Kann man mit Islamkritikern reden?

Wäre ohne Moscheen wirklich alles gut?

Seit den Breivik-Attentaten im vergangenen Sommer sind Islamkritiker verstärkt in den Brennpunkt öffentlichen Interesses gerückt. Das Internetportal Politically Incorrect wurde mehrfach in Zeitungen erwähnt, und zwar nicht nur in kleinen, unbedeutenden, sondern sogar in Flaggschiffen der veröffentlichten Meinung wie Spiegel und FAZ.

Obwohl natürlich auch in dem Fall gilt, dass schlechte Publicity besser ist als gar keine Publicity und das durchaus auch von PI-Kommentatoren so gesehen wurde („Die machen kostenlose Werbung für uns. Juchhu! Und übrigens: Herzlich willkommen an alle neuen Leser, die von der Dingsbums-Rundschau zu uns gefunden haben“ etc.), war das keineswegs ausschließlich angenehm für das kleine, aber steitg wachsende Fähnlein Muselmaninnen- und Grundgesetzbeschützer. Die Erwähnung war durchweg negativ, gehässig, häufig hysterisch und dumm, lächerlich übertrieben und zu einem beträchtlichen Teil schlicht und einfach auch unwahr. Insgesamt schien man aber über diese ungewohnte Aufmerksamkeit eher erfreut als betrübt zu sein. Nach anfänglichem, aus dem Schock über die norwegischen Verbrechen geborenem „die haben vielleicht recht“-Grübeln, verwandelte sich die Stimmung schnell in eine eher euphorische der Art „wir sind politisch korrekter als die politisch Korrekten“. Eine Art Weiße-Rose-Gefühl ohne die Gefahr, wirklich so zu enden wie die Mitglieder der Weißen Rose.

Beim Lesen dieser “ Sternstunden des Journalismus“ über Islamkritiker im allgemeinen und PI im besonderen fällt stark auf, dass die erhobenen Vorwürfe sich nur ganz selten auf das beziehen, was PI schreibt, sondern vielmehr darauf, was PI-Redaktionsmitglieder und -Kommentatoren eventuell heimlich denken könnten, sich aber nicht zu schreiben trauen. Von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit ist da die Rede, die angeblich unter ideologischer Kritik an Teilen des islamischen Dogmas , das auch nach Ansicht der Mainstream-Schreiberlinge keineswegs fehlerlos und kritikunwürdig ist, versteckt werden würden.

Das ist in zweierlei Hinsicht erhellend. Erstens zeigt es ganz klar, dass diese Vertreter der so genannten freien Presse ganz genau wissen, dass es in diesem „freiesten Staat, der jemals auf deutschem Boden existiert hat“, eine ganze Menge Dinge gibt, die man sich besser nicht zu sagen oder schreiben traut (und dass reine Idelogiekritik am Islam nicht dazu gehört!) Zweitens beschleicht mich das Gefühl, dass selbst linke Schreiberlinge sich eine dermaßen vernagelte Blödheit nicht vorstellen können, der es bedarf, um ehrlich zu glauben, dass unsere Probleme mit der Multikulti-Gesellschaft und der Masseneinwanderung nur daran liegen, dass die betreffenden Personen dem Islam anhängen. Dazu kann ich getrost und aus ehrlichem Herzen sagen: Doch, das ist möglich. Ich weiß das aus eigener Erfahrung – dass dies eine peinliche Erfahrung ist, hilft nichts. Es war so. Die Leute glauben das mehrheitlich wirklich. Wenn man es nicht mehr tut, weiß man allerdings nur noch, dass man es mal getan hat. Wie man diese Hirnrissigkeit intellektuell bewerkstelligt hat, ist ins gnädige Vergessensloch gesunken, zumindest bei mir.

Ich halte Ralph Giordano nicht gerade für einen Sympathieträger, um es vorsichtig auszudrücken, aber sicher nicht für einen Vollidioten. Er hat eine seiner Reden „Nicht die Zuwanderung, sondern der Islam ist das Problem“ betitelt, und dieser Titel ist spätestens seither zum Dogma der Islamkritik geworden.

