Umkehr ist möglich

jihad_beware_the_wikings_are_coming

Jihad beware – the vikings are coming…

Original erschienen bei “Gates of Vienna” unter dem Titel “Reversal is Possible”

http://gatesofvienna.blogspot.com/2009/07/reversal-is-possible.html

eingestellt von Baron Bodissey.

(Anm. d. Ü: Der hier nur als kurzer Ausschnitt zitierte Artikel von Lawrence Auster ist nicht das Hauptthema dieser Übersetzung, sondern der lange Diskussionsstrang, der sich daran anschloß. Es wäre ein Unding gewesen, alle 171 Kommentare des GoV-Stranges hier unterzubringen, also habe ich selektiert und manche Kommentare auch gekürzt. Einiges, das angesprochen wurde, kommt hier nur in den Zitaten derjenigen Kommentatoren vor, die auf diese Punkte eingehen).

Von Lawrence Austers Blog kommt heute diese Analyse als Antwort auf einen Text von Richard Lynn:

Der Hauptfaktor, der eine Beendigung der nichtweißen Einwanderung nach Europa verhindert, ist nicht Furcht vor Unruhe und Reaktion der Nichtweißen, sondern der eigene positive Glaube der Weißen an nichteuropäische Einwanderung, ihre tiefsitzende Sichtweise, daß es moralisch falsch ist, Leute auf der Basis von Nationalität, Volkszugehörigkeit, Kultur und vor allem Rasse auszuschließen oder zu diskriminieren. Wenn die immer noch großen weißen Mehrheiten des Westens beschließen würden, daß sie die Fortsetzung der nichteuropäischen Einwanderung nicht wünschten, dann würde sie aufhören. Unsere Aussichten sind also nicht so verzweifelt, wie Lynn sie sich vorstellt. Es ist nicht wahr, keine Abhilfe möglich ist. Vielmehr ist keine Abhilfe möglich innerhalb unseres gegenwärtigen Glaubenssystems, unseres modernen liberalen Glaubenssystems, das von uns nationalen Selbstmord verlangt. Deshalb hängt unsere Existenz als Völker und Gesellschaften davon ab, daß wir dieses Glaubenssystem durch eines ersetzen, das die Gültigkeit unserer historisch gewachsenen Nationen und Kulturen und die Notwendigkeit ihrer Bewahrung durchsetzt. Das heißt natürlich nicht, daß solch ein Wandel einfach sein wird. Angesichts der gegenwärtigen verfestigten Macht des Liberalismus über unsere Gesellschaften und über die Gedanken buchstäblich jedes Individuums in jenen Gesellschaften ist unsere Situation in der Tat finster. Aber sie ist nicht hoffnungslos. Ich denke, daß es sehr wohl möglich ist, daß die demographischen und ideologischen Trends, die gegenwärtig zum zivilisatorischen Selbstmord führen und die gegenwärtig so unumkehrbar scheinen, umgedreht werden. Und der erste Schritt zu dieser Umkehr ist die totale Zurückweisung des modernen Liberalismus durch jeden von uns. So wie sich die Zahl der Nicht-Linken in der westlichen Gesellschaft erhöht und die vom Liberalsimus verursachten hässlichen Probleme ebenso zunehmen, wird ein Wandel der gesamten politischen Richtung möglich werden.

Links zu diesem Artikel:

Conservative Swede:  All my thoughts in one thread  

Ausgewählte Kommentare aus dem Originalstrang auf „Gates of Vienna“:

Furor Teutonicus:

sondern der eigene positive Glaube der Weißen an nichteuropäische Einwanderung, ihre tiefsitzende Sichtweise, daß es moralisch falsch ist, Leute auf der Basis von Nationalität, Volkszugehörigkeit, Kultur und vor allem Rasse auszuschließen oder zu diskriminieren. Wenn die immer noch großen weißen Mehrheiten des Westens beschließen würden, daß sie die Fortsetzung der nichteuropäischen Einwanderung nicht wünschten, dann würde sie aufhören.

Er hat einen EXTREM wichtigen Faktor vergessen. Und das sind die 80 %, denen es nicht gleichgültiger sein könnte.

Solange sie ihre Alkopops, Wettbüros und billige Pornografie haben (wie Orwell es beschrieben hat) werden sie die “Regierungen” mit allem durchkommen lassen.

Daher haben sie keine AHNUNG, was vorgeht. Selbst wenn sie sie HÄTTEN, glauben sie, ihre demokratische Pflicht wäre damit getan, daß sie einen harschen Zweizeiler auf der Webseite einer Zeitung schreiben und sich dann zurücklehnen, um Sponge Bob anzusehen oder was immer ihren niedrigen IQ anregt.

Dies sind die Leute, die eines Morgens in zehn Jahren vom Klopfen der “britischen (lies hier deutschen, holländischen, französischen etc. etc.) moslemratseigenen Gedankenpolizei” aufwachen werden, weil sie gestern nicht in der Moschee waren, und sich mordsmäßig aufregen werden, weil niemand ihnen gesagt habe, daß es dazu kommen würde.

Von Brandenburg-Preußen.

4Symbols:

Abgesehen von seiner Mittäterschaft ist das fortgesetzte Schweigen des konservativen Blocks im Vereinigten Königreich ohrenbetäubend gewesen, wenn man bedenkt, daß die Ideologie, die am meisten von diesem trojanischen Pferd namens Islam profitiert, die Linke ist.

Ist der kurzfristige Profit eines schnellen Dollars wirklich die Zerstörung der europäischen Gesellschaft wert?.

Graham Dawson (Archonix):

4symbols, du verwechselst ein erzwungenes Schweigen mit einem willfährigen Mangel an Reaktion. Die Linke besitzt die Medien, all die größeren politischen Parteien – und sogar die Mehrheit der britischen Blogosphäre ist nur eine Erweiterung derselben linkskontrollierten Medien durch Firmenblogs, die es geschafft haben, den Großteil des Rampenlichts auf sich zu ziehen. Wir haben hier fast gar keine Stimme, und zu viele der “großen” Stimmen sind viel zu sehr von den Vorgängen in Westminster besessen, als daß sie die Welt um sich bemerkten. Sie alle sind Teil derselben kleinen Blasenwelt.

Die Leute haben fast kein Vertrauen. Alles, was sie sagen, kann und wird irgendwann auf dem Computer irgendeines Beamten landen, jeder Schritt, den sie tun, wird aufgezeichnet und fotografiert, und Leute mit “konträren” Meinungen merken bereits, daß sie kleinweise, aber effektiv aus dem System ausgeschlossen werden.

Dies ist eine totalitäre Gesellschaft, die frei zu sein scheint. Diese Illusion macht es leicht zu sagen, daß wir nicht reagieren und scheinbar faul sind – um die Wahrheit zu sagen, die meisten Leute wollen nicht glauben, daß ihre einst freie Nation sich so schnell gegen sie wendet. Würdest du das glauben wollen? Ich möchte es gewiß nicht glauben, aber ich kann einfach nicht sehen, daß es anders ist. Aber andererseits sehe ich auch nicht viel fern, sodaß mir diese Droge nicht das Gehirn betäubt. Die meisten nehmen dort ihre Zuflucht, weil es ihnen das Gefühl nimmt, daß sie mit ihrem Glauben völlig allein sind. Wenn der Staat, die Medien und jeder, den sie hören, ihnen sagt, daß das, was sie mit ihren eigenen Augen sehen, nicht wahr ist und daß sie die einzigen sind, die das glauben, dann fühlen sie sich ganz und gar allein. Wir sind die schweigende Mehrheit, aber viele wissen nichts von anderen Gleichgesinnten, und selbst wenn, dann tut die Gesellschaft ihr Möglichstes, um sie davon zu überzeugen, daß sie allein sind.

Und bevor du dich über Faulheit beschwerst, denk daran, daß dies eine Gesellschaft ist, die ihren Mitgliedern jetzt schon seit gut drei Generationen durch Unterwanderung vertrauter Institutionen, Mißbrauch des Schulsystems, um die Kinder gegen ihre Eltern zu wenden, und eine Reihe von Super-Sauereien und halbärschige Regierungsführung auf wirksame Weise Mißtrauen eingeflößt hat. Die meisten Leute der Rechten würden, wenn man sie fragt, niemandem trauen, der behauptet, dasselbe zu glauben wie sie. Die meisten Leute würden es für eine Falle halten, und in diesem Land wäre das eine weise Entscheidung. Wir haben kein Vertrauen, und daher können wir nicht wirksam als Gruppe handeln, solange nicht wieder Vertrauen hergestellt ist. Und angesichts dessen, daß Vertrauen jederzeit gebrochen werden kann und worden ist, dann ist Vertrauen heutzutage ein sehr rares Gut.

Also tu bitte die Mehrheit nicht einfach als faul ab. Sie sind verängstigt und in der Falle und allein, und sie sehen keinen Ausweg, aber sie sind nicht faul.

Free Hal:

Lawrence Auster redet leider Unsinn. Ich hätte von ihm erwartet, daß er es besser weiß. Solch eine Analyse weicht absichtlich der Größe und tiefen Verwurzelung des Problems aus.

Es ist nicht einfach eine Frage des Austauschs “unseres gegenwärtigen Glaubenssystems”.

Erstens ist dieses Glaubenssystem dadurch bedingt, daß das Wohlfahrtspyramidenspiel von jeder Generation erfordert, zahlreicher als die vorherige zu sein, und das Gegenteil geschieht. Politiker brauchen mehr junge Leute zur Aufrechterhaltung der Wohlfahrtsversprechungen, wegen derer sie gewählt werden, also importieren sie welche. Sie wissen, daß diese Importierten wohlfahrtsabhängiger, krimineller und bildungsunfähig sind, aber so jemand ist immer noch produktiver als ein Pensionist, der nicht arbeitet, eine Pension bezieht und eine Menge Wohlfahrts- und Gesundheitsaufwendungen verursacht.

Politker erkennen auch, daß daß Einwanderer irgendwann in Pension gehen, was einen möglichen Gewinn zunichte macht, aber diese Auswirkungen werden erst lang nach dem Abgang dieser Politiker einsetzen.

Für Politiker ist es also eine Wahl zwischen Reduktion der Einwanderung oder Reduktion der Wohlfahrtszahlungen. Und viel Glück dabei, den Wählern Ihre Vorschläge zur Kürzung von Pensionen, Gesundheitsversorgung und Bildung zu verkaufen.

