Die schlimmste Todsünde der Political Correctness

Tanstaafl's citizenhands

 

Von Tanstaafl, übersetzt von Deep Roots.

Das Original „Committing PC’s Most Mortal Sin“ erschien am 28. September 2007 auf Tanstaafls Blog Age of Treason.

Vanishing American schrieb einen sehr langen und informativen Artikel mit dem Titel On political correctness, multiculturalism, and their effects [Über Politkorrektheit, Multikulturalismus und ihre Auswirkungen]. Falls ihr die Zeit habt, so schlage ich euch vor, ihn als Ganzes zu lesen und dann zu meinen Kommentaren nahe dem Ende dieses Artikels zu springen.

Hier präsentiere ich einen Auszug dessen, was ich für die hervorstechendsten Punkte halte. Zum Beispiel, was sie ist:

Natürlich haben wir alle eine allgemeine Vorstellung davon, wie und wo diese giftigen Ideen anfingen. Political Correctness wird auch als ‘Kulturmarxismus’ bezeichnet und ist ein Versuch, marxistische Ideen auf die gesellschaftliche Sphäre anzuwenden. Wirtschaftlicher oder politischer Marxismus konzentriert sich auf die Produktionsmittel und die wirtschaftliche Verbindung zwischen menschlichen Wesen, oder genauer, zwischen Klassen von Menschen. Tatsächlich ist der wirtschaftliche Nexus in der marxistischen Weltsicht die Erklärung für alles. Der Kulturmarxismus tendiert wiederum dazu, sich auf Menschengruppen zu fokussieren, und auf die Machtbeziehungen zwischen ihnen. Und natürlich werden jene mit Macht oder anscheinender Macht in die Schurkenrolle gesteckt, in derselben Weise, wie in der wirtschaftlichen Sichtweise laut Marx die Reichen oder die Bourgeoisie die Schurken sind. Die Unterdrückten, die ‘Elenden der Erde’, die Arbeiter, die ausgebeuteten Klassen sind die Helden in diesem Plan der Dinge. Im Kulturmarxismus sind die gesellschaftlich ‘ausgebeuteten’ oder unterdrückten Gruppen, jene, die in irgendeiner Weise schwach sind, weniger erfolgreich sind, Außenseiter oder Gesetzlose sind, aufgrund ihrer Schwäche die Helden und erhalten Opferstatus zugebilligt. Und das System der Sprachregelungen und gesellschaftlichen Hierarchien, das wir Political Correctness nennen, ist nur ein Weg zur Kodifizierung der Gesellschaftsordnung, wie sie die Kulturmarxisten sehen, mit Minderheiten, Frauen, Schwulen und Drittweltlern (nicht notwendigerweise in dieser Reihenfolge) als Spitze der Pyramide. Angehörige dieser Gruppen sollen mit Samthandschuhen behandelt werden, von Kritik und Verantwortung für ihre Handlungen ausgenommen werden, man soll nur in übertrieben respektvoller Weise von ihnen sprechen, und vor allem dürfen sie in keiner Weise beleidigt werden, weder indem man ihnen nicht die gebührende Ehrerbietung erweist, noch indem man einen Tabubegriff zu ihrer Benennung verwendet.

Wer sie hervorgerufen hat und warum:

Ein Großteil des Gärmittels für linkes Denken trat in Europa auf, mit der sogenannten Frankfurter Schule und der Kritischen Theorie, die versuchten, die westliche Kultur zu Fall zu bringen, indem man einfach unnachgiebig jeden Aspekt dieser Kultur aus dem Blickwinkel jeder ‚unterdrückten’ oder benachteiligten Gruppe kritisierte. Es war ein Versuch, die existierende Ordnung der Dinge zu diskreditieren und mehr Unzufriedenheit und Zorn anzufachen, die in eine Revolte kanalisiert werden sollten. Und natürlich hatten bis dahin die Ideen von Gramsci, der die Infiltrierung aller existierenden Institutionen befürwortete, um sie von innen zu Fall zu bringen, großteils die altmodische Idee der bewaffneten Revolte verdrängt.

Wie sie den Kapitalismus auffraß:

Es gab eine Art Zusammenspiel von Interessen: Hollywood und die Unterhaltungsindustrie wollten einer ‘unterdrückten’ Öffentlichkeit, besonders der Babyboomergeneration, die einen sehr lukrativen neuen Markt verkörperte, Filme und Musik mit einem gewissen Kitzel verkaufen. Daher spielte der gute alte Kapitalismus – wissentlich oder unwissentlich – gerne mit beim Verlangen der Linken, die Jungen zu entfremden und zu radikalisieren und so die westliche Kultur zu Fall zu bringen.

