Rettenswerter Norden

Nordhalbkugel

Von Srdja Trifkovic; Original: The North Worth Saving, erschienen am 15. Februar 2009 auf Gates of Vienna und am 21. Februar 2009 auf OrthodoxyToday.org.
Übersetzung und Bildauswahl: Lucifex.

Wir brauchen einen Paradigmenwechsel im Westen, der den Weg für eine echte Nordallianz von Russland, Europa und Nordamerika bereiten würde, da alle drei vor ähnlichen existentiellen Bedrohungen in den vor uns liegenden Jahrzehnten stehen. In einer ungewissen und immer brutaleren Welt könnten die Nordländer endlich erwägen, sich zu verbünden, um nicht einzeln besiegt zu werden.

„Einzeln besiegen“ ist ein militärisches Konzept, das die Vernichtung eines Feindes bezeichnet, indem man Segmente seiner Kräfte aufteilt und nacheinander vernichtet, statt sich seiner gesamten Stärke zu stellen. Ein brillantes Beispiel war Stonewall Jacksons Feldzug im Shenandoah-Tal von 1862, als seine Streitmacht von 17.000 drei sich gegenseitig nicht unterstützende Unionskommandos schlug, die fast viermal so stark waren.

Das Konzept ist so alt wie Sun Tsu („wenn die feindlichen Kräfte vereint sind, spalte sie“) und wurde in jüngerer Zeit von Mao neu formuliert („konzentriere eine überlegene Streitmacht, um die feindlichen Kräfte eine nach der anderen zu vernichten“). Es ist höchst relevant für die amerikanischen Interessen, weil die Zivilisation, auf der dieses Land begründet ist – üblicherweise als „westlich“ bezeichnet, obwohl „nördlich“ zutreffender wäre – in Gefahr ist, einzeln von ihren inneren und äußeren Feinden besiegt zu werden.

Das Problem wurde von Russlands Botschafter bei der NATO, Dmitrij Rogozin, in einem Interview mit Russia Today am 18. November des Vorjahres treffend zusammengefasst:

Eine neue Zivilisation entsteht in der Dritten Welt, die denkt, dass die weiße Nordhalbkugel sie immer unterdrückt hat und ihr daher jetzt zu Füßen fallen muss… Wenn die nördliche Zivilisation sich schützen will, muss sie geeint sein: Amerika, die Europäische Union und Rußland. Falls sie nicht zusammen sind, werden sie nacheinander besiegt werden.

Rogozins Erklärung widerspiegelt ein tiefgreifendes Verständnis der biologischen, kulturellen und spirituellen Gemeinsamkeiten, die eine Milliarde Europäer und ihre überseeischen Nachkommen auf der „weißen Nordhalbkugel“ miteinander teilen – ein Verständnis, das so zutreffend ist, wie es für die westliche Eliteklasse abscheulich ist.

Es weist darauf hin, dass Russland in manch wichtiger Hinsicht freier ist als die Vereinigten Staaten oder die Europäische Union: Kein amerikanischer oder westeuropäischer Diplomat seines Ranges könnte solch eine Aussage wagen, selbst wenn er die Einstellungen teilen würde – oder darauf hoffen, seinen Posten zu behalten, nachdem er sie geäußert hat.

Und schließlich diagnostiziert sie korrekt die Einstellung der Dritten Welt zur nördlichen Zivilisation als inhärent feindlich, beruhend auf Mythen vom Unterdrückertum der letzteren und auf der Erwartung ihres schließlichen Zusammenbruchs.

