Wer beschützt uns vor der NATO?

Der folgende Artikel wurde am 6. Juli 2010 auf Gates of Vienna veröffentlicht.

Von Fjordman (übersetzt von Kairos)

Die westliche Verteidigungsallianz NATO war ein Produkt des kalten Krieges. Während sie damals ein nützliches Werkzeug war, hat sich die Organisation bisher als vollkommen unfähig erwiesen mit der Flutwelle islamischer Aggression und der Invasion der Dritten Welt durch Massenimmigration umzugehen, welche die westliche Welt verschlingt.

Es erscheint wahrscheinlich, dass es bald einen abgestimmten Druck von Marokko geben wird, die spanisch regierten Enklaven Ceuta und Melilla zurückzuerobern. Wie wird die NATO auf eine solch eklatante Attacke auf einen ihrer Mitgliedsstaaten reagieren? Wird sie überhaupt auf sinnvolle Weise antworten können?

Eine Attacke auf Ceuta wäre hochgradig symbolisch, da genau hier die globale europäische Expansion im fünfzehnten Jahrhundert begann. Nach der Reconquista besetzten die Portugiesen diese Festungen, denn die Region wurde von muslimischen Jihadisten als Basis für Attacken gegen Christen auf der iberischen Halbinsel benutzt. Ceuta wurde im Jahre 1415 von den Portugiesen erobert. Nur ein paar Jahre später sponserte Heinrich der Seefahrer organisierte Erkundungsfahrten der afrikanischen Küste. Der Rest ist Geschichte, aber diese Geschichte läuft nun Gefahr revidiert zu werden – durch ein niedergehendes Europa und einen wiedererwachenden Islam.

Für kundige Beobachter ist es mehr als offensichtlich, dass das Experiment mit dem Säkularismus in der Türkei gescheitert ist und das Land wieder als feindliche islamische Macht auftritt – so wie es die meiste Zeit innerhalb der letzten tausend Jahre gewesen ist.

Es gibt klare Parallelen zwischen der Art, in welcher die USA sich gegenüber den türkischen Neo-Osmanen verhalten und wie die westeuropäischen Mächte im späten achtzehnten Jahrhundert mit den „Original“-Osmanen umgingen. Zum Beispiel gibt es die unheilige Praxis kleine Nationen zu benutzen, um die Moslems zu beschwichtigen, zu „appeasen.” Appeasement´ wurde auch als Begriff benutzt, um die Politik des Zögerns und der Zugeständnisse der Westmächte gegenüber dem aufstrebenden Nazideutschland zu beschreiben. – Anmerkung von Kairos]

Der Unterschied ist, dass die USA ganz Europa auf die gleiche Weise ausnutzen wie die Briten und Franzosen das mit den Christen des Balkans taten, indem sie immer wieder für eine türkische EU-Mitgliedschaft Druck machen. Die NATO hat mit ihren militärischen Aktionen in Serbien und im Kosovo die Islamisierung Europas aktiv unterstützt.

Die USA haben mindestens seit Woodrow Wilsons Lebzeiten versucht Europa und den Rest der Welt nach ihrem Bild zu formen. Diese Politik beinhaltet das Niederreißen sozialer Strukturen und das Befördern von Masseneinwanderung aus der dritten Welt – das gleiche Programm, das die US-Eliten jahrzehntelang in Nordamerika vorangetrieben haben.

Einheimische Europäer müssen von ihren kulturellen Identitäten „geheilt“ werden. Die amerikanischen Eliten sind genauso daran beteiligt – vielleicht sogar noch stärker – wie ihre europäischen Amtskollegen innerhalb der EU und ihrer pro- arabischen Netzwerke.

Appeasement (s.o.) funktioniert nicht. In den guten alten Zeiten, als die gebildeten Europäerr noch ihren Machiavelli lasen – und verstanden – wussten sie, dass beides, geliebt und gefürchtet werden, gut ist. Aber wenn man zwischen beiden Optionen wählen muss, dann ist es besser gefürchtet zu werden als geliebt. Wir können lange Zeit damit leben Feinde zu haben, so lange diese uns respektieren, allerdings geben wir ihnen derzeit keinen Grund das zu tun.

