Nelson Mandela: Ein weiterer falscher Gott

Mandela-Fenster

Von Kerry Bolton; Original: Nelson Mandela: Another False God, erschienen am 5. Dezember 2013 auf Counter-Currents Publishing/North American New Right.

Mandelas Name kann von Fernseh- und Radiojournalisten nicht anders ausgesprochen werden als im Tonfall höchster Verehrung. Ich erinnere mich daran, als er aus dem Gefängnis entlassen wurde und Radiomoderatorinnen die Nachricht übermittelten und sich dabei kaum zurückhalten konnten, vor Freude zu weinen. Er ist seit langem als gottähnlich behandelt worden. Während ich dies schreibe, höre ich Fernsehnachrichten, in denen erklärt wird, daß sich sein Zustand verschlechtert, und wo die beständigen Verweise darauf gemacht werden, er hätte „der Regenbogennation die Freiheit gebracht“. Ich sehe sein Gesicht auf dem bunten Glas einer Kirche in Südafrika dargestellt, während eine schwarze Kirchengemeinde sein Loblied singt.

Wie viele Male ist die Hölle auf Erden im Namen von „Demokratie“ und Menschenrechten“ geschaffen worden? „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“, brachten Frankreich die Terrorherrschaft und den Genozid an der Bauernschaft der Vendée. Die Volksrepublik China brachte etwa 80 Millionen den Tod. Weitere Millionen starben im Namen der „Volksdemokratie“ im bolschewistischen Rußland und in Kambodscha. Jeder Staat behauptet, eine „Demokratie“ zu sein. Das Wort mit den damit verbundenen Klischees wie „Menschenrechte“ und „Freiheit“ bedeutet in der Substanz wenig oder nichts. Das Südafrika, das Mandela übergeben wurde, hat seinen Ansturm gegen die Weißen, besonders Bauern, begonnen, und über 3.000 sind seit 1990 ermordet worden, während die Mordrate allgemein eine der höchsten der Welt ist.[1]

Für Südafrika hat „der lange Weg zur Freiheit“ das Pandämonium der Hölle bedeutet. Solange man sagen kann, daß der Schwarze das Wahlrecht hat, ist alles andere zulässig. Die meiste südafrikanischen Schwarzen scheinen unfähig, die Schuld an ihrer Misere dem zu geben, dem sie gebührt, letztendlich Mandela, weil er sie in den verfluchten Zustand des restlichen subsaharischen Afrikas gebracht hat: die Rückkehr zu Barbarei und gestörter Funktion, wo immer die weiße Herrschaft ruiniert wurde.

Was hat das von Mandela herbeigeführte Post-Apartheid-Regime den Schwarzen geboten? Nicht nur hat sich das Leben nicht verbessert, es ist viel schlimmer geworden, und die öffentlichen Dienste und Einrichtungen funktionieren kaum. Das Verbrechen greift um sich, die Slums bestehen fort. Solcherart ist die Existenz Südafrikas nach der Abdankung der Afrikaander, daß John Minto, ein Dauerprotestierer und Führer in den Protesten gegen die Apartheid in Neuseeland während der 1980er, sich weigerte, den Steve Biko Award für seine Dienste beim Kaputtmachen Südafrikas anzunehmen, weil selbst er kein Anzeichen dafür sehen konnte, daß das neue schwarze Utopia dabei herauskäme. Im Januar 2008 schrieb Minto an Mbeki: „Eine Auszeichnung zu erhalten, würde mich und die Bewegung hier unvermeidlicherweise mit der Politik der ANC-Regierung in Verbindung bringen. Dies wäre vielleicht einmal eine Quelle des Stolzes gewesen, aber es wäre jetzt eine Quelle der persönlichen Beschämung, die ich nicht zu ertragen bereit bin.“[2] Wie oder warum Minto glaubte, daß das Südafrika nach der Apartheid irgendwie besser sein würde als irgendein anderer schwarzer Staat, ist diesem Autor unbekannt.