Europas demographische Selbstvernichtung ist weit fortgeschritten, vom Atlantik bis zum Ural und darüber hinaus, wobei Russland und der Rest des Alten Kontinents denselben Abwärtstrend miteinander teilen. Seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion ist Russlands Bevölkerung um sechs Prozent gefallen, von ungefähr 150 Millionen auf gerade über 140 Millionen. Die Kombination einer niedrigen Geburtenrate, einer alternden Bevölkerung und einer Krise des öffentlichen Gesundheitswesens könnte zur Folge haben, dass die Bevölkerung des Landes bis 2050 um ein Drittel absackt, auf ungefähr 100 Millionen. Nach der gegenwärtigen Form wird es einen 40prozentigen Abfall der Größe der Kerngruppe (Alter von 14 bis 25) geben, was einen fortgesetzten Niedergang für den Rest des Jahrhunderts sicherstellt. Zur selben Zeit ist die Zahl der bekennenden Moslems in Russland in den letzten 15 Jahren um 40 Prozent auf 20 Millionen gestiegen, teilweise befeuert durch Einwanderung aus Zentralasien und dem Kaukasus.

Im großstädtischen Frankreich verbirgt eine anscheinend gesunde Geburtenrate von 12,2 pro tausend die Tatsache, dass von etwa 800.000 Geburten in einer Nation von fast 60 Millionen moslemische Einwanderer (vorwiegend aus Nordafrika) und ihre in Frankreich geborenen Nachkommen mehr als ein Viertel ausmachen. Italien wird von heute 57 Millionen bis 2050 auf viel ältere 40 Millionen abstürzen. Um diese Zeit wird der Kontinent als Ganzes mit einem Nettoverlust von etwa 150 Millionen Menschen stehen. Europas Bevölkerung ist in solchem Ausmaß gealtert, dass sie selbst im unwahrscheinlichen Fall weiter schrumpfen wird, dass die Geburtenraten sich wieder auf das Erhaltungsniveau erholen. Dieser „negative Schwung“ bedeutet, dass, selbst wenn die Frauen in der Zukunft einen unerwarteten Fruchtbarkeitszuwachs auf durchschnittlich zwei Kinder haben sollten, die Bevölkerung weiter schrumpfen müsste.

In den 1970ern tauchte die U.S.-Geburtenrate nicht nur unter das Erhaltungsniveau, sondern fiel auch unter die europäische Rate. In den Jahren seither hat sich die amerikanische Rate in bescheidenem Maß auf knapp unterhalb des Erhaltungsniveaus erholt. Die Fruchtbarkeitsrate weißer Amerikaner rutschte jedoch in den frühen 1970ern unter das Erhaltungsniveau und hat sich nie erholt: Heute steht sie bei etwa 1,8 Babies pro Frau.

Demographen sagen, dass die U.S.-Bevölkerung in den nächsten vier Jahrzehnten um 135 Millionen wachsen wird – ein verblüffender Zuwachs von 44 Prozent -, aber dieses Wachstum wird zur Gänze das Ergebnis von Einwanderung (überwiegend aus der Dritten Welt) und von Zuwächsen der nichtweißen Bevölkerung sein.

In Russland wird Rogozins These von zwei sehr verschiedenen Gruppen bestritten. Die Verwestlicher – unbedeutend an der Zahl, aber einflussreich in der Intelligenzia des Landes – lehnen die Vorstellung ab, dass Russland ein gleicher Partner Europas und Amerikas sein kann oder das anstreben sollte, sofern und bis es nicht nach deren Ebenbild reformiert wird. Die Eurasianisten sehen im Gegensatz dazu Russlands Bestimmung im großen kontinentalen Kernland und in strategischer Partnerschaft mit seinen südlichen und südöstlichen Nachbarn. Sie glauben, dass Rußlands Interessen und jene der Vereinigten Staaten inhärent auseinandergehen. Ihrer Ansicht nach ist eine Entspannung mit dem Islam wünschenswerter als eine Kooperation mit dem Westen. Wie Alexander Dugin sagt, sollte das neue eurasische Imperium auf der Ablehnung des Atlantizismus und Liberalismus beruhen: „Dieser gemeinsame zivilisatorische Impuls wird die Grundlage einer politischen und strategischen Union sein“ zwischen Russland und dem Kernland, den Slawen und den Turkvölkern der zentralasiatischen Steppe.