In Wahrheit ist es genau andersrum, und das ist die erste Lektion, die Islamkritiker lernen müssen, auch wenn das dazu führt, dass sie näher an das heranrücken, was man ihnen vorwirft, heimlich zu sein, ohne es offen zu sagen, und was die meisten von ihnen derzeit nicht sind. Für Ralph Giordanos Interessenlage trifft dieser Titel jedoch durchaus zu. Aber Ralph Giordano vertritt eine jüdische Position, und dass jüdische Interessen vollkommen anders geartet sind als deutsche (oder englische oder französische oder holländische oder ganz allgemein weiße) Interessen, ist zwar nicht die zweite – dafür ist sie zu schwer – aber vielleicht die vierte oder fünfte Lektion, die Islamkritiker leider irgendwann auch lernen müssen, wenn sie nicht Blödis bleiben wollen, die zwar gutmeinend sind, aber nicht kapieren, wie ihnen geschieht. Nützliche Idioten, die niemals etwas bewirken, außer vielleicht – während ihr Heimatland stirbt – denen, die das wünschen und betreiben, ein auskömmliches Leben in der Gesellschaft derer zu verschaffen, die das geographische Gebiet, das einmal Deutschland war, nach dem Tod Deutschlands bevölkern. Einfacher ausgedrückt: Während der Agonie des deutschen Volkes sind die letzten Deutschen gerade noch geeignet, als Islamkritiker dafür zu sorgen, Muselmanen dazu zu dressieren, ihren Antisemitismus abzulegen und ihre antijüdischen „Verschwörungstheorien“ sowie ihre Abneigung gegenüber zügelloser Sexualisierung und Verherrlichung von (nichtislsamischen) Minderheiten aufzugeben. Oder noch einfacher: Dafür sorgen, dass die Hausordnung hängen bleibt, in der unter anderem steht, dass diejenigen, die den Einbrechern die Tür aufgemacht haben, von den Einbrechern nicht schlecht behandelt werden dürfen, wenn der Hausherr endlich zur gemeinsamen Freude der Einbrecher und Türöffner tot ist.

Wollen Islamkritiker das?

Wenn man PI liest, kommt man zu dem Schluss: Sieht fast so aus.

Viele von uns kommen aus der Islamkritik. Dadurch sind wir auf eine gewisse Art vielleicht schon geeignet, uns an Islamkritiker zu wenden, um sie darauf aufmerksam zu machen, dass sie sich zwar wie eine radikale Opposition empfinden und zumindest ansatzweise auch wie eine solche behandelt werden, aber in Wirklichkeit sorgfältig kontrollierte Opposition sind, die dazu dient, Unzufriedene zu sammeln, zu beschäftigen und zu neutralisieren. (Eine ablehnende Behandlung ist dafür erforderlich. Wenn diese ausbliebe, würde sich die Scheinopposition nicht mehr als Opposition fühlen und käme dadurch vielleicht zur Besinnung und zum weiteren Nachdenken)

Islamkritik wird niemals zu einer Lösung der Probleme führen, die Menschen ursprünglich auf den Nägeln gebrannt haben, als sie sich aus der Gutmenschenwelt verabschiedeten und sich der Islamkritik zuwandten. Islamkritik kann intellektuelle Arbeit sein, sie kann sehr fundiert daherkommen und durchaus absolut zutreffend sein. Sie ist nicht überflüssig, aber – wenn sie reine Ideologiekritik bleibt – für unsere Sorgen vollkommen belanglos. Sie wäre auch dann wirkungslos, wenn sie zur Staatsdoktrin würde. Deutschland wird aufhören, zu existieren, wenn es nicht mehr zur ganz großen Mehrheit (mehr als bereits heute) von Deutschen bevölkert ist, und zwar vollkommen unabhängig davon, welcher Religion wie intensiv die neuen Einwohner anhängen. Unser Land stirbt an der Einwanderung, nicht am Islam. Und damit sind wir wieder an dem Punkt, der am schwersten zu akzeptieren ist, weil er die größte Sünde wieder die Politische Korrektheit darstellt: Das mit den Juden und den anderen Interessen. Für Ralph Giordano ist tatsächlich nur der Islam ein Problem, denn das Sterben Deutschlands stellt für ihn kein Problem dar – im Gegenteil! Henryk Broder, ein anderer Islamkritiker, hat es sogar ganz deutlich ausgedrückt:

Was ich völlig im Ernst gut finde ist, dass diese demografische Struktur Europas nicht mehr zu halten ist. Je eher die Europäer das einsehen, desto besser. Einige Städte sind schon recht farbig und nicht mehr «arisch» weiss, und dagegen kann man überhaupt nichts sagen.

und

Ich würde gerne das weisse Europa aufgeben, aber ich würde ungern das demokratische Europa aufgeben.