Wie das Image von Martin Luther King, der von Frieden redete, aber eine Strategie der Spannung praktizierte und die Nachsicht beklagte, mit der schwarze Protestierer von der Polizei in den Südstaaten behandelt wurde,[3] ist Mandelas Image Humbug. Mandela hatte sich der Gewalt verschrieben. Es wird angenommen, daß Mandela ungerechterweise verurteilt und eingesperrt wurde, bloß weil er für „Freiheit“ aufgestanden sei, als „Gewissensgefangener“. Er wurde wegen seiner Verwicklung in eine geplante Terrorkampagne verurteilt. Es wäre angemessen gewesen, ihn zu hängen.

Ein Plan zum Start einer Terrorkampagne gegen Südafrika war auf der „Rivonia“-Farm nahe Johannesburg ausgebrütet worden. Die südafrikanischen Behörden hatten Informationen erhalten, daß Führer des militanten Flügels des Afrikanischen Nationalkongresses, Umkhonto we Sizwe (Speer der Nation), sich auf der Farm versteckten, die Arthur Goldreich gehörte. Am 11. Juli 1963 stürmte die Polizei die Farm, wo sie einen weiteren entschieden nichtafrikanischen „Schwarzenführer“ entdeckte, Denis Goldberg, und außerhalb davon in einem strohgedeckten Gebäude, „zwei Weiße und einen Bantu“. Acht Verdächtige wurden während der Razzia gefangen: Goldberg, Rusty Bernstein, Raymond Mhlaba, Bob Hepple, Govan Mbeki, Arthur Goldreich, Ahmed Kathrada und der ANC-Führer Walter Sisulu.[4]

Die Razzia enthüllte einen Plan für die Terrorkampagne, die „Operation Mayibuye“ genannt wurde und vom Nationalen Oberkommando entworfen worden war. Die Angeklagten behaupteten, daß die Operation Mayibuye vom Oberkommando nicht formal angenommen und nur erwogen worden war. Das soll anscheinend ein Grund für Lob und Dank sein. Mandela, der bereits im Gefängnis saß, beharrte darauf, daß es ein „Entwurfsdokument“ sei, das er nicht als realistisch betrachtete. Jedoch hat Mandela auch immer darauf beharrt, kein Kommunist zu sein, eine Lüge, die erst kürzlich durch Dokumente aufgedeckt worden ist, die beweisen, daß Mandele tatsächlich ein hohes Mitglied der Kommunistischen Partei war. Der Plan war dazu bestimmt, solches Chaos zu verursachen, daß es zu einer Militärintervention der Vereinten Nationen über Südwestafrika motivieren würde.[5]

Mandela ist 1962 eingesperrt worden, weil er 1960 einen Gneralstreik angezettelt hatte, der weniger Unterstützung erhalten hatte als erwartet und dessen Scheitern in zu der Erklärung veranlaßte: „Die Tage des gewaltlosen Kampfes waren vorbei.“ Mandela war unter den ersten, die den ANC dazu drängten, einen Weg der Gewalt zu wählen. Es war Mandelas Drängen, das den ANC schließlich dazu brachte, eine separate Guerillaorganisation. Umkhonto we Sizwe, zu gründen. Douglas Linder erklärt zu dieser:

„Im Juni 1961 sandte Mandela einen Brief an südafrikanische Zeitungen, der davor warnte, daß eine neue Kampagne gestartet würde, sofern die Regierung nicht einwillige, einen nationalen Verfassungskonvent einzuberufen. Im Wissen, daß es keinen solchen Ruf geben würde, zog Mandela sich in das Rivonia-Versteck zurück, um damit zu beginnen, mit anderen Unterstützern eine Sabotagekampagne zu planen. Die Kampagne begann am 16. Dezember 1961, als Saboteure von Umkhonto we Sizwe Sprengladungen an einer Transformatorstation zündeten. Dutzende anderer Sabotageakte folgten im Laufe der nächsten achtzehn Monate. (Tatsächlich sollte die Regierung den Angeklagten die Begehung von 235 separaten Sabotageakten vorwerfen.) Die Sabotage schloß Anschläge gegen Regierungsposten, Maschinen und Energieeinrichtungen wie auch vorsätzliches Verbrennen von Feldfrüchten ein.“ [6]

Es hat keinen Zweck, hier über die Legitimität von Mandelas Aufruf zum gewaltsamen Kampf zu debattieren. Womit wir uns befassen, ist seine Darstellung als eine Art christusähnliche Figur des „Friedens und guten Willens gegenüber allen Menschen.“

Im Februar 1962 verließ Mandela Südafrika, um Unterstützung von Staaten zu gewinnen und um sechs Monate Training in Äthiopien zu erhalten. Er wurde kurz nach seiner Rückkehr nach Südafrika verhaftet.

