9/11 für Islamkritiker

Durchblicker oder Gehirngewaschener?

Durchblicker oder Gehirngewaschener?

                     Von Osimandia.

Im September 2001 gab es den Islam bereits seit 1.379 Jahren. Man könnte den September 2001 aber als Geburtsmonat zweier anderer Phänomene betrachten:

Islamismus und Islamkritik.

Der Begriff „Islamismus“ wurde zwar schon einige Jahre oder vielleicht auch Jahrzehnte davor gebraucht, allgemein in der breiten Öffentlichkeit bekannt wurde er aber erst an 9/11. Ich kann mich daran erinnern, dass ich ihn damals – fassungslos vor dem Fernseher sitzend – zum ersten Mal bewusst gehört habe: „Wie Islamismus? Das heißt doch Islam! Was reden die da?“ Kurz darauf wurde das natürlich in epischer Breite in die Köpfe gehämmert:

„Die Religion an sich heißt schon immer noch Islam, aber wenn Anhänger dieser Religion im Namen dieser Religion was Böses machen, dann heißt das nicht mehr Islam sondern Islamismus. So drücken wir alle uns in Zukunft aus. Punkt. Und wer das nicht tut, ist ein böser Rassist und Menschenfeind. Capisce, Ihr Schafe? „

Das ist eine der ganz wichtigen tragenden Säulen der offiziellen Version über die Vorgänge am 11. September 2001.

Umfrage aus dem Jahr 2008 - Quelle Alles Schall und Rauch

Umfrage aus dem Jahr 2008 – Quelle: Alles Schall und Rauch

Islamkritiker sind diejenigen Personen, die in ihrer großen Mehrheit zwar die offizielle Version von 9/11 für glaubhaft halten, sich aber der Unterscheidung zwischen Islam und Islamismus verweigern, und damit implizit eingestehen, dass die Medienberichterstattung und das Politikergeschwätz zu diesem einschneidenden Ereignis zumindest der Verbreitung einer großen Lüge diente, wobei sie mit den meisten Moslems darin übereinstimmen, dass die Differenzierung Islam-Islamismus Unsinn ist. Übrigens sind auch keineswegs alle Moslems 9/11-„Verschwörungstheoretiker“, die Ummah ist in der Einschätzung der Täterschaft genauso gespalten wie die westliche Welt, wenn auch mit etwas anderer prozentualer Gewichtung (siehe nebenstehende Umfrage). Aber was Moslems denken, sollte für uns ohnehin keine Rolle spielen, es ist kindisch, sich das anzusehen, und dann die Gegenposition einzunehmen – was wie erwähnt im Falle von 9/11 gar nicht möglich ist, da man seine Meinung zwangsläufig mit einer sehr großen Zahl von Moslems teilt, und zwar ganz unabhängig davon, ob man der offiziellen Version anhängt, ob man diese in Zweifel zieht oder ob man es gar für erwiesen hält, dass sie nicht zutreffend sein kann

Selbstverständlich gab es auch Islamkritik schon vor dem September 2001, aber die fristete bis dahin ein fast unbemerktes Außenseiterdasein in Orchideenfächern wie Orientalistik und Islamwissenschaft an Universitäten und in gelehrten Publikationen, die kein normaler Mensch gelesen hat. Islamkritiker aus dem breiten Volk gab es so gut wie gar nicht und Islamkritik wurde wohl auch noch nicht als „rechts“ oder sonstwie verwerflich angesehen. Wo es Bedenken oder Ablehnung bezüglich der Masseneinwanderung aus dem Orient gab, wurde das als „Ausländerfeindlichkeit“ oder „Türkenfeindlichkeit“ bezeichnet und geächtet; dass die Türken nebenbei auch noch Moslems waren, hat zwar jeder gewusst, es hat damals aber so gut wie keine Rolle gespielt. Das änderte sich schlagartig nach 9/11.

Ich gehörte auch zu denen, die – wohnhaft in einem stark „bereicherten“ Stadtviertel – schon vor 2001 nicht mehr allzu begeistert von den dort ansässigen Türken waren, um es vorsichtig auszudrücken. Es machten sich dabei aber unbehagliche Gedanken im Hinterkopf breit:

„Du wirst doch nicht etwa ausländerfeindlich oder – Gott bewahre – sogar rassistisch sein, weil dir diese vielen Türken und Araber und was das sonst noch alles für Landsleute sein mögen, zunehmend massiv auf den Geist gehen, und weil du dir vorstellst, wie traumhaft schön das wäre, wenn die über Nacht einfach wieder dahin verschwinden würden, wo sie hergekommen sind?“

Oder dahin, wo der Pfeffer wächst. Was vermutlich das gleiche ist und dieser schönen alten Redensart eine ganz neue reizvolle Bedeutung verleiht.

„Du wirst doch hoffentlich nicht das berüchtigte Nazi-Gen haben? Das wäre ja furchtbar!“

Nun, diese Besorgnis konnte nach 9/11 getrost beiseite gelegt werden. Uff, nochmal davongekommen! Islamkritik war der Ausweg aus dem Dilemma, war die erfreuliche und beruhigende Erkenntnis:

„Du warst ja gar nie rassistisch oder ausländerfeindlich, nur weil dir dieses Eindringen von düsterer (und überhaupt nicht bunter) Fremdheit in deine vertraute Lebenswelt auf den Geist gegangen ist und großes Unbehagen ausgelöst hat! Du warst nur gegen eine faschistoide Ideologie, die ihre Anhänger dazu bringt, vollbesetzte Flugzeuge in Hochhäuser zu lenken, weil sie unsere Freiheit hassen. Das ist nichts Böses, das ist im Gegenteil sogar gut und richtig.“

Linke und andere Islamkritikerfeinde behaupten ja stets, Islamkritik wäre nur ein Vorwand, um Rassismus zu verbergen. Das stimmt meiner Erfahrung nach so nicht! Es ist kein bewusster Vorgang, kein böser Trick, aber das Körnchen Wahrheit, das drinsteckt, ist, dass es zumindest bei mir unbewusst eine Rationalisierung war, und ich davon ausgehe, dass es auch bei manch anderem so sein könnte. Rationalisierung heißt platt ausgedrückt: Sich rationale Gründe für emotionale Reaktionen zusammenbasteln, um kognitive Dissonanzen zu vermeiden. In diesem speziellen Fall die kognitive Dissonanz zwischen dem Empfinden der „Ausländerfeindlichkeit“ und dem Selbstbild als nette und freundliche Person, die doch so etwas Abscheuliches unmöglich sein kann.

Hermann Hesse bemerkt dazu :

„Das Volk und seine irrationalen Wege sind mir lieber als die rationalen Begründungen, die man dafür angibt“

(Quelle: Lektüre für Minuten, eine Aphorismensammlung von Hermann Hesse)

Diese Ansicht Hesses ist heute sicher nicht mehr konsensfähig. Die „irrationalen Wege des Volkes“ sind das Verpönteste, das es in einer Demokratie überhaupt geben kann, sie werden abfällig als „dumpfe Stammtischparolen“ bezeichnet, und Politiker, die auf das Volk eingehen, anstatt seine Emotionen und Sorgen in Bausch und Bogen als bösartig zu verurteilen und sich öffentlich den Kopf zu zerbrechen, was man noch alles tun könnte, um die natürlichen Emotionen und Instinkte des Volkes im demokratischen Endkampf gegen Rechts auszumerzen, nennt man genauso abfällig „Rechtspopulisten“. In dem Begriff „Populist“ steckt die Wurzel „populus/Volk„. Ist es nicht absurd, dass ausgerechnet DAS in Demokratien als verwerflich gilt?

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Braucht man diesen Button wirklich, um dem Islam ablehnend gegenüberzustehen?

Es ist also nicht verwunderlich, dass viele der Menschen, deren inneres Empfinden noch nicht vollkommen abgetötet ist, unbewusst zu Rationalisierungen Zuflucht nehmen. Ich gehe davon aus, dass Islamkritik zumindest bei einem Teil der Islamkritiker eine unbewusste Rationalisierung ist, obwohl sie das natürlich im Brustton der ehrlichen (!) Überzeugung weit von sich weisen würden. Darüberhinaus ist es ja auch nicht schwierig, am Islam Kritikwürdiges zu finden, er ist nicht wirklich eine sympathische Religion, und wäre das übrigens auch dann nicht, wenn 9/11 nie passiert wäre, aber das muss ich ausgerechnet Islamkritiern ja nicht erzählen.

Wirklich nicht?

Was wäre mit der Islamkritik, wenn 9/11 nie passiert wäre? Wären Sie in dem Fall auch Islamkritiker? Ich nehme an, dass man das einfach nicht so genau wissen kann. 9/11 war ein einschneidendes Ereignis, und seither hat sich bei Islamkritikern ein ganzes Konglomerat von Wissen über den Islam angesammelt. So ziemlich alle wissen mehr über den Islam als ihre gutmenschlichen Gegner und so manch einer dürfte sogar mehr darüber wissen als der durchschnittliche Moslem. Aber hätte man sich dieses Wissen auch ohne 9/11 angeeignet? Ich bezweifle das. Wie auch immer – dieses Wissen ginge nicht davon weg, wenn man heute erfahren würde, dass 9/11 nie passiert wäre. Nun, ich möchte niemanden davon überzeugen, dass das alles nur ein böser Traum war. 9/11 ist tatsächlich passiert, aber ist es auch genauso passiert, wie uns Politik und Medien weismachen?

„Ohje, Verschwörungstheorie, ick hör dir trapsen!“ wird sich jetzt so manch einer denken. Aber hier kann ich Entwarnung geben, Sie werden in diesem Artikel mit Sicherheit mit keiner Theorie darüber behelligt werden, wie 9/11 wirklich abgelaufen ist oder sein könnte oder welcher Verschwörerzirkel dahintersteckt. Irgendein Verschwörerzirkel muss es allerdings gewesen sein, oder wie sollte man sonst den Kreis um Osama bin Laden nennen? Aber Sie werden mit einer Frage behelligt, die Sie niemandem außer sich selber beantworten sollen:

„Wenn ich sicher wüsste, dass die offizielle Version eine Lüge ist und dass die Anschläge auf das World Trade Center und das Pentagon nicht von Moslems verübt worden sind – würde ich das dann gegenüber mir selber zugeben und gegenüber anderen vertreten?