Zweitens ist das Hauptproblem nicht so sehr die eigentliche “Einwanderung” als vielmehr die “Familienzusammenführung”. Man kann Einwanderungebeschränkungen, Punktesysteme und Qualifikationsanforderungen einführen soviel man möchte, aber das wird die Ehepartner und abhängigen Eltern nicht draußen halten. Und jeder, der glaubt, daß eine europäische Regierung die Familienzusammenführungen mit einem Streich beenden kann, hat sich die Sache nicht zu Ende durchdacht.

Drittens ist der andere Umstand, der zum Wachstum des Islams in Europa beiträgt, die höheren Geburtenraten. Viel Glück beim Versuch, das mit “unserem gegenwärtigen Glaubenssystem” zu reduzieren.

Das Problem mit dem Islam in Europa im Westen, besonders in Europa, ist nicht so sehr der Terrorismus oder der PC-Klimbim, wenngleich diese auch die Unbeständigkeit erhöhen. Das Problem ist die Breite und Tiefe der Kluft zwischen europäischen und moslemischen Bevölkerungsteilen. Gepaart mit der Größe des Problems bei wachsender Moslembevölkerung. Und diese Teilung ist nachweislich total, und das Wachstum der Moslembevölkerung in der Tat sehr schnell.

Falls Umkehr möglich ist, dann hat Lawrence Auster noch keine Methode gefunden.
Und sonst auch niemand, abgesehen von einem Gemetzel, bei dem ich – und ich vermute viele andere auch – nicht mitzumachen bereit wäre.

Denkt mit euren Köpfen und nicht mit euren Herzen, Leute!

Beste Wünsche,

Hal

Just Another Richard:

Hal

Die fortgesetzte Reise auf dem vom Liberalismus eingeschlagenen Weg wird uns ziemlich sicher zu dem hinbringen, das du “nicht mitzumachen bereit sein wirst” wie du behauptest… na, Pech für dich, aber eine Frage: Hast du Kinder? Falls die Antwort darauf nein ist, dann schätze ich, daß du tatsächlich ein Produkt moderner Erziehung bist. Wenn die Antwort aber ja ist und du tatsächlich Kinder hast, wie willst du ihnen an deinem Lebensabend in die Augen sehen, wenn sie dich fragen “…wie konntest du… wie konntest du uns nur so an eine derart entartete Zukunft verraten. Wie konntest du nur nichts tun, war deine Tugend dir so kostbar, daß du deine eigenen Kinder dafür verkaufen würdest?”  Ich bin mir nicht sicher, ob ich an diesem Tag in deiner Haut stecken möchte. Das Gemetzel, das du so fürchtest, war/ist nicht von uns gewählt worden, es ist uns von den einzigartigen Diktaten des Islams untergeschoben worden, ermutigt und gedüngt vom westlichen Intellektualismus und seinen Dogmen des Selbstekels, von marxistischer Begehrlichkeit aus Sackleinen und Unwissenheit geformt.

Wir sind schon viel zu lange auf diesem Weg unterwegs gewesen, um ohne schreckliche innere Auseinandersetzungen den Kurs ändern zu können; ich fürchte, das Ausmaß der Barbarei wird von unseren Widersachern bestimmt werden, denn wenn ihre Aktionen barbarischer werden, dann wird unser eigenes Gewissen brutalisierter werden und daher zu festerer Entschlossenheit gehärtet werden, also werden sich deine Tugend und dein Gewissen daran gewöhnen müssen, ein bißchen schmutzig zu werden… tut mir leid, Hal, aber das Schicksal und die Zukunft, oder zumindest die nahe Zukunft der Ereignisse, liegen nicht in unserem Wirkungsbereich, sondern völlig im Ermessen unserer herrschenden Eliten (vorerst) und ihren Stoßtruppen von der islamischen Ummah. Alles was du und ich und wir alle tun, wird als Antwort auf forwährende Übergriffe gegenüber unseren zivilen Gemeinschaften und unsrem sozialen Frieden geschehen. Wir sind bloße Reagierende auf Ereignisse, die derzeit außerehalb unserer Kontrolle liegen, bis zu der Zeit, wo wir unsere Geschicke den Händen der Usurpatoren entreißen.

Denkt daran … wir nennen uns freie Männer … es ist Zeit, daß wir anfangen, wie welche zu handeln. Und ja, Freie müssen sich manchmal die Hände schmutzig machen, aber je länger wir warten, desto schmutziger werden wir werden müssen.

Zenster:

Ich bin über einige meiner Kommentare gestolpert, die von einer anderen Webseite als Antwort darauf veröffentlicht wurden, daß Spott das beste Werkzeug zur Bekämpfung des Islams sei. Ich werde sie hier mit euch teilen:

NOCHMAL.
Vor fünfzig oder sechzig Jahren? Sicher, Spott hätte leicht gereicht. WIR SIND JETZT IM ZEITALTER DER NUKLEARWAFFEN. Wir haben nicht länger den Luxus solcher vornehmer Methoden wie Lächerlichmachung und Schmähschriften. Der Islam muß zerschmettert werden, und zwar verdammt schnell. Pakistans dürftige Kontrolle seines eigenen Nukleararsenals sollte ausreichen, um jedem fähigen Militärplaner hysterische Anfälle zu verursachen. Wir haben keine paar Jahrzehnte zum Abwarten. Wir haben weniger als ZEHN JAHRE, um diese Situation herumzuwerfen, bevor die totale Hölle losbricht.

Allen mehrheitlich moslemischen Ländern muß der Zugang zu Nuklearwaffen verweigert werden, bis der Islam neutralisiert worden ist. Nichts weniger wird ausreichen. Alles Geringere als das wird es dem Islam erlauben, der Welt ausreichend Schaden zuzufügen, daß selbst die brutalste Vergeltung nichts daran ändern wird, daß die Zivilisation verstümmelt worden ist, möglicherweise bis zur Unkenntlichkeit.

Ich würde lieber jeden Moslem auf Erden zugrunde gehen sehen, als zu ertragen, daß auch nur eine einzige große westliche Metropole einem islamischen Nuklearangriff zum Opfer fällt. WIR HABEN ZUVIEL ZU VERLIEREN. Der sandgepeitschten Senkgruben des moslemisches Nahe Ostens sind bereits so nahe an der Steinzeit, daß sie wenig mehr zu opfern haben als ihre Bevölkerungen. Etwas, wozu sie nur allzu bereit sind. Muß ich euch an Khomeinis Rede von 1980 in Khom erinnern?

Wir verehren nicht den Iran, wir verehren Allah. Denn Patriotismus ist ein anderer Name für Heidentum. Ich sage, laßt dieses Land [den Iran] brennen. Ich sage, laßt dieses Land in Rauch aufgehen, wenn nur der Islam im Rest der Welt triumphierend hervorgeht.

Man zieht solch einen Wahnsinn NICHT ins Lächerliche. Man spottet NICHT über solch eine Psychose. Man TÖTET SIE in ausreichender Menge, daß solch konzentriertes Böses keine Bedrohung mehr darstellt. Wir können das tun, indem wir mehrere tausend der islamischen Aristokratie ausschalten, oder uns mit Genozid in beispielloser Größenordnung abfinden. Dies sind die Optionen.

Nochmal, der Islam hat nichts zu verlieren. Wir haben das Smithsonian Institute, die Kongreßbibliothek, den Louvre, die Uffizien und Myriaden anderer unersetzlicher Schätze des Genius, die bewahrt werden müssen, um zukünftige Generationen von Handwerkern zu inspirieren.

Den Islam auch nur einen solchen Schatz vandalisieren zu lassen, ist eine unverzeihliche Sünde. Wir haben viel zu hart gearbeitet, als daß irgendwelche Schläger durch den Porzellanladen des westlichen Erbes toben dürften.

Anders ausgedrückt: Wieviele dieser unschätzbaren Juwelen der Zivilisation seid ihr gewillt zu opfern als Preis dafür, daß die schlafende westliche Interventionsmacht angeworfen wird?

Meine eigene Antwort? Kein einziges.

Conservative Swede:

Lawrence Auster hat in der Tat recht. Es hängt alles vom Austausch unseres Glaubenssystems ab. Jedoch, selbst wenn Lawrence Austers Bewußtsein hierfür so groß wäre wie der des ganzen Rests der Blogosphäre zusammengenommen, so hat er immer noch nicht das volle Ausmaß dessen erfaßt was uns bevorsteht und was wir durchmachen werden (müssen).

Die zwei Ecksteine von Austers Wiederaufbauwerk sind das Christentum und Amerika. Also, dies waren die zwei Dinge, die den modernen Liberalismus überhaupt erst geboren haben (und gebären mußten!). Großes DUH! Stell dir nur vor…

Also ja, Umkehr ist möglich. Tatsächlich muß sie geschehen. Die Leute leben heute in einer geschichtslosen Jetztzeitblasenwelt und haben alles über früherere derartige Totalumkehrungen vergessen, von denen viele im letzten Jahrhundert geschehen sind.

Und nein, dies wird nicht vom historischen Materialismus angetrieben, wie Free Hal meint. Das Glaubenssystem ist die Wurzel davon.

Furor Teutonicus schrieb:

Er hat einen EXTREM wichtigen Faktor vergessen. Und das sind die 80 %, denen es nicht gleichgültiger sein könnte. Solange sie ihre Alkopops, Wettbüros und billige Pornografie haben (wie Orwell es beschrieben hat) werden sie die “Regierungen” mit allem durchkommen lassen.

Und genau deshalb sind sie kein wichtiger Faktor und in keiner Weise “EXTREM wichtig”. Diese Leute werden sich einfach opportunistisch nach jeder neuen Botschaft richten, die von oben kommt, als ob nichts passiert sei. Wenn sich die Melodie ändert, werden sie einfach weiter mit dem Chor singen. Dankt den Göttern für diese Leute! Wenn nur mehr so wie sie wären. Es sind die politisch “bewußten” Leute, welche das Problem sind, das heißt, die linken und liberalen Aktivisten aller Art. Leute, die nichts von Staatsmannschaft und politischen Angelegenheiten verstehen, aber einen starken Anspruch empfinden, daß sie alles wissen. Sie sind diejenigen, die unsere Gesellschaft zerstören.

Jedoch stecken nicht nur Auster, sondern die meisten Anti-Establishment-Leute in der Blogosphäre identitätsmäßig zu tief im gegenwärtigen Glaubenssystem drin (selbst wenn sie sich teilweise davon gelöst haben). Ich habe über die Jahre versucht, dieses Problem diesen Leuten zu vermitteln, aber mit geringem Erfolg. Ich glaube, ich war zu früh dran mit meinen Ideen. Ich bin zum Schluß gekommen, daß sie einfach von selber die Krämpfe der inneren Kontraktionen ihrer Glaubensanschauungen und Mythen durchmachen werden müssen. Ich bin es einfach viel zu überdrüssig, wie Max von Sydow dazustehen und Schwälle von Erbrochenem ins Gesicht zu kriegen, während ich versuche, ihnen beim Austreiben der Dämonen, von denen sie besessen sind, beizustehen.