Im Juli 1963 wurde Mandela in ein Büro des Gefängnisses in Pretoria gerufen, wo er zehn anderen begegnete. Er und diese anderen wurden als die „Rivonia 11“ bekannt. Dazu gehörten sieben, die in Rivonia gefangen wurden, zwei, die zuvor inhaftiert wurden (Andrew Mlangeni und Elias Motsoaledi) und James Kantor, ein Anwalt.[7] Der ANC-Anwalt Harold Wolpe und Arthur Goldreich waren beide der Verhaftung entgangen.

Mandelas eigene Aussage auf der Anklagebank ist eine Erklärung der Absicht zur Gewalt:

„Anfang Juni 1961 kam ich mit einigen Kollegen nach einer langen und bedachten Bewertung der südafrikanischen Situation zu dem Schluß, daß es, nachdem Gewalt in diesem Land unvermeidlich war, unrealistisch und falsch wäre, wenn afrikanische Führer weiterhin Frieden und Gewaltlosigkeit zu einer Zeit predigen würden, wo die Regierung unseren friedlichen Forderungen mit Gewalt begegnete. Zu dieser Schlußfolgerung kamen wir nicht leichtfertig. Erst als alles andere gescheitert war, als uns alle Kanäle des friedlichen Protests versperrt worden waren, wurde die Entscheidung getroffen, mit gewalttätigen Formen des politischen Kampfes zu beginnen und Umkhonto we Sizwe zu bilden.“[8]

ANC-Chef Sisulu sagte aus, daß die Operation Mayibuye von Arthur Goldreich formuliert wurde, einem Mitglied des Oberkommandos und ehemaligem Miglied des zionistischen Untergrunds in Palästina. Sisulu erklärte, daß Sabotage nötig sein würde, daß es aber keine Absicht gäbe, irgendjemanden zu töten. Der Richter wies darauf hin, daß ein Passant durch eine Explosion vor einem Postamt getötet worden war, aber Sisulu war damit zufrieden, etwas zu sagen, was auf „shit happens“ hinausläuft.

Richter de Wet kam zum Schluß, daß „Nelson Mandela ohne Zweifel der führende Kopf hinter der Schaffung von Umkhonto we Sizwe gewesen war“ und daß „Operation Mayibuye einen detaillierten Plan zur Führung eines Guerillakrieges umfaßte, der dazu bestimmt war, in einer ausgewachsenen Revolte gegen die Regierung Südafrikas zu kulminieren.“[9] Es geschah auf internationalen Druck hin, daß die Angeklagten zu lebenslänglichem Gefängnis verurteilt wurden, statt gehängt zu werden, wobei Richter de Wet erklärte, daß er „beschloß, nicht die Höchststrafe zu verhängen“, obwohl sie „die angemessene Strafe für das Verbrechen war… Das Urteil wird in den Fällen aller Angeklagten lebenslängliches Gefängnis sein.“[10] Natürlich brachte solche Milde Südafrika kein bißchen Gutes, und man hat nichts anderes gehört als daß Mandela Unrecht getan worden sei, weil er für die Planung von Gewalttaten ins Gefängnis gesperrt wurde. Alle Angeklagten brachen in Lächeln aus, und Mandela erhob die Daumen gegenüber seinen Unterstützern.[11] Als der Polizeiwagen losfuhr, grüßte Mandela seine Sprechchöre rufenden Anhänger mit der erhobenen Faust. 1985 bot Premierminister Botha, nachdem er bereits Denis Goldberg freigelassen hatte, Mandela seine Entlassung an, falls er der Gewalt abschwören würde. Er weigerte sich. Im selben Jahr trat die Regierung in geheime Verhandlungen mit Mandela zur Ruinierung ihrer eigenen Existenz ein. Um 1990, während die Verhandlungen liefen, lebte Mandela in einem Bungalow im Victor-Verster-Gefängnis und wurde in diesem Jahr entlassen und 1994 zum Präsidenten gewählt.