Wohlgemerkt: Das ist zunächst nur eine hypothetische Frage, aber intelligente Menschen sind durchaus in der Lage, selbst dann hypothetische „Was wäre wenn“-Fragen zu beantworten, wenn sie felsenfest überzeugt sind, dass das „Wenn“ unzutreffend ist.

WahrheitMachen Sie sich die Beantwortung dieser Frage nicht leicht! Gehen Sie tief in sich und scheuen Sie sich nicht, auch die dunkleren Anteile ihrer Seele zu erforschen – die haben wir alle und es ist keine Schande, sie zu haben, es ist nur eine Schande, sie nicht zu kennen. Ich habe Islamkritiker als überwiegend ehrliche Menschen erlebt, denen Wahrhaftigkeit, und der Wunsch, kein von Politik und Medien gehirngewaschenes Schaf zu sein, ein großes Anliegen sind. Wenn Sie wissen wollen, wie tief diese Liebe zur Wahrhaftigkeit bei Ihnen geht, nehmen Sie sich Zeit, über diese Frage nachzudenken. Wenn Sie Islamkritiker sind und kein inneres Sträuben verspüren „Nein, ich WILL nicht, dass die Moslems entlastet werden!“ sind Sie nicht tief genug gegangen. Ich habe Monate lang damit gekämpft, und es wird keinem Islamkritiker leicht fallen. Amerikahasser haben es da leichter – aber wer hat gesagt, dass es leicht ist, Islamkritiker zu sein? Wer hat gesagt, dass es leicht ist, ein kompromissloser Wahrheitssucher zu sein?

9/11 ist die „Nazikeule“ der Islamkritik, und eine dermaßen schlagkräftige Waffe einfach so mir nichts dir nichts aus der Hand zu legen, kann gar nicht leicht fallen. Wenn Sie die Frage mit nein beantworten, d.h. wenn Sie sich eingestehen, dass Sie auch dann an der offiziellen Version festhalten würden, wenn Sie sicher wüssten, dass sie falsch ist, dann brauchen Sie hier nicht weiterzulesen. Aber dann haben Sie wenigstens etwas über sich selber und Ihre Liebe zur Wahrhaftigkeit gelernt, nämlich die Lektion, dass sie da aufhört, wo sie sich als taktisch unklug erweist. Das muss nicht immer grundsätzlich falsch sein, aber die Einschätzung überlasse ich jedem selber. Ich sehe es für mich nicht als richtig an, und es muss auch nicht immer wirklich taktisch unklug sein, was auf den ersten Blick so scheinen mag.

Des weiteren sind Islamkritiker im allgmeinen sehr skeptisch gegenüber der Medienberichterstattung und trauen den Mainstreammedien nicht. Das wurde zuletzt bei Berichterstattung zu dem Giftgasanschlag in Syrien sehr klar, der auch der teilweise etwas naiven und unkritischen Haltung vieler Islamkritiker gegenüber den USA ein paar schwere Kratzer versetzt hat. Bat Ye’Ors Eurabia-Theorie, der zufolge eine Allianz aus EU und islamischer Welt eine kuchengute, ehrliche USA hintergehen wollen, enthält richtige Elemente, ist aber so nicht ganz korrekt. EU und US-Regierung arbeiten Hand in Hand, beide vertreten gegenüber der islamischen Welt die Doktrin „invite them and invade them“, wobei die EU ein bisschen mehr Gewicht auf „invite“ und die US-Regierung ein bisschen mehr Gewicht auf „invade“ legt, was aber nur ein kleines bisschen und vermutlich nichts mehr als Rhetorik und taktisches Propagandamanöver ist.

Es ist auch nicht zutreffend, dass der Islam in der Medienberichterstattung nur geschönt wird. Als Islamkritiker muss man sich nur vergegenwärtigen, woher das Wissen über islamische Untaten kommt, die dann die Abneigung auslösen. Von Seiten wie Politically Incorrect? Ja vielleicht schon, aber hat PI Journalisten in Afghanistan, Saudi-Arabien oder dem Iran, die eigenständig Berichte über Kopfabhackereien, Kinderehen und ähnliche Hässlichkeiten recherchieren? Nein! PI schreibt das von den Mainstreammedien ab (was kein Vorwurf, sondern nur eine Tatsachenfeststellung ist). Ebenso ist es PI-Redakteuren völlig unmöglich, die Terrorgefahr einzuschätzen, auch die regelmäßigen Terrorwarnungen (denen bisher noch nie ein Terroranschlag gefolgt ist, zumindest kein erfolgreicher) kommen von den üblichen Verdächtigen aus Politik und Mainstreammedien.

terrorwarnungMan muss sich also eingestehen, dass die Berichterstattung zum Islam keineswegs einheitlich oder gar in sich konsistent ist. Sie lautet nicht „Der Islam ist gut und friedlich!“, das tut sie nur verbal an der Oberfläche; mit scheußlichen Bildern aber auch üblen Geschichten, die an die Nieren gehen, wird auch in den MSM Abneigung gegen den Islam verursacht. Moslems, die beklagen, dass der Islam eine schlechte Presse hat, liegen tatsächlich dahingehend nicht falsch, sie könnten bestenfalls damit falsch liegen, dass er diese schlechte Presse zu Unrecht hat. Tatsächlich lautet die unterschwellige Berichterstattung „Der Islam ist furchtbar“, und oberschwellig geht sie weiter mit „… aber wir sagen das nicht. Wer das offen ausspricht, ist ein Rassist und ein Nazi und darf in unserer demokratischen vielfältigen und toleranten Gesellschaft keinen Platz haben!“

verboten1Und manche der Schauergeschichten sind möglicherweise auch gelogen – man darf den MSM auch dann nicht trauen, wenn sie etwas schreiben, das Islamkritikern wie Öl runtergeht. Tatsächlich warnen die Medien andauernd vor islamistischem Terror und bauen damit eine unsinnige Angst auf, die dann von der Politik mit mehr Freiheitseinschränkung und mehr Internetüberwachung „besänftigt“ wird, während die sinnvollen Ängste – die vor Alltagskriminalität durch Moslems und vor totaler Überfremdung – diskreditiert werden und regelrecht verboten sind.

Das erinnert an Orwells 1984?

Selbstverständlich tut es das. Wir stecken sehr viel tiefer in einer derartig verlogenen Dystopie, als die meisten annehmen. Gehirnwäsche und Manipulation erfolgen keineswegs ausschließlich mit direkten Befehlen, welche Haltung einzunehmen ist, sie zielen vielmehr gekonnt auf tiefere Bewusstseinsebenen, und die Gehirnwäsche, der wir in Bezug auf den Islam ausgesetzt sind, ist geeignet, schwere kognitive Dissonanzen auszulösen, weil sie uneinheitlich und in sich widersprüchlich ist. Orwell hat das in 1984 als Doppeldenk bezeichnet. Gutmenschen retten sich daraus, indem sie die unterschwelligen „Der Islam ist eine Gefahr“-Botschaften ausblenden, Islamkritiker retten sich daraus, indem sie die oberschwelligen „Wir dürfen das nicht sagen“-Befehle nicht befolgen, sie stecken daher etwas weniger tief in der Matrix als Gutmenschen, sind aber ganz bestimmt nicht außerhalb, auch wenn sie das denken. Sie sind vielmehr in der Lage eines Träumers, der träumt, er sei aus einem Traum aufgewacht.

Wenn Ihre Tochter unterwegs ist, haben Sie dann Angst, sie könne Opfer eines islamistischen Selbstmordattentats werden, oder haben Sie Angst, sie könnte von einem Ali belästigt oder gar vergewaltigt werden? Wenn Ihr Sohn unterwegs ist, haben Sie dann Angst, er könne mitsamt seinem Bus von Salafisten in die Luft gesprengt werden, oder haben Sie Angst, er könne Opfer einer Gruppe von (ganz unislamisch besoffenen) Messerstechern oder Kopftretern aus dem Morgenland werden?

So viel zu den wirklichen Gefahren, die verschwiegen und kleingeredet werden, einerseits, und zu den höchst unwahrscheinlichen Gefahren, um die sich im Grunde – zu Recht – kein Mensch Sorgen macht, die aber riesig aufgebauscht werden, andererseits.

Haben Sie sich die Gretchen-Frage, die ich weiter oben gestellt habe, inzwischen beantwortet? Haben Sie sie mit Ja beantwortet, mit

„Ja, wenn ich sicher wüsste, dass die offizielle Version von 9/11 nicht stimmt, dann würde ich mir das – wenn auch schweren Herzens – eingestehen und es vielleicht sogar auch nach außen vertreten.“

Falls das so ist: Willkommen im Club der wirklich Wahrheitsliebenden. Ich werde mich an mein Versprechen halten, und keine Verschwörungstheorien zu 9/11 verbreiten, d.h. ich werde nicht darlegen, was meiner Ansicht nach an diesem Tag wirklich geschehen ist und wen ich für die Verantwortlichen halte, zumal das tatsächlich auch nur Spekulationen sein können, die allerdings auf sehr langer und intensiver Recherche beruhen. Es ist Aufgabe des FBI und der amerikanischen Justizbehörden, das zu tun. Es ist die Aufgabe von Stellen, die Zugang zu Beweismitteln und die Befugnis, Zeugen unter Eid zu vernehmen, haben. Aber ich werde nicht weiter damit hinter den Berg halten, dass ich die offizielle Version nicht nur für unwahrscheinlich sondern für eindeutig widerlegt halte, und ich garantiere Ihnen, dass Sie sie auch für eindeutig widerlegt halten werden, wenn Sie sich näher mit dem befassen, was zahllose uneigennützige private Wahrheitssucher zusammengetragen haben.