Wie sie mit der Drittwelt-Invasion zusammenfiel (und dazu eingeladen hat, würde ich sagen) [Anm. d. Ü.: Tanstaafl verwendet hier ein Wortspiel, das sich nicht ins Deutsche übertragen läßt: er schreibt ‚Turd World invasion’; Turd = Scheißhaufen]:

Ungefähr zu dieser Zeit begannen wir in den Vereinigten Staaten eine massive Einwanderung in zuvor ungekanntem Ausmaß zu erleben und fast ausschließlich aus nichtwestlichen, nicht-weißen Ländern. Zuerst langsam und dann schneller begannen unsere Städte sich zu verwandeln, als mehr und mehr exotische Völker und ihre Enklaven zu einem akzeptierten Teil der amerikanischen Landschaft wurden. Während der Frühphase war jedoch der Großteil der Einwanderung auf die Großstädte beschränkt, während das kleinstädtische und ländliche Amerika blieb, wie es immer gewesen war.

Wie unter ihrer Herrschaft jeder besonders ist – ausgenommen die weißen Christen, die den Westen begründet und erbaut haben:

Im Kielwasser der Bürgerrechtsbewegung waren Amerikaner europäischer Abstammung daran gewöhnt worden, angemessene Begriffe für Schwarze zu verwenden . . . Frauen erklärten, daß ‚women’s libber‘ eine Verunglimpfung sei und ‚Feministin‘ der akzeptierte Begriff wäre. Asiaten verlangten, nicht mehr als ‘Orientalen’ bezeichnet zu werden . . . Homosexelle verlangten bald Sonderrechte, einschließlich der Umetikettierung als ‘schwul’ statt ‚homosexuell’ . . .
Und dank der Agitation einheimischer schwarzer Moslems war der Begriff ‚Moslem‘ out, und der bevorzugte Ausdruck ‚Muslim‘ wurde etabliert . . . Aber dies war der ernsthafte Beginn politkorrekter Sprache in diesem Land. Eines der Dinge, die manche Leute schnell ablehnten, war die willkürliche Natur eines Teils dieser Terminologie. Der häufige Wechsel der Namen.

Diese ganze Analyse trifft es genau. Eines der kennzeichnendsten Merkmale der PC ist der Gebrauch ständiger Bedeutungsverschiebungen und von Euphemismen. Zur Unterstützung dessen möchte ich ihre Besessenheit anführen, jemandem etwas anzuhängen, ihre Neigung zur Dekonstruktion und ihren Enthusiasmus für verrückten Postmodernismus.

Vanishing American wendet sich weiters dem Punkt zu, daß:

der Westen durch seine eigenen Werte besiegt wird, seine eigene Weichherzigkeit und grundlegenden humanen Empfindsamkeiten. Die Moslems im Irak und überall, wo sie sich gegen uns stellen, tun dasselbe: sie verwandeln unsere Tugenden in Schwächen, indem sie sie ausnützen. Die Mexikaner und andere Illegale, die in unser Land eindringen und es kolonisieren, haben auch unsere Nummer; sie wissen, daß auf jeden harten Gringo ein halbes Dutzend weichherzige kommen, die ihnen helfen wollen, für sie sorgen wollen, sie als abhängige Kinder behandeln wollen. Auf die Art helfen wir bei unserer eigenen Vernichtung.

Ich habe bei zahlreichen Gelegenheiten gehört, daß das Christentum an dieser offenkundigen Schwäche der westlichen Kultur schuld ist. Und ich habe bei gleichermaßen zahlreichen Gelegenheiten gehört, daß die Angelsachsen die liberalste [linkeste] Volksgruppe in diesem Land seien. Schaut euch Britannien an, sagen sie; Britannien ist weiter auf dem Weg zum nationalen Selbstmord als andere europäische Länder. Und hier in Amerika sagen sie, es seien die WASP-Eliten, die unser Land ausverkaufen und Multikulturalismus und ‘Diversität’ befürworten, habe ich von verschiedenen Leuten gehört.

Es mag auch ein Körnchen Wahrheit liegen in der Anschuldigung, daß Britannien und Amerika stärker zum Liberalismus neigen, angesichts dessen, daß Britannien schwerere Probleme hat als, sagen wir, Frankreich und Deutschland hinsichtlich Einwanderung und Multikulturalismus. Aber haben die Briten, oder die Angelsachsen, den Multikulturalismus erfunden? Ich sehe keine Anzeichen dafür.

