Einwanderung: Keine Frage der Rasse?

Mexikanische Mädchen europäischer Abstammung, aus Wikipedia. In ganz Lateinamerika gibt es bedeutende weiße Populationen; die von Mexiko könnte mehr als 10 % ausmachen, und in manchen anderen lateinamerikanischen Nationen sind sie eine relative Mehrheit oder die Mehrheit der Bevölkerung

Mexikanische Mädchen europäischer Abstammung, aus Wikipedia. In ganz Lateinamerika gibt es bedeutende weiße Populationen; die von Mexiko könnte mehr als 10 % ausmachen, und in manchen anderen lateinamerikanischen Nationen sind sie eine relative Mehrheit oder die Mehrheit der Bevölkerung

Von Kevin Alfred Strom, übersetzt von Deep Roots.

Das Original Immigration: Not About Race? erschien am 14. Mai 2009 unter „Essays“ bei Kevin Alfred Strom.

ALS ICH NEULICH mit ein paar Freunden und ihren Kindern in einem Restaurant war, sah ich eine andere Gruppe das Lokal betreten und an einem nahegelegenen Tisch Platz nehmen. Es war eine gutaussehende weiße Familie, ein Vater und eine Mutter mit Sohn und Tochter im Teenageralter. Ich saß nahe genug, um Teile ihrer Konversation zu hören.

Der Vater war fast ein Double eines Schriftstellers, den ich persönlich kenne, ein robust aussehender Brünetter von mittlerer Größe mit durchdringenden Augen und einem rötlichen Teint, etwa 50, mit einer großen, feinhaarigen, schlanken blonden Frau, die vielleicht zehn oder zwölf Jahre jünger war. Die Kinder hatten gute Manieren, waren gutaussehend und lagen vom Erscheinungsbild her zwischen ihren Eltern, mit denen sie eine offensichtliche Familienähnlichkeit hatten. Sie sprachen nicht Englisch.

Mexikanische Mädchen europäischer Abstammung

Mexikanische Mädchen europäischer Abstammung

Wo kamen sie her? fragte ich mich. Als ich etwas genauer hinhörte, erkannte ich, daß sie Spanisch sprachen. Als wir das Restaurant verließen, beschloß eines der Kinder in unserer Gruppe, sein Schulmädchenspanisch an der Dame der Familie am anderen Tisch auszuprobieren. Die Ehefrau war entzückt darüber, in ihrer Muttersprache begrüßt zu werden, und sprach ein wenig auf Spanisch mit dem kleinen Mädchen aus unserer Gruppe, dann wechselte sie in fehlerloses und fast akzentfreies Englisch über, um mit uns anderen zu sprechen. Ihr Mann war ein Maschinenbauingenieur, der an einem Projekt in diesem Land arbeitete, und sie war eine fähige Pianistin und Musiklehrerin. Beide sprachen drei Sprachen, wovon Französisch die dritte war.

Ich fragte sie schließlich, wo sie herkamen. Die Antwort war Mexiko, wo sie geboren worden waren und wo sie fast ihr ganzes Leben verbracht hatten. Sie waren Mexikaner. Sie waren Mexikaner von rein europäischer Abstammung. Sie waren Hispanics. Und in diesen Tatsachen liegen zwei Lektionen.

Chilenische Präsidentschaftskandidaten 2005

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Die erste Lektion ist, daß der Gebrauch des Begriffs „Hispanic“ für die Mestizos, die unsere südlichen Marschen durchqueren, unangemessen ist. Der Ausdruck Hispanic sollte streng genommen nur verwendet werden, um Menschen iberischer Abstammung zu bezeichnen – wie diese Familie. Selbst so wie es heute verwendet wird, ist das Wort „Hispanic“ rassisch mehrdeutig. Es kann einen spanischsprachigen Schwarzen bezeichnen – oder eine völlig europäische Person aus Spanien oder aus den bedeutenden spanischsprachigen weißen Populationen Lateinamerikas. Wir sollten rassische Begriffe bevorzugen, wenn wir über Rasse sprechen. Deshalb sollten wir, wie die Lateinamerikaner selbst, „Mestizo“ sagen, wenn wir jene von gemischter europäisch-indianischer Abstammung meinen, und „Amerindianer“ oder noch besser, einen richtigen Stammes- oder Volksnamen verwenden, wenn wir Amerindianer meinen. (Oft ist es gut, außer wenn es Mißverständnisse hervorruft, Menschen so zu bezeichnen, wie sie sich selber nennen. Es wäre gut, wenn die Nationalisten der Nation of Aztlan einen neuen Namen für ihr Volk schaffen würden, der die pauschalen Worte „Hispanic“ oder „Mexikaner“ ersetzt, die fast keine biologische Bedeutung haben. „Amerikaner“ wird übrigens ebenfalls schnell bedeutungslos.) Rasse ist das, was zählt. Und das bringt uns zur zweiten Lektion, die von meiner Begegnung im Restaurant veranschaulicht wird.

Ein Rugbymatch, bei dem ein uruguayisches Team (in Blau) gegen ein britisches Team spielt

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Die erfolgreiche und kultivierte weiße Familie aus Mexiko, der ich begegnete, wird nicht wahrscheinlicher als ich der MS-13 beitreten oder jemandem mit einer Machete den Kopf abhacken. Diese Familie ist keine Bedrohung für unsere Kultur – tatsächlich wäre ich nicht überrascht, wenn sie mehr von westlicher Kultur durchtränkt wäre als 95 % der Amerikaner und Europäer. Und, was am wichtigsten von allem ist, diese Familie ist keine Bedrohung für unseren Genpool. Sie sind Europäer wie jeder von uns, sie sind ununterscheidbar von uns, und ihre Nachkommen könnten Mischehen mit unseren eingehen, und unsere zukünftigen Generationen würden wie zuvor fortbestehen, mit unbeeinträchtigter Bestimmung. Und all dies würde wahr bleiben, egal welche Papiere sie in ihren Börsen hätten oder auch nicht. Es wäre sogar wahr, wenn diese Ingenieure und Pianovirtuosen illegal hierherkämen. Was wirklich zählt, sind nicht Gesetze oder Papiere oder auch Geographie. Es ist Rasse. Es sind Gene. Und wir können niemals vernünftige Gesetze oder eine vernünftige Einwanderungspolitik haben, solange wir diese Tatsache nicht verstehen.

Die „konservativen“ Einwanderungsgegner auf Fox News schreien immer, daß sie „keine Rassisten sind“ und „es geht nicht um Rasse, es geht darum, sich ans Gesetz zu halten.“ Nun, wenn es um „das Gesetz“ geht, was werden sie sagen, wenn der Kongreß einfach jeden illegalen Einwanderer legalisiert? Sie werden nichts sagen können. Die Konservativen irren sich einfach. Tatsächlich sind sie mehr als nur im Irrtum – sie lügen. Es geht um Rasse.

* * *

Entstanden auf Basis der Sendung von American Dissident Voices vom 5. Juni 2005

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