Nehmen Sie den 12. Jahrestages dieses abscheulichen Verbrechens zum Anlass, das endlich zu tun!

Tatsächlich ist die offizielle Version nicht nur in einem oder ein paar wenigen Punkten geradezu grotesk unglaubhaft, sondern in sehr vielen. Die Argumente der so genannten Debunker, d.h. von Leuten, die sich gegen die Skeptiker wenden, sind lächerlich, und wenn Sie darauf achten, werden Sie auch den Unterschied im Tonfall feststellen: 9/11-Skeptiker sind überwiegend sachlich und stützen sich auf Logik und Naturwissenschaft. Debunker sind meist aggressiv und stützen sich auf emotionales Unter-Druck-Setzen, z.B. „Es ist eine Verhöhnung der Opfer, an der offiziellen Version zu zweifeln.“ Wie lächerlich ist das denn? Es ist keine Verhöhnung der Opfer sondern eine Würdigung, wenn man sich dafür interessiert, wer sie ermordet hat, und Angehörige sehen das ganz genauso, wie das untenstehende Video beweist.

Nehmen Sie sich bitte die anderthalb Minuten Zeit, einem trauernden Vater zuzuhören; der Stadtrat von New York, den er neben vielen anderen Unterzeichnern vor dreieinhalb Jahren mit einer Petition darum gebeten hat, hat es offensichtlich nicht getan.

„Bring justice to my son and the thousands, that were murdered on September 11th“

Und es sind die Debunker, die Vertreter der offiziellen Version, die sich in aggressiven Beleidigungen und dümmlichem Gespött ergehen, sich auch nicht schämen, anlässlich eines Massenmordes alberne Witze zu reißen, um die Personen als „Verschwörungstheoretiker“ zu verunglimpfen, die mit begründeten Einwänden dagegen aufwarten, aber keinerlei sachliche Beweise führen, sondern sich auf Konformitätsdruck verlassen. Das Vorgehen erinnert frappierend an das stupide „Nazi“- und „Rassisten“-Geschrei, das Islamkritiker zur Genüge kennen.

Wussten Sie übrigens, dass der Begriff „Verschwörungstheorie“ noch gar nicht alt ist? Er wurde in den 1960er Jahren von der CIA in Umlauf gebracht, um Zweifel an der offiziellen Version des Kennedy-Mordes zu diskreditieren, und leistet seither gute Dienste. Wenn Sie schon meinen, Sie müssten die Aufgabe übernehmen, die eigentlich den amerikanischen Ermittlungsbehörden obliegt, und die Täterschaft von Osama und den 19 Räubern beweisen, dann tun Sie es wenigstens sachlich und nicht mit von der Obrigkeit zur Verfügung gestellten Instant-Fertigbegriffen. Es wird allerdings nicht leicht werden, das sachlich zu tun, weil es keinerlei sachlichen Beweise außer „Die Massenmedien haben es gesagt!“ dafür gibt. Welche Bedeutung Sie dem beimessen, bleibt Ihnen überlassen.

Psychologen und Sozialwissenschaftler aus den USA und Großbritannien sind in einer Studie jüngst auch zu der für sie überraschenden Erkenntnis gelangt, dass …

…das negative Stereotyp des Verschwörungstheoretikers – ein feindseliger Fanatiker, der fest der Wahrheit seiner eigenen abseitigen Theorie verhaftet ist – eine akkurate Beschreibung der Leute ist, welche die offizielle 9/11-Theorie verteidigen, und nicht derer, die sie bestreiten.

Niemand muss dieser Studie unbesehen glauben, jeder kann sich mit einem Blick in Online-Foren davon überzeugen, dass „Verschwörungstheoretiker“ mit Sachargumenten kommen, während Anhänger der offiziellen Theorie sich häufig wie aggressive Irre aufführen, die nur Beleidungen und dumme Witze („Jajaja, und Hitler spielt mit Elvis in der Antarktis Karten, das kennt man doch!„) in ihrem Repertoire haben. Das alleine ist noch kein Beweis dafür, wer Recht hat – den muss man sich anderweitig besorgen, was nicht in fünf Minuten aber sehr wohl in fünf Stunden möglich ist. Das Verhalten ist jedoch ein Hinweis darauf, dass sich das Nachgehen lohnt, weil das verbreitete offensichtlich Klischee nicht stimmt. Ist es nicht das, was Sie als Islamkritiker auch von ihren Gegnern erwarten?

Der Obama-Berater und „produktivste und am meisten zitierte rechtswissenschaftliche Autor der USA“ Cass Sunstein war Co-Autor eines Artikels, in dem allen Ernstes vorgeschlagen wurde, sogenannte „Extremisten-Gruppen“ (Personen, die nicht an die offizielle Theorie von 9/11 glauben) „kongnitiv zu infiltrieren“, d.h. sie rieten der Regierung:

„Government agents“ (Regierungsbeauftragte oder -agenten) könnten Chaträume betreten, soziale Netzwerke oder sogar reale (nicht virtuelle) Gruppen, um zu versuchen, die Verbreitung von Verschwörungstheorien zu unterminieren durch das Einbringen von Zweifeln an deren faktischen Prämissen, kausaler Logik oder Implikationen für politisches Handeln.

Weiter anylsierten die Autoren auch

die Möglichkeit, „nongovernmental officials“ (Nicht-Regierungsoffizielle) anzuwerben. Sie schlagen vor, die Regierung könne diese unabhängigen Experten mit Informationen versorgen und sie von hinter den Vorhängen zu Handlungen veranlassen. Dabei warnen sie aber, dass zu enge Verbindungen der Regierung zu diesen Personen sich negativ auswirken würden, wenn sie bekannt würden. Die Autoren sehen in dieser Praxis den Vorteil, dass glaubwürdige, unabhängige Experten die Widerlegung anböten anstelle der Regierungsoffiziellen selbst. Es gäbe allerdings einen Verlust an Kontrolle durch den Gewinn an Glaubwürdigkeit.

Der Artikel stammt aus dem Jahr 2008 und es ist davon auszugehen, dass das längst geschehen ist.

Eine weitere Falle, in die viele Islamkritiker getappt sind, ist etwas, das ich:

„ein Feld mit zwei falschen Polen, bei dem auch jede Position zwischen den Polen falsch ist“.

nennen möchte,

Schon kurz nach 9/11 wurden Stimmen laut, die Amerikaner hätten 9/11 verdient, und die Moslems hätten Recht damit gehabt, die USA mit einem Massenmord anzugreifen. Das ist so eine abstoßende Haltung, dass automatisch eine hoch emotionalisierte Debatte entstanden ist, in der es aber nur um Fragen der Moral ging. Zwischen den zwei Polen gab es jede Menge Zwischenpositionen, z.B. „Ja, die Amerikaner haben viel Schlechtes getan, und man kann verstehen, dass Moslems wütend waren, aber so etwas ist dennoch abscheulich und nicht gerechtfertigt“

Viele derer, die an die offizielle Version glaubten und entsetzt von den Ereignissen waren, gingen dann später, als Zweifel an der Täterschaft und am Ablauf auftraten (es war in der Tat erst viel später, kam im Internet von Privatpersonen auf, und wurde im Gegensatz zu der „Geschieht-den-Amis-recht“-Position auch nicht mit großem PR-Tamtam verbreitet), in die Falle, beide Gruppierung in einen Topf zu werfen. Also: Am Ablauf Ungereimtheiten und Unmöglichkeiten zu entdecken und der Ansicht zu sein, 9/11 geschähe den Amerikanern recht, wäre im Grunde das gleiche, oder zumindest aus der gleichen Motivation heraus begründet. Es ist davon auszugehen, dass genau das beabsichtigt war, um Zweifler zu diskreditieren.

Wenn man einen Moment lang seine Gedanken sortiert, wird schnell klar, wie unsinnig diese Gleichsetzung ist: Wie kann man der Ansicht sein, die Moslems hätten Recht damit gehabt, diesen Terroranschlag auszuführen, wenn man der Ansicht ist, sie haben es gar nicht getan? Das ist absurd! Aber mit solchen Methoden werden wir in unsinnige und aufwühlende Moraldebatten verstrickt, bei denen Emotionen hochkochen, die aber in ihrer scheinbar unversöhnlichen Gegensätzlichkeit auf der Basis eines Konsenses geführt werden, den beide Exttrempositionen sowie auch alle dazwischen teilen: Die Täterschaft von Al Kaida. Und genau darum geht es. Man diskutiert heiß und heftig innerhalb eines vorgegebenen Rahmens, und übernimmt dabei ohne es zu merken, die Rahmenbedingungen, die von oben gesetzt wurden. Das ist sehr viel effektivere Manipulation als einfaches direktes Vorgeben nur einer erlaubten Meinung, weil die Beteiligten dabei zur Ansicht gelangen, sie würden ihre eigene Meinung vertreten, was für den moralischen Aspekt der Meinung auch zutrifft, aber nicht für den sachlichen, der dabei vollkommen untergeht.

Darüberhinaus wird damit all den so genannten „Verschwörungstheoretikern“ unterstellt, unehrlich zu sein und nach der Methode vorzugehen: „Ich vertrete die Ansicht, die mir am meisten in den Kram passt und bastle mir im Nachhinein die Beweise dazu.“Ein Fall von:

Was ich denk und was ich tu, das traue ich auch andern zu???

