Wer ist der Feind?

dhakacrowd

Von Baron Bodissey und GoV-Korrespondent JLH. Das Original Who is the Enemy? erschien am 24. August 2010 bei Gates of Vienna.

Vorwort des Übersetzers: ich bringe zunächst den Originalartikel von BB und JLH samt dem Zitat aus dem Coffeehouse Blog, danach einige Kommentare aus dem GoV-Strang und hänge anschließend noch meine eigenen Gedanken dran:

* * * * * * *

Seit mehreren Jahren hat es unter amerikanischen Konservativen eine ruhige, aber intensive Debatte gegeben über die Natur der islamischen Bedrohung, der wir alle uns gegenübersehen. Die Mehrheit der Rechten, egal wie entschlossen sie zur Bekämpfung des “Islamismus” im Irak, Afghanistan, Pakistan, oder Iran sind, denken nur widerstrebend über die Möglichkeit nach, daß wir im Krieg mit dem gesamten Islam sein könnten, und nicht nur mit dem „radikalen“ oder „politischen” Islam.

Und ich kann ihnen ihr Widerstreben nicht wirklich vorwerfen. Wer will sich der Aussicht auf einen jahrzehntelangen, fast aussichtslosen Kampf gegen 1,5 Milliarden Menschen stellen? Besonders wenn diese Zahl mit jeder Sekunde zunimmt, nachdem sie schnell immer weitere werfen.

Unser britischer Korrespondent JP schickt einen Blogartikel und ein paar Kommentare dazu, um das Dilemma zu illustrieren, dem sich wohlmeinende Konservative auf dieser Seite des Atlantiks gegenübersehen. Er sagt:

Der nachfolgende Artikel aus dem Coffeehouse Blog hat mich genervt, seit er letzten Donnerstag erschienen ist — insbesondere das Zitat “Wenn der Krieg gegen den Terror zu einem Krieg gegen den Islam wird, dann ist es ein Krieg, den wir verlieren”.

Ich wachte letzte Nacht um ca. 3 Uhr morgens auf mit dem Gedanken, daß der Islam selbst verantwortlich ist für die Förderung dieser Illusion unter westlichen Meinungsmachern — daß er unbesiegbar und jeder Krieg gegen ihn undenkbar ist. Vielleicht liegt es daran, daß ich gerade wieder Tolkien lese — aber der Islam ist zu gefährlich und zu böse, um mit ihm in der Weise herumzuspielen, wie Forsyth empfiehlt.

Aus dem Coffeehouse blog im Spectator:

Die besorgniserregende Opposition gegen die ‘Ground Zero mosque’

von James Forsyth

Ich bin ein Neokonservativer, ein Falke im Krieg gegen den islamischen Extremismus, weshalb ich so besorgt bin über die Opposition gegen den Bau einer Moschee nahe Ground Zero. Eine neue Umfrage zeigt, daß 61 % der Amerikaner gegen ihre Errichtung sind, und Howard Dean, der Tribun des demokratischen Flügels der Demokratischen Partei, und Harry Reid, der Führer der demokratischen Senatsmehrheit, haben sich vielen Republikanern angeschlossen in ihrer Argumentation, daß die Moschee nicht dort erbaut werden sollte, mehrere Blocks von Ground Zero entfernt.

Wenn der Krieg gegen den Terror zu einem Krieg gegen den Islam wird, dann ist es ein Krieg, den wir verlieren: George W. Bush mag seine Fehler gehabt haben, aber dies ist etwas, das er verstanden hat. Die Art, wie diese Debatte über die Moschee abläuft, spielt in den ganzen Narrativ vom Kampf der Kulturen hinein und stärkt die Hand derer, die ihn zu fördern suchen.

Der Kampf um die Förderung demokratischer, offener Gesellschaften in Ländern, die solche Freiheiten nie gekannt haben, wird Generationen dauern. Es ist ein Konflikt, in dem es mehr um Ideen und moralische Überzeugungsarbeit geht als um militärische Macht, obwohl es offensichtlicherweise eine Rolle für diese Macht geben wird. Unser Ziel sollte sein, die Reformkräfte im Islam zu stärken, jenen, die glauben, daß Islam und liberale Demokratie vereinbar sind, soviel Hilfe anzubieten, wie wir nur können. Wenn der Westen den Eindruck erweckt, gegen den Islam zu sein statt nur gegen den Islamismus, dann werden wir dazu nicht in der Lage sein.