Der Mythos von Mandela ist mit der Zeit gewachsen, wie es viele Mythen über Gestalten tun, die zu Göttern erklärt werden. Der Lügner Mandela ist nicht so gut bekannt. Er leugnete immer, ein Mitglied der Kommunistischen Partei zu sein. Während es diesen Autor nicht kümmert, ob er ein Parteimitglied war, gehört es zum Mythos, daß Mandela kein Kommunist war, sondern nur ein aufrichtiger Demokrat, der an Gerechtigkeit für alle glaubte. Sein Leugnen bedeutet auch, daß er ein Lügner war, und wenn er darüber log, sollte man dann seinen Beteurungen zu allem anderen trauen, einschließlich jener während des Rivonia-Prozesses, wo er darauf beharrte, kein Parteimitglied zu sein? Die Angeklagten im Rivonia-Prozeß waren sehr zugeknöpft hinsichtlich ihrer Verbindung zur Kommunistischen Partei. Erst 2012 wurden die Protokolle eines Treffens der Kommunistischen Partei von 1982 in privaten Archiven eines Parteioffiziellen gefunden, die an der Universität Kapstadt deponiert waren. Diese Papiere behandeln Mandelas Parteimitgliedschaft. Die Mitgliedschaft wurde geheimgehalten, um die Beziehungen des ANC zum Westen nicht zu gefährden.

Umkhonto we Sizwe wurde 1961 gegründet, nachdem ANC-Führer nach China und in die UdSSR gegangen waren und Unterstützung für einen Guerillakrieg erhalten hatten. Die ersten Anschläge wurden am 16. Dezember 1961 gestartet. „Ihre Kampagne der ‚Sabotage’ und Bombenanschläge im Laufe der folgenden drei Jahrzehnte forderten die Leben von Dutzenden Zivilisten und führten dazu, daß die Organisation von den Vereinigten Staaten als Terroristengruppe eingestuft wurde.“ Professor Stephen Ellis, ein ehemaliger Forscher von Amnesty International, der sich nun an der Freien Universität von Amsterdam befindet, schrieb, nachdem er die Archive entdeckt hatte, die Mandelas hohe Stellung in der Partei enthüllten, letztes Jahr ein Buch, in dem er auch beschreibt, „wie der militärische Flügel des ANC von der IRA Unterricht im Bombenbau erhielt und geheimdienstliches Training von der ostdeutschen Stasi, das er benutzte, um in geheimen Gefängnislagern brutale Verhöre von mutmaßlichen ‚Spionen’ durchzuführen.“ Ellis schreibt: „Ich denke, die meisten Leute, die die Anti-Apartheidbewegung unterstützten, wollten einfach nicht allzu viel über seinen Hintergrund wissen. Die Apartheid wurde als moralische Frage gesehen, und das war es dann. Aber wenn damals echte Beweise vorgelegt worden wären, hätten manche vielleicht anders darüber gedacht.“[12]

Die ANC-„Kampagne der ‚Sabotage’ und Bombenanschläge forderte im Laufe der folgenden drei Jahrzente die Leben Dutzender Zivilisaten und führte dazu, daß die Organisation von den Vereinigten Staaten als Terroristengruppe eingestuft wurde“,[13] erklärt der Bericht in „The Telegraph“ zu Ellis’ Buch. Wie jedoch Beobachtern der Geschichte und Politik, die scharfsinniger sind als der durchschnittliche Zeitungsleser, inzwischen bekannt sein sollte, bedeutet solch eine Bezeichnung durch das US-Außenministerium wenig oder nichts, und solch eine Organisation kann trotzdem Unterstützung von den USA erhalten. Sicherlich waren Konzerninteressen innerhalb und außerhalb Südafrikas begierig darauf, die Apartheid zugunsten einer integrierten Arbeitnehmerschaft eliminiert zu sehen, und ein zusätzliches Vermächtnis Mandelas ist die Einführung der Globalisierung und Privatisierung von Südafrikas Wirtschaft in einer Weise gewesen, die an den Kosovo erinnert, wo die UÇK einst ebenfalls von den USA als „terroristische Organisation“ gelistet worden war.