Die dümmlichen Politprojekte der westlichen Nationen in Irak und Afghanistan können nicht funktionieren; es ist einfach unmöglich „Demokratie“ zu exportieren, um islamische Stammeskulturen zurückzudrängen und es ist sinnlos das Leben junger Männer und wichtige Ressourcen bei diesem Versuch zu verschwenden, während das Gesetz der Scharia sich im Westen ausbreitet – ohne Gegenwehr und oft unter Beifall der westlichen Obrigkeit

Die westeuropäischen Regierungen haben sich virtuell schon ergeben. In seiner schändlichen Kairoer Rede im Juni 2009 erklärte Präsident Obama deutlich, er werde die Islamisierung der westlichen Welt aktiv fördern und gegen all jene, welche diese Politik ablehnen, vorgehen.

Offen gesagt unterwirft sich die USA derzeit den Moslems und ihren Forderungen noch schneller als die Europäer.

Es ist offensichtlich, dass der türkische Premierminister Erdogan einen Bruch mit dem Westen anstrebt und einen islamischen Machtblock favorisiert, was bedeutet, dass die Türkei ein trojanisches Pferd innerhalb der NATO darstellt. Die Frage ist, wie man mit der Türkei umgehen kann, ohne Erdogan weiter zu stärken. Die Anschlussfrage daran ist wiederum, ob wir die NATO überhaupt noch brauchen. Die NATO soll uns „beschützen“, aber wovor? Vor den Russen?

Derzeit ist es Politik aller NATO-Mitgliedstaaten, von Kanada bis zu den Niederlanden, die Islamisierung der westlichen Länder zu befördern. US-General Wesley Clark, der die NATO-Bombenangriffe auf christliche Serben im Kosovo befehligte, erklärte 1999 rundweg, es gebe im modernen Europa keinen Platz für ethnisch homogene („ethnic pure“) Staaten. Das sei eine Idee des 19. Jahrhunderts und man versuche, eben diese Idee so abzuändern, dass sie ins 21. Jahrhundert passe, was multiethnische Staaten zur Folge habe.

Mit Hilfe der Nato ist das Kosovo nun ein beinahe ethnisch homogener Staat mit vorwiegend moslemischen Albanern.

Ist die multikulturelle Doktrin noch immer das Leitbild der NATO-Politik – christliche Europäer vernichten, wo auch immer sie anstatt „multiethnischen Staaten“ leben? Wenn das so ist, wer beschützt uns dann vor der NATO?

Aus den Kommentaren:

1389:

Seit Jahren versuchen wir den Leuten zu erklären, dass die militärischen Aktionen der NATO auf dem Balkan aktiv die Islamisierung Europas vorangetrieben haben, aber der Propagandaerfolg der MSM, die Serben zu beschuldigen und die Verbechen der Jihadisten zu verschweigen, trägt seine Früchte.

Viele Leute haben, was andere Themenfelder angeht, gelernt, dass sie den MSM nicht mehr trauen können. Es wird Zeit diesen Skeptizismus auf die Märchen über die Serben auszudehnen.

Jonathan:

Wenn ich 1993, als junges Mitglied der US-Streitkräfte in Bosnien, gewusst hätte, dass ich die Islamisierung Europas voranbringe, ich hätte mich geweigert mitzumachen.

Aber ich war jung und uninformiert und dumm. Und ich bedauere es sehr. Das einzige, was meine Schuld ein wenig mildert ist, dass ich keine Waffe gegen irgendwen erhoben habe und weder direkt, noch indirekt in Kämpfe verwickelt war. Ich war Fotograf.

Rui.mig:

Es wäre eine gute Idee, wenn die Türkei die NATO verließe: 2003, als Erdogan die Macht ergriff, verglich er die Demokratie mit einem Bus und sagte, „wenn man das Ziel erreicht, steigt man aus.“ Die Türkei ist wieder ein Land des radikalen Islam und wird ein Flagschiff des Weltkalifats werden. Die Feindseligkeit gegenüber Israel ist nur ein Schachzug, um die muslimische Ummah gegen Israel und den Westen zu vereinigen – und zu führen.

[Das volle Zitat lautet: „Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten.“ – Anmerkung von Kairos]

Sean O´Brain:

Die europäischen Regierungen sind effektiv in ihrer Beziehung zu den USA nicht von Hamid Karzais Regierung in Afghanistan zu unterscheiden. Sie operieren nach dem gleichen Prinzip: Nominelle Unabhängigkeit bei einem realen Vasallenstatus.