Ganz richtig, dachte ich, aber da ist noch etwas hinzuzufügen. Etwas Wichtiges, das ich hier noch einmal zu Protokoll gebe, weil es etwas ist, mit dem ich eine Zeitlang zu ringen hatte. Es erforderte große Anstrengungen, es durchzudenken, und noch größere Anstrengung, es zu sagen. Dies zu tun erfordert die Begehung der größten Todsünde, die es gegen die Political Correctness gibt.

Ich fing vor etwas mehr als zwei Jahren mit dem Bloggen an, mit nur einem vagen Bewußtsein des politkorrekten Dogmas und einer Abscheu dagegen sowie mit einer milden Neugier auf ihre Ursprünge und Begründungen. Was ich langsam entdeckt habe, ist schockierend und wird mit den Nachrichten jedes neuen Tages nur noch schockierender.

Es begann mit der Erkenntnis, daß das Bildungswesen und die Mainstream-Medien des Westens voreingenommen sind, und hat sich zu dem Verständnis entwickelt, daß sie in der Tat Massengehirnwäsche betreiben, eine Indoktrination mit dem politkorrekten Dogma unter dem Deckmantel absichtlich verdrehter Sprache wie „Gedankenfreiheit“ und „Fairness“.

Es begann mit der Erkenntnis, daß dieses PC-Dogma in die Fähigkeit des Westens eingreift, die Bedrohung durch den islamischen Dschihad zu erkennen und sich angemessen dagegen zu verteidigen, und hat sich zu dem Verständnis weiterentwickelt, daß sie die sogar noch größere Bedrohung durch die Einwanderungsinvasion verleugnet, die den Westen mit verarmten, ungebildeten, gefährlichen Menschen überflutet, einschließlich Moslems.

Es begann mit der Erkenntnis, daß das PC-Dogma etwas ist, das von Moonbats [= linken Spinnern] geglaubt und verbreitet wird, und entwickelte sich zu der traurigen Erkenntnis, daß Elemente der Rechten, angebliche Konservative, besonders die Neocons, in Übereinstimmung mit den Linken an einer unheiligen Union arbeiten, die entweder Globalismus oder Universalismus genannt wird.

Es begann mit der Annahme, daß Juden weiß, zivilisiert und auf meiner Seite sind, und hat sich zu der tragischen und un-politkorrektesten aller Schlußfolgerungen weiterentwickelt, daß sie in der Tat meine Feinde sind, weil ihre kollektiven Worte und Taten meine Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zerstören.

Wie gesagt, hat sich diese Schlußfolgerung eine Zeitlang zusammengebraut. Lawrence Auster, ein ehemaliger Jude, der oft auf Antisemitismus hinweist, half mir, das falsche Gesicht der Neocons zu erkennen, und Steve Sailer gab ihrer verrückten Außenpolitik einen Namen: Invade the World, Invite the World

Die globalistische Agenda zur weltweiten Beseitigung der Grenzen im Namen zunehmenden Handels wird nur durch Versprechungen unterstützt, die auf soviel Klopapier geschrieben werden. Die “Wirtschaft”, sagt man uns, braucht Einwanderung, weil sie der “Wirtschaft” hilft. Na, was immer diese “Wirtschaft” ist, sie scheint nicht so wichtig zu sein, daß man deswegen die offensichtlich schrecklichen Auswirkungen der Einwanderung negieren müßte, die sie angeblich braucht. Wofür wird irgendeine “Wirtschaft” gut sein, wenn die einzigen im Westen verbliebenen Leute Drittweltler [Turd Worlders – „Sauhaufenweltler“] sind, die sich um dessen Überreste zanken? Dasselbe mit den Hirngespinsten der Linken von “Bürgerrechten” und “universaler Gesundheitsfürsorge“.

Erst gestern bin ich auf den sprichwörtlichen Tropfen gestoßen, der das Faß zum Überlaufen gebracht hat. Es war ein langer, trockener, gelehrsamer Text von Kevin MacDonald mit dem Titel Jewish Involvement in Shaping American Immigration Policy, 1881-1965: A Historical Review [Jüdische Mitwirkung an der Gestaltung der amerikanischen Einwanderungspolitik von 1881-1965: Ein historischer Rückblick].

Ihr werdet das ganze Ding vielleicht nicht lesen wollen, aber zumindest solltet ihr es überfliegen und verstehen, bevor ihr mich oder die von mir ausgedrückten Gefühle als antisemitisch abtut.

