Die jüdischen Ursprünge des Multikulturalismus in Schweden

Von Kevin MacDonald, übersetzt von Deep Roots. Das Original The Jewish origins of multiculturalism in Sweden erschien am 14. Januar 2013 im Occidental Observer.

 

In „Die Kultur der Kritik“ und anderen Schriften habe ich die Ansicht entwickelt, daß Juden und die organisierte jüdische Gemeinschaft eine entscheidende notwendige Vorbedingung für den Aufstieg des Multikulturalismus im Westen waren. Im Kapitel 7 über die jüdische Mitwirkung an der Gestaltung der Einwanderungspolitik (englisches Original hier) konzentrierte ich mich hauptsächlich auf die Vereinigten Staaten, brachte aber auch kurze Abschnitte über England, Kanada, Australien (das kürzlich in TOO von Brenton Sanderson großartig bearbeitet wurde) und Frankreich.

Eine Frage, die ich oft gestellt bekomme, ist die nach der Rolle der Juden in Schweden und anderen europäischen Ländern mit relativ wenigen Juden. Nun hat es eine Übersetzung eines Artikels „How and why Sweden became multicultural“ aus dem Schwedischen gegeben, der akademische Schriften über die jüdische Rolle dabei, Schweden zu einer multikulturellen Gesellschaft zu machen, zusammenfaßt. Dieser Artikel sollte in seiner Gesamtheit gelesen werden, aber hier sind einige hervorstechende Punkte:

Der ideologische Wandel begann 1964, als David Schwarz, ein in Polen geborener Jude und Holocaust-Überlebender, der in den frühen 1950ern nach Schweden einwanderte, in Schwedens größter und bedeutendster Morgenzeitung – der in jüdischem Besitz befindlichen Dagens Nyheter („Tägliche Neuigkeiten“) – den Artikel „Das Einwanderungsproblem in Schweden“ schrieb. Er löste eine erbitterte Debatte aus, die großteils in der Dagens Nyheter stattfand, die aber anschließend sogar in anderen Zeitungen, in Leitartikeln und in Büchern weiterging…

Schwarz war der bei weitem aktivste Meinungsmacher und war in den Jahren 1964 – 1968 für 37 von insgesamt 118 Beiträgen zu der Debatte um die Einwanderungsfrage verantwortlich. Schwarz und seine Denkerkollegen waren so dominant und aggressiv, daß Diskussionsteilnehmer mit einer alternativen Sichtweise in die Defensive gedrängt wurden und das Gefühl hatten, daß ihre Ansichten unterdrückt wurden. Zum Beispiel spielte Schwarz die Antisemitismuskarte effektiv aus, um seine Gegner zu diskreditieren…

Es war die konservative Rechtspartei, die als erste die Idee des Kulturpluralismus annahm und sehr dazu beitrug, die neue radikale Richtung zu gestalten. Es ist erwähnenswert, daß der Vorsitzende der Rechtspartei von 1961 – 1965, Gunnar Heckscher, der erste jüdischstämmige Führer der Partei war.

Wie in den Vereinigten Staaten und anderswo wurden jüdische Aktivisten durch jüdischen Medienbesitz unterstützt. Aktivisten betonten die Notwendigkeit der Umgestaltung der Einwanderungspolitik, um für die Verfolgung von Juden zu büßen – im Fall von Schweden für die Rolle der schwedischen Regierung gegenüber Juden während des Zweiten Weltkriegs. (In den Vereinigten Staaten betonten jüdische Aktivisten, daß das Einwanderungsgesetz von 1924 von Antisemitismus motiviert sei, und viele Aktivisten, einschließlich akademischer Aktivisten wie Stephen J. Gould [in seinem bekannten Werk The Mismeasure of Man, siehe hier, englisches Original hier, S. 30ff] behaupteten, daß die Einwanderungsbeschränkung der Vereinigten Staaten den Tod von Juden im Holocaust zur Folge gehabt hätte. Sogar Steven Steinlight, der die Beschränkung moslemischer Einwanderung [und nur der moslemischen Einwanderung] befürwortet, nannte das Gesetz von 1924 „böse, fremdenfeindlich, antisemitisch“, „gemein diskriminierend“, ein „riesiges moralisches Versagen“, eine „monströse Politik“, siehe hier, englisches Original hier, S. 5).