Kontinentaleuropäische Konservative – deutsche Christdemokraten, französische, spanische und italienische Rechte – sind natürliche Nordländer, auch wenn sie zu zimperlich sind, es zuzugeben. Mitglieder der dominanten europäischen Linken sind jedoch überwiegend von Obama begeistert, weil sie sich ihrer eigenen Wurzeln und ihres eigenen Aussehens schämen. Diese Einstellung greift immer mehr um sich: Sogar The Economist meinte, dass Obamas Sieg „die von Amerikas Geschichte hinterlassene hässliche Wunde salben, wenn nicht gar schließen würde.“ Die Linke bestreitet rundweg, dass es eine gemeinsame euro-russisch-amerikanische Zivilisation gibt, ganz zu schweigen davon, dass sie es wert ist, sie zu bewahren oder gemeinsam zu verteidigen.

Es sind die Vereinigten Staaten, wo die Hindernisse für ein nördliches Paradigma am größten sind. Gegner gibt es, in einigem Ausmaß, in jedem einflussreichen Segment der außenpolitischen Gemeinde dieses Landes.

Amerikanische „Exceptionalists“ glauben, dass die Vereinigten Staaten sich qualitativ von Europa (ganz zu schweigen von Russland) durch ihr „Willensnations-Credo“ unterscheiden, das die Fesseln von Volkszugehörigkeit, Rasse, Kultur und Glauben transzendiert. Globale Hegemonisten streben die Vorherrschaft über Europa und die Fragmentierung Rußlands an, statt einer Partnerschaft mit ihnen. Viele Hegemonisten sind auch eingfleischte Russophobe, was an ihrem eigenen ethnokulturellen Gepäck liegt statt an irgendeiner objektiven Beurteilung von Moskaus globaler Position und seiner Wirkung auf U.S.-Interessen. Obamas Wahl von Joe Biden als seinem Vizepräsidenten, Hillary Clintons Ernennung zur Außenministerin, die Beibehaltung von Robert Gates im Pentagon und General Jones’ Verwaltung des National Security Council deuten auf die vorsätzliche Blindheit des Präsidenten gegenüber der zusammenbrechenden wirtschaftlichen Grundlage von Amerikas „Hypermacht“ hin.

Multikulturalisten sind gegen jede Vorstellung von „unserem“ physischen oder kulturellen Raum, der nicht jedermann gehört. Sie bestreiten, dass wir eine besondere Verbundenheit zu irgendeinem bestimmten Land, einer Nation, Rasse oder Kultur haben sollten, fordern aber, dass unsere Präferenzen der ganzen Welt aufgezwungen werden. Sie sind der Todfeind jeglicher Vorstellung, dass irgendein gemeinsames Erbe der europäischen Familie bewahrenswert ist.

Diese Gruppen haben die radikale Vorstellung gemeinsam, dass Amerika kein reales Land ist, sondern ein metaphysisches Konzept oder ein Mittel für ihren eigenen Machtwillen – oder beides. Sie wollen nicht, dass dieses Land den Menschen gehört, deren Vorfahren es schufen und die es seit Generationen bewohnt haben. Sie feiern die resultierende Zufallsmischung unzusammenhängender Massen als irgendwie einzigartig „amerikanisch“ und tugendhaft.

Ideologen werden es leugnen, aber in den kommenden Jahrzehnten werden Europa, Russland und Amerika in ähnlicher tödlicher Gefahr seitens dieser Massen sein. Die Größenordnung dieser Bedrohung wird klar werden, so wie jene Nationen altern und die Zahlen der feindlichen Fremden wachsen. Am Ende wird es keine große Synthese geben, keine wechselseitige Befruchtung und keine friedliche Koexistenz zwischen dem Norden und der Dritten Welt.

Die kurzfristigen Aussichten für die Förderung eines Gefühls der Einigkeit unter Europäern – östlichen, westlichen und amerikanischen – sind düster und werden das bleiben, so lange die Regimes all der größeren Staaten des Westens von einer Eliteklasse kontrolliert werden, die ihren eigenen biologischen Wurzeln und kulturellen Früchten feindlich gesinnt ist.

