Was ist mit mir geschehen?

Kurtagic Enlightenment

Von Alex Kurtagic, übersetzt von Deep Roots.

Das Original What Happened to Me? erschien am 14. Oktober 2010 im „Occidental Observer“.

Wie kommt ein gebildeter Mensch dazu, gesellschaftlich inakzeptable Ansichten zu verbreiten? In Sachen Multikulturalismus, Einwanderung und Rassenbeziehungen behaupten die Standardantworten auf diese Frage psychiatrische Störungen oder soziale Gestörtheit als Ursache. Und doch ist bei mir niemals ersteres diagnostiziert worden, noch erfüllte ich jemals die Kriterien für letzteres: meine Eltern sind beide intelligente Büroprofis, in Pension nach erfolgreichen und einträglichen Karrieren; sie sind seit 42 Jahren glücklich verheiratet; alle drei haben wir eine höhere Bildung abgeschlossen, in verschiedenen Ländern gelebt, andere Kulturen erlebt, mehrere Sprachen gelernt und uns belesen und wohlinformiert gehalten. Andere TOO-Autoren aus meiner Bekanntschaft unterscheiden sich nicht sehr von mir: Kevin MacDonald ist ein Universitätsprofessor, Tomislav Sunic ist ein ehemaliger Diplomat, Elizabeth Whitcombe ist Finanzanalystin mit MIT-Abschluß in Ökonomie, Greg Johnson ist Verleger mit einem Doktortitel in Philosophie.

Was ist mit ihnen geschehen?

Was ist mit mir geschehen?

Sicherlich muß es genetische Faktoren geben, die mich dazu prädisponierten, eine Reihe lose miteinander in Beziehung stehender Werte gegenüber einer anderen zu bevorzugen – Qualität vor Quantität, Individualität vor Allgemeinheit, und so weiter. Aber während dies Material für einen faszinierenden Essay eines Evolutionspsychologen wäre, gibt es keine sehr interessante Geschichte ab: immerhin, wenn ich nicht anders kann, gibt es nicht viel zu diskutieren. Mehr noch, Gene erzählen eine unvollständige Geschichte: meine angeborenen Veranlagungen haben sich – nachdem sie angeboren sind – in vierzig Jahren nicht geändert; und doch gab es eine Zeit, als ich konventionellere Ansichten zu Multikulturalismus, Einwanderung und Rassenbeziehungen hatte als jetzt. Daß meine Prosa jetzt regelmäßig hier veröffentlicht wird, unter der Schirmherrschaft von Amerikas umstrittenstem Universitätsprofessor, wie auch auf ähnlichen Webseiten und Publikationen, ist das Ergebnis langer Prozesse, an denen eine Abfolge entscheidender Ereignisse beteiligt war.

Wie ich in einem früheren Artikel erwähnte, schreibe ich, weil ich weiß, daß die Zukunft nicht mehr das ist, was sie früher war. Ich erlebte sie in Caracas vor über dreißig Jahren, zu einer Zeit, als man sich das einundzwanzigste Jahrhundert als Utopia des Weltraumzeitalters vorstellte und nicht wie eine in den 1970ern feststeckende karibische Republik. Jedoch war dies erst Jahre später ein Faktor; obwohl ich in einer rassebewußten Gesellschaft gelebt hatte, mit einer weißen Minderheit an der Spitze und einer farbigen Mehrheit ganz unten, waren die traditionellen Heimatländer der Weißen immer noch fast gänzlich weiß, und niemand stellte sich vor, daß dies eines Tages nicht mehr der Fall sein würde.