Im Kommentarbereich sagt Dixon:

Wer sind diese “Mainstream-Moslems”? Was genau wollen sie? Meinungsumfragen zeigen beständig, daß in diesem Land zwei Drittel von ihnen zumindest ein Ende der westlichen ethischen Werte und die Einführung der Scharia sehen wollen. Okay, sie wollen es also nicht gewaltsam erreichen. Was soll’s? Sie sind in diesem Konflikt genau auf der gleichen Seite wie die, die das doch wollen. Sie unterscheiden sich nur in ihrer bevorzugten Taktik. Bislang gewinnen sie mit links, ohne daß irgendwelche Gewaltakte notwendig wären.

Die einzige Hoffnung, daß die westlichen ethischen Werte überleben, besteht darin, daß der Islam dahinschwindet, weil er von den Jungen als Folge klarer Bekräftigung westlicher Werte in der Erziehung abgelehnt wird. Das wird nie passieren. Stattdessen spielen britische Schulen jetzt die Evolutionstheorie herunter, um moslemische „Empfindlichkeiten“ zu beschwichtigen. Britannien wird wie der Rest Westeuropas eine Bevölkerung haben, die überwiegend moslemischer Abstammung ist, lang bevor fünfzig Jahre um sind. Nach gegenwärtigen Trends werden sie reaktionärer und eifernder sein als ihre Eltern oder Großeltern.

Ich persönlich halte das für komisch: Leuten zuzusehen, wie sie zu leugnen versuchen, daß die Flut bereits um ihre Knöchel schwappt. Es geht über König Knut hinaus [der dem Meer befohlen hatte, ihm zu gehorchen; d. Ü.] ins Reich der hehren Absurdität und des Wunschdenkens. Ich werde es nicht mehr erleben, daß ich den zweitklassigen Status erleiden muß, den Nichtmoslems in ein paar Jahrzehnten ertragen werden müssen. Viele der vorsätzlich Blinden, die den säkularen Widerstand gegen diese Islamisierung eines ganzen Kontinents unterdrückt haben, werden das aber schon erleben, wie auch ihre Kinder. Ihre Töchter werden halb so viel wert sein wie ihre Söhne, und man wird sie lehren, daß sie als “kuffar” minderwertig sind, ein Wort, das so gemein und aufgeladen ist, wenn es von einem Moslem ausgespuckt wird, wie das “N-Wort”, wenn es ein Stammtisch-Redneck äußert. Natürlich werden die meisten Nachkommen derer, die dies lesen oder hier kommentieren, Moslems sein.

Und ein Kommentar von Stuart Seacole Smith:

[Anm. JLH: Für Leser, die Coffeehouse nicht kennen: ‘Seacole’ im obigen Namen bezieht sich auf Mary Seacole, eine Ikone oder Heilige des britischen Multikulturalismus. Irgendwann im Jahr 2009 erklärte Rod Liddle, ein Blogger von Coffeehouse, daß er seinen Online-Namen auf rod seacole liddle geändert hätte, zu Ehren dieser ehrenwerten Person, und eine Anzahl seiner Leser tat es ihm gleich.]

Dixon: danke für den Wafa-Sultan-Clip. Starkes Zeug, das gut und wahrhaftig all den Unsinn Lügen straft, der uns von solchen wie Massie, Forsyth und so vielen anderen vorgesetzt wird.

Ich weiß nicht, was die wirksamste Strategie gegen die vom Islam ausgehende Bedrohung ist, aber ich weiß, daß die Mischung aus Lügen und Täuschungen, die wir vom Großteil der Medien und vielen Politikern erhalten, zusammen mit eklatantem Leugnen, daß überhaupt eine Bedrohung existiert, nicht der richtige Ausgangspunkt ist.

Ein weiterer Gedanke: wenn all unsere liberalen Amateur-Islamdetektive von “moderatem Islam” reden, kann ich nicht umhin zu denken, daß das, was sie dabei irrtümlich im Sinn haben, abgefallene Moslems sind. Diejenigen, die gern auf ein Bier gehen, eine Fremde heiraten und im Grunde einfach nur ihrem Leben nachgehen, egal, in welches Land sie ausgewandert sind.