Aber diese Krämpfe haben ihre eigene Dynamik und werden sich von selber erledigen – innere Widersprüche tun das immer! Keine Unterstützung ist nötig. Man bleibe nur den Anfällen und dem Erbrochenen aus dem Weg.

In ein paar weiteren Jahren, wenn die Leute die meisten ihrer Dämonen losgeworden sind – durch Zusammenprall mit der Realität, durch Zusammenprall miteinander – und ein Bedarf für ein neues Glaubenssystem wirklich vorhanden ist, in dem dann auftretenden Vakuum – erst dann denke ich, daß ein vernünftiger und zivilisierter Dialog darüber möglich ist. Und für dann habe ich ein paar Vorschläge und Ideen.

Ich befasse mich nicht länger mit Dämonen.

Conservative Swede:

Ich hatte geschrieben:

Die Leute leben heute in einer geschichtslosen Jetztzeitblasenwelt und haben alles über früherere derartige Totalumkehrungen vergessen, von denen viele im letzten Jahrhundert geschehen sind.

Daher auch das weitverbreitete und tiefe Gefühl der Hoffnungslosigkeit, habe ich hinzuzufügen vergessen. Es ist schwer, sich eine Situation außerhalb der Blase vorzustellen, oder daß die Blase gar nicht da ist, wenn man inerhalb der Blase lebt. Jedoch liefert uns die Geschichte zahlreiche Beispiele für solche Wenden oder platzende Blasen, und natürlich vom Bau neuer Blasen (immerhin sind wir [Frucht-]Blasensäugetiere).

Dies ist meine Frohe Botschaft, mein Evangelium. Die Leute müssen nur ihre kostbaren Glaubensvorstellungen und Mythen loslassen, diese ihre kuschligen Teddybären (d.h. ihre Dämonen). Wenn man tief in den zentralen Glaubensinhalten der Blase steckt, wird es unmöglich, aus der Blase herauszuschauen, sich eine Welt ohne die Blase vorzustellen, und alles sieht völlig hoffnungslos aus. Nein, ist es nicht. Im Gegenteil, die Blase wird platzen.

Dymphna:

Zenster sagte:


Allen mehrheitlich moslemischen Ländern muß der Zugang zu Nuklearwaffen verweigert werden, bis der Islam neutralisiert worden ist..

Viel Glück dabei. Warum fangen wir beim “Verweigern des Zugangs zu Nuklearwaffen” nicht mit Pakistan an?

Wir haben den Geist in den ‘40ern aus der Flasche gelassen. Irgendeine andere Nation hätte das ohnehin getan. Und sobald eine Gruppe einmal irgendeine neue Kriegstechnologie hat, werden die anderen folgen – manche kompetenter als andere.

Aber inzwischen sag’ Pakistan, daß es keine Atomwaffen haben darf. Sag es Teheran. Israel hat sich des Problems mit Saddams Bemühungen angenommen, und wiederum bei Syrien. Aber welches andere Land ist dazu gewillt?

Die Welt wartet einfach darauf, daß Israel auch den Iran ausschaltet. Aber man wird ihnen einen strategischen Grund dafür geben müssen, hinter Pakistans Atomwaffen her zu sein. Selbst die Inder sind nicht gewillt, es zu versuchen.

Dymphna:

@Conservative Swede:

Die Leute müssen nur ihre kostbaren Glaubensvorstellungen und Mythen loslassen…

Nach Ihnen, Sir. Bitte seien Sie der erste, der seine “kostbaren Glaubensvorstellungen” und seine “Mythen” losläßt und sagen Sie uns, von was in Ihrem Glaubenssystem Sie sich zu trennen gewillt sind.

Jedes einzelne menschliche Wesen hat Glaubensvorstellungen und Mythen, sie variieren nur einfach von Person zu Person. Niemand lebt mythenfrei.

Als Student der menschlichen Natur weißt du sicherlich, daß der einzige Weg, jemanden zum “Loslassen” zu bringen, darin besteht, ihm ein besseres Glaubenssystem anzubieten.

Nimm das Rauchen: eine Menge der Leute, die rauchen, würden die Gewohnheit liebend gern aufgeben. Ich kenne Leute, für die das Rauchen lebensgefährlich ist, und doch können sie es nicht gänzlich loslassen, sehr zu ihrer Frustration. Rauchen bietet ihnen etwas, das das Nichtrauchen nicht hat.

So funktioniert Veränderung: wenn der Schmerz des Festhaltens an einem zerstörerischen Glaubenssystem größer ist als der Schmerz des Loslassens, dann läßt der Glaubende los und nimmt sich einen anderen Glauben als Ersatz.

Der Raucher, der es schafft, sich von seinem Glauben loszureißen, daß er rauchen “muß”, nimmt den Glauben ans Nichtrauchen an. Einige der Nichtraucher gehen weiter und werden fundamentalistische Nichtraucher. Sie können sich Stunden über die Übel des Rauchens auslassen.

Conservative Swede:

Dymphna,

Nach Ihnen, Sir. Bitte seien Sie der erste, der seine “kostbaren Glaubensvorstellungen” und seine “Mythen” losläßt und sagen Sie uns, von was in Ihrem Glaubenssystem Sie sich zu trennen gewillt sind.

Jetzt bringst du das auf eine persönliche Ebene, als ob du mein Argument nicht verstanden hättest. Ich spreche nicht vom persönlichen Glauben, sondern von den kollektiv gepflegten Mythen und Glaubensinhalten, welche die Blase ausmachen!

Wenn du irgendeinen solchen Glaubensinhalt der westlich-christlichen Zivilisation in ihrer Phase des modernen Liberalismus findest, an den ich mich klammere, dann bitte nenne ihn, und ich revidiere es. Ansonsten liegst du abseits des Themas.

Jedes einzelne menschliche Wesen hat Glaubensvorstellungen und Mythen, sie variieren nur einfach von Person zu Person. Niemand lebt mythenfrei.

Noch einmal: Nein, das ist nicht das, wovon ich rede. Ich rede von den kollektiven Glaubensinhalten, die eine konstititionelle Funktion in unserer Gesellschaft haben – die Blase!

Lies Lawrence Austers Artikel noch einmal und denke darüber nach, was er mit “innerhalb unseres gegenwärtigen Glaubenssystems” meint. Er redet nicht von irgendwelchen verstreuten kleinen persönlichen Glauben hier und dort. Tut mir leid, aber du verfehlst das Thema.

Als Student der menschlichen Natur weißt du sicherlich, daß der einzige Weg, jemanden zum “Loslassen” zu bringen, darin besteht, ihm ein besseres Glaubenssystem anzubieten.

Im Gegenteil. Studiere Paradigmenwechsel sowohl in der Geschichte der Wissenschaft als auch in der politischen Geschichte, und du wirst herausfinden, daß die Wiederaufbauarbeit eines neuen Paradigmas erst beginnt, wenn das vorherrschende Paradigma zusammenbricht. Es ist genau das bestehende Paradigma, das dem Wechsel im Weg steht! Sicherlich ist zuvor immer intellektuelle Arbeit von einzelnen Individuen geleistet worden, aber sie kann die kollektive Ebene nicht erreichen, bis das bestehende Paradigma gefallen ist und die Revolution stattfindet. Sie wird wirksam abgeblockt. (Dies ist die Situation, wie sie z. B. oben von Graham Dawson beschrieben wurde).

Die Leute in einer Gesellschaft wechseln ihr Denkschema nicht deshalb, weil ihnen ein besseres angeboten wurde. Sie stecken seit ihrer Konditionierung in ihren prägenden Jahren mit ihrer Identität emotional tief im gegenwärtigen Denkmuster drin. Nein, die Leute ändern ihr Paradigma nur im Kielwasser von Katastrophen und Traumata (z. B. Erster und Zweiter Weltkrieg)

Der Zusammenbruch des bestehenden Paradigmas kommt zuerst. Aber du hast recht damit, daß die Leute das Vakuum scheuen, sodaß die Leere bald wieder mit neuen Mythen gefüllt wird. Wie ich schon sagte, wir sind Blasen-Säugetiere.

Profitsbeard:

Die Akademikerklasse, die Linkokratie im Westen hat es seit mehreren Generationen verabsäumt, kritisches Denkvermögen zu lehren… weil sie nicht will, daß ihre eigenen gehätschelten Ideologien untersucht werden.

Sie erkennen, daß diese keiner rigorosen Untersuchung standhalten könnten, daher haben sie die Gedanken ihrer Schüler in sterile Sackgassen “liberalen” Dogmas gelenkt und jegliche “Dekonstruktion” nach außen gerichtet.

Angezweifelt wurden nur die leicht “dämonisierbaren” Ziele („Kapitalismus“, „Kolonialismus“, „Phallozentrismus“, Sexismus“, „Rassismus“, etc.), was die Aufmerksamkeit von ihrem eigenen aufgeblähten, irrationalen Unsinn ablenkt (Anarchismus, Sozialismus, Kommunismus, Grünismus [„Globale Erwärmung/ Klimawandel“ Ökoismus], et al).

Die geistlosen, abergläubischen Idiotien des Islam sind für jeden offensichtlich, der historisch, philosophisch und analytisch denken kann.

Wie alle tyrannischen Konzepte sind sie nackt und impotent vor einem selbstsicheren Intellekt.

Der Westen muß seinen freien Geist und seine gesunde Skepsis wiedergewinnen.

Der Rest wird sich auf natürliche Weise ergeben.

Anti-rationale, bombenhungrige Despoten zu tolerieren, würde dann sofort als selbstmörderische Dummheit erkannt, und der Westen könnte für sein eigenes Überleben handeln.

Das Grundkalkül sollte sein:

So wie man keine Affen mit Handgranaten spielen läßt, so kann man auch theokratischen Irren nicht erlauben, sich Atomwaffen zu beschaffen.

Conservative Swede:

Profitsbeard,

Der Westen muß seinen freien Geist und seine gesunde Skepsis wiedergewinnen.

Also hier bin ich auf Seiten Dymphnas. Es gibt keine mythenfreien Gesellschaften. Was wir nach einem Wandel sehen würden, wäre keine Gesellschaft von Leuten mit “freiem Geist und gesunder Skepsis”. Wir würden eine Gesellschaft sehen, die von neuen kollektiven Mythen getrieben ist. Die Idee einer Gesellschaft von Leuten mit freiem Geist ist… nur das… ein Mythos.