Das heißt: Alle, die nicht an die offizielle Version glauben, möchten entweder Amerikaner diskreditieren oder Moslems entlasten, und es handelt sich dabei ausschließlich um linke, rechtsextreme oder islamische Amerikahasser. Zugegeben – diese Gruppierungen befinden sich tatsächlich unter denen, die nicht an die Täterschaft von Al Kaida glauben, und es ist ihnen mit Sicherheit auch sehr viel leichter gefallen, die offizielle Version zu hinterfragen als neutralen Personen, Amerikafreunden und Islamkritikern. Es mag sogar Leute geben, die tatsächlich dabei unredlich vorgegangen sind, und die sich nicht näher mit den Ereignissen befasst haben, sondern gedankenlos auf den Zug „Die Amis waren das selber!“ aufgesprungen sind. Aber wir können diese Personen nicht weghexen und sollten uns auch nicht von ihnen beeinflussen lassen. Die richtige Vorgehensweise ist eine neutrale ergebnisoffene, die sich nur an Sachbeweisen orientiert. Das ist übrigens die abendländische Methode „Wahr ist, was wahr ist!“ im Gegensatz zur morgenländischen Methode „Wahr ist, was mir/uns nützlich ist!“, die sich auch im Islam niedergeschlagen hat, aber wahrscheinlich nicht durch den Islam verursacht ist, sondern ihn vielmehr geprägt hat. Es hat vielleicht schon seine Gründe, warum der Islam sich im Orient schnell in den Völkern verbreitet hat, während ihn in Europa (Al Andaluz) auch unter 800 Jahren islamischer Herrschaft die Mehrheitsbevölkerung nicht angenommen hat, sondern christlich geblieben ist.

Ist es sinnvoll, einer bunten Mischung aus Privatpersonen zu unterstellen, sie hätten sich in einer antiamerikanischen Verschwörung zusammengefunden, während man Figuren wie Cass Sunstein, den Syrien-Bombardieren-Wollern, Politikern und Mainstreammedien blinden Glauben schenkt, obwohl sie bei näherem Hinsehen noch nie einen Beweis präsentiert haben?

Wenn sich Ihnen die Frage stellt:

„Aber was haben die Amerikaner davon, so etwas zu tun?“,

dann ist die Antwort darauf

„Erstens waren es selbstverständlich nicht ‚die Amerikaner‘, sondern lediglich ein sehr kleiner Kreis von Tätern, die Zugang zu Regierungs- und Militärstellen sowie zu Medien haben mussten“. Zweitens kann man darauf mit der Gegenfrage kontern

„Was hatten die Moslems davon?“

Kosovo-Albaner: Danke, Bill Clinton - Danke USA!

Kosovo: Danke, Bill Clinton – Danke USA!

Sie haben aus 9/11 keinerlei Gewinn gezogen, und sie haben auch mitnichten der Sache des Islam damit genützt, sondern seinem Ansehen massiv geschadet. Sie waren nicht einmal im fundamentalistsch-islamischen Sinne Krieger und Märtyrer für die Ausbreitung des Islam, sondern üble Rufzerstörer ihrer Religion. Die USA haben 2001 keinerlei Kriege gegen islamische Staaten geführt, sie haben im Gegenteil im 1. Golfkrieg Moslems gegen den säkularen Diktator Saddam Hussein unterstützt und dafür sogar die Berechtigung bekommen, im islamischen Kernland Saudi-Arabien Militärstützpunkte zu unterhalten. Darüberhinaus haben sie im ehemaligen Jugoslawien auf Seiten der islamischen Bosnier und Kosovo-Albaner gegen christliche Serben gekämpft, wofür im Kosovo aus Dankbarkeit eine große Bronzestatue für Bill Clinton errichtet wurde. Die Kriege gegen islamische Länder begannen erst nach 9/11 und darüberhinaus mit der Begründung, es sei wegen 9/11, und genau das hätte auch der dümmste Moslemterrorist vorher wissen können. Die islamische Einwanderung in westliche Länder wurde zwar wegen 9/11 nicht gestoppt (Wir erinnern uns an „invade them and invite them“) aber haben islamische Attentäter das wissen können? Hätten sie nicht vielmehr annehmen müssen, dass ein Einwanderungsstopp oder gar Rückführungsbemühungen ihren Migrationsdschihad ausbremsen?

Es ist wahr: Die Moslems mögen Gründe gehabt haben, die uns nicht ersichtlich sind, aber genau dasselbe gilt für andere Gruppierungen auch. Nur weil man das Motiv für ein Verbrechen nicht kennt oder vielmehr vielleicht nur noch nicht kennt, heißt das beileibe nicht, dass keines existiert. Fangen Sie nicht mit der Frage nach dem Motiv an. Fangen Sie nicht mit den Fragen „Wer war es dann?“ und „Wie konnten die das geheimhalten?“ an. Irgendjemand hat es getan, und dieser Jemand konnte es offensichtlich geheimhalten – oder haben Sie sich jemals gefragt: Wie konnten die Moslems das geheimhalten? Davon abgesehen gibt es massenhaft Augenzeugenaussagen, die der offiziellen Version widersprechen und auch undichte Stellen. Es wurde tatsächlich gar nicht vollkommen geheimgehalten. Wenn man aber einerseits bemängelt, dass es keinen gibt, der redet, aber andererseits jeden, der tatsächlich redet, ignoriert oder für einen lügenden Spinner hält, dann kann hat man einen schönen Zirkelschlusslogikkreis.

Wenn Sie meinen, jeder, der die offizielle Version für widerlegt hält, müsse eine alternative Version vorlegen, die 100% stichhaltig ist, dann erinnere ich Sie an die Dönermorde. Es ist vollkommen klar, dass sie so, wie es uns Politik und Medien erzählen, nicht stattgefunden haben können. Wissen wir deswegen, wer sie wie und warum verübt hat? Nein, das wissen wir nicht. Und das müssen wir auch nicht wissen, um zu erkennen, dass die offizielle Version blödsinnig und voller Ungereimtheiten und Unmöglichkeiten ist. Und wenn wir schon bei den Dönermorden und der zweifelhaften NSU-Geschichte sind:

Erinnern Sie sich daran, dass in der ausgebrannten Wohnung wie durch ein Wunder inkriminierende CDs unbeschadet überlebt haben? Nun, diese dreiste Lüge hat ihren Vorgänger bei 9/11, und der ist tatsächlich noch wesentlich dreister. In dem riesigen Feuerball des Nordturms, der Stahl geschmolzen haben soll, hat angeblich der Pass des Attentäters Satam al Suqami ebenfalls unbeschadet überlebt und soll innerhalb des Gebäudes vor dessen Zusammenbruch gefunden worden sein – in welchem Stockwerk das gewesen sein soll, ist nicht angegeben. Und das ist kein erfundenes Strohmannargument von Verschwörungstheoretikern, sondern ist im offiziellen Bericht der 9/11-Commission festgehalten. Aber das ist nur eine Ungereimtheit von sehr vielen, und sogar eine der ganz kleinen.

Nehmen Sie sich Zeit, sich aufs Neue mit 9/11 zu befassen! In den nächsten Monaten wird es sicher einige verregnete Sonntagnachmittage geben, die dafür geeignet sind. Wenn Sie es nicht im ehrlichen Gedenken an die Opfer (im Gegensatz zu salbungsvollem Geschwalle) tun wollen, tun Sie es für sich selber. Tun Sie es, um sich in die Reihe der ehrlichen Wahrheitssucher einzureihen, und nicht mehr zu denen zu gehören, die bis auf die Islam-Islamismus-Unterscheidung die Medienberichterstattung genauso kritiklos fressen wie die Desinteressierten und die dümmsten Schafe. Und ganz vielleicht wird der aus der Erkenntnis resultierende große Vertrauensverlust mit der Zeit auch Licht ins Dunkel einiger quälender Warum-Fragen bescheren, die derzeit scheinbar „niemand beantworten kann“. Das Gefühl, 12 Jahre lang ein Narr gewesen zu sein, ist nicht angenehm. Ich weiß das, ich hatte auch Schwierigkeiten damit, mir einzugestehen, das 7 Jahre lang gewesen zu sein. Aber es ist immer noch besser, als 13 Jahre oder 20 Jahre oder gar ein ganzes Leben lang ein Narr zu sein. Und wenn Sie dieses Jahr dahinterkommen, gehören Sie immer noch zur ersten Hälfte, die dahintergekommen ist.

Islamkritiker können Sie dessen ungeachtet bleiben. Diese Religion bietet auch ganz ohne 9/11 ausreichend Ansatzpunkte für Kritik und sogar unmissverständliche Ablehnung.

Ich möchte niemandem Vorschriften machen, wie man dabei am besten vorgeht. Aber die meisten der gängigen Videos geben einen guten ersten Einblick, und ich kann mich der Empfehlung von Richard Gage nur uneingeschränkt anschließen:

“Lassen Sie uns zunächst die technischen Wahrheiten ans Licht bringen und uns dann, wenn notwendig, mit den unausweichlichen Verschwörungen und anderen Fragen befassen. Aber lassen wir nicht zu, dass eine möglicherweise schmerzliche Wahrheit die vorrangige Frage danach, was den Zusammenbruch der WTC-Türme und den von Gebäude Nummer 7 verursacht hat, blockiert.“

(Quelle: Patriots question 9/11)

Richard Gage ist der Vorsitzende von Architects and Engeneers for 9/11 Truth (AE911truth), von denen auch das oben verlinkte Video mit dem Angehörigen stammt, die aus weit über tausend Wissenschaftlern, Architekten und Ingenieuren bestehen, die sich mit der Sache befasst haben. Diese Seite halte ich für äußerst empfehlenswert, sie ist teilweise auch deutschsprachig verfügbar und kommt ohne jegliche Ideologie aus, was aber nicht ungewöhnlich ist, die meisten „Truther“-Seiten tun das. Ich hänge an diesen Artikel eine Abhandlung an, in der sich diese Gruppe mit den offiziellen NIST- und FEMA-Berichten der 9/11-Kommissionen befasst und die Interessierten vielleicht einen ersten kleinen (okay: mittelgroßen) Eindruck von der Arbeits- und Vorgehensweise der so genannten „Verschwörungsspinner“ geben mag – insbesondere im Vergleich mit der Argumentationsweise eines typischen und vehementen Vertreters der offiziellen Theorie. Was schätzen Sie, wie viele dieser Vertreter sich die Mühe gemacht haben, einen dieser Berichte auch nur zu lesen?