Das und noch mehr dazu haben wir unter Stimmen unserer „Freunde“ gesammelt. Und das ist nichts anderes als der unverblümt ausgedrückte Wunsch nach Völkermord.

Das zu erkennen, ist vielleicht für Islamkritiker etwas schwer, aber es reicht auch schon einmal, sich in Umkehrung von Giordanos Redentitel klarzumachen: Die Einwanderung, nicht der Islam ist das Problem. Und eigentlich ist es nicht schwer, das zu verstehen.

Der Islam ist fast 14 Jahrhunderte alt und hat sich in der Zeit – wie Islamkritiker nicht müde werden, zu betonen – nicht viel geändert. Wann hat er jemals ein Problem für Deutschland dargestellt? Nie! Bis zu dem Zeitpunkt, als massenhaft Moslems einwanderten. Hätte man 1960 eine Umfrage in unserem Land gestartet, was die größten Zukunftsprobleme des Landes sind, ich bin überzeugt, der Islam hätte es nicht unter die Top 100 gebracht. Hat sich der Islam seit 1960 geändert? Vielleicht marginal. Hat sich die Demographie geändert? Ja! Also, ist der Islam das Problem oder die Einwanderung?

Islsamkritiker sonnen sich gerne darin, Menschenrechtsretter zu sein, aber wenn sie ehrlich in sich gehen, müssen sie sich eingestehen, dass sie im Leben nicht drangedacht hätten, Islamkritiker zu werden, wenn die Moslems da geblieben wären, wo der Pfeffer wächst. Oder der Schlafmohn. Wenn ein Islamkritiker ehrlich in sich geht, muss er sich eingestehen, dass es ihn vor 9/11 einen feuchten Kehrricht interessiert hat, wie Schlafmohnanbaumänner mit Schlafmohnanbaufrauen in Afghanistan umgehen, und dass es ihn auch nach 9/11 nur deswegen länger als ein paar Wochen interessiert hat, weil uns das seither von den Mainstreammedien – ja genau von denen, die das angeblich nicht thematisieren – um die Ohren gehauen wird, und weil diese Leute auch hier sind und uns direkt vor unserer Haustür auf die Nerven gehen. Es ist nicht böse, wenn einen Dinge, die „hinten fern in der Türkei“ vor sich gehen, wenig interessieren. Es ist richtig, dass uns das Leben in unserem Land und die Zukunft unserer Kinder mehr interessiert. Wir müssen nicht so tun, als ob wir der liebe Gott wären, der alle Menschen gleich lieb hat. Wir dürfen unsere leiblichen Kinder mehr lieben als die unserer Nachbarn, und wir dürfen die Kinder unseres Volkes mehr lieben und uns mehr um ihre Zukunft sorgen als um die der Kinder anderer Völker. Daran ist nichts falsch – ganz im Gegenteil. Das ist eine weitere Lektion, die Islamkritiker lernen müssen: Wir sind nicht für die Zustände in der islamischen Welt verantwortlich. Und nebenbei bemerkt, sind wir auch nicht für die Zustände verantwortlich, die in islamischen Familien in unserm Land vor sich gehen. Es ist nicht die Aufgabe der Einbruchsopfer, sich darum zu kümmern, wie Einbrecher A Einbrecherin B behandelt, und es ist eine Unverschämtheit, wenn unsere „Toleranz“ – die durchaus aus anderen Gründen eine Katastrophe ist – auch noch für etwas verantwortlich gemacht wird, was uns diese ungebetenen Gäste eingeschleppt haben und was schon dadurch genug belastet und kostet, dass sich unsere Justiz drum kümmern muss, solange sie hier sind. Glaubt irgendjemand, dass Karl Martell oder Jan Sobiesky bei ihrem Abwehrkampf gegen die islamischen Horden sich Gedanken über das islamische Familienleben gemacht haben? Ich schätze: Nichts war ihnen egaler als das. Sie waren aber erfolgreich.