Caracas - La Guaira

Ich wurde erstmals auf die systematische nichteuropäische Einwanderung in westliche Länder aufmerksam, als ich in den 1980ern in den Niederlanden lebte. Ich erinnere mich daran, wie ich schon früh eine unerklärlich hohe Zahl von Indonesiern bemerkte, die im Stadtzentrum von Den Haag herumwanderten, und daß ich mich fragte, wie und warum sie dorthin gekommen waren. Ich hatte nichts gegen sie: sie schienen nur nicht zu einem Land zu passen, dessen Eingeborene groß, im allgemeinen gutaussehend und vorwiegend blond waren. Gegenwärtig machen die Indonesier in diesem Land nur 2,4 % der Bevölkerung aus, aber sogar 1985 wurden sie von einer ziemlichen Zahl von Marokkanern, Türken und Surinamern verstärkt. Auf meine Nachfrage wurde mir gesagt, daß die Anwesenheit der Indonesier das Ergebnis dessen war, daß die niederländische Regierung während der 1960er und 1970er die Einwanderung aus einer ehemaligen Kolonie erlaubt hatten. Dies war natürlich unrichtig, nachdem die Indonesier in den 1940ern angekommen waren, während die 1960er die Türken und Marokkaner brachten, und die 1980er die Einwanderer aus Surinam.

Spanien, wo ich als nächstes lebte, war noch bis 1990 sehr homogen: ein Schwarzer, der die Grand Via in Madrids Stadtzentrum entlangging, war eine auffällige und überraschende Erscheinung. Wiederum, ich hatte nichts gegen die Schwarzen: schwarze Männer waren gering an der Zahl, und ich nahm an, daß sie seltene Asylwerber seien. Nachdem ich jung war und mich vorwiegend für Kleidung und Musik interessierte, war ich in Wirklichkeit ziemlich verärgert über die Auswirkung dieser demographischen Homogenität auf das Wirtschaftsleben, besonders weil die örtlichen Geschmäcker schlecht zu meinen eigenen paßten: die Geschäfte neigten dazu, viele Sorten einer begrenzten und sehr konservativen Auswahl von Stilrichtungen zu führen. Ich bevorzugte es sehr, wie es in London, Den Haag oder Amsterdam war, wo man ein viel breiteres Spektrum von Geschmäckern und Jugend-Subkulturen bediente.

Mir wurde erst in den späten 1990ern bewußt, daß es ein Rassenproblem gab. Und selbst dann war meine Hauptsorge, daß der weiße Mann verloren zu sein schien – nicht daß es zu viele asiatische Einwanderer in London gab. In einer vagen und diffusen Weise spürte ich einen Mangel an Richtung, einen Mangel an Kampfgeist, und eine seltsam introspektive Stimmung, durchsetzt mit Skepsis, Selbstzweifel und Gefühlen historischer Schuld. Zu dieser Zeit hatte natürlich Tony Blairs Labour-Regime die Macht übernommen, und sie waren auf dem besten Wege, Britannien physisch und psychologisch zu zerstören. Obwohl das Abkommen dazu viele Jahre früher geschlossen worden war, war der Abzug Britanniens aus Hongkong im Jahr 1997 seltsam symbolisch für einen wohletablierten, allgemeinen fortschreitenden Rückzugsprozeß des weißen Mannes. Abgesehen von solchen Voreingenommenheiten war ich jedoch am meisten besorgt über die offenkundige Vorliebe von Labour, den privaten Sektor mit räuberischen Steuern und erstickenden Vorschriften anzugreifen. Ich wurde auch nicht so sehr von ihrer Einwanderungspolitik abgestoßen (ihre Drittwelt-Masseneinwanderungsverschwörung wurde erst ein Jahrzehnt später aufgedeckt), sondern von ihrer Besessenheit von nichtssagenden Sprüchen und davon, daß ihre nervtötenden New-Labour-Mandarine im Spätabendfernsehen Schlagworte nachplapperten.

Ab den späten 1990ern betrieb ich bereits ein Plattenlabel, das sich auf Black Metal spezialisierte. Viel von letzterem hatte einen radikal heidnischen, ethnonationalistischen Charakter. Aber es war die elitistische, nietzscheanische Ideologie, die mich ansprach. Es war das Programm von „New Labour“, das mich gegenüber dem Programm von New Labour feindselig werden ließ, nicht Burzum,Veles oder Graveland.

Meine ‚konservative’ Perspektive änderte sich in den 2000ern, im Gefolge einer Reihe von Ereignissen in den frühen Jahren dieses Jahrzehnts – von denen einige nichts mit mir zu tun hatten.