Im weiteren verweise ich auf auf den Artikel

9/11- Zehn Jahre Lügen vom 11. September 2011

aus dessen Kommentarbereich der untenstehende Anhang stammt, und in dem viele Links zur weiterführenden Eigenrecherche angegeben sind, und zwar sowohl innerhalb des Textes als auch als zusammengefasste Lese- und Videoempfehlungen am Ende.

Man kann nicht mehr tun, als das Pferd zum Wasser führen. Trinken muss es alleine.


Anhang:

Vierzehn Punkte der Übereinstimmung mit den offiziellen Regierungsberichten zur Zerstörung der World Trade Center
von Steven E. Jones, Frank M. Legge, Kevin R. Ryan, Anthony F. Szamboti und James R. GourleyÜbersicht:

Die Berichte von FEMA und NIST legen die offizielle Darstellung der Zerstörung der World Trade Center am 11.9.2001 dar. Mit diesem Schreiben möchten wir das Fundament für eine produktive Diskussion und ein Verständnis schaffen, indem wir uns auf jene Bereiche fokussieren, in denen wir eine gemeinsame Basis mit FEMA und NIST finden können, und gleichzeitig verschiedenen populären Mythen über die WTC-Kollapse entgegentreten.

EINFÜHRUNG

Am 11. September 2001 wurden die Zwillingstürme des World Trade Centers (WTC) von Flugzeugen getroffen. Die totale Zerstörung dieser Hochhäuser in Geschwindigkeiten nahe des freien Falls folgte innerhalb zweier Stunden, und ein weiteres Hochhaus, welches nicht von einem Flugzeug getroffen worden war (WTC 7), kollabierte etwa sieben Stunden später um 17 Uhr 20.

Der US-Kongress erlegte speziell dem National Institute of Standards and Technology (NIST) die Verantwortung auf, „festzustellen, warum und wie WTC 1 und WTC 2 infolge der Flugzeugeinschläge kollabierten und warum und wie WTC 7 kollabierte“ [1]. Die Federal Emergency Management Agency (FEMA) hatte bei ihrer früheren Studie dieser tragischen Kollapse aus einer ähnlichen Motivation heraus gehandelt [2]. NIST und FEMA hatten nicht den Auftrag, herauszufinden, wie Feuer die spezifische Kollapsursache war, jedoch wählten beide offensichtlich diese eingeschränkte Herangehensweise und ließen dabei eine Reihe unbeantworteter Fragen offen. Unser Ziel hier ist, ein Fundament für eine wissenschaftliche Diskussion zu schaffen, indem wir jene Bereiche auflisten, in denen wir mit NIST und FEMA übereinstimmen. Die Mechanismen, welche zur Zerstörung der World Trade Center führten, zu verstehen, wird es Wissenschaftlern und Ingenieuren ermöglichen, ähnliche Gebäude benutzenden Menschen eine sicherere Umgebung zu bieten, und Feuerwehrleuten, die ihr Leben riskieren, um andere zu retten, nützen.

DISKUSSION

1. Der Kollaps des WTCs 7

FEMA: „Die Besonderheiten der Feuer im WTC 7 und wie sie das Gebäude zum Kollabieren brachten bleiben unbekannt zu dieser Zeit.
Obwohl der komplette Dieseltreibstoff im Gebäude eine massive potentielle Energie besaß, hat die beste Hypothese nur eine geringe Auftrittswahrscheinlichkeit. Weitere Forschung, Untersuchungen und Analysen werden benötigt, um diese Angelegenheit zu klären“ [2].

FEMA analysierte den bemerkenswerten Kollaps des WTC-Gebäudes 7, dem 47stöckigen Wolkenkratzer, der, obwohl nicht von einem Flugzeug getroffen, etwa sieben Stunden nach dem Kollaps des zweiten Turms kollabierte. Wir stimmen klar zu, dass FEMAs beste auf Feuer basierende Hypothese „nur eine geringe Auftrittswahrscheinlichkeit“ hat. NISTs abschließender Bericht zu WTC 7 wurde lange aufgeschoben und wird sehnsüchtig erwartet [3]. Offensichtlich ist es schwer, den kompletten und rapiden Kollaps von WTC 7 mit einer allein auf Feuer basierenden Hypothese vollends zu erklären.

2. Dem Flugzeugeinschlag standhalten

FEMA: „Die WTC-Türme waren entworfen worden, dem versehentlichen Einschlag einer Boeing 707, die an einem naheliegenden Flughafen zu landen versucht, standzuhalten…“
[2]

NIST: „Sowohl WTC 1 als auch WTC 2 waren stabil nach dem jeweiligen Flugzeugeinschlag und blieben 102 bzw. 56 Minuten stehen. Die Gesamtanalysen mit strukturellem Einschlagsschaden zeigten, dass beide Türme über beträchtliche Reservekapazität verfügten“ [4].

Ja, dem stimmen wir zu, wie dies auch vorher veröffentlichte Berichte tun:

„Die 110stöckigen Türme des World Trade Centers waren entworfen worden, im Ganzen den durch einen horizontalen Einschlag eines großen kommerziellen Flugzeugs verursachten Kräften standzuhalten. Warum also trat ein kompletter Kollaps auf?“ [5]

John Skilling, ein führender Bauingenieur der WTC-Türme, wurde 1993, gerade nachdem eine Bombe in einem Lastwagen im Nordturm hochgegangen war, interviewt:

„Wir haben uns jede erdenklich mögliche Sache angeschaut, die den Gebäuden hätte zustoßen können, sogar bis hin zu einem Flugzeug, das eine Seite trifft“, sagte John Skilling, der führende Bauingenieur…

Besorgt wegen eines Falles, bei dem ein Flugzeug das Empire State Building [das nicht kollabierte] getroffen hatte, machten Skillings Leute eine Analyse, die zeigte, dass die Türme dem Einschlag einer Boeing 707 standhalten würden.

„Unsere Analyse zeigte an, dass das größte Problem all der Treibstoff (des Flugzeugs) wäre, der ins Gebäude geschüttet würde. Es gäbe ein entsetzliches Feuer. Eine Menge Menschen würden getötet werden“, sagte er. „Die Gebäudestruktur würde immer noch da sein.“

Skilling – ein anerkannter Experte für große Gebäude – glaubt nicht, dass eine einzige 100-Kilo-Autobombe einen Trade-Center-Turm stürzen oder ihm bedeutenden strukturellen Schaden zufügen könnte. Die Stützsäulen sind dicht platziert und selbst wenn mehrere außer Kraft gesetzt wären, würden die anderen die Last tragen.

…Obwohl Skilling kein Sprengstoffexperte ist, sagt er, es gäbe Menschen, die genug über Gebäudesprengungen wüssten, um eine Konstruktion wie das Trade Center zu Fall bringen zu können.

„Ich kann mir vorstellen, wenn man den Topexperten für diese Art von Arbeit nimmt und ihm den Auftrag gibt, diese Gebäude mit Sprengstoff abzureißen, würde ich wetten, dass er es könnte.“ [6]

Also hat Skillings Team gezeigt, dass ein kommerzieller Jet einen WTC-Turm nicht zu Fall bringen würde, genau wie das Empire State Building nicht, nachdem es von einem Flugzeug getroffen worden war, kollabierte, und er hat erklärt, dass ein Experte mit Sprengstoff die Gebäude hätte abreißen können. Dem stimmen wir zu.

3. „Pfannkuchen“-Theorie wird nicht gestützt

NIST: „NISTs Ergebnisse stützen nicht die ‚Pfannkuchen’-Kollapstheorie, die auf einem fortschreitenden Ausfall der Böden in den WTC-Türmen basiert… Die Böden versagten nicht fortschreitend, um ein ‚Pfannkuchen’-Phänomen zu verursachen“ [3].

Richtig: Die „Pfannkuchen-Kollapstheorie“ ist inkorrekt und sollte verworfen werden. Diese Kollapstheorie wurde vom früheren FEMA-Bericht vorgeschlagen und in der von NOVA produzierten Dokumentation „Why the towers fell“ verbreitet [7]. Die „Pfannkuchen-Kollapstheorie“ wird in einem Popular-Mechanics-Artikel zusammen mit einer Reihe anderer diskreditierter Ideen stark beworben [8, 9]. Wir hingegen stimmen mit NIST überein, dass die „Pfannkuchen-Theorie“ wissenschaftlich nicht haltbar ist und in ernsthaften Diskussionen über die Zerstörung der WTC-Türme und von WTC 7 beiseite getan werden sollte.

4. Massive Kernsäulen

NIST: „Wie oben festgestellt, waren die Kernsäulen entworfen worden, etwa 50 % der Schwerkraftlasten zu tragen“ [4]. „Die Trägerkonstruktion verband den Kern mit den Außenwänden der Türme und ermöglichte es dem Gebäude auf diese Weise, den Auswirkungen des Flugzeugeinschlags und der folgenden Feuer für eine viel längere Zeit standzuhalten – was einer großen Anzahl der Bewohner zur sicheren Evakuierung verhalf“ [10].

„Pacific Car und Foundry of Seattle, Washington, stellten die dicht plazierten Außenwandsäulen her, die den Gebäuden deren sofort erkennbare Form verliehen. Stanray Pacific aus Los Angeles, Kalifornien, stellten die enormen Säulen, die den Kern bildeten, her… Den Kern der Gebäude, der hauptsächlich die Schwerkraftlasten trug, bildete eine Mischung aus massiven Stahlsäulen, gemacht aus dreistöckig langen Platten, und schweren gewalzten Flanschprofilen.“ „Die Kernsäulen waren dafür entworfen worden, die Schwerkraftlasten zu tragen und waren vor dem Flugzeugeinschlag zu ungefähr 50 % ihrer Kapazität beladen… Die äußeren Säulen waren vor dem Flugzeugeinschlag zu ungefähr nur 20 % ihrer Kapazität beladen“ [11].

