Dolmetscher, Ärzte & Co.: Jeder Asylwerber kostet 24.455 Euro

Angebliche Asylwerberin

Bild samt Unterschrift aus dem Originalartikel: „Ersteinvernahme: Hier beginnen die Kosten für die Asylwerber“

In der österreichischen „Kronen-Zeitung“ vom 30. Oktober 2013 erschien dieser Artikel von Michael Pommer, der trotz des manipulativen Bildes (weil ja eh die „typische Asylwerberin“ so aussieht: mit schöner dunkelblonder Wallemähne, wo man sich gleich fragt: „Ui – wie die wohl von vorne aussieht?“) sehr aufschlußreich ist:

Was sind die Kosten pro Asylwerber in Österreich? Ein Insider hat für die „Krone“ eine Liste erstellt. Das Ergebnis: es sind rund 24.455 Euro. Darin enthalten: alle finanziellen Aufwände von der Ersteinvernahme über die Beschwerde beim Asylgerichtshof bis hin zur Grundversorgung…

Die Liste beginnt mit der Ersteinvernahme: Ein Beamter mit einem durchschnittlichen Zeitaufwand von fünf Stunden kostet 86 Euro, ein Dolmetscher 120 Euro und die anteiligen Betriebskosten bzw. Material 110 Euro. Der nächste Schritt: Erstuntersuchung durch Arzt in der Erstanlaufstelle. Die damit verbundenen Kosten: ein Arzt 80 Euro, ein Arzthelfer 80 Euro, Betriebskosten/Material 115 Euro.

Und in dieser Richtung geht es weiter – da wären die Ersteinvernahme durch das Bundesasylamt, die Zuweisung in ein jeweiliges Bundesland, die Beschwerde beim Verfassungsgerichtshof bis hin zu den Grundversorgungskosten für ein Jahr. Darin sind enthalten: Unterbringung und Verpflegung (6205 Euro), Taschengeld (480 Euro), Krankenversicherungsbeiträge (949 Euro), Krankenhauskosten, Freizeitaktivitätenzuschuss (120 €), Bekleidungshilfe, Dolmetscherkosten und aliquote Personalkosten (2500 Euro).

Macht unterm Strich € 24.455 für einen Asylwerber in der Grundversorgung im Jahr. Die FPÖ fordert statt dieser Ausgaben nun eine Anpassung des Kindergeldes oder der Familienbeihilfe.

Und die Kosten für die Abschiebungen, bei denen jeweils zwei oder mehr Beamte einen Neger auf dem Rückflug begleiten müssen, und wo die Flüge oft wegen der Beißerei, Schreierei, Spuckerei und Selbstbeschmutzung der Abzuschiebenden sausengelassen und wiederholt gebucht werden müssen, sind da noch gar nicht dabei!

Von Michael Pommer stammt auch eine gute Rezension des Buches „Der Tod des Landeshauptmanns“ (über Jörg Haider) die in diesem Kommentar zur Gänze zitiert wird.

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Ein Kommentar

  1. Deep Roots

     /  November 5, 2013

    Ergänzend dazu habe ich auch einen „Krone“-Artikel beizutragen, und zwar vom 2. November 2013, aus dem das Gesamtausmaß dieser finanziellen Belastung durch die „Asylwerber“ erschlossen werden kann:

    Nach Flüchtlings-Ansturm zu Beginn des Jahres:
    Asylanträge gehen zurück

    Wien. – Trotz fast tagtäglicher Flüchtlingsdramen vor Lampedusa nimmt die Zahl der Asylwerber in Österreich wieder ab. Im September gab es gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres ein sattes Minus von 26 Prozent. Seit Jahresbeginn gingen bei uns insgesamt 12.746 Anträge ein.
    Damit pendelt sich die Zahl der Asylwerber – nach einem Ansturm in den ersten Monaten heuer – wieder in etwa auf dem Niveau von 2012 ein. Die meisten Asylwerber kommen übrigens aus Rußland (2158), gefolgt von Afghanistan (1842) und Syrien. Die besten Chancen auf Anerkennung haben Flüchtlinge aus dem Iran und Syrien mit bis zu 76 Prozent. Jeder zweite Afghane erhält ebenfalls Asyl.

    Fast dreizehntausend neue Asylwerber also allein von Jahresbeginn bis Ende Oktober! Das heißt, insgesamt werden heuer wohl etwa 15.000 zusammenkommen, mal 24.000 Euro macht 360.000 Euro allein für das, was die in einem Jahr Hinzugekommenen uns in ihrem ersten Jahr hier kosten. Dazu kommt noch, daß die Asylverfahren in vielen Fällen deutlich länger als ein Jahr dauern, was bedeutet, daß die Zahl der sich ständig in Österreich aufhaltenden Asylwerber leicht das Doppelte oder mehr ausmachen wird. Rechnet man noch die Kosten für die Abschiebungen hinzu, und die Folgekosten der Asylantenkriminalität, so dürfte man nicht weit neben der Wirklichkeit liegen, wenn man die jährlichen Gesamtkosten der Asylanten mit etwa einer Milliarde Euro annimmt.

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