Man kann jetzt beobachten, wie die traditionelle Kultur Polens und seiner Nachbarn vom Liberalismus aufgeweicht wird, so wie es in Westeuropa in den 60er und 70er Jahren geschah – unter amerikanischer Schirmherrschaft.

Der „Anti-Amerikanismus“ des westlichen Europas wird schon bald auch eine Eigenschaft Osteuropas werden, da er eine Konsequenz der Umerziehung auf die amerikanische Linie ist. Modisches Linkssein reist direkt von New York und Madison,Wisconsin nach Helsinki, Warschau und so weiter. Die Konsequenz einer Ablehnung der Infiltration der eigenen Gesellschaft durch solche Ideen wäre wahrscheinlich als „antiamerikanisch“ angesehen zu werden – im gleichen Sinne wie Burma, Iran, Russland und Kuba „antiamerikanisch“ sind.

Wehe dem, der solchen Fehler begeht!

Die oberste Direktive aller NATO-Verbündeten oder von der NATO besetzten Ländern ist, sich als multiethnische Staaten zu reorganisieren. Der Grund dafür ist der Versuch der Besänftigung tiefer Ängste eines ganz bestimmten Landes, das historisch multiethnisch war, das in der Vergangenheit Probleme mit seiner schwarzen Minderheitsbevölkerung hatte und das absolut besessen von „Rasse“ ist.

Das multikulturelle Paradigma, das die Akteure der UN-Außenpolitik in den 1990er Jahren übernahmen, erfordert das harmonische Zusammenleben verschiedener ethnischer Gruppen innerhalb eines Landes. Solcherart interrassische und interreligiöse Harmonie, wie diese Politik sie hervorbringt, muss es überall geben – so wie sie bald in perfekter Form im zukünftigen Amerika herrschen wird.

Das war ein guter Artikel, Fjordman, aber nicht ganz erfolgreich, wenn viele deiner Leser immer noch denken, dass NATO-Soldaten passive Zuschauer seien, welche alle irgendwie herumstehen und ihren eigenen Geschäften nachgehen, und ihre Präsenz nichts zu tun hat mit der politischen Linie der alliierten Regierungen (welche alle durch irgendeinen bizarren Zufall die gleiche Politik betreiben).

Kairos:

Danke hierfür! So wie auch die UN stinkt die ganze NATO zum Himmel!

Hier in Deutschland wurden Milosevic und die Serben mit Hitler verglichen. Ich habe mal einen Albaner gefragt, ob die Serben wirklich die Alleinschuld an dem Krieg trügen und (Überraschung!!!) er bejahte die Frage. Serben=böse / Moslems= gut.

Wir haben viele „Flüchtlinge“ aus Albanien, dem Kosovo und Bosnien hier in Deutschland. Sie denken gar nicht daran in ihre Heimatländer zurückzukehren, nachdem wir Frieden für sie geschaffen haben. Sie bleiben einfach hier (vielleicht ist das deutsche Bier einfach besser…)

Das größte Problem Deutschlands sind die Türken. Wir haben ein paar Millionen davon, in NRW hat einer von vier Menschen einen „Migrationshintergrund.“

Sollten wir, wie es unserer historischen Pflicht entspricht, Israel gegen eine neue islamische Achse, bestehend aus der Türkei und dem Iran, verteidigen, dann gibt es Bürgerkrieg. Dann werden türkische Jugendliche die Straßen nach Juden und Amerikanern absuchen (ein Amerikaner wurde schon von einem Moslem-Mob verprügelt).

Die andere Option wäre eine Unterstützung der Türkei gegen Israel. Abgesehen von den moralischen Implikationen würde Deutschland damit beweisen, dass wir längst ein Dhimmi- Staat geworden sind.

Kanzlerin Merkel hat immer gesagt, das Existenzrecht Israels stehe nicht zur Debatte. Aber nach der heroischen Seeschlacht einiger türkischer Idioten (und traurigerweise auch ein paar deutschen Kommunisten, die Sitze im Bundestag haben) schreien alle: „Befreit Gaza! und werfen Israel vor, dass es seine Existenz verteidigt.

Wenn es Krieg gibt (auch zwischen der USA und dem Iran), dann wird die Dunkelheit, die Europa bedroht, früher über uns kommen als irgendwer angenommen hat.

(Quelle der Übersetzung  hier)

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