Auf längere Sicht jedoch ist es zumindest vorstellbar, dass die anhaltende finanzielle und wirtschaftliche Krise heilsame politische und kulturelle Effekte hervorbringen wird. Angesichts verminderter Immobilienwerte, steigender Arbeitslosigkeit und zusammengebrochener Pensions-Portfolios riskieren unsere Eliten einen umfassenden Verlust an Glaubwürdigkeit und Autorität, der mit jenem vergleichbar ist, den Europas herrschende Klasse 1914-1918 erfuhr. Wenn der Staub sich legt, werden sie vielleicht nicht mehr als Vermittler dessen beachtet werden, wer wir sind, was wir denken sollen und wie wir ein gutes Leben führen sollen. Wenn die Glaubwürdigkeit der amerikanischen globalen Vorherrschaft zusammen mit dem Dollar abstürzt, könnte Europa seine Interessen zunehmend mit jenen Russlands zusammenlaufen sehen, was Washington zur Duldung zwingen würde.

Keine Neufokussierung internationaler Politik wird zählen, wenn es keine Umkehrung der demographischen und Einwanderungstrends gibt. Je reicher das Land, desto leerer seine Wiegen. Ein Trend hin zu Lebensstandards der Dritten Welt könnte zu Geburtenraten wie in der Dritten Welt führen. Gesteigerter Mangel könnte endlich das politische Tabu um die Thematisierung der nichteuropäischen Einwanderung brechen.

Können wir hoffen, dass eine Erinnerung an die härteren Realitäten des Lebens das Selbstgefühl des Nordens als christliche Zivilisation und den Widerstand gegen den in unserer Mitte geführten heimlichen Dschihad wiederbeleben wird? Traurigerweise ist das wahrscheinlichere Ergebnis der Krise, mit der wir es jetzt zu tun haben, eine sich vertiefende Demoralisierung, erhöhte Forderungen nach Lösungen und Dienstleistungen durch die Regierung und immer dümmlichere Vergötterung solcher Lieferanten von politischem Schlangenöl wie unser frisch inthronisierter Messias-Präsident. Im frühen achten Jahrhundert schien der triumphierende Marsch des Islam in die christliche Welt unaufhaltsam zu sein, bis er vor den Toren von Konstantinopel (718) und bei Tours (732) gestoppt wurde. Umgekehrt befand Europa sich im Juli 1914 am Höhepunkt jeder vorstellbaren menschlichen Errungenschaft, nur um ein bloßes Jahrhundert später in einen blassen Schatten seines früheren Selbst verwandelt zu werden.

Viel davon hängt von Führerschaft ab. Können wir politische Führer finden, die als Katalysatoren für eine gesellschaftliche Regeneration dienen werden? Falls irgendwelche Dmitrij Rogozins sich in den Korridoren der amerikanischen und europäischen Politik versteckt halten, wäre dies eine gute Zeit für sie, vorzutreten.

Rogozins Position zum wesentlichen Dilemma unserer Zeit fällt mit dem zusammen, wofür ich mich im Laufe des letzten Jahrzehnts wiederholt auf diesen Seiten eingesetzt habe: ein Paradigmenwechsel im Westen, der den Weg für eine echte Nordallianz von Russland, Europa und Nordamerika bereiten würde, da alle drei vor ähnlichen existentiellen Bedrohungen in den vor uns liegenden Jahrzehnten stehen. In einer ungewissen und immer brutaleren Welt könnten die Nordländer endlich erwägen, sich zu verbünden, um nicht einzeln besiegt zu werden. Ich weiß nicht, ob und wann sie das tun werden. Ich weiß aber, dass, falls sie es nicht tun, die beste und größte Zivilisation, die die Welt gekannt hat, für immer erledigt sein wird.