Und ich für meinen Teil würde jederzeit gern ein Glas mit ihnen heben.

Ich habe sechs Jahre auf der Suche nach dem “moderaten Moslem” verbracht, und jedesmal, wenn ich denke, daß ich einen gefunden habe, stellt er sich als “abgefallener Moslem” wie oben beschrieben heraus. In anderen Worten, ein Apostat in allem außer dem Namen.

Moslems, die so leben wollen, die es vorziehen würden, sich wie normale Westler zu verhalten, müssen sehr vorsichtig sein. Für den wahrhaft gläubigen Moslem — das heißt jeden Moslem, der bewußt den Grundsätzen der Scharia folgt — ist ein anderer Moslem, der sich an keinen Aspekt des islamischen Rechts hält, des kufr oder Unglaubens schuldig. Kufr ist gleichbedeutend mit Apostasie, und die Strafe dafür ist der Tod.

Kein Wunder, daß “abgefallene Moslems” in Deckung bleiben.

Wann immer sich innerhalb des Islam eine schismatische Sekte entwickelt — wie die Baha’is, die Qaranis, die Ahmadis, etc. — werden ihre Anhänger rücksichtslos verfolgt und ausgerottet, wenn möglich. Der Islam ist ein nahezu perfekt abgeschlossenes System und läßt keine theologische Abweichung oder doktrinale Evolution zu.

Das heißt nicht, daß es nicht Hunderte Millionen von Moslems gäbe, die gern entkommen würden, wenn sie nur einen Weg finden könnten. Deshalb betrachte ich es als eine unserer dringendsten Aufgaben, die Welt sicher für Apostasie zu machen.

Genausowenig bedeutet es, daß jeder Moslem der Feind ist. Es ist jedoch vorstellbar, daß jeder engagierte, praktizierende, voll gläubige Moslem der Feind ist. Wir müssen uns auf diese Möglichkeit vorbereiten — jeder, der am gegenwärtigen Informationskrieg teilnimmt, wäre nachlässig, wenn er sich weigern würde, sie ernsthaft zu untersuchen.

Ich werde darüber und zu verwandten Dingen zu einem späteren Zeitpunkt mehr zu sagen haben.

Ausgewählte Kommentare aus dem Originalstrang bei “Gates of Vienna”:

Fjordman:

Ich habe den Unsinn satt, daß die gegenwärtigen Trends sich weitere 50 Jahre fortsetzen werden. Das werden sie nicht. Wir werden lange vorher eine massive Diskontinuität erleben. Eher in 5 Jahren, oder höchstens 10. Sie werden aus allen westlichen Ländern rausgeworfen und daran gehindert werden müssen, jemals wieder zurückzukommen. Es ist die einzige Lösung. Und wir sollten einen Prozeß wie in Nürnberg gegen viele Islamapologeten im Westen abhalten.

EscapeVelocity:

Der Islam hat 6 Atombomben und die Waffen (Kampfjets, Raketen, Panzer etc) die andere ihnen verkaufen.

Die Frage ist nicht, ob wir sie besiegen können. Die Frage lautet, ob wir den Willen haben, sie zu besiegen.

Wir sollten in ihre Länder einmarschieren, ihre Führer töten und sie zum Christentum bekehren. — Ann Coulter

kritisk_borger:

Wir sollten in ihre Länder einmarschieren, ihre Führer töten und sie zum Christentum bekehren. — Ann Coulter”

Ann Coulter, ein rabiater christlich-amerikanischer Mini-Bin-Laden.

ib:

Ich stimme einfach keiner defätistischen Sichtweise zu, zumindest noch nicht, aber die Zeit ist knapp.

Einige Menschen wachen auf, und wenn das genügend viele tun, müssen wir darauf bestehen, daß die Moslems entweder UNSEREN Forderungen nachkommen oder schwersten Konsequenzen entgegensehen.

Und was Fjordman sagte, ja, was Fjordman sagte!

