The Jewish Grinch who stole Christmas

Von Burt Prelutsky, übersetzt von Deep Roots.

Das Original The Jewish Grinch who stole Christmas erschien am 17. Dezember 2004(!) in Burt Prelutskys Kolumne „The Squeaky Wheel“ (Das quietschende Rad) bei WorldNetDaily.

(gefunden habe ich den Link in Edmund Connellys Christmas Special bei „Counter-Currents Publishing“. Burt Prelutsky ist übrigens Jude – er darf das).

Anmerkung der Redaktion: Besorgen Sie sich das Buch, das Joseph Farah geschlagene sechs Stunden lang zum Lachen brachte. Burt Prelutsky ist Amerikas beliebtester Humorist – der Mann, der die politische Unkorrektheit erfand. Conservatives Are From Mars, Liberals Are From San Francisco ist jetzt in WND’s Online-Laden ShopNetDaily erhältlich.

Ich hätte nie gedacht, daß ich den Tag erleben würde, an dem „Christmas” zu einem schmutzigen Wort werden würde. Sie glauben, das ist es nicht geworden? Wie kommt es dann, daß die Menschen daran gehindert werden, es in der höflichen Gesellschaft auszusprechen, aus Furcht, jemanden damit zu beleidigen?

Schulen werden dazu gezwungen, Christmas vacation [„Weihnachtsferien“] in ihren gedruckten Unterrichtsplänen durch „winter break“ [„Winterpause“] zu ersetzen. Bei Macy’s ist das Wort verboten, obwohl sie unzählige Millionen Dollars mit ihrer sympathisierenden Darstellung im Weihnachtsklassiker „Miracle on 34th Street“ verdient haben. Weihnachtslieder, selbst Instrumentalversionen, sind an gewissen Orten verboten. Ein größerer Postzustelldienst hat seine Fahrer nicht nur veranlaßt, ihre Santa-Mützen abzulegen, sondern ihnen auch befohlen, ihre Transporter nicht mit Adventkränzen zu verzieren.

Wie kommt es, könnte man gut fragen, daß dies in einer christlichen Nation passiert? Und falls Sie finden, daß diese Bezeichnung unzulässig ist, würden Sie bestreiten, daß Indien ein Hindu-Land ist, daß Pakistan moslemisch ist, daß Polen katholisch ist? Das heißt nicht, daß diese Nationen Theokratien sind. Aber wenn die überwältigende Mehrheit der Bevölkerung eines Landes von einer Religion ist, und grob 90 % der Amerikaner zufällig zur einen oder anderen Sorte von Christen gehört, würde nur ein verdammter Narr das Offensichtliche bestreiten.

Obwohl es lange her zu sein scheint, ist es in Wirklichkeit nicht so lange her, daß Menschen, die von anderen Orten hierherkamen, jede Anstrengung unternahmen, um sich einzufügen. Assimilation war für niemanden eine Bedrohung – sie war das, was die Freiheitsstatue repräsentierte. E pluribus unum, aus vielen eines, war unser Motto. „Schmelztiegel der Welt“ war unser Spitzname. Es bedeutete nicht, daß jede Gruppe von Menschen ihre Bräuche, Kultur oder Küche an der Tür abgeben mußte. Es bedeutete, daß sie, und besonders ihre Kinder, Englisch lernten, und daß sie das „leben und leben lassen“ erlernten.

Das hat sich geändert, wie Sie vielleicht bemerkt haben werden. Und ich gebe meinen Mitjuden die Schuld daran. Wenn es darum geht, die multikulturelle, antichristliche Agenda voranzutreiben, findet man jüdische Richter, jüdische Journalisten und die American Civil Liberties Union an vorderster Front.

Da ich Jude bin, wie ich angeben sollte, wurde Weihnachten in meiner Familie nie gefeiert. Aber was gab es an diesem Feiertag nicht zu mögen? Zunächst einmal verschaffte er eine willkommene zweiwöchige Pause von der Schule. Die geschmückten Bäume waren nett, die Lichter waren schön. „It’s a Wonderful Life“ war ein großartiger Film, und einige der besten Weihnachtslieder wurden sogar von Juden geschrieben.