* * *  Anmerkungen von Lucifex:  * * *

Eine ausführliche Darlegung der düsteren demographischen Zukunftsaussichten der weißen Völker gibt es in diesem Kommentar von Deep Roots:

Hier kommt nun mein angekündigter demographischer Zukunftsausblick, in dem ich klarmachen will, wie furchtbar wenige wir Weißen weltweit sein werden, wenn die Generation der heutigen Kinder alt geworden ist:

Seit dem Pillenknick an der Wende von den 1960ern zu den 1970ern hat jede Generation, angefangen von den Babyboomern, nur eine Fruchtbarkeitsquote von ca. 1,4 Kindern pro Frau bzw. Paar gehabt. Das bedeutet, daß jede folgende Generation nur etwa 70 % so zahlreich war wie ihre jeweiligen Elterngeneration, und daß die Generation der heutigen Kinder und Jugendlichen nur mehr ungefähr halb so zahlreich ist wie die Boomergeneration. Und das ist noch optimistisch angenommen, nachdem zwar in den ersten Jahren nach dem Pillenknick die Fruchtbarkeitsrate noch höher als 1,4 Kinder pro Frau gelegen haben dürfte, in der heutigen Zeit aber diese Zahlen durch die Einbeziehung von Migrationshintergründlern und Rassenmischlingen nach oben verfälscht sein dürfte. In Wirklichkeit liegt sie heute für Weiße wohl eher bei 1,3 oder sogar darunter.

Zur groben Veranschaulichung, wie sich das zahlenmäßig auswirkt, sei hier die demographische Entwicklung seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs, bezogen auf jeweils 100 Babyboomer, dargestellt. Um auf die Zahl der heute noch lebenden Eltern der Boomergeneration zu kommen, gehe ich davon aus, daß bis zum Pillenknick zwei bis drei Kinder pro Frau, also durchschnittlich 2,5 Kinder, normal waren. Die Boomergeneration dürfte demnach also um etwa ein Viertel zahlreicher gewesen sein als ihre Elterngeneration, das heißt, auf je 100 Boomer gab es ursprünglich etwa 80 Boomer-Eltern. Von diesen sind aber wohl schon viele verstorben; nehmen wir also etwa 50 heute noch lebende Boomer-Eltern pro 100 Boomer an. Die heutige Bevölkerungspyramide sieht also ungefähr so aus:

50 Boomer-Eltern
100 Babyboomer (je nach Land die Jahrgänge ab ca. 1950-1955 bis ca. 1970)
70 Post-Pillenknickler (Jahrgänge ab ca. 1970 bis Ende der 1990er)
50 Kinder der Post-Pillenknickler (die heutigen Kinder und Jugendlichen)
270 = ungefähre Summe der heute lebenden Weißen, bezogen auf je 100 Babyboomer.

Mir ist klar, daß das eine sehr grobe Übersicht ist, da die Generationengrenzen sehr verwischt sind, nachdem aufgrund des Trends zur späten Elternschaft sogar die jüngsten Boomerjahrgänge bis vor kurzem noch Kinder gehabt haben können. Sehen wir uns nun an, wie diese Zahlenreihe in einer Zeit aussehen wird, in der die heutigen Kinder und Jugendlichen die älteste Generation stellen und wir anderen, die Boomer, Boomer-Eltern und Post-Pillenknickler, schon gestorben sein werden. Dabei gehe ich davon aus, daß der gegenwärtige Trend zur geringen Fruchtbarkeit und späten Elternschaft noch über die fortpflanzungsaktive Zeit der jetzigen Kinder hinweg anhalten wird (was angesichts der ungebrochenen Dominanz der NWO-Kultur und der zunehmend mißlichen Situation junger Leute auf dem Arbeitsmarkt sehr wahrscheinlich ist) und erlaube mir für hier den Optimismus, daß die Kinder der heutigen jüngsten Generation schon wieder eine Fruchtbarkeit auf Erhaltungsniveau haben werden. Wegen der deutlich gedehnten Generationenfolge heutiger Weißer werden bis zum Lebensende der heutigen Jugend aber noch lange nicht alle davon geboren sein, daher nehme ich für diese Generation auch nur 30 an, die gleichzeitig mit je 50 unserer heute Jüngsten auf der Welt sein werden.