Jewel -The Testy Infidel:

Ich denke, der beste Weg, dem Defätismus entgegenzutreten, Fjordman, ist die Wahrheit zu sagen, die ganze Wahrheit und nichts als die Wahrheit in Bezug auf den Islam. Ali Sina, Ibn Warraq und eine ganze Schar anderer haben uns seit nahezu einem Jahrzehnt vor dem Islam gewarnt. Nicht vor dem radikalen Islam, nicht vor dem Islamismus, nicht vor dem Wahabbismus, nicht vor der Shia, sondern vor dem Islam. Vor seinen Grundsätzen, seinen Praktiken, vor den Realitäten der Scharia, wie sie in mehrheitlich moslemischen Ländern praktiziert wird, und wir wissen, was in Moscheen und Madrassas überall auf der Welt und in unseren eigenen Ländern gelehrt wird. Wir müssen die Moscheen allein auf dieser Basis ablehnen.
Es ist Zeit, gegen den Islam aufzustehen. Punkt. Wir brauchen die Art von furchtlosem Mut, den Wafa Sultan und Ayaan Hirsi Ali und Butros Zakaria beim Aufstehen gegen den Islam gezeigt haben. Es gibt keine Hoffnung, ihn nach Art von Luther oder Calvin zu reformieren, man kann ihn nur dem hellen Sonnenlicht aussetzen und hoffen und beten, daß viele ihn wirklich verlassen.
Aber mehr noch: indem wir den Islam simplifizieren und die Wahrheit über ihn sagen, könnten wir genügend freiheitsliebende Männer und Frauen für den Kampf gegen ihn gewinnen.
Dies ist immerhin ein asymmetrischer Abnutzungskrieg.
Je früher wir diese Realität akzeptieren, desto kreativer und fähiger werden wir bei der Bekämpfung eines Feindes sein, den wir zuversichtlich benennen können.

EscapeVelocity:

Hier gibt es die Sendung von PBS Newshour über den Islam in Amerika (und über die „Kontroverse“ um die GZ-Moschee).

Sie lassen einen Moslem, einen interreligiösen Propagandisten des Wunschdenkens und einen linken Professor, der gerne Amerika anklagt, über das Thema diskutieren. Man kann erraten, daß sie alle einer Meinung sind. Der Islam ist gut, es gibt nur ein paar faule Äpfel, die im Widerspruch zum Islam handeln…. und die Amerikaner sind bigotte, furchterfüllte Hasser…. wie sie es immer sind.

Es ist übrigens keine Stunde lang. Nur ein Abschnitt der Nachrichtensendung.

PBS Newshour – Islam Struggles for Understanding, Place in U.S. Religious Mosaic

ambisinistral:

Ich habe oft gedacht, daß eines der ersten Dinge, die wir in den Staaten tun sollten, die Einführung von Gesetzen ist, nach denen jede Institution, deren Offizielle mit körperlichem Schaden für Apostasie drohen, ihren steuerfreien Status als Religion verliert.

Der Zweck dabei ist nicht die Besteuerung von Moscheen, sondern rabiate Moslems dazu zu verleiten, ihre Strafe für Apostasie zu verteidigen. Geht aggressiv auf die am wenigsten akzeptablen Teile ihres Dogmas los und bringt sie dazu, sie entweder zu verteidigen oder zu verbergen.

In anderen Worten, zur Hölle mit Anschuldigungen wegen Islamophobie – zwingt die Debatte auf den Schauplatz eurer Wahl.

Cobra:

Der wahre Feind ist die Linke, die diese islamische Invasion möglich gemacht hat und andauern läßt.
Den Islam zu besiegen, wird nicht möglich sein, ohne zuerst die Linke zu besiegen.

xlbrl:

Wer ist der Feind? Nach all dieser Zeit wissen wir nicht, daß es die Linke ist. Der Islam existiert im Westen nicht ohne sie.

Die Linke strebte danach, den Westen mittels des Kommunismus zu brechen, und nachdem sie vorübergehend damit gescheitert war, widmete sie sich der Hereinholung von Moslems unter das Zelt, um das stellvertretend für sie zu erledigen.

Wir versuchen, die Symptome der Krankheit zu behandeln, weil wir nicht ansatzweise begreifen können, wie die Krankheit zu behandeln ist.