Aber das schmutzige kleine Geheimnis in Amerika ist, daß Antisemitismus kein Problem mehr in der Gesellschaft ist – er ist durch eine grassierende Antichristlichkeit ersetzt worden. Zum Beispiel hat der Hass, der George W. Bush entgegengespien wird, weit weniger mit seiner Politik zu tun als mit seiner Religion. Die Juden äußern keine Bedenken, wenn ein Bill Clinton oder ein John Kerry eine große Produktion daraus machen, wenn sie in Kirchen schwarzer Baptisten auftauchen oder mit Reverend Jesse Jackson posieren, weil sie verstehen, daß das bloß Politik ist. Sie haben nur Einwände gegen Politiker, die aus religiösen Gründen in die Kirche gehen.

Meine Mitjuden, die oft das Überleben Israels ganz oben auf der Liste ihrer Anliegen haben, wenn es um die Wahl eines Präsidenten geht, haben nur 26 % ihrer Stimmen Bush gegeben, obwohl er eindeutig der israelfreundlichste Präsident ist, den wir je im Oval Office hatten.

Es ist die ACLU, die von ihren Mitgliedern und ihrer Finanzierung her überwiegend jüdisch ist, die den Angriff gegen das Christentum in Amerika führt. Sie sind es, die viel zu viele Menschen beschwatzt haben zu glauben, daß die Phrase „Trennung von Kirche und Staat“ tatsächlich irgendwo in der Verfassung existiert.

Sie werden aber vielleicht bemerkt haben, daß die ACLU höchst selektiv ist, wenn es um religiöse Intoleranz geht. Dieselbe Gruppe selbstgerechter Rechtsverdreher, die einem bei einem bloßen „Merry Christmas“ ein Unterlassungsurteil hinknallen, werden für das Recht eines Indianers kämpfen, Peyote zu sich zu nehmen, oder einer frommen islamischen Frau, auf ihrem Führerscheinfoto verschleiert zu sein.

Ich mag zufällig keine Bullies und Bigotten. Ich hasse sie, wenn sie die Mehrheit repräsentieren, aber um nichts weniger, wenn sie, wie die Juden in Amerika, eine winzige Minderheit verkörpern. Ich kriege den Eindruck, daß zu viele Juden nicht zufrieden sein werden, solange sie nicht ihre eigene Version der spanischen Inquisition durchziehen können, um Christen zu zwingen, entweder ihren Glauben zu verleugnen und sich zum Agnostizismus zu bekehren, oder die Konsequenzen zu erleiden.

Ich sollte darauf hinweisen, daß viele dieser Leute den Judaismus genauso verabscheuen wie das Christentum. Sie sind diejenigen, die sich verhalten, als wäre der Atheismus eine Berufung. Sie sind die Spinner, die zu Berserkern werden, wenn jemand auch nur sagt „In God we trust“ [„Auf Gott vertrauen wir“] oder erwähnt, daß in der Unabhängigkeitserklärung von einem Creator [Schöpfer] mit großen „C“ die Rede ist. Inzwischen bin ich nur überrascht, daß sie noch keine Kampagne zur Abschaffung des Sonntags als Ruhetag begonnen haben. Immerhin ist es nur aus religiösen Gründen – christlichen Gründen – so, daß der Sonntag, und nicht der Dienstag oder Mittwoch, als solcher bestimmt ist.

Dies ist eine christliche Nation, meine Freunde. Und es ist ein Glück für uns alle, daß es eine ist, und daß so viele Amerikaner es für angebracht hielten, den höchsten Geboten ihrer Religion zu entsprechen. Als Mitglied einer Minderheitsgruppe – und noch dazu einer der kleineren – sage ich, daß es jenen unter uns, die Jesus Christus nicht als ihren Erlöser annehmen, gut ansteht, denen etwas Dankbarkeit zu zeigen, die das tun, und die Werte und Traditionen der überwältigenden Mehrheit unserer Mitbürger zu respektieren, so wie wir weiter darauf bestehen, daß sie unsere respektieren.

 bprelutsky10  Merry Christmas.

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