Eine Lektion, die wir vielleicht – wenn auch mit großer Traurigkeit – lernen müssen, ist die, dass Islamkritiker für uns möglicherweise nicht mehr erreichbar sind. Dass sie mittlerweile so tief in ihrem wahnhaften PI-Universum stecken, von dem sie glauben, es wäre der Ausstieg aus der Lügen-„Matrix“ oder aus Platons Höhle, dass sie aufhören, einen weiteren Ausweg zu suchen und jeden anblaffen, der ihnen einen zeigt. Um beim Höhlengleichnis zu bleiben, gleichen sie Personen, die sich einst mutig aufgemacht haben, die Höhle zu verlassen (schuldbewusst und unsicher vielleicht nach „zu viele Türken in Deutschland?“ gegoogelt haben und auf PI stießen), irgendwo unterwegs an die Hand genommen wurden und unter dem Versprechen „Wir führen Euch hinaus“ in eine neue andere Höhle geleitet wurden, in der sie jetzt wieder angekettet sitzen und Schatten an der Wand für die Realität halten.

Dennoch gibt es einen gewichtigen Grund, aus dem man Islamkritiker vielleicht noch nicht aufgeben sollte. Sie sind immerhin unzufrieden mit dem Status quo (zufriedene Personen muss man überhaupt nicht erst ansprechen) und sie haben angesichts der Anfeindigungen, denen sie durchaus wirklich ausgesetzt sind, bewiesen, dass sie in der Lage sind, damit zu leben. Dass sie in der Lage sind, das „Ausgestoßensein“ aus der Gutmenschengesellschaft zu ertragen, ohne panisch wieder zurück zu flüchten.

Meine Versuche, Islamkritiker dazu anzuregen, weiter zu denken, waren allerdings nicht erfolgreich.

Eine Rolle dabei spielte wohl auch, dass PI eine ausgeprägte Zensurpolitik hat. Sie sind zwar recht offen gegen Feinde von links, teilen aber offenbar die Ansicht von Franz-Josef Strauß „Rechts von uns darf es nur noch die Wand geben“ und löschen – sei es aus Panik oder aus Überzeugung – alles, was nach dem aussehen könnte, was sie in den Augen ihrer Kritiker selber heimlich denken, aber sich nicht zu sagen trauen. Das macht es schwierig, auf Denkfehler hinzuweisen, selbst wenn ich immer noch davon ausgehe, dass es sich beim Großteil der Islamkritiker um ehrliche Menschen handelt, die keine Denkfehler machen wollen, und sie ablegen würden, wenn sie diese als solche erkennen würden.

Aus meiner Islamkritikerzeit erinnere ich mich an etwas, was ich über türkische Erziehungsmethoden gelesen habe. Türkische Väter bezeichnen anscheinend ihre halbwüchsigen Töchter ab und zu als orospu (Hure) und zwar ungeachtet dessen, dass sie ganz genau wissen, dass das Mädchen keine Hure ist sondern einen untadeligen Lebenswandel führt. Sie tun das gezielt, um zu erreichen, dass das Mädchen sich weiterhin sehr bemühen wird, alles zu tun, um diesem ungerechtfertigten Vorwurf „keine Nahrung zu geben“. Das ist eine höchst widerwärtige, ja geradezu dreckige Form von Pädagogik, aber ich gehe trotzdem davon aus, dass sie sehr gut funktioniert. Dreckige Methoden, andere Menschen zu beeinflussen, funktionieren oft. Leider.

Und an was erinnert uns das?

Richtig! An den PI-Kommentarbereich!

„Wir dürfen unseren Kritikern keine Munition liefern, wir müssen uns distanzieren, wir müssen aufpassen, dass wir uns keine Blöße geben, solche Aussagen haben keinen Platz auf PI, wenn solche Kommentare geduldet werden, kann ich PI nicht weiterempfehlen, wenn wir so etwas schreiben, ist es kein Wunder, dass die Zeitungen blablablubb…“

