Amerindomerika, Euroamerika oder Muslimerika?

Von Deep Roots.

Der erste Teil dieses Artikels besteht aus der Übersetzung eines Textes, der am 19. Jänner 2010 im Blog The West’s Darkest Hour des spanischstämmigen Mexikaners César Tort alias „Chechar“ erschienen ist:

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Neuer Film ‚Avatar’: ausgesprochen rassistisch”

Dies schrieb Eeyore in seinem Blog. Er fügte die folgende Anekdote hinzu:

“Ein guter Freund von mir kam neulich abends zu mir auf Besuch und erzählte mir von einem Film namens ‚Avatar’, den er am Abend zuvor gesehen hatte. Er war total verblüfft darüber, wie rassistisch und anti-weiß er war. Wie all die guten Leute darin schwarze Frauen oder amerindianische Männer waren, die sich um die Umwelt sorgten…”

Wo wir von Hollywood reden; der Film von Mel Gibson liegt näher an der Wahrheit darüber, wie sich die Amerindianer vor der europäischen Eroberung verhielten:

[Anm. d. Ü.: den an dieser Stelle eingefügte YouTube-Ausschnitt aus dem Film „Apocalypto“ gibt’s nur im Originalartikel]

P.S. vom 22. Jänner:

James Cameron: Was für einen Schwachsinn von der Größe des Universums haben Sie mit Ihrem neuesten Film gemacht! Am Höhepunkt des Films, wo ein eingeborener Mensch einen anderen Menschen fragt: “Wie fühlt es sich an, seine Rasse zu verraten?” — das sind Sie! Sie haben Ihre eigene Rasse mit diesem Film verraten, jawohl!

Ich bin in Mexico City geboren. Vor 500 Jahren hieß es nicht so: damals hieß es “Tenochtitlan”.

In Mesoamerika waren die Amerindianer — im Gegensatz zu den edlen Wilden, die Sie in Ihrem blöden Film zeigen, ihrem unglaublich dummen Film — absolute Barbaren. Nicht weit von hier entfernt, wo ich bin, opferten sie Kinder. Nicht einmal Mel Gibson wagte es, das in Apocalypto zu zeigen. Nicht einmal er…

Und nicht nur in Mesoamerica. Im Inkareich opferten sie Kinder. Es gibt zu diesem Thema Videos von National Geographic, die jeder in YouTube sehen kann: Mumien von Kindern, die von den Inkas geopfert wurden.

Amerindianer waren so sadistisch gegenüber Kindern, daß sie eine heiße Gummimaske über ihre Gesichter zogen und sie dann ins Wasser warfen, sodaß der Gummi sich verhärtete und das Kind erstickte. Es war eine Methode zu ihrer Tötung. Diese Opfer wurden dem Gott Tlaloc dargebracht, dem Wassergott der Azteken. Sie rissen den Kindern die Nägel aus, um sie zum Weinen zu bringen. Es wurde als gutes Omen betrachtet, wenn sie auf dem Leidensweg zu ihrer Opferung weinten, in dem Sinne, daß es die Regenzeit herbeiführte. Deshalb rissen sie ihnen die Nägel aus.

Amerindianer waren so barbarisch, daß es die Mütter selber waren, die ihre Kinder an die Tlaloc-Priester verkauften. Der aztekische Brauch, die eigenen Kinder zu verkaufen, wurde von den Mayas kopiert. Das Volk der Mayas tat seinen Kindern ebenfalls schreckliche Dinge an. Bretter wurden um ihre Stirnen gebunden, um ihre Schädel zu deformieren. Dies wurde mit Babies gemacht, deren Schädel immer noch plastisch sind. Sie plazierten auch einen kleinen Ball zwischen den Augen der Babies, um sie zum Schielen zu bringen, da es zur Maya-Ästhetik gehörte, daß sie schielten.

Eltern gingen so weit, daß sie die Kinder lebendig den Jaguaren auslieferten, als Teil eines Opferrituals. Pubertierende Mädchen wurden in die Cenote geworfen: eine Art „Schacht“ oder Abfallgrube der Mayas. Es wurden Knochen von ihnen gefunden. Ich sage dies für diejenigen, die skeptisch sind, nachdem es Mode ist zu sagen, daß der Geschichtsschreiber die Fakten verfälscht und soweiter. Aber nein: es gibt Knochenüberreste für alles, was ich sage. Zum Beispiel veröffentlichte das Journal Arqueología Mexicana das Foto eines gelblichen und etwas durchscheinenden Schädels. Und die Schlußfolgerung der Archäologen war, daß der Kinderkopf – nachdem die Mesomaerikaner die Geopferten zu enthaupten pflegten – in kochendes Wasser getaucht worden war. Sie zeigten gern die Köpfe herum, sozusagen wie Serienmörder in Filmen. Aber hier in Mexiko waren diese Gebräuche völlig vom Staat und der Gesellschaft genehmigt. Deshalb dieser zertrümmerte Schädel von dem Buben, den sie gefunden hatten, bei dem die Anthropologen zu dem Schluß kamen, daß die Hirnmasse soweit kochte, daß der Schädel platzte. Deshalb ist er gelblich und durchscheinend, wegen der Temperatur, der der Kopf nach der Opferung ausgesetzt gewesen war.