Wie die alten Griechen und Römer brauchen wir jedoch eine Klasse von Intellektuellen, die gut im Denken sind, eine Klasse von Militärs, die gut im Kämpfen sind, eine Klasse von Geschäftsleuten, die gut in der Schaffung von Reichtum sind, etc. Der Rest kann “seine Alko-pops, Wettbüros etc, haben”, wie von Furor Teutonicus beschrieben. Es ist besser, wenn sie nicht einmal daran über politische oder wissenschaftliche Angelegenheiten nachzudenken versuchen. Mir ist klar, daß diese Aussage dem Kernglauben vieler Leute widerspricht. Aber es ist einfach so wie es ist. Und es ist die Art, wie man eine Gesellschaft zum Funktionieren bringt.

Watching Eagle:

Wir wenden uns nun den gesellschaftlichen Dimensionen des Problems zu. Was die Aussage von Conservative Swede angeht, das “der Rest seine Alkopops, Wettbüros etc. wie von Furor Teutonicus beschrieben haben kann”, so muß ich entschieden Einspruch erheben (auch wenn ich dem Rest des Kommentars zustimme). Das Problem ist, daß der Westen als Kultur sich einfach “zu Tode amüsiert”, wie Huxley es ausdrückte. Wir haben GANZ FALSCHE Annahmen über die Realität in unserer “Blasenwelt”, die wir geschaffen haben. Ich werde mich hier mit ein paar davon befassen.

Erstens trifft es zu, daß “das, was man außerhalb des Jobs tut, bestimmt, wie man sich im Job macht”, wie Zig Ziglar es ausdrückte. Man kann keine Gesellschaft haben mit “einer Klasse von Intellektuellen, die gut im Denken sind, einer Klasse von Militärs, die gut im Kämpfen sind, einer Klasse von Geschäftsleuten, die gut in der Schaffung von Reichtum sind, etc..“ während man gleichzeitig eine Massenpopulation hat, die “sich zu Tode amüsiert”. Wie können diese Klassen in der Realität operieren, wenn die Gesellschaft in der Unrealität und ihrer “Unterhaltungsblase” steckt (Michael Jackson, Survivor, American Idol, Hanna Montana, etc.). Einen Beweis dafür liefert die Tatsache, daß den Griechen und Römern nach und nach die Effektivität der vorerwähnten Klassen verlorenging, als sie wohlhabend wurden und die ‘Volksklassen’ in den Bann von “Brot und Spielen” gerieten.

Zweitens hat der Westen zu glauben begonnen, daß er die “fortgeschrittenste” Kultur sei und sein Überleben daher garantiert wäre. Die Tatsache, daß sich die meisten Westler kein eurabisches Kalifat des 21. Jahrhunderts oder andere, schlimmere mögliche Zustände vorstellen können, macht Westler unfähig, das zu tun, was für ihr Überleben notwendig ist.

Aber zergliedern wir mal die Annahme, daß sich die “fortgeschrittensten” Kulturen aufgrund natürlicher Selektion gegenüber “primitiven” behaupten. Natürliche Selektion ist wirklich nur das Überleben der Überlebenden, aber es ist wichtig, daß das mit Überleben zu tun hat, nicht damit, die Dinge “nett”, “angenehm”, “leicht” oder gar “human” zu machen. Daraus folgt, daß es wichtig ist, Philosophien und Moralcodes im Licht der Eignung für verschiedene Schwierigkeitsgrade des Überlebens zu betrachten.

Dies ist neues Denken für euch, aber glaubt mir – Überleben erfordert Verantwortung und Disziplin. Die Moralcodes einer Gesellschaft sind Ausdruck dessen, welchen Grad von Verantwortlichkeit und Disziplin sie von Individuen fürs Überleben verlangt. Viele werden sagen, daß der Islam (und vielleicht das Christentum, was das angeht) primitiv sind, weil sie Dinge verlangen, die in der modernen Welt “unnötig” sind. Aber es muß verstanden werden, daß sowohl der Islam als auch das Christentum den Gesellschaften das Überleben in Umgebungen ermöglichten, die viel karger waren als unsere heutige moderne Gesellschaft. Inzwischen wurde die “säkular-progressive” Weltsicht in einem westlichen Umfeld der Leichtigkeit und des Überflusses geschaffen, was die jüdisch-christlichen Codes der Disziplin und Verantwortlichkeit als “unnötig” über Bord warf. Aber der “Säkular-Progressivismus” war nie mit einem Umfeld konfrontiert, das karger war als jenes, in dem er geschaffen wurde. Daher wird er scheitern, wenn die Dinge in einer Gesellschaft “den Bach runtergehen”.

Wir müssen versuchen, das Baby zu bergen, das in der Westlichen Kulturrevolution mit dem Badewasser ausgeschüttet wurde.

Denkt an den Unterschied zwischen wilden und domestizierten Schafen. Hausschafe sind für den Menschen “wünschenswerter” als Wildschafe, aber wenn beide in der Wildnis sind, dann werden die Wildschafe überleben und die Hausschafe nicht. Wenn also die Kultur von Mali und Somalia gegen die des modernen Schweden und Holland steht, werden Sie wahrscheinlich überrascht sein, welche Kultur überleben wird.

Conservative Swede:

Watching Eagle,

Was die Aussage von Conservative Swede angeht, das “der Rest seine Alkopops, Wettbüros etc. wie von Furor Teutonicus beschrieben haben kann”, so muß ich entschieden Einspruch erheben (auch wenn ich dem Rest des Kommentars zustimme). Das Problem ist, daß der Westen als Kultur sich einfach “zu Tode amüsiert”, wie Huxley es ausdrückte. Wir haben GANZ FALSCHE Annahmen über die Realität in unserer “Blasenwelt”, die wir geschaffen haben.

Ich bin berichtigt!

Diese Formulierung war in Wirklichkeit einfach nur eine scherzhafte. Ich habe mich da mich da gewissermaßen in Referenzen verstrickt. Wenn du dich an meine Antwort an Furor Teutonicus in meinem ersten Kommentar erinnerst, schrieb ich, daß es etwas Gutes hat, daß diese Leute nicht “politisch bewußt” sind. Ich sagte sogar “Dankt den Göttern für diese Leute!” Weißt du, ich betrachte es als Stärke des US-Systems, daß 50 % der Leute weise genug sind, nicht zu wählen.

Die politisch “bewußten” Leute sind diejenigen, die in jeder Gesellschaft die meisten Schwierigkeiten machen, und von denen die aktivsten, wie von Yuri Bezmenov beschrieben (Teil 1, Teil 2), eliminiert werden müssen, da sie jede geordnete Gesellschaft zerstören.

Also dankt den Göttern für all die Leute, die nicht so sind! Aber als ich mich darauf bezog, konnte ich es nicht lassen, FTs Charakterisierung solcher Leute, “Alko-pops, Wettbüros” zu verwenden, um diese Idee darzustellen.

Aber wie du sagtest, in einer guten und funktionellen Gesellschaft werden gewöhnliche Leute sich nicht so verhalten. In Wirklichkeit gibt es sogar heute eine große Menge Leute, die sich nicht so verhalten.

Wir stimmen also überein. Völlig. Und weiters sagst du in deinem Kommentar eine ganze Menge anderer interessanter Dinge, die in guter Weise zu dieser Diskussion beitragen. Aber ich werde das in einem späteren Kommentar behandeln. Daher sage ich:

Fortsetzung folgt….

Watching Eagle:

Drittens unterliegen wir einer Selbsttäuschung, die dem Wohlfahrtsstaat zugrundeliegt:

Das Konzept ist, daß Leichtigkeit und Überfluß positive Güter sind, und daß Verlust und Armut nicht wiedergutzumachende Übel sind, die eliminiert werden MÜSSEN. Mark Steyn argumentiert, daß der Wohlfahrtsstaat der westlichen Gesellschaft die Kraft genommen hat, aber ich befasse mich hier mit der Denkweise, die überhaupt erst zum Wohlfahrtsstaat GEFÜHRT hat. Die Denkweise war in Franklin Delano Roosevelts Rede über die “vier Freiheiten” enthalten, welche die “Freiheit von Furcht” (die Regierung erfüllt Sicherheitsbedürfnisse), und die “Freiheit von Mangel” (die Regierung erfüllt psychologische Bedürfnisse) einschlossen. Während diese Denksweise reizvoll klang, bedeutete sie, daß die Regierung den Überlebensnotwendigkeiten der Gesellschaft den Krieg erklärte. Und wie ich in meiner Gesellschaftlichen Selbstaktualisierungsthese postuliere, sind Überlebensnotwendigkeiten das, was eine Gesellschaft in der Realität geerdet hält. Scheitern und Kampf können GUTE Dinge sein (sie machen eine Kultur fest und stark). Umgekehrt können Leichtigkeit und Überfluß eine Gesellschaft zu schwach und von der Realität abgekoppelt werden lassen, um zu überleben. (denkt an die Analogie mit den Haus- und Wildschafen). Ich denke, das Problem beim Importieren dieser “Primitiven” in den Westen liegt darin, daß sie mehr als Westler daran gewöhnt sind, ums Überleben zu ringen (etwas, über das man nachdenken sollte).

Unsere vierte größere Selbsttäuschung ist die, daß schnelles Bevölkererungswachstum schlecht für eine Gesellschaft ist, und eine kontrollierte Bevölkerung gut. Obwohl die “Populationsbombe” und die geburtenfeindlichen Linken diese Theorie bis zum äußersten förderten, ist sie völlig falsch. Erstens, warum war der Westen im späten 19. und im 20. Jahrhundert so dominant? Weil der Westen während des 19. Jahrhunderts eine Bevölkerungsexplosion erlebte, während andere Regionen der Welt stabile Bevölkerungen hatten. Die zusätzliche “Mannstärke” ermöglichte es dem Westen, die Welt zu besiedeln. Steyn sagte, daß England die erste Nation gewesen sei, die (1820) die Säuglingssterblichkeit besiegt hätte. Also damit war er nicht ganz akkurat. Eine andere Nation besiegte die Säuglingssterblichkeit 200 Jahre früher (ohne die Hilfe moderner Medizin). Aber darüber hinaus war diese Nation mehr als 250 Jahre lang bei der menschlichen Fruchtbarkeitsrate führend. Die Fruchtbarkeitsrate dieser Nation schoß in die Höhe wie ein Düsenjäger mit vollem Nachbrenner. Sie wäre sogar für die kenianischen Frauen der 1980er (die in der modernen Geschichte für ihre Fortpflanzungsfähigkeit bekannt sind) eine starke Konkurrenz gewesen. Die Frauen feuerten Kinder ab wie Kampfflinten mit Magazinverlängerung. Frauen mit 6 bis 8 Kindern galten als Durchschnitt, und Frauen mit 12 oder mehr Kindern waren NICHT UNGEWÖHNLICH.

