Astronomie im prähistorischen Europa

Stonehenge Sternenhimmel

Von Fjordman, übersetzt von Jörn Uhl.
24.11.2009 Brussels Journal – http://www.brusselsjournal.com/node/4184

    Man kann schwerlich von „Wissenschaften“ der prähistorischen Zeiten sprechen. Am nächsten kommt vielleicht das systematische Studieren der Gestirne. Archäoastronomie ist die Schnittmenge von Astronomie und Archäologie. Die Sternenmuster im Nachthimmel waren den Menschen früherer Zeiten sehr viel vertrauter als uns, die wir von der Unkenntlichmachung durch elektrisches Licht betroffen sind.

Lascaux ist der Schauplatz eines Höhlenkomplexes im südwestlichen Frankreich mit wunderschönen prähistorischen Höhlenmalereien und eindrucksvollen Zeichnungen von Stieren, Pferden und anderen Tieren. Sie stammen aus dem Jungpaläolithikum, dem letzten Abschnitt der Altsteinzeit, und werden auf ein Alter von mehr als 16000 Jahren geschätzt. Ein wenig jünger (ca. 14-15000 Jahre alt) sind die Höhlenmalereien in der Höhle von Altamira in Spanien. Der deutsche Forscher Michael Rappenglück nimmt an, daß er innerhalb der Lascaux-Malereien eine prähistorische Karte des Nachthimmels gefunden hat. Das ist plausibel, aber in Wahrheit wissen wir ganz einfach nicht, welche Funktion diese künstlerischen Zeichnungen hatten.

Paul Mellars zufolge in The Oxford Illustrated History of Prehistoric Europe gilt: „Auf genau welche Weise die Kunst in diesem Kontext ihre Funktion erfüllt haben mag, bleibt eher spekulativ. Eine Möglichkeit ist, daß einige der Hauptzentren des Kunstschaffens (so wie Lascaux im südwestlichen Frankreich, oder Altamira im nördlichen Spanien) als wesentliche rituelle oder zeremonielle Zentren dienten – vielleicht als Schauplatz wichtiger Feierlichkeiten während der regelmäßigen, jährlichen Zusammenkünfte der menschlichen Gruppen. Alternativ (oder zusätzlich) kann die Schöpfung von Kunst in den Händen besonderer Oberhäupter oder religiöser Führer gelegen haben, welche die Kunstschöpfung und damit verknüpfte Zeremonien verwendeten, um ihre besonderen Führungsrollen und ihre Autorität in den Gesellschaften zu verstärken oder zu rechtfertigen.“

Während der letzten Eiszeit waren weite Teil der nördlichen Hemisphäre von dicken Gletschern bedeckt. Mitteleuropa ähnelte der Tundra des heutigen Sibirien. Während des Höhepunktes der letzten Kaltzeit und der Maximalausdehnung des Eises um ca. 20000 v. Chr. waren die Temperaturen ungefähr 20°C tiefer als heute. Nach dem Ende des Eiszeitalters (ca. 13000 v. Chr.) hat sich allmählich – von ungefähr 9500 bis 8000 v. Chr. – ein milderes, dem Heutigen ähnliches Klima eingestellt. Aus diesem Grunde hat sich die europäische Pflanzen- und Tierwelt rasant verändert, wobei Arten wie bspw. das Wollhaarmammut ausstarben, und andere ihren Platz einnahmen.

Die dem Rückgang der Gletscher folgende weitere Eisschmelze hat das Gesicht Europas dramatisch verändert. Große Teile des damaligen Festlandes liegen heute unter Wasser und umgekehrt. Gleiches geschah in anderen Regionen Eurasiens und Nordamerikas, als der Meeresspiegel zu steigen begann. Ungefähr 5600 v. Chr. (die Zeitangabe bleibt umstritten) flutete das Wasser des Mittelmeers durch den Bosporus und füllte, was dann zum Schwarzen Meer wurde.