Angola war auch die Basis für „Quatro“, ein notorisches Haftzentrum des ANC, wo Dutzende der eigenen Unterstützer der Bewegung von ihrem inneren Sicherheitsdienst, von dem manche „kaum Teenager“ waren, als mutmaßliche Spione gefoltert und manchmal getötet wurden. Ostdeutsche Ausbildner lehrten die Agenten der inneren Sicherheit, daß jeder, der das offizielle Dogma des ANC anfocht, als potentieller Spion oder Verräter betrachtet werden sollte.[14]

Falls jemand darüber erschrocken und perplex sein sollte, daß der ANC solche Dinge tun konnte, dann nur weil Generationen mit der Fantasie aufgezogen worden sind, daß echte Engel rußige Gesichter haben – wobei der rußigste von allen Nelson Mandela ist [15] – und daß die Farbe des Teufels weiß ist.

Die Nelson Mandela Foundation ging zum Verleugnungsmodus über, als sie mit dem Beweis konfrontiert wurde:

Am Freitagabend sagte ein Sprecher der Nelson Mandela Foundation: „Wir glauben nicht, daß es einen Beweis dafür gibt, daß Madiba (Mandelas Clan-Name) ein Parteimitglied war… Der Beweis, der identifiziert worden ist, ist vergleichsweise schwach im Verhältnis zur Beweislage dagegen, nicht zuletzt Madibas ständige Bestreitung dessen über nahezu 50 Jahre. Es ist vorstellbar, daß Madiba sich legalistischer Sophisterei hingeben könnte, aber nicht, daß er eine gänzlich falsche Aussage machen würde.[16]

Ob Mandela ein Kommunist war, ist jedoch ein weitgehend irrelevanter Punkt im Vergleich zu Mandelas Vermächtnis, daß er geholfen hat, den Afrikaandern den Ruin zu bringen, die den Großteil ihrer vier Jahrhunderte der Existenz mit dem Kampf gegen Verfolgungen verbracht haben, während Südafrika auf den Weg zur Globalisierung gedrängt wurde.

Anmerkungen:

1. Erin Conway-Smith, South African farmers fearing for their lives,” The Telegraph, December 1, 2012, http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/africaandindianocean/southafrica/9716539/South-African-farmers-fearing-for-their-lives.html

2. John Minto to Visit Abahlali baseMjondolo on Saturday, 17 April 2009,” Anti-Eviction Campaign, http://antieviction.org.za/2009/04/18/

3. Siehe Kings Letter from a Birmingham Jail,” 1963.

4. Douglas O. Linder, The Nelson Mandeal (Rivonia) Trial: An Account,” http://law2.umkc.edu/faculty/projects/ftrials/mandela/mandelaaccount.html

5. Operation Mayibuye, http://law2.umkc.edu/faculty/projects/ftrials/mandela/mandelaoperationm.html

6. Linder, oben zitiertes Werk

7. Linder, oben zitiertes Werk

8. Zitiert von Linder ebd.

9. Ebd.

10. Ebd.

11. Ebd.

12. Colin Freeman und Jane Flanagan, „Nelson Mandela ‘proven’ to be a member of the Communist Party after decades of denial,” The Telegraph, 8. Dezember 2012, http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/nelson-mandela/9731522/Nelson-Mandela-proven-to-be-a-member-of-the-Communist-Party-after-decades-of-denial.html

13. Ebd.

14. Ebd.

15. Nur in metaphorischem Sinne, da Mandela „ziemlich gelb“ mit einer mongoloiden Augenliderfalte ist, was auf Hottentotten-Abstammung hindeutet.