Also, werdet ihr fragen, welche Nation war das? Es war Amerika, von den Pilgervätern bis zum Bürgerkrieg. Wußtet ihr, daß Ben Franklin das 15. von 17 Kindern war? Oder daß Daniel Boones Eltern 11 Kinder hatten, und er und seine Frau 10? Es ist eine historische Tatsache. Amerika hatte während dieser ganzen Zeitperiode eine anhaltende Bevölkerungsexplosion (mit der Rate des typischen afrikanischen Landes).

Denkt darüber nach: Wenn “Familienplanung” in den englischen Kolonien Nordamerikas ab, sagen wir 1720, angewendet worden wäre, dann würden die Vereinigten Staaten HEUTE WAHRSCHEINLICH NICHT EXISTIEREN – amerikanische Ureinwohner würden wahrscheinlich immer noch über die Great Plains streifen.

Viele Diplomaten und Mitglieder der “regierenden Klasse” sagen oft: “diese armen Länder [sagen wir, in Afrika, oder Länder wie Jemen und Afghanistan] werden es nie zu etwas bringen, wenn sie weiter so Nachwuchs züchten, denn sie werden immer arm sein.” Also, im 19. Jahrhundert gab es zwei arme, rückständige Länder mit viel höheren Fruchtbarkeitsraten als in Westeuropa. Eine waren die Vereinigten Staaten von Amerika, und die andere war Rußland. Hat irgendjemand in der Geschichte des 20. Jahrhunderts von diesen beiden Ländern gehört?

Schlußendlich glauben viele Leute, daß die Fruchtbarkeitsraten der Moslems sinken werden, wenn sie sich in Europa ansiedeln. Na, so für den Anfang, die Fruchtbarkeitsrate der US-Hispanics ist heute höher als die der meisten lateinamerikanischen Länder. Ich denke, daß Muslimas auch nach ihrem eigenen freien Willen mehr Kinder haben werden als die heutigen einheimischen Europäerinnen (wenn man einen Niqab oder eine Burka tragen will, ist es nicht so schwer, sich der “Familienplanung” zu verweigern). Falls nicht, dann werden moslemische Männer eher “die angemessene Familiengröße für sie wählen”, als daß sie den europäischen Weg zum Aussterben übernehmen. Tatsächlich nannte es Philip Longman (kein Konservativer) “die Taliban-Lösung”, als er in “Die leere Wiege” über eine Möglichkeit schrieb, menschliche Geburtenraten auf nachhaltiger Höhe zu halten!

Schaut euch die Dokumentation ‚Demographic Winter‘ zu diesbezüglichen Informationen an.

Furor Teutonicus:

Watching Eagle sagte…
Ich widerspreche in einer Hinsicht. Europas gegenwärtige Kultur ist (kulturell) NICHT christlich, sie ist von Linken (ZUTIEFST Irrationalen, eigentlich Heiden) dominiert

Ich HOFFE, du meinst “Heiden” nicht als Beleidigung, Junge?

Meine Familie ist, und war immer, Anhänger der germanischen/samischen Glaubenstradition.

Wir wissen, daß meine Ur-Urgroßmutter immer runische Weissagungen und nordische Mythologie gelesen und gelehrt hat. Sie war auch eine Noide oder Schamanin. Wie meine Urgroßmutter und meine Großmutter. Sie alle wurden in Sapmi, der Heimat der Saami, geboren und verbrachten ihr ganzes Leben dort.

Auch wenn meine Familie großteils eher germanisch als samisch ist, so sind die Lebensweisen doch sehr ähnlich, mit einer Menge Übereinstimmungen zwischen den altnordischen Göttern und denen der Saami. Der Vergleich zwischen unserer eigenen, samischen, finnischen und germanischen Religion hat uns Gewißheit verschafft, daß wir tatsächlich der Tradition in gleicher Weise folgen wie unsere Vorfahren, bis zurück zur Völkerwanderung und der Zeit davor.

Wir sind daher EUROPÄISCHER als der größere Prozentsatz HIER.

Also solltest du besser über eine Entschuldigung für die Beleidigung uns gegenüber nachzudenken anfangen, des Volkes, das immer noch die ERSTEN Invasoren aus dem Nahen Osten bekämpft, die UNSERE europäische Kultur ruiniert haben.

Von Brandenburg-Preußen.

Chechar:

Noch einmal: Nein, das ist nicht das, wovon ich rede. Ich rede von den kollektiven Glaubensinhalten, die eine konstititionelle Funktion in unserer Gesellschaft haben – die Blase! Lies Lawrence Austers Artikel noch einmal und denke darüber nach, was er mit “innerhalb unseres gegenwärtigen Glaubenssystems” meint. Er redet nicht von irgendwelchen verstreuten kleinen persönlichen Glauben hier und dort… Studiere Paradigmenwechsel sowohl in der Geschichte der Wissenschaft als auch in der politischen Geschichte, und du wirst herausfinden, daß die Wiederaufbauarbeit eines neuen Paradigmas erst beginnt, wenn das vorherrschende Paradigma zusammenbricht… Die Leute in einer Gesellschaft wechseln ihr Denkschema nicht deshalb, weil ihnen ein besseres angeboten wurde. Sie stecken seit ihrer Konditionierung in ihren prägenden Jahren mit ihrer Identität emotional tief im gegenwärtigen Denkmuster drin. Nein, die Leute ändern ihr Paradigma nur im Kielwasser von Katastrophen und Traumata (z. B. Erster und Zweiter Weltkrieg). Der Zusammenbruch des bestehenden Paradigmas kommt zuerst. – Conservative Swede

Das gegenwärtige Paradigma oder Glaubenssystem beruht auf einer Gruppenfantasie, die zusammenbrechen muß, wenn der Westen gerettet werden soll. Die Gruppenfantasie entwickelt sich in mehrfachen Formen des Selbsthasses (Marxismus, Liberalismus, Multikulturalismus, anti-weißer Rassismus etc.). In diesem Monat habe ich einen Beitrag zu diesem Thema hinzugefügt, aus dem ein entscheidender Absatz unten zitiert wird. Jedoch ist mein Modell zum Verständnis der gegenwärtigen “Blase”, wie Conservative Swede es ausgedrückt hat, kompliziert und wird eine Serie unabhängiger GoV-Stränge zur Erklärung benötigen. Inzwischen zitiere ich aus meinem Blog:

„Gruppenfantasie“ ist ein von Lloyd deMause geprägter Begriff. Zum Beispiel fand die Zuschreibung extremer Böswilligkeit an die Juden, eine Gruppenfantasie, ihren Weg in den eliminatorischen Antisemitismus unter Hitlers willigen Vollstreckern. Miller hat ein Buch geschrieben, demzufolge diese willigen Vollstrecker den unbewußten Hass gegen ihre mißhandelnden Eltern verdrängten und auf die Juden übertrugen. Daß die Juden der Fluch allen Volkes seien, war die Gruppenfantasie in Nazideutschland.

Da deMause politisch weit links steht, hat er den Begriff der Gruppenfantasie nie verwendet, um den gegenwärtigen westlichen Selbsthass zu analysieren. Jedoch haben Psychiater, deren Arbeitshypothese das Traumamodell geistiger Störungen ist, bemerkt, daß Zorn, wenn er gegenüber den wirklichen Tätern – unseren mißhandelnden Eltern – abgeblockt wird, mit der Zeit entweder klinische Depressionen oder Selbstschädigung der Patienten zur Folge hat. Wenn wir unsere Kultur auf die Psychiatercouch legen, können wir sagen, daß der Westen seit 1960 den zweiten Weg – Selbstverletzung – gewählt hat: etwas, das der absichtlichen Zufügung von Gewebeschaden in selbstmörderischer Absicht ähnelt, wie unten kurz beschrieben.
Mittelalterliche Mönche, die verdrängten Zorn total abblockten, lebten unter der Gruppenfantasie der gemeinschaftlichen Erlösung durch Kasteiung des Fleisches, in wenigen Fällen bis nahe dem Hungertod. Analogerweise überträgt unsere heutige Gruppenfantasie unseren ungelösten Hass aus der Kinderzeit in Selbstschädigungen wie: politisch motivierte und möglicherweise pseudowissenschaftliche Umweltängste, anti-weißen Rassismus und ethnischen Niedergang, kulturellen Zusammenbruch in Form von Masseneinwanderung, multikulturelles Dogma und Kulturrelativismus, falsche Schuldgefühle wegen unserer Kolonialvergangenheit (in meinem 4. Buch argumentiere ich, daß die Eingeborenen einander vor den europäischen Eroberungen viel schlimmer behandelt haben); vorsätzliche Blindheit angesichts eines wiederbelebten Islams [….] All dies ist das direkte Ergebnis einer Verdrängung durch die Ablehnung und Neudefinierung traditioneller Werte seitens der Baby-Boomer. Kurz gefaßt: wegen ungelöster Traumata ist der pathologische Hass auf das Andere in den letzten Jahrzehnten umgewandelt worden in pathologischen Hass auf das Selbst.

Rocha:

Ich glaube nicht, daß wir uns jemals ändern werden; es wird kein weißer Ritter kommen, keine Revolution, nur Tod.

„Wir sind in diese Zeit hineingeboren und müssen dem Weg tapfer bis zum vorbestimmten Ende folgen. Es gibt keinen anderen Weg. Unsere Pflicht ist es, auf verlorenem Posten auszuharren, ohne Hoffnung, ohne Rettung, wie jener römische Soldat, dessen Knochen vor einer Tür in Pompej gefunden wurden, wo er beim Ausbruch des Vesuvs auf seinem Posten gestorben war, weil man vergessen hatte, ihn abzulösen. Das ist Größe. Das ist es, was es heißt, ein Vornehmer zu sein. Das ehrenhafte Ende ist das eine Ding, das man einem Mann nicht nehmen kann.“
Oswald Spengler.

Allerdings glaube ich, daß man einem Mann das ehrenwerte Ende nehmen kann, in der Art von 1984…

Chechar:

“Ich glaube nicht, daß wir uns jemals änderen werden; es wird kein weißer Ritter kommen, keine Revolution, nur Tod.”