Assimilation in die schwedische Kultur wurde als inakzeptables Ziel betrachtet:

Der Ausgangspunkt war daher eine kulturpluralistische Sichtweise, was bedeutete, daß Einwanderer durch massive Intervention der Regierung und finanzielle Unterstützung dazu ermutigt werden würden, ihre Kultur zu bewahren (und somit Signale an die Welt auszusenden, daß Schweden ein tolerantes Land ist, wo jeder willkommen ist). Die Begegnung zwischen der schwedischen Kultur und Minderheitenkulturen würde für die gesamte Gemeinschaft bereichernd sein, und die Mehrheitsbevölkerung würde beginnen, sich an die Minderheiten anzupassen…

Es ist kein Zufall, daß Europas organisierte Juden sich ständig von politisch organisierten Kritikern des Islam distanzieren, weil jede negative Verallgemeinerung gegenüber einer Minderheitengruppe letztendlich die Juden treffen kann.

Der Artikel hält fest, und dem stimme ich zu, daß Juden vom Wunsch motiviert sind, ethnisch und kulturell homogene Gesellschaften kaputtzumachen, aus Furcht, dass solche Gesellschaften sich gegen Juden wenden könnte, wie es in Deutschland von 1933 – 1945 geschah, aber auch aus traditionellem jüdischem Hass auf die christliche Zivilisation des Westens. Er schließt mit der Anmerkung, daß der jüdische Einfluß außer vom jüdischen Medienbesitz auch durch die Dominanz der akademischen Anthropologie durch die Boas’sche Schule – eine jüdische intellektuelle Bewegung – und deren Ansichten über Kulturrelativismus und Verunglimpfung der westlichen Kultur gefördert wurde.

Ich stimme völlig zu, daß der jüdische Einfluß davon kommt, daß sie eine akademische und mediale Elite sind, wie auch von ihrer Fähigkeit, sehr effektive, finanziell gut ausgestattete Aktivistenorganisationen zu entwickeln. Hier wird die Rolle von Bruno Kaplan vom World Jewish Congress hervorgehoben.

Dies ist ein wichtiger Beitrag zum Verständnis des drohenden Todes des Westens. Unnötig zu sagen, daß solch eine Analyse es nicht überflüssig macht zu verstehen, warum westliche Kulturen einzigartig empfänglich für Ideologien gewesen sind, die die Zerstörung des Westens als moralisches Gebot betrachten. (Zur Erinnerung: ich nehme immer noch Texte für eine Sonderausgabe von The Occidental Quarterly über weiße Pathologie an; mailen Sie mir) Trotzdem ist es lebenswichtig, die Kräfte zu verstehen, die aktiv versucht haben, die westlichen Kulturen in diese Richtung zu bewegen.

*   *   *   *   *   *

 

Siehe auch:

Der Tod Schwedens von Fjordman
Amerikanischer Rabbi: „Europa muß Überflutung durch Einwanderung akzeptieren“ von John Graham
Die schlimmste Todsünde der Political Correctness von Tanstaafl
Wirklich Selbstmord? von Tanstaafl, mit interessanten Informationen über die jüdische Mediendominanz in Skandinavien
Mein Vetter und ich gegen den europäischen Fremden von Tanstaafl

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Ein Kommentar

  1. Siehe dazu auch diese Aussage in Charles Silbermans A Certain People: American Jews and Their Lives Today aus dem Jahr 1985:

    American Jews are committed to cultural tolerance because of their belief — one firmly rooted in history — that Jews are safe only in a society acceptant of a wide range of attitudes and behaviors, as well as a diversity of religious and ethnic groups. It is this belief, for example, not approval of homosexuality, that leads an overwhelming majority of American Jews to endorse “gay rights” and to take a liberal stance on most other so-called “social issues.”

    Dieses Zitat ist im ersten Absatz dieses Beitrags von Dovid Efune in der Huffington Post nachzulesen:

    http://anonym.to/?http://www.huffingtonpost.com/dovid-efune/jews-should-stand-with-catholics-on-contraception_b_1285131.html

    Meine Übersetzung:

    Amerikanische Juden engagieren sich für kulturelle Toleranz wegen ihrer Überzeugung – einer, die fest in der Geschichte verwurzelt ist – daß Juden nur in einer Gesellschaft sicher sind, die ein breites Spektrum von Einstellungen und Verhaltensweisen akzeptiert, sowie eine Vielfalt von religiösen und ethnischen Gruppen. Es zum Beispiel diese Überzeugung, nicht eine Billigung der Homosexualität, die dazu führt, daß eine überwiegende Mehrheit der amerikanischen Juden „Schwulenrechte“ befürwortet und eine liberale Haltung zu den meisten anderen sogenannten „gesellschaftlichen Fragen“ einnimmt.

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