Also:

50 heutige Kinder und Jugendliche, nun als älteste Generation (Jahrgänge Ende 1990er bis ca. 2020)
30 Kinder dieser Generation (Jahrgänge 2020 bis 2045)
30 Enkelkinder (Jahrgänge 2045 bis 2070)
30 Kinder der nachfolgenden Generation, die dann schon geboren sein werden
140 = Summe der Weißen, die dann noch leben werden, bezogen auf je 50 heutige Kinder und Jugendliche, oder auf je 100 Boomer.

Das bedeutet also, daß es in einer Zeit, die die Kinder und Jugendlichen von heute noch erleben werden, weltweit nur mehr halb so viele Weiße auf der Welt geben wird als heute, vielleicht 400 bis 500 Millionen, während sich die Zahl der Nichtweißen bis dahin verdreifacht haben wird. Wie ich in diesem Kommentar unter Bezugnahme auf eine Meldung von orf.at schreibe, zählt die Weltbevölkerung möglicherweise jetzt schon etwa 10 Milliarden, wovon etwa 9 Milliarden Nichtweiße wären. Mitte der 1970er waren es erst 3,5 Milliarden insgesamt, was einen Zuwachs von 2,5 auf 9 Milliarden Nichtweiße im Laufe der letzten vier Jahrzehnte bedeutet. Allein für Afrika wurde neulich bis 2050 eine Verdoppelung auf 2 Milliarden prognostiziert!

Die globale Situation wird dann so aussehen, daß 500 Millionen Weißen 25 Milliarden Nichtweiße gegenüberstehen werden – das ist ein Zahlenverhältnis von 1 : 50!
Nur zwei Prozent der Menschen auf der Welt werden dann noch Weiße sein!

Und das, während mindestens noch in den nächsten zwei Jahrzehnten die Zunahme der Nichtweißen in unseren Ländern weitergeht und von unseren Verrätereliten dramatisch forciert wird, ebenso wie die Verlagerung unserer Industriekapazität in nichtweiße „Schwellenländer“.

Noch einmal: Wenn ihr heute Kinder und Jugendliche seht, dann habt ihr Menschen vor euch, die das noch erleben werden! Diese katastrophale Aussicht habe ich ständig vor Augen, wenn ich mich mit unserer politischen Situation befasse, und das ist der Grund, warum ich so wenig Verständnis für innerweißes Schüren von Feindschaften habe. Wir werden alles an Zusammenhalt oder wenigstens an Frieden zwischen den weißen Völkern brauchen, was wir nur kriegen können, um unsere langfristige Zukunft retten zu können, und es gibt Zeiten, wo ich mich frage, ob uns das überhaupt noch gelingen kann.

Nachfolgend noch eine Liste lesenswerter Artikel zu diesem Themenkreis; manche davon weisen auch darauf hin, dass auch das heutige russische Regime vielleicht nicht wirklich ein Hoffnungsträger für echte weiße Russen und Weiße insgesamt ist:

Brief an die weiße Rasse
Familie von Andrew Hamilton
„Rußland den Russen!“ von Kevin MacDonald
Die Chodorkowski-Affäre von Kevin Alfred Strom
Russische politische Gefangene in der Russischen Föderation von Pjotr Antonow
Putins Ausblick auf Rußlands nationale Zukunft – Migrationspolitik und Meldepflicht von Igor Artemow
Die eurasische Idee von Alexander Dugin
Alexander Dugin über „weißen Nationalismus“ und andere potentielle Verbündete in der globalen Revolution

Europa und Europäertum von Dominique Venner
Mit einem Wimmern von Matt Parrott
Quo vadis, weiße Rasse? von Deep Roots
Was auf dem Spiel steht von Deep Roots

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