16. Colin Freeman und Jane Flanagan, oben zitiertes Werk.

* * *

Ausgewählte Kommentare aus dem Originalstrang auf „Counter-Currents“:

me:

Ich war in Südafrika, als sie Mandela 1990 aus dem Gefängnis entließen. Ich habe keine schwarzen Feiern irgendwelcher Art gesehen, teilweise weil ich draußen auf dem Land war, nicht in Städten. Bitte beachtet, daß es 9 größere schwarze Stämme in Südafrika gibt. Und sie alle hassen einander. Daher gibt es nicht viel schwarze Einigkeit in Südafrika, wie sie die Schwarzen in den USA haben. Mandela und sein African National Congress ist weitgehend von einem schwarzen Stamm, ich glaube, den Xosha (Schreibweise?).

Manche schwarzen Stämme, wie die Zulus, haben recht gute Beziehungen zu den südafrikanischen Weißen.

reiner arischer Tor:

Der gegenwärtige südafrikanische Präsident ist ebenfalls ein Zulu. Ein Zulu-Häuptling in den frühen Neunzigern wollte ein separates Zulu-Heimatland, und er kooperierte diesbezüglich mit manchen Afrikaandern, aber ich bin nicht sicher, wie viel Unterstützung er innerhalb seiner eigenen Gemeinschaft hatte, und auf jeden Fall war das vor etwa zwanzig Jahren.

Sicher ist jedoch, daß die Zulu und die Xhosa, so sehr sie einander auch hassen, bisher mehr oder weniger nahtlos kooperieren konnten. Aber ich traue den Schwarzen zu, daß sie schließlich die höchste Regierungsform erreichen, zu der sie fähig sind, welche nicht die Demokratie ist, sondern Bürgerkrieg und Warlordismus.

Arindam:

Ich fand das Folgende auf einer weit links stehenden Webseite:

„Einerseits hat der ANC eine Situation produziert, wo laut seinen eigenen Berechnungen 9 % des Kapitals von Bergbaukonzernen sich in den Händen schwarzer Kapitalisten befinden, während er andererseits eine Situation geschaffen hat, wo:

● 40 % der Bevölkerung im Erwerbsalter arbeitslos sind. Dies repräsentiert 6 Millionen Arbeiter, von denen 2,8 Millionen zwischen 18 und 24 Jahre alt sind

● die städtische Unterschicht, die durch Wohlfahrtszahlungen überlebt, von 2,5 Millionen im Jahr 1996 auf 12 Millionen im Jahr 2006 zugenommen hat

● 50 % der Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze leben

● 7 von 10 schwarzen Kindern in Armut leben

● die Lebenserwartung von 65 Jahren 1994 auf 53 Jahre 2009 gesunken ist.

Solche Widersprüche drohen die Organisation zu zerreißen. Durch die schamlose Bereicherung ihrer Spitzenmitglieder hat sich die ANC-Regierung in Korruption und Günstlingswirtschaft verstrickt, was sich bis zum Präsidentenamt erstreckt. Beim 100. Jahrestag ihrer Gründung gibt es in Wirklichkeit wenig Grund zum Feiern.“

Quelle: http://www.leftcom.org/en/articles/2012-03-01/anc-–-a-hundred-years-in-the-service-of-capital

[Laut der Wirtschaftswebseite liegt Südafrikas Arbeitslosenrate bei 25 %; die sinkende Lebenserwartung wird bestätigt von:

http://phys.org/news/2011-05-iraq-south-africa-buck-life.html ]

Ein weiterer interessanter Ausschnitt:

„Bei jüngsten Demonstrationen sind die Arbeitslosen, die Jobs, Wohnungen, fließendes Wasser und Elektrizität fordern, auf eine Grausamkeit ähnlich jener des Apartheid-Regimes gestoßen. Bei einer Demonstration in der Stadt Ermelo, in einer von Südafrikas ärmsten Provinzen, wurden 2 Protestierer von der Polizei erschossen. Bei einer weiteren Demonstration wegen genau derselben Beschwerden in der Stadt Ficksburg wurde ein Protestierer, Andries Tatane, direkt vor den Fernsehkameras totgeschlagen.“

jeppo:

„Daher gibt es nicht viel schwarze Einigkeit in Südafrika, wie sie die Schwarzen in den USA haben. Mandela und sein African National Congress ist weitgehend von einem schwarzen Stamm, ich glaube, den Xosha.