Papa Whiskey:

“Ann Coulter, ein rabater christlich-amerikanischer Mini-Bin-Laden“.

Oh, verschone mich damit. Ann Coulter ist eine schlaue Hure, die unmäßige Rhetorik benutzt, um Aufmerksamkeit zu erwecken und Bücher zu verkaufen. Wieviele Menschen hat sie getötet? Keine, sofern ihre Spötterei nicht irgendwelchen ältlichen Liberalen einen Hirnschlag beschert hat.

EscapeVelocity:

Die atheistischen Säkularisten und die Heiden und die Christen sind gespalten, eine balkanisierte Gesellschaft, nicht nur ethnisch, sondern ideologisch.

Sie kann nicht bestehen… gegen den Zusammenhalt des Islam.

Die Linke hat ihr Vergiftungswerk gut ausgeführt. Sie hat sogar die Frauen von den Männern getrennt und die Familienbande geschwächt, die die Basis für eine starke Zivilisation sind.

kritisk_borger:

“Oh, verschone mich damit. Ann Coulter ist eine schlaue Hure, die unmäßige Rhetorik benutzt, um Aufmerksamkeit zu erwecken und Bücher zu verkaufen. Wieviele Menschen hat sie getötet? Keine, sofern ihre Spötterei nicht irgendwelchen ältlichen Liberalen einen Hirnschlag beschert hat.”

Nein, sie ist kein Killer oder Terrorist, aber sie benutzt dieselbe kranke Rhetoric wie Bin Laden und seine perversen Anhänger, wegen der diese Terroristen von den meisten vernünftigen Menschen im Westen gehasst werden.

Vielleicht sollten wir Leute wie sie, die dafür sind, junge Amerikaner und Westler auszusenden, um sich der Gefahr in den Weg zu stellen, rüberschicken und ihnen Gewehre geben, um sie das Kämpfen besorgen zu lassen, das sie so hoch preisen, aber andererseits treten Leute wie sie nie vor, wenn der Ruf ertönt. Leute wie sie würden sich in den Büschen verstecken und sich in die Hosen pinkeln, wenn man ihnen jemals befehlen würde, an Orte wie Irak und Afghanistan zu gehen.

Sean O’Brian:

Wir haben im Grunde bereits getan, was Ann Coulter fordert, mit einer kleinen Abweichung: Wir sind in ihre Länder einmarschiert, haben ihre Führer getötet und versucht, sie zur Demokratie zu bekehren. Der Glaube an die Demokratie ist heute ein integralerer Teil der westlichen Identität als der christliche Glaube.

Schaut euch diesen Artikel an:

Somalia rebels looking increasingly like Taliban

Wir wissen, daß einige somalischstämmige Amerikaner ihr Heim in Minnesota verlassen haben, um sich den Al-Shabab-Rebellen in Somalia anzuschließen. Während die NATO also die Taliban in Afghanistan bekämpft, besiedeln taliban-artige Einwanderer die Vereinigten Staaten.

Im Mittelalter waren die Kreuzzüge gegen die Moslems in deren eigenen Ländern ein letztes Mittel, um die fortgesetzten Invasionen zu stoppen, die seit mindestens zwei Jahrhunderten im Gang gewesen waren. Der Papst hat Saladin kein Visum erteilt (einige der 9/11-Flugzeugentführer erhielten posthum Visa) oder die seldschukischen Türken eingeladen, im Languedoc zu leben.

Die neokonservativen Kreuzzüge von heute sind ein ablenkendes Begleitprogramm, wenn die Islamisierung jeden Tag durch Einwanderung zunimmt. Die Güte, Reinheit und Rationalität unseres demokratischen Glaubens – im Gegensatz zum Christentum und Islam – gewährleisten nicht ihren unvermeidlichen Sieg.

* * * * * * *

Nachwort von Deep Roots:

Liebe Leser, zuweilen ist es schon zum Haareraufen. Von Baron Bodissey über JLH bis hin zu den Kommentatoren bei GoV und im Coffeehouse haben einzig Fjordman und Sean O’Brian erkannt, worum es hier wirklich geht und was an James Forsyths Artikel am meisten zu beanstanden ist.