So waren die Amerindianer vor der spanischen Eroberung, vor dem 16. Jahrhundert. Und in Ihrem Film stellen Sie alles auf den Kopf! Sie stellen die Weißen als die Bösen dar.

Und diese Ihre metaphorische Art, die eingeborenen blauen Außerirdischen darzustellen… Es ist ziemlich offensichtlich, daß dies eine Metapher auf den „edlen Wilden“ hier auf Erden ist, wegen der jamaikanischen Haartracht bei Schwarzen, nicht wahr?

Ich finde diese Umkehrung der Realität extrem bestürzend, diese Art, den Westen zu dämonisieren und nichtwestliche Kulturen zu idealisieren, besonders die ehemaligen Kolonien. Es reflektiert eine selbstmörderische Pathologie: der Zeitgeist, wie er nicht nur in Hollywood herrscht, sondern auch in den Universitäten, in der Politik und der Gesellschaft.

Als ich ein Kind war, sah ich Daniel Boone im Fernsehen, und auch Custer. Das waren noch gesunde Zeiten für den Westen damals in den 1960ern, weil die Weißen sich immer noch als die Guten sahen und die Indianer als die Bösen.

Dasselbe könnte man von den brasilianischen Amerindianern sagen, den Stämmen des Amazonas, und mehr. Kleinkindesmord wurde auch im Land Ihrer Geburt praktiziert, James Cameron – nachdem all dies eine Schmährede gegen Sie ist – in ganz Nordamerika.

Dieser Film, Avatar, reflektiert nur, daß Westler sich heute selbst hassen. Seltsamerweise ist es nicht so, daß Indianer oder Gelbe oder Schwarze die Weißen hassen: Es sind die Weißen, die sich selber hassen!

Wie in dieser denkwürdigen Phrase in Ihrem Film, James Cameron: “Wie fühlt es sich an”— ich wiederhole es —“Ihre Rasse zu verraten?” Dies ist es, was Sie sind. Was Sie sind!

* * * * * * * [Ende der Übersetzung] * * * * * * * *

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Da kann ich Chechar nur beipflichten. Ich könnte auch noch einiges über die Azteken hinzufügen, z. B. über ihren Kannibalismus, der nicht nur fallweise praktiziert wurde, sondern auf recht regelmäßiger Basis, wobei z. B. die Handflächen der Getöteten als Delikatesse galten, die nur den Adligen zustanden. Oder über ihre Opferrituale, z. B. das Fruchtbarkeitsritual, im Zuge dessen einem Gefangenen bei lebendigem Leib die Haut abgezogen wurde und wofür man ihn zuvor mit heißem Wasser verbrühte, um das Häuten zu erleichtern. Der Krieger, der diesen Gefangenen gemacht hatte, zog dann die Haut an und tanzte darin, und anschließend trug er die zunehmend stinkende Hülle so lange, bis sie verweste und von ihm abfiel.

Für all diese Opferpraktiken brauchten die Azteken massenhaft Gefangene, und im Zuge der damit verbundenen Kriege rotteten sie so manches kleinere Nachbarvolk aus. Andere ließen sie weiterexistieren, führten aber immer wieder Kriege gegen sie, die allein der Erbeutung von Gefangenen für Menschenopfer dienten.

Und die Azteken waren nicht einzigartig darin; sie waren nur zur Zeit der europäischen Entdeckung Amerikas das mächtigste Indiovolk Mittelamerikas, wie es zuvor die Mayas, Tolteken und Olmeken gewesen waren.