Geert Wilders ist eine Art weißer Ritter und wenn sich die Leute während der letzten Jahrzehnte geändert haben, dann könnten sie sich wieder ändern. Gegenwärtig lesen viele Leute Spencer und Steyn. Das Paradigma könnte sich wieder verschieben…

DP111:

Separation vom Islam und den Moslems ist notwendig, sonst sehen wir alle einem sehr schlimmen Bürgerkrieg entgegen. Ich kann es nicht ertragen, an einen weiteren unheilvollen Bürgerkrieg in Europa zu denken, der zu Massenmord führt. Bürgerkriege sind so. Gewöhnliche Menschlichkeit erfordert eine “Separation”, um eine solche Katastrophe abzuwenden.

Jedoch kann ich keine europäische Regierung erkennen, die die moslemische Einwanderung in welcher Form auch immer stoppt, ganz zu schweigen von einer Umkehrung der moslemischen Einwanderung, wie es Auster gern hätte. Familienzusammenführungen, Mehrfachehen etc. werden weitergehen, zusammen mit hohen moslemischen Geburtenraten. All dies verheißt den Untergang des Westens.

Lawrence Auster glaubt, daß ein gesellschaftlicher Wandel stattfinden kann, der die westliche Gesellschaft dazu bringt, die notwendigen Gesetze durchzusetzen. Um irgend eine Wirkung auf den gegenwärtigen Zeitgeist zu haben, wird ein gesellschaftlicher Wandel von wahrhaft seismischem Ausmaß sein müssen – nichts Geringeres wird reichen. Ich glaube nicht, daß es irgend eine Hoffnung hierfür auf friedlich-demokratische Weise gibt – nicht innerhalb der verbleibenden Zeit.

Nun zu Geert Wilders. Wenn er mit einer gesunden Mehrheit gewählt würde, müßte er sehr schnell handeln, um die Gesetze zur Sicherstellung der Sicherheit der Niederlande einzuführen und durchzusetzen, d. h. in den “Flitterwochen”. Ich glaube nicht, daß er viel mehr als ein Jahr dafür Zeit hätte.

Er wird all dies gegen die EU-Gesetze tun müssen, denen die Niederlande verpflichtet sind. Ich glaube nicht, daß die Niederländer dazu bereit sind, aus der EU auszutreten. Dann wird es auch noch beträchtliche heimische Opposition geben. Demonstrationen, von den Linken in Verbindung mit den Moslems organisierte Unruhen wie auch zahllose rechtliche Anfechtungen. Wir werden auch einen stetigen Strom tränenreicher Moslemfrauen sehen, die sich an ihre Mamas klammern und vor den Fernsehkameras weinen, wenn sie zum Verlassen ihres Heims und Geburtsortes gezwungen werden. Die Medien werden das nach Kräften ausspielen – Wilders wird als “Nazi” dargestellt werden, egal wie liberal er ist, und ungeachtet seiner guten Absichten. Seine Regierung wird fallen und Wahlen abgehalten werden, nur um inneren Hader zu vermeiden. Wir haben also die ironische Situation, daß seine Kur zur Vermeidung inneren Haders im Fall des Aufstiegs islamischer Werte in den Niederlanden innerem Hader Auftrieb gegen wird. Wenn Geert Wilders das durchzieht, dann werde ich sehr angenehm überrascht sein. Jedoch hilft das Wilders-Phänomen in indirekter Weise.

Es gibt andere Wege, wie sich eine Gesellschaft verändern kann, veranlaßt von unserer eigenen Außenpolitik, die dann feindliche Ausländer dazu zwingt, freiwillig zu gehen. Sie funktioniert auch recht schnell und ohne all den inneren Wirbel einer “wilders-gemäßen” Politik.

Conservative Swede:

Rocha,

Ich glaube nicht, daß wir uns jemals änderen werden; es wird kein weißer Ritter kommen, keine Revolution, nur Tod.

Du illustrierst hier genau das, was Auster beschrieben hat. Jedoch, wenn wir die Dinge von innerhalb unseres gegenwärtigen Glaubenssystems betrachtet, sieht eine Umkehr unmöglich aus.

Aber so funktionieren die Dinge nicht in einer menschlichen Gesellschaft. Was den Tod finden wird, das sind die Institutionen, die die gegenwärtige Ordnung und das Glaubenssystem aufrechthalten: die Institutionen in Brüssel, die UNO, die Dollarhegemonie, Amerika als Weltpolizei, die NATO etc. Die geistige Blase wird platzen, und der Wandel wird stattfinden. Natürlich erst nach einer ziemlichen Menge von Blut, Tod, Katastrophen und Traumata.

Klarerweise werde viele Leute den Fall des gegenwärtigen Paradigmas und seiner konstituierenden Institutionen als das Ende der Welt sehen. Ich kann nicht anders, als an Joseph Goebbels zu denken, als ich “Der Untergang” sah. Wie er sich selbst und seine ganze Familie umgebracht hat, nachdem es für ihn ohne Nationalsozialismus nichts mehr gab, wofür er leben sollte. Die Tatsache, daß Deutschland und das deutsche Volk (seine eigene Volksgruppe!) immer noch da waren, hat Goebbels nichts bedeutet. In Wirklichkeit war dies für die Nazis niemals überhaupt wichtig. Ihre Anbetung galt Hitler und dem Nationalsozialismus. Deutschland und das deutsche Volk waren nur entbehrliche Werkzeuge für ihre ideologischen Eskapaden, so wie es Rußland für Stalin war. Es gab keine Liebe oder Respekt für ihre ethnische Gruppe.

In gleicher Weise werden viele Leute, die ideologisch am gegenwärtigen Paradigma hängen anstatt an ihrer eigenen ethnischen Gruppe, den Fall der westlich-christlichen Zivilisation als das Ende der Welt sehen, Selbstmord begehen etc. Aber stattdessen sollte der Fall der westlich-christlichen Zivilisation gefeiert werden. Dies ist das Paradigma, das unserem Retter im Weg steht. Dies ist der entscheidende Knoten, der gelöst werden muß.

An diesem Punkt wird kein weißer Ritter benötigt. Aber es wird eine Anzahl schwarzer und grauer Ritter beteiligt sein. Aber der Motor dahinter wird der kollektiv veränderte Zeitgeist sein, nicht irgendein weißer Ritter.

Conservative Swede:

Chechar,

mir gefällt, was du über “Gruppenfantasie” schreibst; es ist eine weitere Art, es auszudrücken. Ich mag auch deinen Blog und die Videos.

Geert Wilders ist eine Art weißer Ritter und wenn sich die Leute während der letzten Jahrzehnte geändert haben, dann könnten sie sich wieder ändern. Gegenwärtig lesen viele Leute Spencer und Steyn. Das Paradigma könnte sich wieder verschieben…

Hier widerspreche ich. Wilders ist kein weißer Ritter, und Denkmuster ändern sich nicht so leicht. Und besonders deswegen nicht, weil die Leute, die du erwähnst, tief in den zentralen Glaubenssätzen des gegenwärtigen Paradigmas drinstecken.

Jedoch vollbringen Wilders und Spencer einen großartigen und wichtigen Job, indem sie die Maschinerie schmieren, um den Prozeß zu katalysieren. Wegen ihrer Ehrlichkeit bringen sie die inneren Widersprüche des gegenwärtigen Paradigmas an die Oberfläche und helfen ihm bei der langsamen Selbstimplosion. In der Art ihrer Tapferkeit sind sie tatsächlich weiße Ritter. Aber sie werden uns nicht retten. Weit gefehlt. Wie ich sagte: erst müssen die Dinge schrecklich schiefgehen, dann können wir uns retten.

Conservative Swede:

DP111,

Endlich jemand, der realistisch bezüglich Wilders ist. Ich stimme allem zu, was du sagst, aber ich bin auch für ein positiveres Szenario offen.

In einer Diskussion hier bezeichne ich ihn als einen Kerenski. Das heißt, seine Regierungszeit wird sehr kurz sein, aber auch der erste Schritt der Revolution.

Aber dies beruht auf derselben Beschreibung der Realität wie deine oben. Nur, am Punkt des inneren Haders können die Ereignisse zwei Wege nehmen: 1) Wilders’ Regierung stürzt, und die ursprüngliche Ordnung wird wiederhergestellt, oder 2) die Revolution wird von Leuten aus härterem Stoff fortgesetzt.

Parallel zu dem, was Auster oben darüber schreibt, daß das Haupthindernis für die Weißen nicht der Widerstand ist, auf den sie treffen, sondern ihre eigenen, tief empfundenen moralischen Glaubensvorstellungen, ist es dasselbe mit Wilders, mit allen prominenten Gestalten in der gegenwärtigen Phase der Anti-Dschihad-Bewegung wie auch mit rechten Politikern im allgemeinen. Was sie motiviert, ist die Scheinheiligkeit und der Mangel an Moral seitens der Linken, sodaß sie sich selbst verpflichtet haben, immer moralisch zu handeln. Und das wird einfach nicht funktionieren. Die Linke ist bereit, sich auf jede Ebene schmutziger Spiele und Brutalität hinabzubegeben. In jedem Krieg oder Kampf kommt es letztendlich auf die Psychologie an, d. h. wer die unerschütterliche Willenskraft zum Sieg hat. Die Linke hat sie, und hat sie immer gehabt. Und genau deshalb hat sie jeden wichtigen politischen Kampf in den letzten zwei Jahrhunderten gewonnen. Die Rechte hat einfach keine Chance in der politischen Arena. Der Kampf muß in eine andere Arena verlagert werden.

Jedoch! Dies ist keine Kritik an Wilders. Im Gegenteil, er ist genau das, was er sein muß! Genau in dieser Phase ist er das beste verfügbare “Werkzeug”. Ja, der ganze Punkt ist der, daß er den Kerninhalten des gegenwärtigen Paradigmas verpflichtet ist, daß er ein Liberaler ist. Das heißt, daß er die gleiche Sprache wie die gewöhnlichen Leute sprechen kann, die auch im gegenwärtigen Paradigma drinstecken (etwas, das ich nicht könnte). Er ist das wirksamste Symbol der Anti-Dschihad-Bewegung, das wir an diesem Punkt haben können.

Conservative Swede:

Furor Teutonicus,

Wir wissen, daß meine Ur-Urgroßmutter immer runische Weissagungen und nordische Mythologie gelesen und gelehrt hat … hat uns Gewißheit verschafft, daß wir tatsächlich der Tradition in gleicher Weise folgen wie unsere Vorfahren, bis zurück zur Völkerwanderung und der Zeit davor.

Hey FT, bleib bei diesen Traditionen! Mach sogar so sorgfältige Aufzeichnungen wie du nur kannst (man vergißt leicht Dinge oder bringt sie durcheinander, auch wenn man glaubt, man würde sich erinnern). Interviewe jede lebende Noide in deiner Familie!