undsoweiterundsofort. Auch da funktioniert es. Möglicherweise ist diese Methode gar nicht so sehr typisch türkisch als vielmehr typisch …. orientalisch. Die Islamkritik-Kritik der Medien scheint mir weniger von Vernichtungswunsch getragen als von einer Erziehungsabsicht – der Absicht, eine wirkungslose Opposition zu schaffen, die sich nur mit dem Runterleiern von bösen Suren und dem Bewundern mutiger islamischer Feministinnen begnügt, aber unsere eigenen Interessen, unser Land für uns zu bewahren, nicht einmal mehr denkt, geschweige denn ausspricht. Obwohl ich also durchaus noch der Ansicht bin, dass es sehr viele gute anständige Menschen mit dem ehrlichen Bedürfnis nach Erkenntnis und Wahrheit unter Islamkritikern gibt (Was man auch an den vielen verzweifelten „Warum tun unsere Politiker uns das an?“-Fragen erkennt), ist es fast unmöglich, sie in ihrem eigenen Revier anzusprechen und ihnen dort ihre Warum-Fragen zu beantworten, weil mehr als Andeutungen nicht möglich sind. Sind sie zu subtil, kapiert sie keiner, sind sie zu deutlich, werden sie gelöscht.

Und deshalb bin ich immer noch der Ansicht: Ja, man kann mit Islamkritikern reden. Und man sollte es auch tun. Sie sitzen zwar ganz tief in der Lügenmatrix drin, aber sie sind Menschen, denen das vermutlich nicht egal wäre, wenn sie es wüssten.

Bleiben die Fragen: Erstens wo? Zweitens wie?

Auf die erste habe ich keine befriedigende Antwort, auf PI ist es so gut wie unmöglich, und hierher verirren sie sich selten. Falls doch: Dies ist ein Angebot zu einem Gespräch, in dem man sich nicht beleidigt. Einem Gespräch, in dem man auf Argumentation der Sorte „Du Rassist, Du Moslemhasser“ verzichtet, und zwar deswegen, weil das dümmliches Mit-Schlagwörtern-Umsichwerfen ist, und auch deshalb, weil es uns herzlich egal ist, ob jemand ein Rassist oder ein Moslemhasser ist oder nicht. Wir interessieren uns nicht für Etiketten, die Gesprächspartnern angeheftet sind, sondern für ihre Argumente.

Also bleibt noch die Frage: Wie?

Da ich der Ansicht bin, dass man ohnehin nur wenige erreichen kann, sollte man sich vielleicht auf diejenigen konzentrieren, die Warum-Fragen haben, oder – erweitert – stur darauf hinweisen, dass es noch Fragen gibt.

Warum Moslems in unsere Länder einwandern wollen, muss uns nicht interessieren. Sie mögen es aus persönlichem Interesse tun, um ein sorgenfreies finanziell besseres Leben führen zu können als zu Hause, oder weil sie als Importbraut kommen oder weil sie einfach hier geboren wurden und nunmal da sind. Oder von mir aus auch, weil sie dem Dschihad nachgehen und den Globus mittels ihrer Anwesenheit in aller Herren Länder islamisieren wollen. Es ist komplett egal, warum sie hier sein wollen – da gibt es vielerlei aus ihrer Sicht vernünftige Gründe – viel interessanter ist die Frage, warum sie hier sein können. Mit Panzern standen sie nicht an den Grenzen. Sie stellen eine Invasionsarmee dar, aber sie sind eine Invasionsarmee ohne militärische Ausrüstung. Sie sind hier, weil man sie reingelassen hat, nicht weil wir uns gewehrt und verloren haben.

Auch die Heinsohnsche These des „Youth bulge“, der angeblich dazu führt, dass geburtenstarke Populationen in geburtenarme Regionen diffundieren wie ein Ion von einer konzentrierten Salzlösung in eine weniger konzentrierte Lösung wandert, ist Blödsinn. Dass sie das wollen, ist nachvollziehbar. Aber es wäre ganz einfach, zu verhindern, dass sie das können. Bereits vor hundert Jahren war es in Deutschland viel schöner als in der Türkei. Wie viele Türken kamen damals „automatisch“? Gar keiner! Sie kamen nicht auf die Idee, dass man sie reinlassen würde. Es ist kein Automatismus am Werk sondern ein Wille. Ein Wille seitens Personen, die sich innerhalb unsere Grenzen befinden und den fatal falschen Eindruck erwecken, sie wären ein Teil von uns. Die Geburtenrate Japans ist geringer als die in allen europäischen Ländern und den USA. Irgendwie „diffundieren“ die Youth-Bulge-Kulturen da nicht automatisch rein. Und nein, es liegt nicht an der geographischen Entfernung, denn Australien ist weiter weg vom Nahen Osten als Japan und bekommt auch seine tödliche Dosis „Bereicherung“.