Das erste war David Irvings Verleumdungsprozeß gegen Deborah Lipstadt. Ich wurde erst darauf aufmerksam, als Irving nach seiner Niederlage in BBCs Fernsehsendung „Newsnight“ erschien. Ich erinnerte mich, daß ich 1992 etwas über Irving gelesen hatte: eine Zeitung berichtete von seiner Ausweisung aus Australien in diesem Jahr, wobei sie ihn als so pro-deutsch beschrieb, daß sein Deutsch besser war als seine englische Muttersprache. Ich kann mich nicht erinnern, ob ich Irvings Webseite nach dem Interview in „Newsnight“ (das bei mir einen negativen Eindruck von Irving hinterließ) besuchte, aber ich erinnere mich, daß ich das nach seiner Berufung im Juli 2001 tat. Die Webseite präsentierte eine alternative, wenn auch beunruhigende Sicht auf die Welt – eine, die mich ernsthaft über die Politik der Historiographie nachdenken ließ und (man verzeihe mir den Zungenbrecher) über die politische Ökonomie, die die Konstruktion historischer Narrative beherrscht. Es war eine ziemliche Erfahrung, das Ausmaß zu bemerken, in dem dieselben historischen Fakten interpretiert werden können, um sehr unterschiedlichen – und ausnahmslos eigennützigen – Schlußfolgerungen zu dienen, und das Ausmaß, in dem gesellschaftliche Einstellungen und Politik sich von dem ableiten, was auch immer zufälligerweise das dominante historische Narrativ an jedem Punkt in Raum und Zeit ist.

Pat Buchanans „The Death of the West“, das ich um diese Zeit herum las, erwies sich als gleichermaßen erschütternd: es war eine Sache, zu erkennen, daß der weiße Mann seine Seele verloren hatte; eine ganz andere war es zu erkennen, daß dies sein physisches Aussterben vorankündigte, und somit eine Zukunft für den Westen, die nun der Vergangenheit in der Karibik ähnelte. Stellen Sie sich meinen Horror von da an vor, wann immer ich in der britischen und amerikanischen Presse las, wie dort der zunehmende Multikulturalismus gefeiert wurde, gepaart mit Vorstellungen unter modebewußten Literati von einer Annäherung an Brasilien. Sie erscheinen idiotisch, sorglos, ausgehend von bequemen Mittelklassehirnen, die niemals das Alltagsleben in einer Bananenrepublik der Dritten Welt erlebt hatten, mit all den Frustrationen, Irritationen und Gefahren, die diese Erfahrung mit sich bringt. Sie hatten offensichtlich niemals ein Auto am Aeropuerto de Maiquetia in Caracas gemietet und erlebt, wie es nach nur zehn Meilen den Geist aufgibt, mitten auf der Schnellstraße, nachts, inmitten von Bergen, die von Zillionen trostloser schuppenartiger Behausungen überzogen sind. Sie hatten offenkundig nie erlebt, wie ihre Ersparnisse von einer Minute zur anderen durch eine plötzliche Währungsabwertung halbiert wurden. Sie hatten offenbar nie die Unbequemlichkeit häufiger Stromausfälle, Wasserknappheiten, Überfälle auf der Straße und nackte bürokratische und gewerbliche Korruption zu erleiden. Sie hatten offensichtlich nie in einer Stadt gelebt, die auf allen Seiten von Hügeln umgeben ist, die von Meilen über Meilen unansehnlicher Shantytowns bedeckt sind, die von zornigen, armen, kriminellen, analphabetischen Hominiden wimmeln, welche auf Blut und Almosen aus sind – dieselben Hominiden, die nur ein paar Jahre zuvor mit überwältigender Mehrheit den kommunistischen Diktator Hugo Chavez unterstützt hatten, der im letzten Januar Soldaten der Armee mit Sturmgewehren in die Supermärkte seiner Nation entsandte, um sicherzustellen, daß die Preise nach einer weiteren Währungsabwertung nicht angepaßt wurden. Schon als Kind hatte ich geschlossen, daß eine Nation so gut war wie ihr Volk: die Vereinigten Staaten waren wohlhabend, weil die Amerikaner Hirn hatten, hart arbeiteten und die Regeln befolgten; die karibischen Republiken waren arm, weil ihre Bürger dumm, faul und korrupt waren. Daher bedeutete der Austausch der Europäer gegen Einwanderer aus der Dritten Welt das Ersetzen der europäischen Zivilisation durch die Dysfunktionalität der Dritten Welt.