Während des Neolithikums bzw. der Jungsteinzeit gingen seßhafte Gemeinschaften zu Ackerbau und Viehzucht über – zuerst auf der Balkanhalbinsel unweit des Nahen Ostens. Eine guterhaltene Mumie aus der Kupfersteinzeit (der Zwischenphase von Stein- und Bronzezeit) während der die ersten Metallwerkzeuge hergestellt wurden, fand man 1991 in den Alpen im Grenzgebiet von Italien und Österreich. Man gab der aus einer Zeit ungefähr 3300 v. Chr. stammenden Mumie den Namen Ötzi. Er ist vermutlich eines gewaltsamen Todes gestorben. Ötzi hatte viele kleine Tätowierungen, besaß einen aus Gras gewebten Umhang, zudem Beinkleider, einen Lendenschurz und hervorragende Schuhe. Sein Mantel war aus Ziegenfell genäht, er trug eine Bärenpelzmütze und einen Gürtel aus Kalbsleder.


Ötzis Ausrüstung, die 18 unterschiedliche Holzarten umfaßte, verdeutlicht, daß er und seine Zeitgenossen über hervorragende Naturmaterial- und Kräuterkenntnisse verfügten. Er trug einen Dolch mit einer Feuersteinklinge, einen Bogen mit Pfeilen und überdies ein ausgezeichnetes Kupferbeil. Obschon es in den Alpen reichhaltige Kupfererzlagerstätten gibt, konnten sich zu dieser Zeit nur die Wohlhabenden Kupferwerkzeuge leisten, was darauf hindeutet, daß der Mann aus dem Eis zu einer gutsituierten Familie gehörte. Ötzi selbst ist vielleicht ein Schäfer gewesen, der außerdem die Fähigkeiten besaß zu jagen und seine Kleidung und Ausrüstung instand zu halten.

Im vierten Jahrtausend v. Chr. hatten die Einwohner Mitteleuropas bereits seit langer Zeit in festen Wohnstätten gelebt, und produzierten ihre Nahrungsmittel durch Landwirtschaft und Viehzucht. Zu den angebauten Pflanzen gehörten Nacktweizen, Einkorn, Emmer, Gerste, Mohn, Flachs und Erbsen. Zusätzlich zum herkömmlichen Jagen, Sammeln und Fischen wurden domestizierte Rinder, Schweine, Schafe und Ziegen als Fleischquellen herangezogen, und dienten der Versorgung mit Leder, Milch und möglicherweise Wolle.

Die Kreisgrabenanlage von Goseck, die manchmal als Deutschlands Pendant zum englischen Stonehenge bezeichnet wird, stammt aus der Zeit kurz nach dem Beginn des 5. Jahrtausends v. Chr. Sie ist ein Beweis dafür, daß die Europäer der Jungsteinzeit die Gestirne mit größerer Präzision beobachtet haben, als bisher angenommen wurde, und gehört zu der zunehmenden Anzahl mithilfe von Luftaufnahmen gemachter archäologischer Funde. Der Wissenschaftler John North schreibt in der 2008er Ausgabe seines Buches „Cosmos“ über frühe europäische Astronomie. Es wurden viele Versuche wurden unternommen, die Glaubenssysteme der Volksgruppen zu rekonstruieren, die diese erstaunlichen astronomischen Monumente hinterlassen haben.

„Es gibt eine Vielzahl von Hinweisen auf Mond- oder Sonnenkulte, wobei ein Teil davon nicht direkt von der Orientierung und Planung der großen Monumente herrührt. Einer der interessantesten Funde wurde im Jahre 1902 in Trundholm auf Seeland (Sjælland, Dänemark) gemacht, und besteht aus einer bronzezeitlichen, von einem Pferd gezogenen Scheibe, die ungefähr von 1400 v. Chr. stammt.
Es besteht kaum Zweifel über ihre ehemals solare Bedeutung. Auf mehreren aus ungefähr der gleichen Zeit stammenden groben Felszeichnungen in Schweden ist eine Sonne dargestellt, die von einem Pferd gezogen wird. Ein ebenso wertvoller Fund, dieses Mal in Deutschland, ist eine Bronzescheibe mit einem Durchmesser von 32 Zentimetern und darauf angebrachten goldenen Formen, die auf gewisse Weise mit dem Nachthimmel in Zusammenhang stehen. Das Artefakt wurde am Ende des 20. Jahrhunderts nahe Nebra gefunden und ist nun als die Himmelsscheibe von Nebra bekannt – genauer gesagt stammt sie vom Mittelberg – einem kleinen Hügel im Ziegelrodaer Forst zwischen Halle und Erfurt. Sie scheint innerhalb einer Kammer entdeckt worden zu sein, die zu einer Anlage gehörte, die einst aus bronzezeitlichen Palisaden und einem Komplex von Verteidigungsgräben bestand.“

