmten schiitischen Sekte regiert worden, den Alawiten, die eine lange Geschichte der Verfolgung durch die sunnitische Mehrheit haben. Als sie an die Macht kamen, verziehen und vergaßen die Alawiten nicht und regierten nicht zum Wohle aller. Stattdessen ergriffen sie die Gelegenheit, sich zu bereichern und ihrerseits Verfolgung zu üben. Der Zyklus von Unterdrückung und Ressentiments hat unvermeidlicherweise im Bürgerkrieg geendet. Und falls die Rebellen gewinnen, gibt es Aussichten auf Vertreibung und Genozid: „Christen nach Beirut, Alawiten ins Grab.

Lüge Nr. 3: Unter der Haut sind wir alle gleich. Angeleitet von jüdischen Marxisten wie Stephen Jay Gould, Richard Lewontin und Steven Rose gehen die Mainstream-Medien mit der Lüge hausieren, daß menschliche Wesen eine post-genetische, post-biologische Spezies sind, oberflächlich verschieden, aber unterhalb davon gleich, weil genetische Unterschiede sich nicht auf das Gehirn auswirken. In Wirklichkeit haben genetische Unterschiede riesige Auswirkungen auf das Gehirn. Die in moslemischen Ländern wie Syrien praktizierte Inzucht fördert genetische Krankheiten, senkt den durchschnittlichen IQ und schadet sehr der Fähigkeit, Fremden zu vertrauen und mit ihnen zusammenzuarbeiten:

Die Heirat der Töchter der Brüder des Vaters (VBT), die Form der Verwandtenehe, die zu der meisten Inzucht führt und die bei vielen Moslems immer noch die bevorzugte Form ist, war unter den Arabern bereits zu Mohammeds Zeit gut etabliert. Die VBT-Ehe wurde bei den Arabern wahrscheinlich von jüdischen Stämmen aus der Levante eingeführt, die ab dem zweiten vorchristlichen Jahrhundert auf die arabische Halbinsel zu migrieren begannen. … Meine Vermutung ist, daß es nicht nur die Zahl der Blutsverwandtenehen in einer Nation ist, die den Erfolg der Demokratie in diesem Land negativ beeinflußt, sondern die Zeitspanne, über die das Volk die Verwandtenehe praktiziert hat, UND wie eng diese Verwandtenehe ist. … Die Entwicklung von „Genen für Altruismus“ kommt hier ins Spiel, nicht nur die unmittelbare genetische Verwandtschaft zwischen den Individuen in diesen Gesellschaften, obwohl diese auch wichtig ist. Daher würde ich wetten, daß die Demokratie in der Levante am schlechtesten abschneiden würde, wo die VBT-Ehe ihren Ursprung hatte, und auf der arabischen Halbinsel, wo es die VBT-Ehe so lange gegeben hat … Syrien, Saudi-Arabein, Jemen und Oman haben die schlechtesten Demokratiewerte in der moslemischen Welt (auf der Welt!). (HBD-Chick, Consanguinity and Islam and Democracy, 7. März 2012. Siehe auch “Muslim inbreeding”.)

Inzucht hält von Kooperation zwischen Fremden ab, fördert aber Hass und Gewalt. Die Liberalen, die ihre Hände über die Schrecken des Krieges in Syrien ringen, arbeiten auch fleißig daran, westliche Nationen immer mehr wie Syrien zu machen: voller Minderheiten, die dazu ermutigt werden, einen Groll gegen die weiße Mehrheit zu hegen und sie zu hassen. Moslemische Vergewaltigerbanden sind nur ein Ausdruck dieses Hasses, der schlimmer werden wird, während die Nichtweißen an Zahl und Macht gewinnen.