Wir stimmen absolut zu, dass die WTC-Türme über „massive“ miteinander verbundene Stahlsäulen in ihren Kernen verfügten, zusätzlich zu den Säulen in den Außenwänden. Die zentralen Kernsäulen trugen viel der Schwerkraftlasten, also waren die Türme definitiv NICHT hohl. Dennoch scheint die falsche Vorstellung, die Türme wären „hohle Röhren“ gewesen, deren Böden nur von den Außensäulen getragen wurden, breite Akzeptanz erlangt zu haben. Zum Beispiel behauptete ein emeritierter Professor für Bauingenieurwesen: „Das Baudesign der Türme war insofern einzigartig, als die stützende Stahlstruktur aus dicht plazierten Säulen in den Wänden aller vier Seiten bestand. Die resultierende Konstruktion war ähnlich wie eine Röhre…“ [12].

Tatsache ist, dass die Türme mit einer starken lastentragenden Kernstruktur konstruiert wurden, zusätzlich zu den Außensäulen – und in diesem Punkt stimmen wir mit NIST darin überein, falsche populäre Vorstellungen zerstreuen zu wollen.

5. Praktisch im freien Fall

NIST: [Frage:] „Wie konnten die WTC-Türme in nur 11 Sekunden (WTC 1) und 9 Sekunden (WTC 2) kollabieren – Geschwindigkeiten, die denen eines aus ähnlicher Höhe fallengelassenen Balles durch ein Vakuum (ohne Luftwiderstand) entsprechen?“ [Antwort:] …Wie in Abschnitt 6.14.4 von NIST NCSTAR 1 dokumentiert, zeigen diese Kollapszeiten, dass: „…die Struktur unter der Ebene der Kollapsinitiierung der fallenden Gebäudemasse an und über der Einschlagszone minimalen Widerstand bot. Die potentielle von der Abwärtsbewegung der großen Gebäudemasse freigesetzte Energie überstieg die Kapazität der intakten Struktur darunter, diese Energie durch Deformationsenergie zu absorbieren, bei weitem. Da die Stockwerke unter der Ebene der Kollapsinitiierung der enormen von der fallenden Gebäudemasse freigesetzten Energie geringen Widerstand boten, kam der obere Gebäudeabschnitt praktisch im freien Fall herunter, wie in den Videos zu sehen ist“ [3].

Wir stimmen zu, dass das Gebäude „praktisch im freien Fall“ herunterkam, „wie in den Videos zu sehen ist.“ Dies ist ein wichtiger Ausgangspunkt. (Wegen der verhüllenden Staubwolken ist es schwierig, die exakten Fallzeiten zu bestimmen, aber die Aussage, dass die Gebäude „praktisch im freien Fall“ herunterkamen, erscheint korrekt, wenn man sich die Beschleunigungen anschaut, bei den WTC-Türmen wie auch bei WTC 7.) [13, 14] Des weiteren stimmen wir mit NIST darin überein, dass „die Stockwerke unter der Ebene der Kollapsinitiierung“ dem Fall „geringen Widerstand“ boten, aber wir fragen: Wie kann das sein? NIST erwähnt die „Deformationsenergie“, die für die gewaltigen Kernsäulen in den Türmen beträchtlich wäre, und sie müssten ausführlich darauf eingehen (was sie nicht getan haben), um behaupten zu können, die „intakte Struktur“ darunter würde die Bewegung nicht signifikant verlangsamen.

Darüber hinaus vernachlässigt NIST offensichtlich ein fundamentales Gesetz der Physik, indem es den bemerkenswerten „Freifall“-Kollaps jedes Turms als selbstverständlich betrachtet, nämlich das Gesetz der Impulserhaltung. Dieses Gesetz der Physik besagt, dass die hunderttausenden Tonnen Material im Weg die oberen Gebäudeabschnitte aufgrund ihrer Masse verlangsamen müssen, unabhängig von der Deformation, die den Fall ohnehin nur noch weiter verlangsamen kann. (Energie und Impuls müssen jeweils erhalten bleiben)

Veröffentlichte Arbeiten haben argumentiert, dass diese Nachlässigkeit NISTs (die Beinahe-Freifall-Geschwindigkeiten unerklärt zu lassen) ein schwerwiegender Fehler in ihrer Analyse ist. [13, 14] NIST ignoriert die Möglichkeit kontrollierter Sprengungen, die komplette Gebäudekollapse in Beinahe-Freifall-Geschwindigkeiten bewerkstelligen, indem sie das Material mittels Sprengsätzen aus dem Weg räumen. Also gibt es eine alternative Erklärung, die zu den Daten passt, ohne grundsätzliche Gesetze der Physik zu verletzen. Wir sollten uns darauf einigen können, dass, schauen wir uns die Beinahe-Freifall-Zerstörung an, diese charakteristisch für kontrollierte Sprengungen ist, und dass deshalb eine kontrollierte Sprengung ein Weg ist, den kompletten Kollaps in der annähernden Geschwindigkeit des freien Falls zu erreichen. Wir sind sehr daran interessiert, uns NISTs Kalkulationen, wie sie die Beinahe-Freifall-Kollapsraten ohne Sprengsätze erklären, anzuschauen.

Wir erwarten eine Erklärung von NIST, die der Impuls- und Energieerhaltung für die rapide und komplette Zerstörung aller drei WTC-Wolkenkratzer am 11.9. entspricht, oder eine Diskussion über alternative Hypothesen, die mit Impuls- und Energieerhaltung bei diesen Beinahe-Freifall-Ereignissen vereinbar sind.

6. Feuerbeständigkeitstests, kein Ausfall

NIST: „NIST vereinbarte mit Underwriters Laboratories, Inc. vertraglich, Tests durchzuführen, um Informationen zur Feuerbeständigkeit von Trägern wie denen in den WTC-Türmen zu erhalten… Alle vier Testbauten hielten der maximalen Konstruktionslast ungefähr zwei Stunden lang stand, ohne zu kollabieren… Das Untersuchungsteam war vorsichtig, was die direkte Verwendung dieser Ergebnisse für die Formulierung von Kollapshypothesen betraf. Zusätzlich zu den von den Testergebnissen aufgeworfenen Skalierungsfragen waren die Feuer in den Türmen am 11. September und das resultierende Ausgesetztsein der Böden wesentlich anders als die Bedingungen in den Testöfen. Nichtsdestotrotz machten die Ergebnisse [der empirischen Tests] deutlich, dass diese Art von Konstruktion in der Lage war, eine große Last über eine beträchtliche Zeitspanne hinweg, relativ zur Dauer der Feuer an jedem beliebigen Ort am 11. September, tragen zu können, ohne zu kollabieren [4].

Wir stimmen zu, dass NIST tatsächliche Feuertests durchgeführt hat, und dass alle vier „Träger wie die in den WTC-Türmen“ die Feuerbeständigkeitstests „ohne zu kollabieren“ überstanden haben. Wir stimmen auch zu, dass „die Feuer in den Türmen am 11. September“… „wesentlich anders als die Bedingungen in den Testöfen“ waren; die Testöfen waren heißer und brannten länger. Vielleicht möchte NIST ja eine Reihe andersartiger Tests durchführen, im Bemühen, irgendeine andere Hypothese für die Kollapsinitiierung zu entdecken. Nach heutigem Stand jedoch haben wir keine physikalischen Beweise aus echten Feuerbeständigkeitstests, welche die Idee eines totalen Kollapses aufgrund von Feuer stützen. Im Gegenteil deuten diese realen Tests an, dass die Gebäude nicht hätten komplett kollabieren sollen. Zusätzlich haben wir hunderte von Fällen von Feuer in großen Stahlgerüstgebäuden und ein kompletter Kollaps ist niemals aufgetreten.

„Aber Experten sagen, dass kein Gebäude wie WTC 7, ein modernes, stahlverstärktes Hochhaus, jemals wegen eines unkontrollierten Feuers kollabiert ist, und Ingenieure haben herauszufinden versucht, was genau geschah, und ob sie besorgt sein sollten um andere Gebäude gleicher Bauart im ganzen Land. Obwohl die Feuerschutzbeschichtung darauf ausgelegt war, gewöhnlichen Feuern mindestens zwei Stunden lang standhalten zu können, sagen Experten, dass Gebäude von der Größe des World Trade Centers 7, die mit solchen Beschichtungen behandelt werden, niemals in einem Feuer, gleich welcher Dauer, kollabiert sind. Drei weitere Gebäude des Komplexes, World Trade Center 4, 5 und 6, blieben stehen, obwohl sie Schäden aller Arten erlitten hatten, einschließlich Feuer“ [15].

Brandschutzexperte Norman Glover stimmt zu:

„Beinahe alle großen Gebäude werden in ihrem Gebrauchsleben einmal der Schauplatz eines bedeutenden Feuers sein. Kein großes Hochhaus ist jemals durch Feuer kollabiert… Das WTC [selbst] war 1975 Schauplatz solch eines Feuers; das Gebäude überstand es jedoch mit geringem Schaden und wurde repariert und wieder in Betrieb gesetzt“ [16].

Trotzdem kollabierten drei solcher Hochhäuser (WTC 1, 2, und 7) an einem einzigen Tag, dem 11.9.2001, komplett, und konnten nicht wieder in Betrieb gesetzt werden. Hier gibt es noch viel zu lernen.

7. Feuer von kurzer Dauer

NIST: „Die ursprünglichen Kerosin-Feuer selbst dauerten höchstens ein paar Minuten an“ [4]. „An jedem beliebigen Ort lag die Dauer von [Luft-, nicht Stahl-] Temperaturen nahe 1.000 °C bei etwa 15 bis 20 Minuten. Die restliche Zeit lagen die berechneten Temperaturen nahe 500 °C oder darunter“ [4].

Wir stimmen zu. Aber wie, wenn die Feuer so kurz und ungleichmäßig waren, konnten dann beide Türme ein urplötzliches Versagen des Baustahls in einem weiten Bereich in jedem Turm erleben, und wie konnten die Kollapse aller drei WTC-Hochhäuser so symmetrisch und vollständig sein? [13, 14, 17] Wir ersuchen eine Diskussion über diese Punkte.