Wir brauchen keinen Krieg gegen 1,5 Milliarden Moslems zu führen. Problematisch für uns sind nur die, die sich in unseren Ländern aufhalten, und es reicht, wenn wir die alle rauswerfen und keine mehr reinlassen. Wenn die Regierungen in Europa, Nordamerika und Australien sich zu diesen Maßnahmen entschließen würden, hätten sie dabei die Unterstützung eines Großteils ihrer Bürger, und bei glaubhafter, entschlossener Vertretung dieser Absicht und konsequenter Durchsetzung gegen anfängliche Widerstände der Moslems würden diese sich wahrscheinlich nach einer Weile fügen (zumindest beim jetzigen Zahlenverhältnis, und für Großbritannien unter der Einschränkung, daß dieser Artikel im „Independent”, der in Paul Westons Muslims, Mosques and Mosquitoes verlinkt war, nicht zutrifft). Sicher, es wäre dennoch kein Spaziergang, aber doch bei weitem kein „Krieg gegen 1,5 Milliarden“.

Und was wollten die moslemischen Länder dagegen machen? Sie können nur übers Meer zu uns kommen, und die paar Kriegsschiffe und Kampfflugzeuge, die die gesamte Ummah von Mauretanien bis Indonesien aufbieten kann, hätten wir bald abgeschossen oder versenkt, wenn wir es wirklich darauf anlegten (und wenn die westlichen Regierungen nicht ihre eigenen Streitkräfte so vernachlässigen würden; so wird z. B. die britische Royal Navy ihre beiden geplanten neuen Flugzeugträger nicht mehr mit Harriers ausstatten können, weil die bis zur Indienststellung der Schiffe nicht mehr im Einsatz sein werden. Ein eigenes Nachfolgeprojekt gibt es nicht, sodaß einer der Träger mit geleasten amerikanischen F-35 bestückt werden und der andere als reiner Hubschrauberträger in Dienst gestellt werden soll. Die deutsche Marine reduziert ihren Bestand an U-Booten auf die vier modernen Brennstoffzellen-Boote, die sie jetzt hat, stellt die letzten zehn Schnellboote außer Dienst, wird wahrscheinlich das Korvettenprojekt K 131 einstellen und von den vier geplanten neuen Fregatten der Klasse F 125 eine Einheit stornieren ).

Nachdem solcherart Klarheit hergestellt wäre, bräuchten wir nur jegliche erneute Einwanderung von Moslems unterbinden und im Fall weiterer Schwierigkeiten seitens der islamischen Länder ein totales Wirtschaftsembargo gegen diese verhängen. Nachdem sie weit mehr von uns brauchen als wir von ihnen und sie sich nicht einmal ausreichend selbst ernähren können, wäre schnell Ruhe im Karton. Öl könnten wir auch von woanders kriegen; schlimmstenfalls würde es eben eine Zeitlang teurer, bis die Moslems uns auf Knien anflehen, ihnen wieder welches abzukaufen.

Ein Beispiel dafür, wie haushoch die weißen Nationen den Moslems schon im frühen neunzehnten Jahrhundert überlegen waren, ist die Schlacht von Navarino am 20. Oktober 1827:

Schlacht von Navarino von Garneray

 

Damals waren 22 britische, französische und russische Schiffe in die Bucht von Navarino (dem heutigen Pylos) eingedrungen, um inmitten von 78 (nach manchen Quellen 60) osmanischen Schiffen vor Anker zu gehen.

Karte der Schlacht von Navarino

 

Als gerade das französische Flaggschiff „Sirène“ einlief, entwickelte sich aus zuvor schon begonnenen Geplänkeln eine ausgewachsene Schlacht, die vom neutralen österreichischen Schoner „Enrichetta“ unter dem Kommando von Kapitän Logotheti beobachtet wurde. Die Geschütze der türkischen Festung auf dem Hügel über der Stadt Navarino nahmen die einlaufenden englischen Linienschiffe an der Hafeneinfahrt unter Beschuß, und bald war in der ganzen Bucht außer Rauch und aufblitzendem Mündungsfeuer hunderter Kanonen nichts mehr zu sehen. Bis in die Abenddämmerung dauerte die Schlacht, und als sich danach der Pulverrauch verzog, waren dreiviertel der osmanischen Schiffe versenkt, verbrannt oder explodiert (55 laut Logotheti); während sämtliche europäischen Schiffe immer noch schwammen. Das Osmanische Reich besaß praktisch keine Mittelmeerflotte mehr.