Wenn Minderheiten herrschen: Der Westen ist auch in dem Sinne wie Syrien, daß er von einer paranoiden, sich selbst bemitleidenden Minderheit kontrolliert wird (siehe Steve Sailer zu Cass Sunsteins „Jewish paranoia”). Der jüdische Historiker Daniel Pipes hat mehrere faszinierende Artikel über Syrien geschrieben, die ich den Lesern des Occidental Observer wärmstens empfehlen kann. Aber sie bieten auch Einsichten in viel mehr als die sunnitische Rebellion gegen Bashar al-Assad. Als ich sie las, fielen mir immer wieder Parallelen zwischen den Alawiten und den Juden auf:

Viele Jahrhunderte lang waren die Alawiten das schwächste, ärmste, ländlichste, verachtetste und rückständigste Volk Syriens. In den letzten Jahren jedoch haben sie sich in die herrschende Elite von Damaskus verwandelt. Heute dominieren Alawiten die Regierung, haben entscheidende militärische Positionen inne, genießen einen überproportionalen Anteil an den Bildungsressourcen und werden reich. Wie hat diese dramatische Veränderung stattgefunden? Wann ist es den Alawiten gelungen, ihren traditionellen Grenzen zu entkommen, und was war der Mechanismus ihres Aufstiegs? (Daniel Pipes, The Alawi Capture of Power in Syria, Middle Eastern Studies, 1989) Der Großteil der Regierungsausgaben ist auf Latakia konzentriert gewesen, die ärmste Region Syriens und diejenige, wo die meisten Alawiten leben. … Sogar U.S.-Hilfe ist konzentriert nach Latakia geleitet worden. Regierungsverträge haben eine ganz neue Klasse hervorgebracht – reiche Alawiten. … Alawiten wurden von der sunnitischen Mehrheit traditionell schlecht behandelt, und ihr gegenwärtiges Verhalten wird weithin als Rache für Jahrhunderte der Mißhandlung wahrgenommen. (Syria After Asad, World and I, Februar 1987). Insbesondere zwei Doktrinen fanden bei den Alawiten Anklang: Sozialismus und Säkularismus. Der Sozialismus bot der ärmsten Gemeinschaft des Landes wirtschaftliche Chancen. (Der Sozialismus der Ba’ath [-Partei] war jedoch bis zu den 1960ern unklar; erst als die Minderheiten übernahmen, trat dieses Merkmal hervor). Der Säkularismus – der Rückzug der Religion aus dem öffentlichen Leben – verhieß weniger Vorurteile gegenüber einer verachteten Minderheit. Was konnte für Mitglieder einer unterdrückten Religionsgemeinschaft attraktiver sein als eine Kombination dieser beiden Ideologien? (The Alawi Capture of Power in Syria)

Die Alawiten nützten die sunnitische Uneinigkeit aus und übernahmen langsam die Kontrolle über wichtige Institutionen wie die Armee und die Ba’ath-Partei. Als sie die Kontrolle hatten, begannen sie das Land zu säkularisieren und seinen sunnitischen Charakter zu untergraben. Sie haben hart daran gearbeitet, ihre traditionellen Feinde zu unterdrücken und zu schwächen. Aber sie haben nicht die jüdische Taktik der Förderung von Masseneinwanderung übernommen. Wenn Syrien ein attraktiveres Ziel für Außenseiter wäre, dann hätten die Alawiten vielleicht versucht, Schwarzafrikaner zu importieren, wie Muammar Gaddafi es in Libyen tat. Gaddafi setzte sie gegen sein eigenes Volk ein, das sich gebührend an den Schwarzen rächte, als der Westen dabei half, Gaddafi zu stürzen.

Männer aus den Bergen: Die Alawiten erinnern auch an eine weitere Minderheit: die Tschetschenen, die dank der Bostoner Bombenattentäter Tamerlan und Dzokhar Tsarnaev berühmt wurden. Die Tschetschenen sind eine kriegerische, bergbewohnende Ethnie, die von ihren Nachbarn gefürchtet und gehasst wird, die sie im Kaukasus ausplündern. Mittlerweile im Nahen Osten:

Jahrhunderte der Feindseligkeit haben ihren Tribut von der alawitischen Psyche gefordert. Zusätzlich dazu, daß sie für die Verdammnis ihrer sunnitischen Feinde beteten, griffen die Alawiten Außenseiter an. Sie erwarben einen Ruf als wildes und widerspenstiges Bergvolk, das sich der Bezahlung der Steuern widersetzte, die es der Obrigkeit schuldete, und plünderten häufig sunnitische Dorfbewohner auf den Ebenen aus. John Lewis Burckhardt beobachtete 1812, daß jene Dorfbewohner „[die Alawiten] wegen ihrer Religion verachten und sie fürchten, weil sie oft nachts aus den Bergen herunterkommen, den Aaszy [Orontes-Fluß] überqueren und das Vieh des Tales stehlen oder gewaltsam entführen.“ (Daniel Pipes, The Alawi Capture of Power in Syria)

Schweden hat vor kurzem angekündigt, daß es alle syrischen Flüchtlinge aufnehmen wird, die dort um Asyl vor dem Bürgerkrieg ansuchen, und Deutschland tut dasselbe (unter etwas Protest von der NPD und anderen, die vom nationalen öffentlichen Radio als „paranoid“ und „Extremisten“ bezeichnet werden). Falls dieser Wahnsinn von den Vereinigten Staaten kopiert wird, könnte es leicht sein, daß die Staaten weitere Boston Bombers oder Schlimmeres importieren. Sie importieren sicherlich weitere Mörder, Vergewaltiger und Betrüger. Aber die Flüchtlinge bräuchten keine Alawiten zu sein, um eine ernsthafte Bedrohung darzustellen: NHS-Arzt „führte Extremistenzelle in Syrien“

Ein Arzt des NHS [National Health Service] führte eine Gruppe islamischer Extremisten, die einen britischen Fotografen als Geisel nahmen, als er über den Konflikt in Syrien berichtete, behauptete die ehemalige Geisel. John Cantlie sagte, der Kämpfer hätte ihm gesagt, daß er zwei Jahre Urlaub von einem Londoner Krankenhaus genommen hätte, um zum Heiligen Krieg in den Nahen Osten zu reisen. Der Mediziner soll seine Krankenhauserfahrungen detailliert beschrieben und eine medizinische Ausrüstung des NHS gehabt haben, und er soll laut Mr. Cantlies Darstellung gegenüber einer Zeitung gesagt haben, er hätte vor, in das Vereinigte Königreich zurückzukehren, um ein Traumaberater in A&E [Accident and Emergency] zu werden. Letzte Nacht hieß es, MI6 würde versuchen, den Arzt aufzuspüren. (NHS Doctor “Led Extremist Cell in Syria, The Daily Telegraph, 27. August 2012)

MI6 ist der britische Überseegeheimdienst. Die Masseneinwanderung von Moslems in westliche Nationen hat enorm zugenommen und die Arbeit der Verteidigung des Westens gegen islamischen „Extremismus“ verkompliziert. Der Konflikt ist als Vorwand für die Schaffung eines Überwachungsstaates benutzt worden, der jeden zum Nutzen Israels ausspioniert. Währenddessen sind die Leben weißer Soldaten und das Geld weißer Steuerzahler für vergebliche, ressentimentschürende Kriege in moslemischen Ländern wie Irak und Afghanistan weggeworfen worden.

Limonen und zerstoßene Minze: Und was wollen westliche Führer? Mehr Einwanderung, mehr Moslems und mehr Krieg. Der U.S.-Außenminister John Kerry [Link von mir; D.R.] hat Bashar al-Assad vor kurzem mit Adolf Hitler und Saddam Hussein verglichen. Aber damals im Februar 2009 sah Kerry dieses böse Monster ganz anders:

Tête-à-tête mit der Tyrannei: John Kerry und Bashar al-Assad.

Tête-à-tête mit der Tyrannei: John Kerry und Bashar al-Assad.