8. Die WTC-Feuer haben den Stahl nicht geschmolzen

NIST: „In keinem Fall hat NIST berichtet, dass Stahl in den WTC-Türmen wegen der Feuer geschmolzen sei. Der Schmelzpunkt von Stahl liegt bei etwa 1.500 Grad Celsius (2.800 Grad Fahrenheit). Gewöhnliche Gebäudefeuer und Kohlenwasserstofffeuer (von Kerosin, z.B.) erzeugen Temperaturen von bis zu etwa 1.100 Grad Celsius (2.000 Grad Fahrenheit). NIST hat über maximale Oberschicht-Lufttemperaturen von etwa 1.000 Grad Celsius (1.800 Grad Fahrenheit) in den WTC-Türmen berichtet (zum Beispiel in NCSTAR 1, Bild 6-36)“ [3].

Wir stimmen zu. Auch mit Prof. Thomas Eagar stimmen wir in diesem Punkt überein:

„Das Feuer ist der missverstandenste Teil des WTC-Kollapses. Noch heute berichten die Medien (und viele Wissenschaftler glauben es), dass der Stahl schmolz. Es wird argumentiert, dass das Flugzeugbenzin sehr heiß brennt, besonders, wenn so viel Treibstoff im Spiel ist. Das ist nicht wahr… Die Temperatur des Feuers im WTC war nicht ungewöhnlich und es war ganz sicher nicht in der Lage, Stahl zu schmelzen“ [18].

Da sind wir uns bemerkenswert einig: Die WTC-Feuer waren nicht in der Lage, Stahl zu schmelzen. Natürlich könnte NIST dann aber Schwierigkeiten haben, das kurz vor dem Kollaps aus dem Südturm geflossene geschmolzene Material wie auch Hinweise auf sehr viel höhere Temperaturen als NISTs berichtete 1.100 °C zu erklären [13]. Wir bieten an, über Erklärungen für die beobachteten hohen Temperaturen zu diskutieren.

9. Zerstörung von WTC-Stahl-Beweismitteln

NIST: „NIST verfügt über 236 Baustahlelemente aus den Gebäuden des World Trade Centers (WTC). Diese Stücke repräsentieren nur einen kleinen Teil der begutachteten enormen Menge von Stahl in den verschiedenen Höfen, in die der Schutt, als das WTC-Gelände freigeräumt wurde, gebracht wurde. Es wird geschätzt, dass ungefähr 0,25 Prozent bis 0,5 Prozent der 200.000 Tonnen des für die Konstruktion der zwei Türme verwendeten Stahls sichergestellt wurden.“ „Der Mangel an WTC-7-Stahl schließt Tests am tatsächlichen Material dieses Gebäudes aus…“ [1].

Also wurde nur ein winziger Teil des Stahls der WTC-Türme analysiert, und nichts vom WTC-7-Stahl wurde von NIST analysiert. Was geschah mit dem Rest des Stahls vom Tatort?

„Mehr als drei Monate lang wurde, und wird immer noch, Baustahl der World Trade Center zerschnitten und als Schrott verkauft. Äußerst wichtige Beweise, die viele Fragen über die Designpraktiken von Hochhäusern und das Verhalten unter Brandbedingungen beantworten könnten, sind per Schiff nach China unterwegs, und werden vielleicht nie wieder in Amerika gesehen werden, ehe Sie Ihr neues Auto kaufen. Solch eine Vernichtung von Beweisen zeigt die erstaunliche Ignoranz von Regierungsoffiziellen für den Wert einer gründlichen, wissenschaftlichen Untersuchung des größten feuerinduzierten Kollapses der Weltgeschichte. Ich habe unseren nationalen Standard für Branduntersuchungen, NFPA 921, durchkämmt, aber nirgendwo dort lässt sich eine Ausnahme finden, welche die Zerstörung von Beweismitteln für Gebäude von über zehn Stockwerken Größe erlaubt [19].“

Und obwohl nur ein kleiner Teil des Stahls für Tests gerettet wurde, ist es klar, dass eine „enorme Menge“ des WTC-Stahls entweder für oder von NIST begutachtet wurde, und die ausgesuchten Proben wegen ihrer identifizierten Wichtigkeit für die NIST-Ermittlung ausgewählt wurden [20].

Wir stimmen zu, dass nur „ein kleiner Teil der enormen Menge des Stahls“ der Türme geschont und der Rest rasch wiederverwertet wurde. Die Vernichtung von etwa 99 % des Stahls, Beweismitteln eines Tatorts, war verdächtig und wahrscheinlich illegal, hoffentlich können wir uns darauf einigen.

10. Ungewöhnlich helle Flamme und glühende Flüssigkeit (WTC 2)

NIST: „Eine ungewöhnliche Flamme ist im Feuer zu erkennen. Auf dem oberen Foto {Bild 9-44} sticht, im Gegensatz zu den typischen gelben oder orangefarbenen Flammen herum, eine sehr helle Flamme, die eine Schwade weißen Rauchs erzeugt, hervor“ [4].

„NIST berichtete (NCSTAR 1-5A), dass kurz vor 9 Uhr 52 ein heller Punkt oben an einem Fenster im 80sten Stock des WTCs 2 erschien, vier Fenster versetzt von der Ostecke der Nordseite, gefolgt vom Fließen einer glühenden Flüssigkeit. Dieser Fluss dauerte ungefähr vier Sekunden an, bevor er abklang. Viele solcher Flüssigkeiten wurden in den sieben Minuten vor dem Kollaps dieses Turms nahe dieser Stelle beobachtet“ [3].

Wir stimmen zu und gratulieren NIST dafür, diese Beobachtungen einer „ungewöhnlichen Flamme… die eine Schwade weißen Rauchs erzeugt“ [4], „gefolgt vom Fließen einer glühenden Flüssigkeit“, die „orange glühte“ [3], miteinzubeziehen. Im Hinblick auf die „sehr helle Flamme… die eine Schwade weißen Rauchs erzeugt“, schließt NIST brennendes Aluminium praktisch aus, weil „Aluminium sich gewöhnlicherweise nicht bei normalen Feuertemperaturen entzündet…“ [3].

Und wieder stimmen wir zu.

Die Herkunft dieser sehr hellen Flamme und des mit ihr verbundenen Fließens einer orange glühenden Flüssigkeit bleiben offene Fragen im NIST-Bericht. NIST hat, indem es diese bedeutsamen Anhaltspunkte aus seinen Daten veröffentlicht hat [3, 4], eine sehr angemessene Ermittlungsrichtung eröffnet und einen wichtigen Ausgangspunkt gesetzt für weitere Diskussionen, die wir ersuchen.

11. Hochtemperaturangriff auf den Stahl, Sulfidation

FEMA (basierend auf der Arbeit eines Untersuchungsteams vom Worchester Polytechnic Institute): „Probe 1 (von WTC 7)… Hinweise eines starken Hochtemperaturkorrosionsangriffs auf den Stahl, einschließlich Oxidation und Sulfidation mit anschließendem interkristallinem Schmelzen, waren leicht erkennbar in der Mikrostruktur nahe der Oberfläche… Probe 2 (von WTC 1 oder WTC 2)… Die Verdünnung des Stahls trat auf durch Hochtemperaturkorrosion aufgrund einer Kombination von Oxidation und Sulfidation. …Die starke Korrosion und anschließende Erosion der Proben 1 und 2 sind ein sehr ungewöhnliches Ereignis. Für die Quelle des Schwefels ist keine klare Erklärung identifiziert worden… Eine detaillierte Studie der Mechanismen dieses Phänomens wird benötigt…“ [2].

Wir stimmen zu, dass die physikalischen Beweise für einen „starken Hochtemperaturkorrosionsangriff“ mit Schwefel zwingend sind. Hier haben wir Gründe für eine interessante Diskussion: Wie wurden „starke hohe Temperaturen“ in den WTC-Gebäuden erreicht? Was ist die Quelle des Schwefels, der den Stahl in diesen Gebäuden angegriffen hat? Die Antworten auf diese Fragen könnten uns die Erklärung für den „totalen Kollaps“ der Türme und des WTCs 7, die wir alle suchen, finden helfen.

Die WPI-Forscher haben ihre Ergebnisse veröffentlicht [2, 21] und „eine detaillierte Studie“ dieses Phänomens von „Hochtemperatur“-„Oxidation und Sulfidation“ erbeten. Jedoch wurden ihre Ergebnisse unglücklicherweise von NIST in deren darauffolgenden Berichten zur Zerstörung der Türme ignoriert [3, 4]. Ihr Versagen, auf diese dokumentierte Anomalie einzugehen, ist ein verblüffendes Phänomen an sich. Vielleicht wird NIST dieses Übersehen erklären und korrigieren, indem sie die Hochtemperatursulfidationsdaten in ihrem lange überfälligen Bericht zum Kollaps des WTCs 7 berücksichtigen. Die Existenz starker Hochtemperaturen bei der WTC-Zerstörung ist jetzt klar festgestellt [22]. Es scheint, dass NIST diesen Beweis versehentlich übersehen hat, und wir bieten an, diese Sache mit ihnen zu untersuchen, im Streben nach Verständnis und Sicherheit.