Manche schwarzen Stämme, wie die Zulus, haben recht gute Beziehungen zu den südafrikanischen Weißen.“

Das ist ein sehr guter Punkt. Wir sollten die Liberalen daran erinnern, daß ihr Held Mandela einen Krieg gegen die Inkatha-Freiheitspartei anfing, der zehntausende schwarzer Leben forderte. Von kurz nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis 1990 bis zur Wahl von 1994 griffen ANC-Genossen, geleitet von Mandela und seinen Xhosa-Stammesgenossen, wiederholt konservative, mit der Inkatha in Verbindung stehende Zulus an und schlachteten sie ab, und diese schlugen genauso hart zurück.

Natürlich stellten die westlichen Medien dies als tapferen Kampf der guten, realitätsbezogenen Schwarzen (d. h. blutdürstige Verbrecher und Kommunisten) gegen die bösen Onkel-Tom-Schwarzen (d. h. gesetzestreue Arbeiter) dar. In Wirklichkeit war es ein Stammeskampf zwischen der zweitgrößten Bantugruppe, den Xhosas, und ihren kleineren Verbündeten (Sothos, Pedis, Swazis, Tswanas) auf Seiten des ANC und dem größten Stamm in Südafrika, den Zulus von der Inkatha.

In Südafrika ist der ANC als Xhosa Nostra bekannt, solcherart ist seine Beherrschung durch den ANC (mit dessen jüdischen Verbündeten) seit seiner Gründung gewesen. Die Xhosas waren die Speerspitze der Bantu-Invasion im südlichen Afrika. Sie absorbierten genetisch und kulturell viel von der Khoisan-Bevölkerung (Buschmänner/Hottentotten), die sie überrannten, weshalb sie hellhäutiger sind als andere Bantustämme und ihre Sprache voller buschmannartiger Klicklaute ist. Sogar ihr Name, Xhosa, wird ausgesprochen, indem man die Zunge vom Gaumendach klicken läßt, gefolgt von „hosa“. Versucht es.

Ich glaube, Mandela wurde einmal genetisch getestet, und man fand, daß er bedeutende Khoisan-Abstammung hatte. Seht euch nur seine relativ helle Haut und sein teigiges, zerknittertes buschmannähnliches Gesicht an. Für mich sieht er mehr wie ein „Bergie“ aus, eine teilweise khoisan-stämmige, vagabundierende Untergruppe der Farbigenpopulation, die man in und um Kapstadt findet, als wie ein typischer Bantu.

Nachdem die Xhosas der südlichste Bantustamm waren, kämpften sie in den Kaffernkriegen des 18. und 19. Jahrhunderts gegen die Niederländer und die Briten. Weil sie die ersten Bantus waren, die im südlichen Afrika mit Europäern in Kontakt kamen, waren sie die ersten, die die Technologien des weißen Mannes übernahmen, und die ersten, die unter der Vormundschaft des weißen Mannes eine Schulbildung erhielten. Daher ihre historische Führungsrolle gegenüber dem Rest von Südafrikas Schwarzen, einschließlich des ANC.

Die Zulus sind allgemein größer, schwärzer und kriegerischer als die Xhosas. Sie sehen sich zuerst als Zulus und erst in zweiter Linie als Schwarze. Unter Häuptling Buthelezi kamen sie zu einer Art modus vivendi mit den Nationalisten der Afrikaander: sie waren gegen die Apartheid, aber auf friedliche Weise. Was sie wirklich wollten, war ihr eigener Staat, Natal (nun KwaZulu-Natal, KZN), entweder voll unabhängig oder in einer lockeren südafrikanischen Föderation.