Diese Fragestellung sollte man Islamkritikern um die Ohren hauen, wann immer man die Möglichkeit dazu hat. Sie haben eine vage Antwort darauf: Das sind die Linksgrünen, die 68-er. Dem schließt sich aber gleich die nächste Frage an: Wo kommen denn die Linksgrünen und 68-er her? Wer sind die? Darauf haben wir eine bessere Antwort. Und auf viele andere Fragen auch.

Weitere Möglichkeiten, Islamkritiker anzusprechen, ist, sie auf Wahnvorstellungen hinzuweisen, denen sie anhängen, und die keine Entsprechung in der Realität haben. Zum Beispiel die Wahnvorstellung, es fände eine Islamisierung Deutschlands statt. Hier hilft es, auf Präzision zu bestehen. Was ist Islamisierung? Als die Christianisierung stattfand, spielte sich das so ab, dass die einheimischen Germanen zum Christentum konvertierten. Teilweise taten sie das freiwillig, teilweise unter gewalttätigem Zwang. Das soll hier nicht das Thema sein, es bleibt nur die Tatsache: Sie konvertierten. Konvertieren Deutsche massenhaft zum Islam? Nein! Selbst die gutesten Gutmenschen planen das nicht. Sie sind zwar „tolerant“ gegenüber dem Islam, aber sie denken nicht im Traum dran, den Korankram für bare Münze zu nehmen, an Allah und Mohammeds Offenbarungen zu glauben, oder selber nach den islamischen Regeln zu leben. Im Gegenteil: Gutmenschen sind meist weiter von einer islamkompatiblen Lebensweise entfernt als konservative und vor allem christliche Islamkritiker. Auf die Weise, wie damals die Christianisierung stattgefunden hat, findet also keine Islamisierung statt.

Tendiert unsere Gesetzgebung in Richtung Scharia? Im Leben nicht! Genderkram, Feminismus-total, sexuelle Freizügigkeit, Schwulenehe, Toleranz-gegenüber-allem, ja selbst Antidiskriminierung und Antirassismus und auch Bankenrettung – nichts davon ist auch nur ansatzweise islamkompatibel. Unsere Gesetzgebung islamisiert sich nicht, unsere Gesetzgebung ist so unislamisch wie es nur geht. Sie geht lediglich in die Richtung extreme Toleranz gegenüber allem, was dem deutschen Volk schadet: Und da die eingewanderten Moslems tagtäglich beweisen, dass sie dem deutschen Volk schaden, kommen sie in den Genuss dieser Toleranz. Das ist aber keine Islamisierung! Es ist nicht so, dass unsere Politik den Moslems entgegenkommen will, und dafür in Kauf nimmt, dem deutschen Volk zu schaden. Nein, es ist umgekehrt: Unsere Politik will dem deutschen Volk schaden und nimmt dafür in Kauf, den Moslems entgegenzukommen.

Wer diesen Gedankengang wagt, wird erkennen, dass er logischer ist als der umgekehrte.

Etwas weiteres, was man Islamkritikern zu bedenken geben kann, sind die Probleme, die Amerikaner mit mexikanischen Einwanderern haben. Sie unterscheiden sich in nichts von den Problemen, die wir mit türkischen Einwanderern haben. Sie zeigen die gleiche Kriminalitätsneigung, die gleiche Bildungsunfähigkeit (es ist keine Unwilligkeit!) und die gleiche Unverschämtheit in ihrem Anspruchsdenken. Schwarze Amerikaner zeigen das auch, obwohl sie keine Neueinwanderer sind. Und das ist auch eine Lektion, die Islamkritiker lernen müssen: Rasse ist real. Menschen unterschiedlicher Rassen sind unterschiedlich, und es ist besser, wenn sie getrennte Habitate haben. So wie das auch war, bevor die … so genannten 68-er befohlen haben, dass das ein Ende haben muss.