12. Computermodelle und Visualisierungen

NIST: „Für die Gesamtanalyse jedes Turms wurde der schwerste Fall (was Fall B für das WTC 1 und Fall D für das WTC 2 wurde) verwendet. Dann wurden für die Fälle B und D komplette Simulationsreihen durchgeführt. Soweit die Simulationen von den photographischen Beweisen oder Augenzeugenberichten [dass ein vollständiger Kollaps auftrat, z.B.] abwichen, passten die Ermittler die Eingaben an, aber ausschließlich im Rahmen der physikalischen Realität. Also, zum Beispiel… wurden die durch die herabsackenden Böden an den Außensäulen ziehenden Kräfte angepasst… [4] „Die hauptsächliche Rolle der Böden beim Kollaps der Türme war es, einwärts ziehende Kräfte zu erzeugen, die das Einwärtsbiegen der Außensäulen verursachten [4]. „Die Ergebnisse waren eine Simulation der Strukturschwächung jedes Turms vom Flugzeugeinschlag bis zu dem Zeitpunkt, an dem das Gebäude instabil wurde, d.h., bestimmt war zu kollabieren“ [4]

Wir stimmen zu, dass NIST von komplexen Computersimulationen Gebrauch machte, und ohne Zweifel „die Eingaben anpasste“, um die Zerstörung der Türme zu erklären, nachdem die physikalischen Feuerbeständigkeitstests ihre vorherbestimmte Kollapstheorie nicht gestützt hatten. Aber das Endergebnis solcher aufpolierten Computermodelle, die zur Verfügung gestellt wurden ohne Visualisierungen und ohne ausreichende Details, dass andere sie bestätigen könnten, ist kaum zwingend. Ein Artikel im Journal New Civil Engineer stellt fest:

„NCE hat erfahren, dass die Ermittler des World-Trade-Center-Unglücks [bei NIST] sich weigern, ihre Computervisualisierungen der Kollapse der Zwillingstürme zu veröffentlichen, trotz der Aufrufe dazu von führenden Bau- und Brandingenieuren. Visualisierungen von Kollapsmechanismen werden routinemäßig verwendet, um die Art des Finite-Elemente-Analyse-Modells, das von den [NIST-] Ermittlern verwendet wurde, zu bestätigen.

…Ein führender US-Bauingenieur sagte, dass NIST offensichtlich enorme Ressourcen für die Entwicklung der Einschlags- und Brandmodelle aufgewendet hatte. „Im Vergleich dazu ist das Gesamtstrukturmodell nicht so anspruchsvoll“, sagte er. „Die [von NIST] verwendete Software ist an neue Grenzen gestoßen, und es hat eine Menge Vereinfachungen, Extrapolationen und voreilige Schlüsse gegeben“ [23].

Weitere detaillierte Kommentare zu den NIST-Computersimulationen liefert Eric Douglas [24].

Wir würden gerne die von NIST gemachten Computermodelle und Extrapolationen diskutieren und den Bedarf an Visualisierungen, um mit numerischen und graphischen Hilfsmitteln die Finite-Elemente-Analyse zu prüfen und bestätigen.

13. Eine Erklärung für den totalen Kollaps fehlt

NIST: „Dieser Brief ist die Antwort auf Ihre Anfrage vom 12. April 2007… wir sind außerstande, eine vollständige Erklärung des totalen Kollapses zu erbringen“ [25].

Dieses Eingeständnis von NIST nach dem Veröffentlichen von etwa 10.000 Seiten über den Kollaps ist von einer bewundernswerten Aufrichtigkeit, könnte jedoch eine Art Schock sein für interessierte Parteien wie den Kongress, der NIST beauftragt hatte, eine vollständige Erklärung zu finden.

Wir stimmen zu, dass NIST bisher keine vollständige Erklärung für den totalen Kollaps erbracht hat. Tatsächlich bemühen sie sich zu erklären, dass ihr Bericht nicht bis zum Kollaps reicht, sondern die Untersuchung nur bis zu dem Punkt führt, an dem jeder Turm „bestimmt war zu kollabieren“ [4]. Wir bieten unsere Hilfe an, diese schwer greifbare „vollständige Erklärung des totalen Kollapses“, der so vielen unschuldigen Menschen in den WTC-Türmen das Leben gekostet hat, zu finden, in der Hoffnung, dass es nicht noch einmal geschieht. Wir haben ein paar Ideen und können diese mit Versuchsdaten untermauern [13, 22]. Wir sind daran interessiert, dass physikalische Beweise und Analysen zu einem vollen Verständnis der Zerstörung der World Trade Center führen.

14. Suche nach Sprengstoff- oder Thermitrückständen

Aus einem NIST-FAQ: [Frage:] „Hat die NIST-Untersuchung nach Hinweisen darauf gesucht, dass die WTC-Türme durch eine kontrollierte Sprengung zu Fall gebracht worden sein könnten? Wurde der Stahl auf Sprengstoff- oder Thermitrückstände getestet? Die Kombination von Thermit und Schwefel (Thermat genannt)‚ schneidet durch Stahl wie ein heißes Messer durch Butter’.“ [Antwort:] „NIST hat den Stahl nicht auf Rückstände dieser Verbindungen getestet“ [3].

Wir stimmen zu; es gibt keinen Hinweis darauf, dass NIST nach Rückständen von Thermit oder Sprengstoffen gesucht hat. Dies ist ein weiteres bemerkenswertes Eingeständnis. Die Suche nach Rückständen pyrotechnischer Materialien, insbesondere Thermit, wird für Brand- und Explosionsuntersuchungen vom NFPA-921-Code vorgeschrieben:

„Vom anfänglichen Brennmaterial könnten ungewöhnliche Rückstände zurückbleiben. Diese Rückstände könnten von Thermit, Magnesium oder anderen pyrotechnischen Materialien stammen [26].“

Spuren von Thermit in den Resten (verfestigte Asche, Staub, etc.) würden uns eine ganze Menge über das Verbrechen und die Ursache von tausenden von Verletzungen und Toden sagen können. Dies ist die Standardprozedur bei Brand- und Explosionsermittlungen. Möchte NIST vielleicht erklären, warum sie nicht nach diesen Rückständen gesucht haben? Der Code schreibt vor, dass Ermittler eines Brandes darauf vorbereitet sein müssen, einen Ausschluss rechtfertigen zu können [26].

NIST ist kürzlich zu dieser wichtigen Angelegenheit von der investigativen Reporterin Jennifer Abel befragt worden:

Abel: „…was ist mit dem Brief, in dem NIST gesagt hat, dass es nicht nach Hinweisen auf Sprengstoff gesucht hat?“ Neuman [Sprecher von NIST, im WTC-Bericht aufgeführt]: „Stimmt, weil es darauf keine Hinweise gab.“ Abel: „Aber wie können Sie wissen, dass es keine Hinweise gibt, wenn Sie nicht erst einmal danach suchen?“ Neuman: „Wenn Sie nach etwas suchen, das nicht da ist, verschwenden Sie Ihre Zeit… und das Geld der Steuerzahler“ [27].

Dieses offensichtlich ausweichende Verhalten könnte man komisch finden, wenn NISTs Herangehensweise sich nicht auf die Leben so vieler unschuldiger Menschen auswirken würde. Wir glauben nicht, dass es „Zeitverschwendung“ ist, wie im NFPA-921-Code festgelegt, nach Thermit oder anderen Rückständen zu suchen. Auch hier könnten wir vielleicht aushelfen, weil wir in den WTC-Überresten mittels analytischer Methoden auf dem aktuellen Stand der Technik nach solchen Rückständen gesucht haben, besonders im gewaltigen giftigen Staub, der erzeugt wurde, als die Gebäude fielen und tausende Menschen töteten, und die Hinweise auf Thermitverwendung häufen sich. [13, 22]

SCHLUSSFOLGERUNGEN

Wir haben vierzehn Bereiche aufgezählt, in denen wir mit FEMA und NIST mit ihren Untersuchungen der tragischen und schockierenden Zerstörung der World Trade Center übereinstimmen. Wir stimmen darin überein, dass die Türme in der annähernden Geschwindigkeit des freien Falls gefallen sind und das ist ein wichtiger Ausgangspunkt. Wir stimmen darin überein, dass verschiedene populäre Mythen sich als falsch herausgestellt haben, wie zum Beispiel der Gedanke, dass Stahl in den Gebäuden aufgrund der Feuer schmolz, oder dass die Türme hohle Röhren waren, oder dass die Böden in der Art aufeinanderfallender Pfannkuchen die totalen Kollapse verursachten. Wir stimmen darin überein, dass der Kollaps des 47stöckigen WTCs 7 (welches nicht von einem Jet getroffen worden war), ausgehend von einem feuerinduzierten Mechanismus, schwer zu erklären ist, und dass NIST sich (bis jetzt) geweigert hat, nach Rückständen von Sprengstoff zu suchen [3, 22, 27]. Unser Untersuchungsteam würde gerne auf diesem Fundament aufbauen und mit dem NIST-Untersuchungsteam korrespondieren, besonders, seit sie offen zugegeben haben (in einer Antwort an einige von uns im September 2007):

„…wir sind außerstande, eine vollständige Erklärung des totalen Kollapses zu erbringen“ [25].

Wir bieten an, diese Angelegenheiten in einer zivilen Art als eine Sache von Höflichkeit im Fachdiskurs und bürgerlicher Pflicht zu diskutieren. Die Leben tausender Menschen könnten sehr wahrscheinlich davon abhängen.

DANKSAGUNGEN

Vielen Dank für die hilfreichen Diskussionen mit Jim Hoffman, Dr. Gregory Jenkins, Dr. Jeffrey Farrer, Prof. Kenneth Kuttler, Prof. David R. Griffin, Gregg Roberts, Brad Larsen, Gordon Ross, Prof. David Griscom, Prof. Graeme Mac-Queen und den Forschern von STJ911.org und AE911Truth.org.

QUELLENANGABEN

[1] S. W. Banovic, “Federal building and fire safety investigation of the World Trade Center disaster: Steel inventory and identification, NIST NCSTAR1-3B”. Gaithersburg, MD: National Institute ofStandards and Technology, September 2005.
[2] Federal Emergency Management Agency (FEMA),World Trade Center building performance study: Preliminary observations, and recommendations,
Report FEMA 403. Washington, D.C.: Federal Emergency Management Agency, May 2002.
[3] S. Sunder, W. Grosshandler, H. S. Lew, et al. “National Institute of Standards and Technology (NIST) federal building and fire safety investigation of the World Trade Center disaster, answers to frequently asked questions”, Gaithersburg, MD:
National Institute of Standards and Technology, August 30, 2006. [Online]. Available: NIST, http://wtc.nist.gov. [Accessed March 17, 2008].
[4] S. Sunder, W. Grosshandler, H. S. Lew, et al. “Final report on the collapse of the World Trade Center towers, NIST NCSTAR . Gaithersburg”, MD: National Institute of Standards and Technology, September 2005.
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