Wir werden dieses Material später in diesem Jahrhundert brauchen, wenn eine starke Bewegung zur Rekonstruktion des Theodismus kommen wird. Es ist fantastisch, daß du eine ununterbrochen so weit zu unserer authentischen Kultur zurückreichende Abstammungslinie hast.

Sicher, und offensichtlicherweise, wird die rekonstruierte germanische Volksreligion keine Kopie der originalen germanischen Gebräuche sein, aber sie wird viel Inspiration von dort beziehen. Und angesichts des Mangels an schriftlichen Quellen könntest du auf einem Schatz sitzen.

Falls du das mit mir diskutieren willst, schicke mir eine e-mail. Meine e-mail-Adresse findest du über meinen Blog.

Ich weiß, daß die Leute eine solche Rekonstruktion für unmöglich halten und sie nicht ernst nehmen. Aber nochmal, lernen wir aus der Geschichte, anstatt in der Jetztzeitblase zu bleiben. Schaut euch zum Beispiel die Wiedererrichtung Israels an. Hebräisch war als Sprache der Juden seit etwa 2.000 Jahren verschwunden (nicht einmal Jesus sprach Hebräisch!). Naja, aber wie wir wissen, wurde es wiedererrichtet. Wenn nur die Willenskraft vorhanden ist! Und der Theodismus liegt uns zeitlich vegleichsweise nahe. In Schweden z. B. geschah es erst in der Mitte des 13. Jahrhunderts, daß das Christentum unseren Theodismus brutal zermalmte.

The þjóð will return! (Anm. d. Ü.: das habe ich unübersetzt gelassen, weil ich nicht weiß, ob es der, die oder das þjóð heißt…)

Conservative Swede:

Ich hatte geschrieben:

Ihre Anbetung galt Hitler und dem Nationalsozialismus. Deutschland und das deutsche Volk waren nur entbehrliche Werkzeuge für ihre ideologischen Eskapaden, so wie es Rußland für Stalin war.

Witzig. Nach linker Denkweise werden die Moslems als die ersten Opfer des Islam gesehen (von den Linken, die bezüglich des Islam aufgewacht sind). Aber die Deutschen werden niemals als die ersten Opfer des Nationalsozialismus gesehen, obwohl die Situationen genau parallel sind. Stattdessen werden ethnische Deutsche dämonisiert (und in Erweiterung dessen alle Leute europäischer Abstammung).

Solche Dinge bilden geradezu das Fundament des gegenwärtigen Paradigmas. Und erst wenn diese Knoten gelöst sind, kann das Paradigma umfallen. Die Leute glauben, daß sie irgendwohin kommen können, indem sie eine Anti-Islam-Position mit Hass/Furcht/Abscheu gegenüber Deutschen kombinieren, in Übereinstimmung mit der großen mythologischen Darstellung seit dem 2. Weltkrieg, auf die unser gegenwärtiges Paradigma aufgebaut ist. Sie können es nicht. Durch ihren Hass/Abscheu/Furcht gegenüber Deutschen stecken ihre Füße immer noch fest im Schlamm des gegenwärtigen Paradigmas. Und weiters ist Hass auf Deutsche die Vorlage für Hass auf Weiße im Allgemeinen in dieser vorherrschenden Mythologie. Indem sie also Deutsche weiterhin hassen/verabscheuen/fürchten, streben Westler weiterhin in Richtung weiße Schuld und Selbsthass. Diese Mythen treffen die Leute auf der Ebene des Unterbewußten, was sie gegen diese Anziehungskraft wehrlos macht. Erst wenn die Westler ihre Sicht auf den Zweiten Weltkrieg revidieren, kann ein Paradigmenwechsel stattfinden. Ein weiteres Trauma ist nötig, damit dies stattfinden kann.

DP111:

Conservative Swede

Falls Wilders seine Politik hinsichtlich moslemischer Einwanderung und Türkei nach seiner Wahl total umkehrt, so wie Sarkozy es getan hat, dann werde ich annehmen, daß da eine Politik im Spiel ist, in die nur wenige eingeweiht sind, und daß er darin eingeweiht worden ist.

Ich werde auch annehmen, daß dies das Große Spiel ist, das wir wieder spielen, mit den USA, dem Vereinigten Königreich, der NATO, Australien und Neuseeland auf einer Seite und der islamischen Welt als Einsatz. In diesem Spiel sind die erklärten Ziele bloß Worte und haben keine Ähnlichkeit mit der Realität. Selbst die Behauptungen über Siege sind falsch, weil wir nicht wissen, was als Sieg betrachtet wird. Falls das der Fall ist – genießt die Fahrt, denn demokratische Veränderungen der politischen Macht in irgend einem westlichen Land werden keine Auswirkungen auf den Krieg haben.

DP111:

Conservative Swede: Die Linke ist bereit, sich auf jede Ebene schmutziger Spiele und Brutalität hinabzubegeben. In jedem Krieg oder Kampf kommt es letztendlich auf die Psychologie an, d. h. wer die unerschütterliche Willenskraft zum Sieg hat.

Die Tatsache, daß die Linke dafür bekannt ist, voller schmutziger Tricks zu stecken, ist bereits eine Niederlage für sie.

Ich hegte immer eine tiefe Bewunderung für Politiker wie Reagan, denn sie gaben vor, der gute alte wichtigtuerische Onkel Ron zu sein, besiegten aber die Machinationen der Sowjets. Unterschätzt niemals politische schmutzige Tricks, besonders von jenen, die so unschuldig wirken.

CS schrieb „Ein weiteres Trauma ist nötig, damit dies stattfinden kann“.

Das wäre das seismische Ereignis, das den gegenwärtigen Zeitgeist über Nacht ändert.

Chechar:

Was ich am schockierendsten finde, ist daß die schönsten Exemplare des Homo sapiens, wie die Englischen Rosen, sich unterhalb des Erhaltungsniveaus vermehren, während der Westen gleichzeitig Massen von Nichtkaukasiern in seine Länder importiert. Dies ist genug Trauma für mich und Auster – aber anscheinend nicht für den einheimischen Europäer, Amerikaner oder GoV-Kommentator. Warum?

Eigene Identität beginnt beim eigenen Phänotyp; und daher sollte unser Hauptinstinkt unseren Genotyp bewahren. Will Durant schrieb, daß Nationen als Stoiker geboren werden und als Epikureer sterben. Der heutige typische epikureische Westler schert sich den Teufel um Selbstwertschätzung und Selbstbild: den kaukasischen Phänotyp unserer stoischen Vorväter.

Ist die schönste Rasse nicht diejenige, die die germanischen und nordischen Frauen und die amerikanischen (Maxfield Parrish’s) “nymphs on the rocks” geboren hat? Plato schrieb, daß Eros die dialektische Kraft ist. Wenn der Kern der eigenen Identität nicht länger unsere treibende Kraft ist, dann stecken wir tief in Schwierigkeiten. Anders als Fjordman scheuen sich die meisten GoV- und Spencer-Kommentatoren extrem davor, das Rassenthema anzurühren (im Fall von Spencer kann ich es verstehen: Rasse zu erwähnen wäre politischer Selbstmord).

Erst wenn die Westler ihre Sicht auf den Zweiten Weltkrieg revidieren, kann ein Paradigmenwechsel stattfinden. Ein weiteres Trauma ist nötig, damit dies stattfinden kann.” – Conservative Swede

Das zukünftige Aussterben der Blonden ist genug Trauma für mich! Mit der Ausnahme des Holocaust, eines Themas, wo die gegenwärtige Gelehrtenschaft recht hat, ja: die Westler sollten ihre Sicht auf den Zweiten Weltkrieg revidieren. Ich finde, es macht einen rasend, daß sie die Schönheit ihrer Frauen nicht so weit sehen, daß sie nach einem Vierten Reich verlangen, das – während es total von antisemitischen Gefühlen gereinigt ist – Arabien erobert und sowohl die Mystik der germanischen Nation als auch ihren Phänotyp aufrecht erhält. Wenn unterschwelliger Eros nicht länger unsere dialektische Kraft ist (wiederum, denkt an Parrishs Gemälde, die in den 1940ern in jedem amerikanischen Heim zu sehen waren), sind wir psychogenetisch gesprochen bereits tot.

Conservative Swede:

Chechar,

Wenn der Kern der eigenen Identität nicht länger unsere treibende Kraft ist, dann stecken wir tief in Schwierigkeiten.

Korrekt.

Das zukünftige Aussterben der Blonden ist genug Trauma für mich!

Das zukünftige Aussterben der Blonden und ein Trauma wie ein Weltkrieg oder sogar der Fall der westlich-christlichen Zivilisation sind zwei sehr verschiedene Dinge. Wir hatten bereits ein paar Weltkriege, und kein Aussterben. Daher sollte das nächste Trauma begrüßt werden – es wird nicht das Aussterben der Blonden bedeuten, stattdessen wird es der Wendepunkt sein.

Conservative Swede:

DP111,

während ich deinen ersten Kommentar sehr gut fand, habe ich jetzt Schwierigkeiten, eine zusammenhängende Linie in deinen beiden letzten Kommentaren zu finden. Sie scheinen in alle Richtungen zu gehen.

Falls Wilders seine Politik hinsichtlich moslemischer Einwanderung und Türkei nach seiner Wahl total umkehrt, so wie Sarkozy es getan hat,

Sarkozy mußte seine Positionen umkehren – welche sich sowieso krass widersprachen – da man in Frankreich (wegen des Phänomens des französischen Elitismus) die Akzeptanz der Elite finden muß, andernfalls man niemand ist. Also hat Sarkozy das getan.

Wilders wird diese Haltungen nicht ändern. Und du hättest Sarkozy vor der Wahl besser mitverfolgen sollen. Anders als Wilders sagte er diese Dinge niemals in einer Weise, die einen nüchternen Mensch glauben lassen würde, daß er sie überhaupt ernst meint. Er war nur darauf aus, Stimmen von “rechtsaußen” zu fischen.

Die Tatsache, daß die Linke dafür bekannt ist, voller schmutziger Tricks zu stecken, ist bereits eine Niederlage für sie..

Das hat sie in den letzten zwei Jahrhunderten nicht aufgehalten.

Ich finde diesen Kommentar von dir seltsam. Es ist, als würdest du hoffen, daß das wahre Gesicht der Linken den Leuten auf magische Weise als Offenbarung erscheinen würde, und daß sie sie plötzlich verurteilen würden.

Ich hegte immer eine tiefe Bewunderung für Politiker wie Reagan, denn sie gaben vor, der gute alte wichtigtuerische Onkel Ron zu sein, besiegten aber die Machinationen der Sowjets. Unterschätzt niemals politische schmutzige Tricks, besonders von jenen, die so unschuldig wirken.