Aus Angst davor, genau das zu werden, was man bislang noch nicht ist, was einem aber dennoch bereits vorgeworfen wird, fürchten Islamkritiker den Gedanken an Rasse wie der Teufel das Weihwasser. Und damit wären wir wieder bei der widerlichen Pädagogik der türkischen Väter, die ihre keuschen Töchter oruspu nennen, um zu vermeiden, dass das Mädchen auch nur im Traum dran denkt, eine zu werden.

Sollten Islamkritiker sich von Mainstreammedien und Politikern behandeln lassen, wie minderjährige Türkinnen von ihren Vätern? Oder sollten sie vielleicht nicht doch wenigstens mal sagen: ich schaue mir mal an, ob an dem, was man uns am meisten verbietet, nicht was dran sein könnte?

Und dann ist da noch 9/11.

Es ist unfassbar, wie verblendet und regelrecht bösartig Islamkritiker bei diesem Thema reagieren. Sie geraten ins gehässige Geifern, das linken Islamkritik-Kritikern alle Ehre machen würde, wenn Zweifel an der offiziellen Version geäußert werden. Sie benutzen Strohmannargumente (Hahaha, die Amis haben 9/11 selber gemacht und Hitler spielt mit Elvis in der Antarktis Karten) und sind vollkommen überzeugt, dass Menschen, die sich über 9/11 freuten, und Menschen, die nicht an die offizielle Version glauben, identisch sind. Wie lächerlich ist das? Wie kann man, wenn man gar nicht glaubt, dass dieser Terrorakt von Moslems verübt wurde, der Ansicht sein, dass Moslems (wegen Unterdrückung oder sonstwas) einen berechtigten Grund hatten, ihn zu verüben?

Sie können sich nicht vorstellen, dass es außer blindblöder Islamophilie und pathologischem Amerikanerhass auch nur einen weitern Grund geben könnte, diese hanebüchene Geschichte, die uns die Medien aufgetischt haben, in Zweifel zu ziehen. Sie folgen der Maxime: Ich glaube, was ich glauben will.

Und das ist einem Abendländer nicht würdig.

Ich halte 9/11 für das allerwichtigste Mittel beim Aufwecken von Islamkritikern. Während es für Linke sowie auch Rechte aus dem eher amerikafeindlichen NPD-Spektrum eine leichte Übung ist, die Ungereimtheiten zu durchschauen, und für den desinteressierten Normalbürger eine mittelschwere, ist es für Islamkritiker extrem schwer. Ich kann das nachvollziehen, es schlägt das PI-Universum in Stücke. 9/11 ist ein Grundpfeiler der Islamkritik. Islamkritiker scheinen zu befürchten, dass sie mit 9/11 eine wichtige Waffe gegen ihre Kritiker aus der Hand geben. Das ist leider keine ganz unberechtigte Befürchtung. Aber hier scheidet sich die Spreu vom Weizen – geht es darum, die Wahrheit zu erkennen, oder geht es darum, taktische Vorteile notfalls auch mit Lügen zu erzielen? Sind es überhaupt taktische Vorteile? Ist uns damit gedient, Kriege in Islamistan zu führen, während unser Land von Moslems geflutet wird?

Übrigens wird der Islam davon, ob Moslems 9/11 zu verantworten haben oder nicht, nicht besser oder schlechter. Es geht auch nicht darum, ob Moslems „böse genug“ sein konnten oder nicht, ein solches Verbrechen zu verüben. Natürlich gibt es genug Moslems, die „böse genug“ dazu sind.

Es geht darum, ob sie das, was an diesem Tag geschehen ist, technisch bewerkstelligen konnten. Und das konnten sie nicht. Wenn ein Islamkritiker sich überwinden kann, sich geistig offen mit den rein technischen, naturwissenschaftlichen und logischen Ungereimtheiten von 9/11 zu befassen, hat er einen ganz großen Schritt in Richtung Erkenntnis getan. Man muss keineswegs danach den Islam für Frieden oder sonstwie eine nette Religion halten. Aber man muss erkennen, dass wir von Gruppierungen gelenkt und verschaukelt werden, die nicht islamisch sind, die als unsere „Freunde“ posieren. Die uns massenhaft Moslems ins Land schwemmen und andererseits einen Vorwand geschaffen haben, um Moslems, die im Nahen Osten bleiben und nicht in unseren Ländern den nomadischen Parasiten spielen, zu überfallen und ihnen das aufzwingen, was als „Freiheit und Demokratie“ läuft, was Moslems aber nicht als Freiheit empfinden. Und wenn wir ehrlich sind: Wir auch immer weniger.