Die Himmelsscheibe von Nebra wurde anfangs für eine Fälschung gehalten (derer es leider in den Museen weltweit ziemlich viele gibt), jedoch haben detailliertere Untersuchungen ergeben, daß sie mit größter Wahrscheinlichkeit authentisch ist. Die Trundholm-Scheibe bzw. der Sonnenwagen stammen aus dem fünfzehnten Jahrhundert v. Chr. oder noch früher und verkörpern ein pferdegezogenes Fahrzeug mit Speichenrädern. Von Pferden gezogene Wagen mit Speichenrädern stehen in Zusammenhang mit der zweiten Phase der indoeuropäischen Expansion und Verbreitung in Eurasien von China bis Schweden, die im zweiten Jahrtausend v. Chr. stattfand.

Von ungefähr 4500 bis 2500 v. Chr. erstreckte sich ein Gürtel von Megalith-Monumenten entlang der westeuropäischen Küstenländer am Atlantik, der iberischen Halbinsel und einigen Mittelmeerinseln. In der Mittelmeerregion gab es Himmelsbeobachtungen ähnlich jener bei Stonehenge in England. In Sardinien wurden im 2. Jahrtausend v. Chr. zahlreiche Nuraghen, bzw. Türme aus großen Steinblöcken errichtet, von denen viele heutzutage noch existieren. Einige ihrer Tore und Gänge wurden möglicherweise lunar oder solar ausgerichtet, jedoch bleibt ihre Verwendung unklar.

Es sind auch T-förmige Megalithen aus dem prähistorischen Menorca bekannt, aber die am stärksten beeindruckenden Monumente findet man auf der Mittelmeerinsel Malta. Die frühesten dieser maltesischen monumentalen Megalithanlagen sind wahrscheinlich älter als die ägyptischen Pyramiden. Manche Anzeichen uralter Steinbauwerke mit möglicherweise astronomischer Bedeutung wurden in Brasilien gefunden, ebenso wie in der südamerikanischen Andenregion und insbesondere in Mesoamerika, wo ein relativ fortschrittliches Niveau astronomischer Aktivitäten gut dokumentiert ist.

Es gibt den fortdauernden Mythos, daß die Menschen, die Stonehenge – das weltberühmte prähistorische Monument auf der Salisbury-Ebene in Südengland – errichtet haben, keltisch sprechende Druiden gewesen seien, aber das entspricht nicht den Tatsachen. Den bei Ausgrabungen im 20. Jahrhundert erbrachten archäologischen Daten zufolge wurde Stonehenge in drei wesentlichen Phasen gebaut, wovon die erste mit dem Ausheben der Gräben ungefähr 3100 v.Chr. begann. Die letzte Bauphase fand ungefähr 1600-1500 v. Chr. statt, obschon es möglich ist, daß Stonehenge als Kultstätte oder religiöser Weiheplatz bis in die spätere Eisenzeit verwendet wurde.