Ein erstaunliches Foto von John Kerry bei einem gemütlichen und vertraulichen Essen mit Bashar al-Assad ist in dem Moment aufgetaucht, wo der U.S.-Außenminister dafür plädiert, das Land des syrischen Diktators zu bombardieren und ihn von der Macht zu entfernen. Kerry, der Assad gestern mit Adolf Hitler und Saddam Hussein verglich, ist mit seiner Frau Teresa Heinz und den Assads im Jahr 2009 an einem kleinen Tisch abgebildet. Assad und Kerry, der damals Senator von Massachusetts war, neigen sich einander zu und scheinen sich in tiefer Konversation zu befinden, während ihre Gattinnen zusehen. Ein Kellner ist an ihrer Seite mit einem Tablett mit grünen Getränken zu sehen, die man für Limone mit zerstoßener Minze hält. (Kerry’s cosy dinner with Syria’s “Hitler, The Daily Mail, 2. September 2013)

Bashar al-Assad war lange vor diesem Essen ein blutbefleckter Tyrann: er wurde in diese Rolle als der Sohn des vorherigen Tyrannen Hafiz al-Assad geboren. Kerrys Verhalten verwirrt nur, wenn man annimmt, daß Kerry Prinzipien hat und daß er um amerikanische Interessen und syrisches Leiden besorgt ist. Das ist nicht der Fall: er ist ein Lügner und Verräter. Andernfalls würde er kein hohes Amt innehaben. Man kann Kerrys Dünkel und Arroganz jedesmal hören, wenn er spricht (z. B. sein Gebrüll der Sicherheit, daß Assad tatsächlich chemische Waffen eingesetzt hat, wenn eine Menge vernünftiger Leute skeptisch sind), aber er ist nicht so intelligent, wie er von sich glaubt.

Ausweisung der Infiltranten: Jedoch ist er bestimmt intelligent genug, um zu wissen, wo die westliche Politik der Masseneinwanderung und der Ermächtigung von Minderheiten hinführt. Syriens Gegenwart ist unsere Zukunft: zerbrochene Nationen werden in Bürgerkrieg versinken. Die Lösung ist Trennung. Und ein Land, das Kerry sehr am Herzen liegt, betreibt diese Lösung. Schutzlose Minderheiten, die einfach ein besseres Leben für sich und ihre Kinder wollen, versuchen in dieses Land zu kommen. Heißt es sie so willkommen, wie es die Vereinigten Staaten oder das Vereinigte Königreich tun? Nicht ganz:

Israel bestätigt Plan, afrikanische Migranten nach Uganda zu deportieren. Innenminister sagt, Israel wird eine Frist setzen, nach der „Infiltranten“ „aus ihrem eigenen freien Willen“ gehen werden müssen. Israel plant, bald mit der Deportation von mehr als 50.000 Migranten aus Eritrea und dem Sudan zurück nach Afrika über Uganda zu beginnen, sagten Offizielle. Israel betrachtet die meisten der Afrikaner als illegale Besucher auf der Suche nach Jobs und lehnt weitgehend die Position von Menschenrechtsgruppen ab, daß viele auf der Suche nach politischem Asyl aus ihren Ländern flohen. In einer Erklärung von Innenminister Gideon Sa’ar von Donnerstag abend hieß es, daß Israel bald mit einem abgestuften Prozeß der Deportation der Migranten beginnen werde, von denen die meisten seit 2006 die Grenze zu Ägypten überquert haben. … Menschenrechtsgruppen sagen, daß Israel Hunderte afrikanischer Migranten eingesperrt und andere Schritte unternommen hat, um sie zum Verlassen des Landes zu bringen. Man glaubt, daß ein paar tausend Israel im vergangenen Jahr verlassen haben, seit ein 2012 in Kraft gesetztes Gesetz das Einsperren von Migranten ohne jegliche Aufenthaltserlaubnis für bis zu drei Jahren autorisiert, sagte Sigal Rozen, Maßnahmenkoordinator von Hotline for Migrant Workers (HMW), einer israelischen Menschenrechtsgruppe. … Ein befestigter Zaun entlang Israels Grenze zum ägyptischen Sinai hat den Zustrom der Migranten, die im Jahr 2011 mit einer Rate von bis zu 2000 pro Monat über eine poröse Grenze marschierten, weitgehend eingedämmt. (Israel confirms plan to deport African migrants to Uganda, The Guardian, 30. August 2013)

Rubin und die Hinterwäldler: Wie reagieren jüdische Konservative auf jene schockierenden Akte des Rassismus, der Xenophobie und Unterdrückung? Sie feuern Israel an:

Jennifer Rubin: Hohe Mauern machen gute Nachbarn. Mickey Kaus: Mauern funktionieren. Und sie zeigen auch, daß ihr dazu bereit seid, die Einwanderung zu beschränken, um die ethnische Identität eines Staates zu bewahren, und was ihr niemals in Amerika tolerieren würdet, wenn Angelsachsen sagen würden, wißt ihr, wir wollen kein Latinostaat werden, wir wollen ein Nicht-Latino-Staat sein, daher müssen wir die Einwanderung beschränken. Ihr würdet es niemals tolerieren. Jennifer Rubin: Das kommt daher, daß der Unterschied ist, daß Amerika auf einem anderen Prinzip begründet ist. Israel ist auf dem Prinzip begründet, ein jüdischer Staat zu sein. Die Araber haben einundzwanzig oder dreiundzwanzig davon, oder neunundzwanzig, ich verliere die Übersicht. Israel wurde auf der Prämisse gegründet, das ist es, was Zionismus ist – ein Staat der Juden. Und den Leuten gefällt es nicht, aber das ist es, worum es dabei geht. Amerika ist nicht auf dem Prinzip eines Amerika für Weiße oder Amerika für Europäer begründet. Es ist in Wirklichkeit auf einer Idee begründet. Und diese Idee, wenn Menschen zur Assimilation bereit sind, und ich bin eine große Befürworterin der Assimilation, sollte nicht auf der Grundlage von Rasse oder Religion oder Sprache eingeschränkt werden, solange sie bereit sind, schließlich Englisch zu lernen und Teil des Staatswesens zu sein. Es ist eine zwischen den Vereinigten Staaten und Israel völlig verschiedene Situation. (American Dream v. Israeli Dream: Jennifer Rubin and Mickey Kaus debate, Steve Sailers Blog, 12. Mai 2013)

Jennifer Rubin: „Tut, was die Juden sagen, nicht was die Juden tun“

Jennifer Rubin: „Tut, was die Juden sagen, nicht was die Juden tun“

Wie Steve Sailer hervorhebt, scheint Miss Rubin die amerikanische Geschichte nicht zu kennen:

Ich persönlich hatte immer den Eindruck, daß die Gründe, aus denen die Gründer die Regierung der Vereinigten Staaten begründeten, in der Präambel der Verfassung erläutert werden: „Wir, das Volk der Vereinigten Staaten, bestimmen und begründen diese Verfassung für die Vereinigten Staaten von Amerika, um eine vollkommenere Union zu bilden, Gerechtigkeit zu schaffen, den inneren Frieden zu sichern, für die gemeinsame Verteidigung zu sorgen, das Allgemeinwohl zu fördern und die Segnungen der Freiheit für uns und unsere Nachkommenschaft zu sichern.“ (American Dream v. Israeli Dream, Steve Sailers Blog)

Man könnte auch auf die Kampagne der jüdisch dominierten intellektuellen Bewegungen zur Etablierung der Idee hinweisen, daß Amerika eine Willensnation statt einer europäisch-christlichen Zivilisation mit einem weißen Rassenkern ist (siehe Die Kultur der Kritik, Kapitel 7 und Kapitel 8).

Masseneinwanderung enteignet diese Nachkommenschaft, verwandelt Segnungen in Flüche und ersetzt Freiheit durch Tyrannei. Wohin Syrien führt, folgt der Westen bereitwillig. Und wenn Lügner und Verräter wie John Kerry und Jennifer Rubin die Kontrolle haben, wird die Katastrophe unmöglich zu vermeiden sein.

* * * * * * *

Siehe auch:

Bomben für eine bessere Welt: Syrien, Überwachung und die Neo-Crocs von Tobias Langdon
Die Gaswolke der westlichen Intervention von Colin Liddell
Irischer Katholik oder tschechischer Jude? John Kerrys jüdische Wurzeln von Lisa Katz
Drei Interviews – Wie stehen die syrischen Rebellen zu Israel und zum Iran? Von Osimandia
Warum Araber Kriege verlieren von Norvell B. DeAtkine
Islam und Inzucht von Nicolai Sennels

sowie Interview mit dem Evolutionsbiologen Edward O. Wilson, worin die Reaktion von Stephen Jay Gould und Richard Lewontin auf Wilsons Buch „Sociobiology“ geschildert wird.