Russen bei Navarino

 

Die Nachricht von der türkischen Niederlage breitete sich rasch über die Peloponnes und den Rest Griechenlands aus. In einem Dorf nach dem anderen begannen die Kirchenglocken in die Nacht zu läuten. Die Menschen eilten auf die Dorfplätze, um die Neuigkeit zu hören, daß der osmanische Sultan und sein verhasster Vasall Ibrahim Pascha keine Mittelmeerflotte mehr besaßen. In einem maritimen Land wie Griechenland war es offenkundig, daß der taumelnde griechische Staat gerettet war. Wilder Freudentaumel brach aus und hielt die ganze Nacht und die folgenden Tage an. Riesige Freudenfeuer wurden auf den Berggipfeln der Peloponnes und dem Parnassos in Zentralgriechenland entzündet. Die Feiern breiteten sich sogar in die besetzten Gebiete aus, wo die demoralisierten osmanischen Garnisonen wenig Anstrengungen machten, sie zu verhindern.

Noch ein Detail: Ein Großteil der mit den türkischen Schiffen untergegangenen Bronzekanonen wurde später unter dem griechischen König Otto gehoben und zum Einschmelzen nach Europa verkauft. Etliche gelangten auch nach Bayern und wurden für den Guß des Obelisken am Münchner Karlsplatz, der Bavaria und der Tilly-Statue in der Feldherrnhalle verwendet.

Quellen:

Wikipedia deutsch: http://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_von_Navarino

Wikipedia englisch: http://en.wikipedia.org/wiki/Battle_of_Navarino

„Österreich maritim – Die frühen Jahre“ von Michael Horvath & Hannes Zimmermann

Wir konnten es also damals schon, und wir könnten es auch heute noch, wenn „wir“ nur wollten…

Daß „wir“ das in der Realität „nicht wollen“, zeigt deutlich auf, wer der eigentliche Feind ist: unsere eigenen politischen, wirtschaftlichen, medialen und akademischen Eliten, die uns ständig den Blödsinn von der Unterscheidung zwischen „gemäßigtem“ Islam einerseits und „Islamismus“ bzw. „politischem“ Islam andererseits einreden wollen, obwohl der unter anderem schon vom türkischen Ministerpräsidenten Erdogan widerlegt worden ist mit seiner Aussage, daß es keinen „gemäßigten“ und „radikalen“ Islam gebe, sondern nur den Islam und sonst nichts.

Und anders als James Forsyth und seine „neokonservativen“ Gesinnungsgenossen sowie Ann Coulter und Kommentatoren wie Escape Velocity meinen, ist es auch nicht unsere Aufgabe, den Moslems bei der Reform des Islams zu „helfen“ oder in ihren Ländern Demokratie, Menschenrechte oder westliche Werte durchzusetzen, wobei fraglich bleibt, ob das überhaupt auch nur möglich ist.

Naiv ist auch die Vorstellung von Jewel the Testy Infidel, daß die Moslems scharenweise den Islam aufgeben würden, wenn wir sie nur ausreichend über dessen Schattenseiten „aufklären“. Wer sagt denn, daß Türken, Araber, Pakistanis oder Somalis über diese Aspekte des Islam nicht Bescheid wissen oder daß sie sie ebenso als Schattenseiten empfinden wie wir? Derartige Vorstellungen, die unsere europäische Denkweise auf jahrtausendelang von einer völlig anderen kulturellen Evolution geprägte Fremdvölker übertragen, findet man leider noch allzu häufig selbst auf unserer Seite der politischen Wasserscheide.