Im Rahmen des heutigen politkorrekten Meinungsklimas auch und gerade in der Wissenschaft wird natürlich Art und Ausmaß dieser Praktiken gern bestritten und behauptet, die damaligen spanischen Eroberer und Kolonisatoren hätten all dies übertrieben oder gar erfunden, um die „Wilden“ negativ darzustellen und ihre Unterwerfung zu rechtfertigen. Warum dann die Spanier und andere Europäer diese angebliche Propaganda selektiv betrieben und z. B. zwar den Kariben der Kleinen Antillen Kannibalismus unterstellt haben sollen, nicht aber den Aruak der Großen Antillen – dafür bleibt man die Erklärung schuldig. Diese Verklärung der präkolumbischen Indiovölker Mittelamerikas ging sogar so weit, daß Maya-Forscher die Mayas lange Zeit für ein friedliches Volk hielten und ihre Meinung nur widerstrebend revidierten, nachdem eine verschüttete Maya-Anlage freigelegt wurde, in der gut erhaltene Wandmalereien von Kriegszügen und grausamen Opfer- und Folterritualen zeugten.

Dies alles sollte man bedenken, bevor man meint, das Problem der Vereinigten Staaten mit den über ihre Südgrenze hereinflutenden Mexikanern wäre weniger gravierend als unser Moslemproblem, weil man die Chicanos im wesentlichen mit katholischen Spaniern gleichsetzt. Das sind sie nicht! César Tort schreibt sogar, daß es drei Mexikos gibt: das der Indios auf dem Land, die noch nicht mal Spanisch sprechen, das der hispanisierten Azteken, Tolteken etc. („das sind die, die ihr in die Staaten holt“) und das der kleinen weißen Minderheit kolonialspanischer Abstammung wie er selber.

Und die primitiveren Indianerstämme Nordamerikas waren auch nicht besser; als Beispiel seien nur die Apachen genannt, die ursprünglich aus dem Norden stammten und auf ihrem Weg nach Süden mehrere andere Indianerstämme ausrotteten.

Was aber, wenn die Europäer des 16. Jahrhunderts schon unserem heutigen Gutmensch-Paradigma verfallen gewesen wären und deshalb darauf verzichtet hätten, Amerika zu kolonisieren, nachdem sie es auf der Suche eines Seewegs nach Ostasien schon mal entdeckt hatten und seine Existenz in der Alten Welt bekannt geworden war?

Wäre es dann heute noch dieses „unberührte“, riesige Indianer- und Naturreservat, wie viele im Westen zu glauben scheinen? Natürlich nicht.

Dhau (ca. 1936) im Golf von Aden

Dhau (ca. 1936) im Golf von Aden

 

Da waren immer noch die Araber, die mit ihren Dhaus – deren finalen Entwicklungsstand das ca. 1936 im Golf von Aden aufgenommene Exemplar oben zeigt – bereits 711 bis Gibraltar vorgedrungen waren. Später, als das Steppenvolk der Türken die Herrschaft in Kleinasien übernommen hatte, stand dem Islam auch die jahrtausendealte griechische Schiffbautradition zur Verfügung.

Früher oder später wären die Moslems nach Amerika gefahren, nachdem ihnen die Entdeckungen der Europäer zur Kenntnis gelangt waren, und hätten sich den ganzen Doppelkontinent unter den Nagel gerissen. Ihre Herrschaft über die Indianer wäre bestimmt nicht humaner gewesen als die der Weißen, eher im Gegenteil. Versklavung, Islamisierung oder Tod – etwas anderes hätte es für sie nicht gegeben.

All das Gold und Silber, das die Spanier mit ihren Schatzflotten nach Europa geschafft haben, wäre stattdessen in den islamischen Raum gegangen und hätte dort dem Dschihad gegen Europa einen Finanzschub erteilt. Noch dazu wäre dem Reich des Islam aufgrund seiner Handelskontakte nach Ostasien, wo China ungefähr zu dieser Zeit sein Währungssystem auf Silberdeckung umgestellt hatte, das Inflationsproblem erspart geblieben, das im begrenzten Markt Europas wegen der massiven Silberzufuhr durch die Spanier aufgetreten war.

Die Expansion der europäischen Populationen in die Neue Welt hätte nie stattgefunden, was die demographische Basis für Hochbegabte und Genies deutlich verkleinert hätte.

Stattdessen wäre das fruchtbare Land Nord- und Südamerikas sowie die pazifische Inselwelt ein riesiger Ausbreitungsraum für Araber und/oder Türken geworden, bewirtschaftet von afrikanischen oder einheimischen Sklaven. Und deren Herren wäre es nie eingefallen, daß Sklaverei verwerflich ist und abgeschafft werden muß.