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3 Kommentare

  1. Deep Roots

     /  September 5, 2015

    In diesem Artikel werden wieder einmal die negativen Folgen von „Vielfalt“ in einem Land deutlich. Dabei haben die einzelnen ethnisch-religiösen Vielfaltsbestandteile in Syrien noch relativ ähnliche Wurzeln verglichen mit dem Unterschied zwischen ihnen und uns. All das kommt jetzt mit der Welle der „Menschlichkeit“, der unser Bundeswichtigmacher Faymann die Schranken öffnen möchte, in unsere Länder – zusätzlich zu vielen anderen Vielfaltsvermehrern aus dem Raum vom arabischen Orient bis Pakistan und aus vielen afrikanischen Ländern.

    Ich habe jetzt Recherchen über die demographische Entwicklung Syriens angestellt und stelle sie derjenigen Österreichs gegenüber, weil beide Länder zu Beginn des Betrachtungszeitraums ähnliche Einwohnerzahlen hatten.

    Laut meiner Bertelsmann-Lexikothek mit Stand von 1976 bzw. 1977 hatte Syrien damals 6,7 Millionen Einwohner, weniger als Österreich mit seinen 7,5 Millionen.

    In meinen Bänden aus der Buchreihe „Unsere Welt heute“, „Vorderasien und Vorderindien“ bzw. „Mittel- und Westeuropa“ sind für Syrien mit Stand 1989 12,21 Millionen Einwohner angegeben, was beinahe eine Verdoppelung innerhalb von 12 Jahren war, während es in Österreich 1990 immer noch nur 7,49 Millionen waren.

    Auf Wikipedia steht über die Einwohnerzahl Syriens heute:

    20.960.588 (2010), davon mehr als 4 Mio. ins Ausland geflüchtet (6/2015)

    Das ist schon wieder fast eine Verdoppelung, und selbst wenn man für die 21 Jahre von 1989 bis 2010 nur ein lineares Wachstum annimmt, müssen es seit 2010 noch um ca. zwei Millionen mehr geworden sein; demnach gäbe es heute also einschließlich der angeblich vier Millionen „Geflüchteten“ etwa 23 Millionen Syrer. (Für Österreich waren es laut Wiki mit Stand Januar 2015 8,58 Millionen; dieser Zuwachs wird ausschließlich auf europäische und nichteuropäische Migranten zurückgehen).

    Selbst wenn elf Millionen Syrer – also fast die Hälfte – nach Europa abhauen würden, befände Syrien sich danach immer noch auf dem Bevölkerungsstand von 1989, während die in Europa Eingedrungenen sich weiter genauso munter vermehren würden wie in der Vergangenheit in ihrer Heimat.

    Und die Syrer machen nur einen Bruchteil all derjenigen aus, die uns jetzt überrennen und von unseren feindlichen Eliten „alternativlos“ und gegen unseren Willen aufgenommen werden.

    Antworten
  2. Deep Roots

     /  September 11, 2015

    Der amerikanische Autor Mark Bowden schreibt im Epilog seines Buches „Black Hawk Down – Kein Mann bleibt zurück“ (in dem es um die „Schlacht um das Schwarze Loch“ in Mogadischu geht und das auch verfilmt wurde) bezüglich politischer Schlußfolgerungen daraus:

    Sie [die Schlacht] beendete ein mit vielen Hoffnungen verbundenes und noch nie dagewesenes Engagement der UN, ein Land zu retten, das so sehr in Anarchie und Bürgerkrieg versunken war, dass Millionen seiner Bewohner hungerten. Sie beendete eine kurze unbesonnene Periode der Unschuld nach dem Kalten Krieg, in der Amerika und seine Verbündeten glaubten, man könne korrupte Diktatoren und tückische Stammesgewalt so leicht und mit relativ wenig Blutzoll von der Erde verbannen, wie man Saddam Hussein aus Kuwait vertrieben hatte. Mogadischu ist zu einem dauerhaften Mahnmal für die Militärpolitik der USA geworden.