Venezuela - El Remarcaje

 

Außerdem, warum übersiedelten diese Literati nicht in die Dritte Welt, wenn sie ihnen so gut gefiel, anstatt zu versuchen, sie hierher zu bringen und sie wohl oder übel jedermann aufzuzwingen?

Ein weiteres bedeutendes Ereignis waren natürlich die Terrorangriffe von 9/11. Nach einem geschäftigen Morgen im Büro bemerkte ich plötzlich, daß das Telefon verstummt war. Mein nächster und letzter Anruf des Tages kam aus Santiago de Chile: einer der Künstler meines Labels überbrachte mir die Nachricht. Da ich ihm anfänglich nicht glaubte, drängte er mich dazu, das Fernsehgerät einzuschalten. In dem Moment, wo ich den aus den Ruinen aufwallenden Rauch sah, wußte ich, daß dies eine Konsequenz der Nahostpolitik der US-Regierung gewesen war. Was sonst konnte es sein?

Bis dahin hatte mich der israelisch-palästinensische Konflikt nicht besonders gekümmert, und offen gesagt, nachdem ich ihn ständig in den Nachrichten gesehen hatte, so lange ich mich erinnern konnte, und es offenkundig geworden war, daß er nie gelöst werden würde, hatte ich eher gehofft, daß die Israelis und die Palästinenser endlich ein für allemal damit fertig werden würden, einander umzubringen.

Der 11. September 2001 demonstrierte die Kontraproduktivität dieses Ansatzes: wie fern und irrelevant es für die eigenen täglichen Belange auch erscheinen mag, ein Problem zu ignorieren läßt es nur wachsen und näher kommen. Weil die US-Regierung eine unfaire Politik in dieser hässlichen Ecke der Welt betrieben hatte, mußte ich plötzlich lange Verzögerungen am Flughafen ertragen, mich vor dem Röntgengerät teilweise ausziehen, im Flugzeug mit winzigen Plastiklöffeln essen, am Bestimmungsort einen neuen Satz Toiletteartikel kaufen und mir Sorgen darüber machen, von einer Gruppe Verrückter in 9.000 m Höhe im Nahmen Allahs in die Luft gesprengt zu werden.

Und nachdem die britische Regierung die oben erwähnte Politik unterstützte, wurde all dies in meinem Namen getan und mit meinem Steuergeld finanziert, auch wenn ich nicht für diese Regierung gestimmt hatte oder jemals gefragt worden war, ob ich solch einer Politik zustimmte.

Einige Monate später stieß ich auf eine Rezension von Kevin MacDonalds Trilogie über das Judentum. Der Großteil der Kritiken am Judentum, die mir bis dahin untergekommen waren, waren etwas garstig in ihrer Tonart. Was die Verschwörungstheorien betraf, so schienen sie völlig verrückt zu sein, getrieben von Feindseligkeit aus dem Bauch heraus und einem angeborenen Bedürfnis nach Ordnung statt durch methodologisch korrekte Beobachtung und leidenschaftslose Analyse zustande gekommen. MacDonald schien der einzige in der Bewegung zu sein, der eine ruhige, durchdachte wissenschaftliche Studie der Bewegung bot, die die weit verbreiteten Einstellungen gegenüber Juden zu erklären versprach. Und seine Trilogie hielt, was sie versprach. Und doch, während sie eine knappe Theorie mit Vorhersagekraft entwickelte, war sie immer noch ausreichend mit Vorbehalten versehen, nuanciert und propositional, um für sämtliche den Juden, Zigeunern und Auslandschinesen zugeschriebenen kulturellen und verhaltensmäßigen Gruppentendenzen Ausnahmen, Abweichungen und sogar die Möglichkeit des Irrtums zuzulassen. MacDonalds Theorie über den Judaismus als gruppenevolutionäre Strategie fehlte die Anmaßung, ein spezifisches Verhalten für alle Individuen auf der Basis vorherzusagen, daß fünf verschiedene intellektuelle Bewegungen Charakteristiken gemeinsam hatten, die vielleicht das Ergebnis evolutionären Druckes auf eine gegebene Population über eine lange historische Zeitspanne gewesen sein könnten. In der Tat könnte MacDonalds Identifizierung von Interessenkonflikten, die aus Ressourcenkonkurrenz unter Populationen entstehen, ihn am Ende seiner Studie mit einer Meinung zu seinem Thema ausgestattet haben, aber das nennt man lernen, nicht gedankenloses Böses.