Ein Leser namens Emerson hinterließ einen Kommentar bei Vanishing American, der die Punkte miteinander verband:

Ich habe Quellen gelesen, die den Ursprung des Multikulturalismus einer jüdischen Soziologieprofessorin in Kanada zuschrieb. Ich weiß nicht, ob das stimmt, aber es erscheint plausibel, da ich in deinem ganzen Essay dieselbe fremde Präsenz sehe:
Kulturmarxismus, Frankfurter Schule, Marcuse, Fromm, die historischen Täter hinter dem Einwanderungsgesetz von 1965 (Sabath, Dickstein, Celler, Javits, Jacobstein, Perlman, Lehman), die feministische Bewegung (Stein, Friedan, Abzug), die sexuelle Revolution (Freud), die Radikalen der 1960er (Hoffman, Horowitz, Elsberg), die Bürgerrechtsbewegung (SPLC und die Roten), die militante Homosexuellenbewegung (ACLU, ADL, SPLC), die Universale Nation (Wattenberg, Podhoretz, Kristol, Jacoby, und Shylock), Azteken, die auf unseren Straßen marschieren (finanziert von Soros), kulminierend in der neokonservativen Bewegung zur Anstiftung des Genozids an all diesen fiesen Arabern, Persern, Irakis, Türken, Syrern und Kurden unter Benützung des amerikanischen nichtjüdischen Militärs.
Sie haben in der Tat eine Geschichte miteinander: Jebusiten, Hethiter, Ammoriten, Philister…
Es macht einen beinahe paranoid, oder weise.

Ich habe auch gelesen, daß der Multikulturalismus erfunden wurde, um das Versagen der Schwarzen beim Aufschließen zu weißen Standards zu verhüllen, nachdem offensichtlich war, daß Zangwills Schmelztiegel mit Schwarzen oder Emmas Abfällen nicht funktionierte, sondern nur mit christlichen Europäern.

Auch trifft deine Beobachtung zu, daß der Westen mittels seiner eigenen Werte und humanen Empfindsamkeiten besiegt wird. Amerikanische Christen begreifen einfach nicht, daß weißer Altruismus (Tu anderen, wie…) kein Merkmal der anderen Rassen ist, nicht einmal der Rasse, die sich als weiß ausgibt.

Der Kommentar, den ich hinterließ, faßt meine Argumente zusammen und bringt zum Ausdruck, was ich hier wiederholen und zu Protokoll geben wollte:

Ich stimme Emerson zu. Und ich möchte auch darauf hinweisen, daß Kritik an den Juden die fundamentalste aller PC-Einschränkungen bricht.

Ist es nicht absurd, auch nur daran zu denken, dem Christentum oder den WASPs die Schuld am Aufstieg der PC und ihren katastrophalen Folgen zu geben? Ist das nicht in Wirklichkeit eine Umkehrung der Wahrheit? Hat nicht der Aufstieg und die Ausbreitung der PC die Macht des Christentums, der WASPs und der Weißen allgemein erodiert? Ihnen die Schuld zu geben, heißt im Effekt, dem Opfer die Schuld zu geben.

Ja, es gibt Christen, WASPs und Weiße, die auf die PC-Gehirnwäsche hereingefallen sind. Ja, es gibt einige, die sie sich zu tief zu Herzen genommen haben, daß sie daran arbeiten, sei auszuweiten und zu schützen. Das ist die Natur der PC. Das ist ihr Zweck. Die Gedanken der Menschen zu kontrollieren, die sie zu zerstören sucht. Der Linken geht es im Grunde nur um Zerstörung.

Man muß kein Antisemit sein, um zu bemerken, wo diese Ideen ihren Ursprung haben und wer davon profitiert. Aber man muß die PC verletzen, um zu sagen: Juden. Wie kommt das? Ist es faktisch unrichtig anzumerken, daß die Unterhaltungs- und Massenmedien des Westens und seine Banksysteme unverhältnismäßig von Juden kontrolliert, sogar dominiert werden? Bilde ich mir ihren unverhältnismäßigen Einfluß im akademischen Bereich nur ein? Ist es reine Spekulation anzumerken, daß diese Institutionen in überwältigendem Maß alles begünstigen, was mit PC zu tun hat – daß sie genau die Werkzeuge sind, mit denen die PC verbreitet wird?

Wenn wir die Ketten der Political Correctness brechen sollen, dann dürfen wir uns nicht davor fürchten, solche Wahrheiten auszusprechen. Allein die Idee, den WASPs und dem Christentum die Schuld zu geben, während man die Rolle der Juden ignoriert, ist ein Anzeichen dafür, wie mächtig die PC ist. Aber sie kann und muß gebrochen werden, wenn wir reparieren sollen, was mit der westlichen Zivilisation nicht stimmt.

Juden sind nicht der einzige Feind, und nicht alle Juden sind Feinde. Ich werde das, was ich zu sagen habe, nicht mit noch mehr Zuckerguß versehen.

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