Auch die australischen Aborigines wären nicht verschont geblieben. Man bedenke, daß die Bevölkerung des islamischen Indonesien allein zwischen 1990 und 2008 von 180 Millionen auf 240 Millionen gewachsen ist – dieser Bevölkerungszuwachs macht schon mehr als das Doppelte der heutigen Bevölkerung Australiens aus. Glaubt da noch irgend jemand, die malaiischen Moslems hätten sich nicht schon längst über den ganzen Kontinent ausgebreitet, die Abos versklavt und ausgerottet? Auch auf den Philippinen hatte zur Zeit der europäischen Entdeckungen schon die Islamisierung eingesetzt. Während der Islam im Raum Manila noch nicht so lang präsent gewesen war und durch den spanischen Einfluß ausgetilgt werden konnte, hatte er auf Mindanao und dessen Nachbarinseln schon länger Wurzeln geschlagen und sorgt in der Region noch heute für Unfrieden. Ohne europäische Kolonisation hätte er sich von dort weiter nach Ozeanien ausbreiten können.

Die islamische Weltherrschaft wäre inzwischen schon Wirklichkeit geworden, womöglich noch vor dem 20. Jahrhundert. Unsere ganze wissenschaftlich-technische Hochzivilisation hätte sich nie entwickeln können, und heute würde sich die von Machtkämpfen der Moslemvölker zerrissene Welt schon lange in Richtung des moslemischen Elendshaufens entwickeln, der jetzt erst für die Zukunft zu befürchten ist, sofern die Betreiber des Einwanderungswahnsinns im Westen nicht andere Pläne haben und diese auch umsetzen können.

Wahrscheinlich bestand einer der bedeutendsten Beiträge der europäischen Zivilisation für eine positive Entwicklung der Welt darin, Amerika und all die anderen neuentdeckten Länder kolonisiert zu haben, bevor die Moslems das tun konnten.

Aber das darf nach dem herrschenden Paradigma natürlich nicht gewürdigt werden. Stattdessen läuft die beste, menschenwürdigste und erhaltenswerteste Zivilisation der Menschheitsgeschichte Gefahr zu fallen, nachdem ihr aus den eigenen Reihen beständig in den Rücken geschossen wurde.

Engel fallen einsam

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Ein Kommentar

  1. Deep Roots

     /  März 7, 2015

    Falls es jemandem unplausibel erscheinen sollte, daß die Moslems bei einem europäsichen Verzicht auf die Kolonisierung des amerikanischen Doppelkontinents selber hinübergefahren wären und diesen Erdteil kolonisiert hätten, so möge er Afrikanische Herren, europäische Sklaven lesen sowie diese Artikel von John J. O’Neill über die islamische Piraterie:

    Wie die moslemische Piraterie die Welt veränderte
    Ein Dschihad des 19. Jahrhunderts gegen die amerikanische Schiffahrt

    Piraten aus den nordafrikanischen Barbareskenstaaten sind jahrhundertelang nach Nordeuropa gesegelt, nach England, in die Deutsche Bucht und sogar bis Island, um dort zu plündern und Europäer in die Sklaverei zu verschleppen. Für diese Fahrten standen ihnen in ihren Schebecken nicht nur größere Schiffe zur Verfügung als Dhaus und Kaikis, sondern auch erbeutete europäische Schiffe.

    Im 18. und 19. Jahrhundert besaß das Osmanische Reich sogar große Kriegsschiffe europäischen Typs; so hatten es die 22 britischen, französischen und russischen Schiffe, die am 20. Oktober 1827 in die Bucht von Navarino (heute Pylos) segelten, um es mit der osmanischen Mittelmeerflotte aufzunehmen, mit 78 (nach manchen Quellen 60) osmanischen Schiffen zu tun, von denen sie ca. 55 zerstörten. Nach dieser heftigen Schlacht schwammen alle europäischen Schiffe immer noch. (Siehe dazu mein Nachwort zu Wer ist der Feind? von Baron Bodissey).

    Und vom 5. bis 7. Juli 1770 kämpfte in der Seeschlacht von Çeşme eine russische Flotte aus 9 Linienschiffen, 3 Fregatten, 4 Brandern und 4 Nachschubschiffen gegen die aus 14 – 16 Linienschiffen, 6 Fregatten, 6 Schebecken, 13 Galeeren und 32 kleineren Schiffen bestehende türkische Flotte. (Die Schlacht dauerte bis zur Nacht auf den 8. Juli; in ihrem Verlauf gerieten drei türkische Schiffe in Brand, deren Feuer sich schnell auf die gesamte türkische Flotte ausbreitete, bis sie vollständig abbrannte und versank. Die Russen verloren nur ein Schiff. Es war die größte osmanische Niederlage zur See seit der Seeschlacht von Lepanto 1571.)

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