Die Erkenntnis über die Lügen zu 9/11 sind meiner Ansicht nach für einen Islamkritiker erschütternder als für jeden anderen. Sie sind diejenigen, denen diese Erkenntnis naturgemäß am schwersten fällt, aber auch diejenigen, auf die sie – wenn sie es denn schaffen, sich den emotionalen Barrieren zu widersetzen, die damit einhergehen – am intensivsten wirkt. Auf jemand, der ohnehin schon amerikanfeindlich und/oder islamophil ist, wirkt diese Erkenntnis nicht intensiv. Für solche Leute ist „War 9/11 eine False Flag Aktion“ wie „Ist der Papst katholisch? oder „Miauen Katzen?“.

Ich halte daher 9/11 für ein Schlüsselthema zum Aufwecken von Islamkritikern. Ein Islamkritiker,der das aushalten kann, ist auf dem Weg in die geistige Freiheit. Leider ist es in ihrem Refugium fast unmöglich, damit anzufangen, weil es entweder redaktionell gelöscht oder von „Wächtern“ oder ehrlich Verblendeten im Kommentarbereich niedergebrüllt wird, wobei gerade die Wächter sich nicht entblöden, sich auf primitivste Weise „spaßig“ zu dem Thema zu äußern und gleichzeitig anderen vorzuwerfen, sie hätten keinen Respekt vor den Opfern. Es zeugt nicht von mangelndem Respekt vor Opfern, wenn man das Verbrechen, das zu ihrem Tod geführt hat, akribisch aufgeklärt haben möchte. Es gibt auch keinerlei entsprechende Aussagen von Opferangehörigen. Viele dieser Menschen gehören selber zu den sogenannten „respektlosen Verschwörungstheoretikern“.

Dies sollte eigentlich eine Anleitung werden, wie man mit Islamkritikern spricht, wie man sie für unsere Positionen bereit machen kann. Es ist sicher nicht vollständig und es wäre großartig, wenn im Kommentarbereich noch viele Anregungen dazu kämen. Ganz besonders schön wäre es, von jemandem zu erfahren, der erfolgreicher war als ich.

Islamkritiker, die vielleicht hier vorbeikommen, bitte ich einfach nur, sich in unsere Artikel einzulesen. Was wir über Jahre hinweg erforscht und zusammengetragen haben und was auch für uns ganz und gar nicht leicht zu verkraften war, lässt sich nicht in einen Artikel packen. Es braucht seine Zeit. Wir sind in der Tat auf eine gewisse Art auch Islamkritik-Kritiker, aber im Gegensatz zu den linken Vertretern dieser „Spezies“ sind wir nicht feindselig.

Wer uns davon überzeugen will, dass Islamkritik doch der richtige Weg ist, unsere Probleme zu lösen und unser Deutschland davor zu bewahren, bald zur Unkenntlichkeit entstellt zu sein und noch in diesem Jahrhundert aus der Geschichte getilgt zu werden, möge das gerne im Kommentarbereich tun. Islamkritiker sind doch erpicht darauf, dass man ihnen zuhört, ihre Argumente ernst nimmt und sie nicht beschimpft. Sie haben doch ein Sendungsbewusstsein. Müssen es unbedingt aggressive linke Gutmenschen sein, die in den Genuss dieses Sendungsbewusstseins kommen? Wäre es nicht auch einen Versuch wert, zu versuchen, uns zu überzeugen? Oder macht man sich als „seriöser Islamkritiker“ damit sogar anonym im Internet verdächtig, wenn man überhaupt mit uns spricht?

Nun, wir sind bereit, das zu tun. Wir werden nicht diejenigen sein, die in einem solchen Gespräch mit Worten wie „Nazi“, „Rassist“, „Fremdenfeind“ und all den anderen Gehässigkeiten um sich werfen, wie es Linke, Gutmenschen, Mainstreammedien und Politiker tun. Werden Islamkritiker das umgekehrt gegenüber uns auch können?

*     *     *

(Quelle der Übersetzung hier)

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