In der Wahl von 1994 gewann der ANC nach all dem von Mandelas Krieg gegen die Inkatha verursachten Blutvergießen 7 Provinzen und die Nation als ganzes, während die Inkatha KZN und die Nationalisten der Afrikaander gewann, mit Unterstützung der Farbigen, die Westkap-Provinz und beinahe die Nordkap-Provinz. An diesem Punkt schien eine realistische Alternative zum ANC möglich: Wenn die Nationalistische Partei die Wählerstimmen der Weißen, Farbigen und Asiaten weiter konsolidieren könnte, sich mit den Zulus der Inkatha und möglicherweise einigen konservativen Elementen in den anderen Stammesländern verbündete, dann könnte sie den ANC besiegen und das Land zu einer Konföderation schweizerischer Art dezentralisieren oder möglicherweise das Land in 9 unabhängige Staaten aufteilen, die auf Rasse und/oder Sprache beruhen.

Leider sollte es nicht sein. Der ANC ist nun mächtiger, als er es zu Mandelas Zeit war, er wird nun von einem Zulu (Jacob Zuma) geführt und hat doch seine volle Unterstützung unter den Xhosas behalten; die Inkatha befindet sich im Todeskampf, und wenn Häuptling Buthelezi stirbt (er ist jetzt in seinen 80ern), könnte sie gänzlich verschwinden; die Nationalistische Partei besteht nicht mehr, und sie haben die Grenzen der Nordkap-Provinz manipuliert und Hunderttausende Tswanas hinzugefügt, um die ehemals dominante farbige und weiße Bevölkerung zu marginalisieren, was die Provinz dauerhaft in die Kolonne des ANC stellt.

Nur in der Westkap-Provinz gibt es irgendeine ernsthafte Opposition gegen die Hegemonie des ANC. Und selbst dort ist es ziemlich dünner Tee: die liberale Demokratische Allianz wird von einer jüdischen ehemaligen Anti-Apartheid-Aktivistin (Helen Zille) geführt. Und Xhosas strömen in riesiger Zahl in die Westkap-Provinz, sodaß sie schließlich genauso auf die Seite des ANC kippen wird. So sehr es mich schmerzt, das zuzugeben, aber im Neuen Südafrika haben die Schwarzen Schach gespielt, während die Weißen (und Coloureds und Asiaten und Zulus) Dame gespielt haben.

Wahrlich: weine, geliebtes Land.

Bongani:

Das war gut, jeppo,

du hast recht, traditionell sind die Xhosas die Unruhestifter. Die einzige Gegenströmung könnten die Zulus sein, keiner der anderen Stämme traut einem von diesen. Die Matabeles, die in Simbabwe eindrangen, sind ebenfalls ein Teil der Zulus, der sich nach einem inneren Kampf vor mehr als einem Jahrhundert abgespalten hat.

Um dein Argument wegen Schach/Dame zu stärken: Der ANC hat nach ’94 die Grenzen geöffnet, um Millionen von Subsahariern reinzulassen, um sie den Wählerlisten hinzuzufügen, Mbeki hatte auch diesen Traum von „One Africa“. In der heutigen Situation kommt das zum Tragen, mit illegalen Siedlern, Arbeitslosenzahlen und Fremdenfeindlichkeit.

Darf ich meine Wertschätzung für Kerry hinzufügen, die Wahrheit ist ein wenig lindernd für jemanden, der in mehr als einer Ehrenwache bei Begräbnissen unschuldiger Leute gestanden ist, die durch ANC-BOMBENABSCHLÄGE getötet wurden, Mütter von Klassenkameraden, als wir Kinder waren, und zahlreich, als ich in den 1980ern Militärdienst leistete.

* * * * * * *

Siehe auch:

Das wahre Erbe des Nelson Mandela von Martin Lichtmesz
Mandela: What the Obits Omit von Jim Goad
Reflections on Nelson Mandela and a Post-Mandela South Africa von Cooper Sterling
Der Tod von Johannesburg von Baron Bodissey
Die Bestie als Heiliger: Die Wahrheit über Martin Luther King von Kevin Alfred Strom
Ja, Afrika muß zur Hölle gehen von Alex Kurtagic
Die Torheit der von Weißen gesponserten Entwicklung von Alex Kurtagic

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