Keltisch ist eine indoeuropäische Sprache. Das Proto-Indoeuropäische existierte als verwendete Sprache wahrscheinlich zwischen 4000 und 3000 v. Chr., da es viele Worte enthält, die mit den zu dieser Zeit erfundenen Radfahrzeugen in Zusammenhang stehen. Die Expansion des Indoeuropäischen begann höchstwahrscheinlich im nördlich des Schwarzes Meeres gelegenen Raum in Osteuropa in den Jahrhunderten vor und insbesondere nach 3000 v. Chr., als das Proto-Indoeuropäische sich aufzuspalten begann. In der Folge entwickelten sich die verschiedenen Zweige des Indoeuropäischen. Dessen Expansion hatte zu dieser Zeit Westeuropa noch nicht erreicht, weswegen es sehr unwahrscheinlich ist, daß die ursprünglichen Erbauer von Stonehenge irgendeine Form des Keltischen sprachen.

Die Eisenzeit begann in den Jahrhunderten direkt vor und dann hauptsächlich nach 1000 v. Chr., in jener Zeit, wo die keltische Expansion auf dem europäischen Kontinent ihre größte Ausdehnung erreichte. Es gibt Hinweise darauf, daß die Kelten aufgrund ihrer frühen Verwendung eiserner Waffen einen militärischen Vorteil genossen. Nicholas Ostler erklärt in Empires of the Word: A Language History of the World:

„Die gallische Sprache verdankte ihren Erfolg, oder besser gesagt den Erfolg jener Sippen, die sie sprachen, deren spezieller Ausrüstung, wozu insbesondere mit Rädern ausgestattete und von Pferden gezogene Fahrzeuge gehörten, und die hervorragenden Produkte ihrer Schmiede, vor allem Eisenarbeiten für die Schwerter, Helme und Kettenpanzer ihrer Krieger. Dies wird durch eine linguistische Feststellung bestätigt. Die Worte für ‚Eisen’ im Griechischen (sideron), Lateinischen (ferrum) und Keltischen (isarno) haben unterschiedliche Ursprünge, jedoch scheint das germanische Wort (z.B. gotisch eisarn, altenglisch isern, iren) dem Keltischen entlehnt zu sein. Das ist nicht überraschend, da die Kelten erwiesenermaßen die Vermittler bei der Verbreitung der Eisenverarbeitung in den Norden Europas waren. (Tacitus erwähnt sogar (Germania, xliii), daß die Cotini, ein gallischer Stamm, Tribut bezahlten an die germanischen Quadi in Form von Eisenerzen. Auf typische Weise fügt er hinzu „quo magis pudeat – zu ihrer Schande“: sie hätten befähigt sein sollen, das Eisen zu verwenden, um den Spieß umzudrehen.)“

Die insularen keltischen Sprachen von Britannien und Irland der ersten Jahrhunderte nach Christus entwickelten sich später zu Walisisch, Kornisch und Bretonisch. Das Walisische hat im Mittelalter eine reiche literarische Tradition entwickelt und ist noch immer eine lebendige Sprache, wohingegen das Kornische gegen Ende des 18. Jahrhunderts ausgestorben ist. Bretonisch hat seinen Ursprung in Britannien und wurde von dort mit in die Bretagne im nördlichen Frankreich gebracht in der Zeit vom fünften bis siebten Jahrhundert n. Chr., wo es vielleicht auf noch übriggebliebene Sprecher des gallischen Keltisch traf. Irisch brachte zwei Sprachen aus sich abgeleitete Sprachen hervor – das Schottisch-Gälische und Manx – die im Frühmittelalter an ihren historischen Ort gelangten. Vom linguistischen Standpunkt aus betrachtet sind die wichtigsten der keltischen Sprachen das Altirische und das Mittelirisch aufgrund ihrer umfassenden Textproduktion. Die Autoren J. P. Mallory und D. Q. Adams formulieren es in ihrem Buch The Oxford Introduction to Proto-Indo-European and the Proto-Indo-European World folgendermaßen:

„In den ersten Jahrhunderten v. Chr. fand man die keltischen Sprachen von Irland im Westen, quer durch Britannien und Frankreich, im Süden bis nach Spanien hinein, und im Osten bis nach Mitteleuropa. Keltische Stämme machten Eroberungszüge auf dem Balkan, plünderten Delphi im Jahre 279 v. Chr., und einige siedelten im selben Jahrhundert in Anatolien, wo sie zu den Galatern wurden. Die Expansion des Römischen Imperiums nach Norden und Westen und die spätere Bewegung germanischer Stämme nach Süden liefen parallel zu einem großen Rückgang der keltischen Sprachen auf dem europäischen Festland. Die keltischen Sprachen werden traditionellerweise in zwei hauptsächliche Gruppen unterteilt – das kontinentale und das insulare Keltisch. Die kontinentalen keltischen Sprachen sind die am frühesten aufgetretenen, die man nachweisen konnte. Namen findet man in den griechischen und römischen Aufzeichnungen, während man Inschriften keltischer Sprachen in Frankreich, Norditalien und Spanien findet. Die kontinentalen hinweisenden Artefakte werden gewöhnlich unterteilt in Gallische, welche sowohl in Südfrankreich als auch Zentralfrankreich nachgewiesen sind, Leptonische, die man aus dem nördlichen Italien in der Umgebung des Lago Maggiore kennt, und Iberokeltische oder Hispano-keltische, im nordwestlichen Zweidrittel der Iberischen Halbinsel.“

Viele neolithische Völker weltweit haben systematisch den Himmel observiert, insbesondere die Bewegungen von Mond und Sonne, und zum Teil erschufen sie astronomisch ausgerichtete Monumente, die als jahreszeitliche Kalender und Orte religiöser Anbetung fungierten. In den Augen der Wissenschaftshistoriker James E. McClellan und Harold Dorn: „Im Fall der neolithischen Astronomie haben wir es nicht mit der Vorgeschichte der Wissenschaft zu tun, sondern mit der Wissenschaft selbst zur Zeit der Vorgeschichte.“

Sei dem wie es sei – es war schwierig eine Kontinuität wissenschaftlicher Studien in einer schriftunkundigen Gesellschaft aufzubauen. Die wahrhafte Geschichte der Wissenschaft beginnt daher nach der Einführung der Schrift, und diese entscheidende Innovation wurde vom Nahen Osten nach Europa eingeführt. Obschon in Europa eine Vielzahl interessanter Begebenheiten noch vor den Griechen und Römern stattfanden, beginnt die Geschichte der europäischen Wissenschaft im wahrhaften Sinne mit den alten Griechen. Diese Geschichte hebe ich für später auf.

KOMMENTARE aus „Brussels Journal“:

Fjordman, 25.11.2009
Danke fürs Reinstellen. Die stärkste Kontinuität in der Geschichte der Europäischen Zivilisation, von der minoischen Kultur ca. 2000 v. Chr. über die alten Griechen und die italienische Renaissance bis zum modernen Holland und Frankreich findet sich vielleicht in der Schöpfung einer Kunst, die ungewöhnlich lebensecht und photorealistisch ist, im Vergleich mit allen anderen Kulturen.
Wenn man in Betracht zieht, daß einige der Höhlenmalereien aus Lascaux Anzeichen von perspektivischer Darstellung zeigen, so könnte man mit Recht argumentieren, daß diese Tradition mehr als 15000 Jahre zurückreicht. Das wirft die Frage auf, ob es hierfür eine genetische Grundlage gibt. Haben die Europäer die Welt anders gesehen als andere Völker, vielleicht sogar ziemlich wörtlich gesprochen anders gesehen?

mace, 26.11.2009
Sehr interessant, besonders Ihr Kommentar bezüglich der realistischen Qualitäten der westlichen Kunst. Einer der früheren Kommentatoren über die minoische Kultur dachte, daß ihre Künstler ein fotorealistisches Gedächtnis besaßen, aufgrund ihrer Fähigkeit Bewegungen festzuhalten, und daß die Lascaux-Malereien diese Fähigkeit nahelegten.
Es ist interessant wie die Griechen in der Zeitspanne von zwei Jahrhunderten die statischen Beschränkungen der ägyptisch inspirierten Kunst überwanden und ihre herrlichen klassischen und hellenistischen Traditionen begründeten.

 

(Quelle der Übersetzung: hier)

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