Kevin MacDonald Demon

 

Nachdem ich eine Anzahl von Jahren mit ihm korrespondiert habe und ihm seither persönlich begegnet bin, ist das, was mir an Kevin MacDonald am meisten auffällt, wie normal er im wirklichen Leben ist. Jedem, der in der Mainstream-Presse über ihn liest, könnte man verzeihen, wenn er sich vorstellt, daß da ein Monster in Long Beach ist: ein einzigartig perverser und teuflischer Dämon, der darauf aus ist, unschuldige junge Geister mit seinen spinnerten antisemitischen Theorien zu verbiegen, die er nur entwickelt hat, um seinen irrationalen Hass auf Juden vor sich selbst zu rechtfertigen. Aber der wahre Kevin MacDonald ist entspannt, liebenswürdig und unprätentiös. Und während unter seinem höflichen, professorenhaften Äußeren eine stählerne Entschlossenheit existiert, ist er in keiner Weise ein hasserfüllter, ungeduldiger und arroganter Mann. Letztere Sorte traf ich in Wirklichkeit massenhaft im Postgraduiertenprogramm einer der Spitzenuniversitäten dieses Landes. Hasserfülltheit, Arroganz und Anmaßung sind Eigenschaften, die ich mit den akademischen Vertretern freudo-marxistischer Scholastik zu verbinden begonnen habe. Unehrlichkeit, Voreingenommenheit und schlechtes Gelehrtentum sind weitere.

Trotz der Einsichten, die ich aus MacDonalds Studie gewonnen habe, bin ich nicht obsessiv wegen der Juden geworden. Sie stellen ein interessantes Thema dar, und die Dynamik der Ressourcenkonkurrenz zwischen Populationen ist sehr verstehenswert, aber ich finde die obsessive Hauptbeschäftigung mit den Juden, die einige betreiben, ungesund und eher anstrengend. Außerdem sind sie nicht die einzigen, die konkurrieren. Ethnische Konkurrenz ist eine universale Lebenstatsache, daher ist es nicht von Nutzen, gegen bestimmte Gruppen zu schimpfen; es ist weit konstruktiver, sich auf Lösungen zu konzentrieren. Da ich ein Weißer bin, ist mein Hauptanliegen die europäische Zivilisation – weiterhin einen Lebensraum zu haben, wo ich mich sicher und zu Hause fühle, mit allem, was das mit sich bringt.

Nachdem ich erkannt habe, daß mein fortgesetzter Genuß von Heimat und Sicherheit unter Bedrohung geraten ist, fühlte ich mich dazu gezwungen, eine aktive Rolle bei der Neutralisierung dieser Bedrohung einzunehmen. Was sonst werde ich meinen Kindern sagen, wenn sie mich fragen, wo ich war, als es darauf ankam?

Dies wäre kein Thema für mich gewesen, hätte sich unser akademisches, politisches und mediales Establishment nicht als so schonungslos widerwärtig erwiesen und Jahrzehnte mit aktiven Bemühungen verbracht, mich einer grundlegenden Notwendigkeit zu berauben.

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