Ein weiterer Irrglaube ist der, daß die Moslemeinwanderung und überhaupt der Multikulturalismus allein von Linken oder Kommunisten betrieben wird und wurde, und daß das bloß deren zweite Schiene gewesen sei, nachdem sie mit dem konventionellen Kommunismus in Europa und Amerika nicht durchgekommen sind. Lest zum Beispiel dieses Zitat von Präsident Eisenhower aus seiner Centennial Commencement Address an der Pennsylvania State University am 11. Juni 1955:

„If we are to have partners for peace, then we must first be partners in sympathetic recognition that all mankind possesses in common like aspirations and hungers, like ideals and appetites, like purposes and frailties, a like demand for economic advancement. The divisions between us are artifical and transient. Our common humanity is God-made and enduring.“

„Wenn wir Partner für den Frieden haben sollen, dann müssen wir zuerst Partner in mitfühlender Anerkennung dessen sein, daß die ganze Menschheit die gleichen Hoffnungen gemeinsam haben und nach dem Gleichen hungern, daß sie gleiche Ideale und Begierden haben, gleiche Ziele und Schwächen, ein gleichartiges Verlangen nach wirtschaftlichem Aufstieg. Die Teilungen zwischen uns sind künstlich und vergänglich. Unsere gemeinsame Menschlichkeit ist gottgeschaffen und dauerhaft.“

Dies wird im Dokument „Changing Course – Second Printing“ des US-Muslim Engangement Project zitiert, das hier zu finden ist: http://www.usmuslimengagement.org/storage/usme/documents/Changing_Course_Second_Printing.pdf

und auf das ich bei „Winkelried“ gestoßen bin:

http://www.winkelried.info/2010/01/07/euro-mediterrane-partnerschaft-euromed-50-millionen-muslime-mehr-in-europa/

War Eisenhower etwa ein „Linker“ oder ein „Kommunist“? Sind Präsident Bush jr. und sein damaliges Kabinett „Linke“ oder „Kommunisten“? Oder die „Neocons“?

Jetzt werden vor allem Linke einwenden, daß es diesen Kapitalisten eben um billige Arbeitskräfte ginge. Falsch gedacht.

Wenn es nur darum ginge, würde man sich um chinesische, vietnamesische oder koreanische Einwanderer bemühen. Es würde für diesen Zweck auch weitgehend genügen, die Produktion in Billiglohnländer auszulagern und diese in einen gemeinsamen Markt einzubeziehen, wie dies in der Praxis auch geschieht (in der EU nach Osteuropa und im Rahmen von NAFTA nach Mexiko) oder in noch fernere, noch billigere Länder wie China, und dann so zu tun, als könnte man sich gegen diese Länder nicht abschotten (auch das wird bereits so gehandhabt).

Man würde aber bestimmt nicht ausgerechnet das nichtsnutzigste und am wenigsten für den westlichen Arbeitsmarkt qualifizierte Gesocks des Planeten – Moslems und Schwarzafrikaner – hereinholen und noch dazu von diesen nicht einmal verlangen, daß sie sich kulturell an ihre Gastländer anpassen, sondern im Gegenteil den Einheimischen zumuten, deren „Sensibilitäten“ entgegenzukommen und sich ihre Unzulänglichkeiten widerspruchslos gefallen zu lassen.

Wie Trevor Lynch in seiner Rezension des Films Secretary bei „Counter-Currents Publishing“ schreibt:

„Der Wirbel um Secretary illustriert eine wichtige Wahrheit über die Kulturzerstörer: isoliert betrachtet, scheinen sich die Kulturzerstörer manchmal in verschiedene Richtungen zu bewegen und gegeneinander zu arbeiten. Aber dasselbe kann man auch von einem Tornado sagen. Wenn man unterschiedliche Teile davon isoliert, werden sie sich in verschiedene Richtungen bewegen: einige nach Norden und einige nach Süden, einige nach Ost und einige nach West. Aber wenn man zurücktritt und sich das Ganze ansieht, erkennt man, daß es eine einzige, vereinte zerstörerische Kraft ist. Und sie kommt genau auf uns zu.”

Zum Schluß noch ein Zitat, das mir heute wieder eingefallen ist, weil’s so gut zum Moslemthema paßt. Auf „Acht der Schwerter“ hatte der Kommentator Muslim einmal gefragt: „Was ist, wenn der Islam wahr ist?“

Eisvogels Antwort:

„Dann kommen wir in die Hölle. Einen Ort, an dem es keine Moslems gibt. Solche Orte kannte ich in meiner Kindheit; sie waren schön. Das Risiko gehe ich ein.“

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