    „Es war ein Wendepunkt“, sagte ein Mitarbeiter des Außenministeriums, der ungenannt bleiben wollte, weil seine persönliche Auffassung der offiziellen Außenpolitik der USA sehr widersprach. „Die ursprüngliche Vorstellung war, dass böse Länder deshalb böse sind, weil dort gute, anständige, unschuldige Leute von bösen, brutalen Führern unterdrückt würden. Diese Sicht hat sich durch die Somalia-Erfahrung verändert. In diesem Land ist fast jeder in die Spirale aus Hass und Gewalt verstrickt. Wenn Sie dort eine alte Dame auf der Straße fragen, ob sie Frieden wolle, dann sagt sie, ja natürlich, sie bete jeden Tag dafür. Etwas anderes würde man von ihr auch gar nicht erwarten. Aber wenn Sie dann fragen, ob sie bereit sei, dass ihr Clan um des Friedens willen die Macht mit anderen teile, dann wird sie sagen: ‚Mit diesen Mördern und Dieben? Lieber sterbe ich!’ Die Menschen dieser Länder – Bosnien ist ein weiteres Beispiel – wollen keinen Frieden. Sie wollen den Sieg. Sie wollen Macht. Männer wie Frauen, Alte wie Junge. Somalia brachte die Erfahrung, dass die Menschen in diesen Ländern einen großen Teil der Verantwortung dafür, wie die Dinge nun mal sind, selbst tragen. Der Hass und das Töten gehen weiter, weil sie es nicht anders wollen. Oder weil sie den Frieden nicht so sehr wollen, dass sie damit aufhören.“

    Das trifft auch sehr auf Syrien zu, bei dem unsere Medien, Politiker und NGOs es so darstellen, als sei dort nur „das Assad-Regime“ und die IS-Miliz das Problem. Der obige Artikel von Tobias Langdon macht klar, daß es in solchen ethno-kulturell zersplitterten Ländern gar nicht anders sein kann: entweder ergreift eine dieser Gruppen die Macht, errichtet ein autoritäres Regime und beherrscht das Land und alle anderen Gruppen mit harten Polizeistaatsmethoden, oder es gibt Bürgerkrieg, bis wieder irgendeine Gruppe die Herrschaft erringt.

    Dasselbe gilt für den Libanon, für den Irak und auch für Libyen. Dort hatte König Mohammed Idris I. As Senussi sich auf die ostlibyschen Stämme gestützt, was die Unzufriedenheit der westlibyschen Stämme wachsen ließ, bis er 1969 von Muammar Gaddafi, einem Westlibyer, gestürzt wurde. Die Rebellen, die mit Unterstützung der NATO einen Bürgerkrieg gegen Gaddafis Regierung begannen, haben ihre Basis wiederum in Ostlibyen.

    Soviel zu den Illusionen der Wohlmeinenden, Naiven, Uninformierten unter jenen, die jetzt ehrlich glauben, man könnte mit einem militärischen Eingreifen der EU-Staaten in Syrien den Bürgerkrieg beenden und „das Flüchtlingsproblem an der Wurzel lösen“. In einem Land wie Syrien, das eine jahrhundertelange Geschichte als Multikultistaat hat, ist das einfach nicht möglich, und europäische Soldaten würden sich dort auf Dauer nur den Hass von allen Konfliktparteien zuziehen, ohne etwas Dauerhaftes zu erreichen.

    Antworten
  3. Diesen Tobias Langdon finde ich hier, gelinde gesagt, befremdlich. Wie hätte er es denn gerne – Stuhlkreis, laßt uns alle über unsere Gefühle reden – oder was?
    Ach Gottchen, die armen, armen Sunniten.
    Der Vater dieses al-Assad, heißt es, hätte ein Nest voller religiös Gesengter mit Jagdbombern glattgestrichen, das ist kein nun Grund zum Frohlocken, so wenig, wie es einer ist, ein hartnäckiges Geschür aufzuschneiden. Aber es hat eine ganze Weile vorgehalten.

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