Das ist nicht mal auf demselben Niveau. Ich bin sicher, daß er ein paar gute Tricks im Ärmel hatte. Aber hätte er den Kurs seines Landes bestimmen können, ohne gewählt worden zu sein? Natürlich nicht, er hatte keine solchen Fähigkeiten. Dies ist es jedoch, was die Linke vollbringt. Du scheinst die Linke enorm zu unterschätzen, oder ist es nur, daß du Reagan überschätzt?

Félicie:

Chechar:Was ich am schockierendsten finde, ist daß die schönsten Exemplare des Homo sapiens, wie die Englischen Rosen, sich unterhalb des Erhaltungsniveaus vermehren, während der Westen…“

Tragisch ist, daß eine Person nach der anderen (natürlich alles Weiße) mir mit einem schönen Lächeln auf (üblicherweise ihren) Lippen sagt: “Die zukünftige Welt wird braun sein, und das ist etwas Schönes.“ Wenn ich vorsichtig zu fragen wage (denn man muß heutzutage sehr vorsichtig sein, wenn man diese Fragen stellt): “Und ist das in Ordnung für Sie”, dann lautet die Antwort unweigerlich: “Ja, das ist völlig in Ordnung für mich – das neue braune menschliche Wesen wird schön sein (weil Rassenvermischung sehr gesund ist), und dies wird auch Rassismus, Hass und Gewalt ein Ende bereiten.” Wenn ich das höre, dann verzweifle ich. Kann man Leute retten, denen nichts daran liegt, gerettet zu werden? Wie ist es nur möglich, diese neue selbstmörderische Sorte zu schaffen? Warum bin ich dann anders? Meine Eltern haben mir nicht den Nutzen der Rassenbewahrung gelehrt.

Chechar:

Tragisch ist, daß eine Person nach der anderen (natürlich alles Weiße) mir sagt“

Ich bin schockiert. Glauben das die meisten Leute in deinem Land?

Wenn das wahr ist, was du sagst, dann wird anti-weißer Rassismus zu einer Religion für Weiße (sogar Bill Clinton ist ein anti-weißer Bastard!).

Und deshalb begrüße ich paradoxerweise die Islamisierung: diese Rohlinge könnten als Katalysatoren dienen für die große Paradigmenverschiebung gegen den Islam und den anti-weißen Rassismus, über den Auster und ich am meisten besorgt sind.

Félicie:

„Glauben das die meisten Leute in deinem Land?“

Ich habe das viele, viele Male von Leuten in Schweden und den Staaten gehört. Aber ich hoffe gewiß, daß es nur eine Minderheit ist, die sich diesen erschreckenden Glauben angeeignet hat. Wie findet man überhaupt die wahre Zahl heraus? Ich habe so ein Gefühl, daß es meistens gebildete Leute in Großstädten sind, denen es egal ist, wenn sie ersetzt werden. Ich habe das Gefühl, daß darunter mehr Frauen als Männer sind.

Homophobic Horse:

„Glauben das die meisten Leute in deinem Land?“

Laß dich von ihnen nicht einschüchtern. Das eine Wort, das den Fall erledigt und ein unbeantwortbarer Konter für diese rekonstruierten Rassenüberlegenheitler ist, ist dies: Mexiko. Das mexikanische Ethnos ist eine Mischung aus schwarz, weiß und indianisch/asiatisch, und es scheint kein Utopia zur Folge gehabt zu haben.

Südamerika im allgemeinen ist so.

Selbst zu ihren eigenen Bedingungen klammern sich die “Mixtopier” an Strohhalme. Es bleibt abzuwarten, wieviel Auswirkung dies auf unseren zivilisatorischen Kampf um Selbstbestimmung haben wird.

Watching Eagle:

Als ich den Kommentar schrieb, dachte ich an die Zeitperiode ab der 1920er, die in den 1960ern ausklang. Wir haben einen säkularen brutalen Killerdiktator im Irak beseitigt – Saddam Hussein. Aber es hätte nicht so hart sein müssen – laßt mich euch vom britischen Imperialismus im mittelviktorianischen Stil erzählen. Dabei geht es um die Tatsache, daß Britannien Indien beherschte und den “exotischen Brauch” der Witwenverbrennung bei den Hindus entdeckte. Als die Briten den besagten “exotischen Brauch” beenden wollten, jaulten die Hindus: “Suttee ist unser Brauch!” Hier ist die Antwort des britischen Generals Sir Charles Napier:

“Ihr sagt, daß es euer Brauch ist, Witwen zu verbrennen. Na gut. Wir haben auch einen Brauch: wenn Männer eine Frau lebendig verbrennen, knüpfen wir einen Strick um ihren Hals und hängen sie auf. Baut euren Bestattungsscheiterhaufen; daneben werden meine Zimmerer einen Galgen bauen. Ihr mögt eurem Brauch folgen. Und dann werden wir unserem folgen.”

Der “exotische Brauch” des Suttee hörte auf.

Wir haben statt des viktorianischen Imperialismus die “anthropologische Grünbewegung”; statt “Rettet die Wale” lautet der Ruf heute “Rettet die ‘exotischen Bräuche’ nichtwestlicher Kulturen vor dem Aussterben.” Wie wirkt sich das auf die “Menschenrechte” aus?

Habt ihr bemerkt, daß “Menschenrechte” (für die Linken) zu einem Knüppel geworden sind, um die westliche Kultur niederzuprügeln, nicht mehr und nicht weniger? Also, seht ihr, die Linke denkt “es ist eine Schande, daß wir von den mit Kolonialismus und Imperialismus durchtränkten Westlern nur enge und starre Interpretationen der Menschenrechte erhalten haben. Wenn wir nur eine nichtwestliche Richtlinie zur Interpretation der Menschenrechte hätten, dann könnten wir Gleichheit und Gerechtigkeit für alle erreichen.” Die Islamisten kommen und sagen: “Hey, die Scharia ist nichtwestlich, und wir glauben, daß sie eine perfekte Richtlinie für die richtige Interpretation der Menschenrechte wäre.”

Die Linken sagen: “Wie wundervoll! Mit dieser nichtwestlichen Richtlinie (der Scharia) werden wir sicher Gerechtigkeit und Gleichheit für alle erreichen (da wir den westlichen Imperialismus eliminiert haben). Jeder Weg, der den westlichen Imperialismus eliminiert, muß doch nach Utopia führen.”

laine:

Watching Eagle hat auf den Schrei der Deppen, pardon der Linken hingewiesen:

statt “Rettet die Wale” lautet der Ruf heute “Rettet die ‘exotischen Bräuche’ nichtwestlicher Kulturen vor dem Aussterben.” Wie wirkt sich das auf die “Menschenrechte” aus?

Schauen wir mal: Fremde Kulturen dürfen ihre Heimatländer, wenn schon nicht monokulturell, dann doch sicherlich wenigstens ohne multikulturelle Bastardisierung belassen. Es gibt also über eine Milliarde chinesische Herren ihrer Domäne, mehr als eine Milliarde Inder, mehr als eine Milliarde Moslems etc. Afrika ist komplett den Schwarzen vorbehalten. Süd- und Mittelamerika sind für Latinos reserviert.

Nicht viel Gefahr, daß IHRE Kulturen ausgelöscht werden. Die einzige, die den Angriff durch Ablehnung, Ausdünnung und Unterdrückung des eigenen Stolzes und Gebräuche zu erleiden hat, ist die weiße europäische Kultur.

„Multikulturalismus“ stellt sich als kultureller Genozid an weißen Europäern heraus, die erstaunlich langsam kapiert haben.

laine :

Ich muß Zensters Kommentaren zustimmen, die sich darüber lustig machen, welche armseligen Waffen der Islam zustandebringt im vergleich zu den nuklearen, die zu bekommen der Iran sich beeilt.

Moslems sind ein existentieller Feind, wie wir noch nie zuvor einem begegnet sind, denn wie Zenster weiter oben hervorhebt, haben sie nichts zu verlieren außer ihren Leben, und die schätzen sie auch nicht sehr.

Tatsächlich führen die meisten Moslems solch elende Leben, daß sie denken, ein früher Tod sei vorzuziehen, um all die Jungfrauen zu erhalten, die für sie auf dieser Welt unerreichbar sind. Es ist immer noch unklar, was sich die Frauen vom Himmel erwarten; vielleicht nur das Ende ihrer Sklaverei unter den Männern auf Erden.

laine:

Conservative Swede sagte:

“ Aber hätte er (Reagan) den Kurs seines Landes bestimmen können, ohne gewählt worden zu sein? Natürlich nicht, er hatte keine solchen Fähigkeiten. Dies ist es jedoch, was die Linke vollbringt. Du scheinst die Linke enorm zu unterschätzen,“

Dies ist der Schlüssel zum Verständnis dessen, wie die Linke in der Lage gewesen ist, jede größere westliche Institution zu unterminieren. Sie sind UNNACHGIEBIG. Sie errichten Brückenköpfe in allen Kommunikationsorganen und erweitern von dort aus. Wie wir zuvor diskutiert haben, übernehmen sie Regierungsbürokratien und betreiben stetig eine linke Agenda, ungeachtet dessen, ob die gewählte Regierung nominell konservativ ist (alle Initiativen werden auf tausende Arten sabotiert) oder links (volle Kraft voraus, wie wir es jetzt in den Staaten sehen).

Schaut euch an, wie der Clown Al Franken Senator wurde. Er verlor die Wahl. Aber die Linke spricht nie vom Sterben. Die Demokraten-Maschine ließ eine Nachzählung nach der anderen durchführen, ständig begleitet von ACORN-mäßigen Illegalitäten. Die Republikaner standen da und schauten diesen Idioten zu, anstatt sich zu wehren. Sie wissen nicht, wie sie Leuten kontern sollen, die bereit sind, sich tief in den Dreck zu begeben.

Conservative Swede:

Chechar,

Aber nicht übertragener Hass auf den wahrhaft Schuldigen ist höchst gesund und natürlich.

Das ist er in der Tat.

Wenn ich zu verallgemeinern versuche, dann denke ich, daß besonders Leute mit protestantischem Hintergrund ein Problem damit haben. Oder vielmehr, sie können sich selbst nicht gestatten zu hassen, solange es nicht von Autoritäten oder dem Kollektiv gestattet ist.

Das heißt, die Linke hasst, was von ihnen zu hassen “erwartet” wird. Die Rechte jedoch – wie ich oben in Zusammenhang mit Wilders hervorgehoben habe – verabscheut die Art der Linken und verpflichtet sich dazu, moralisch korrekt zu handeln, d. h. in diesem Fall sich des Hasses zu enthalten.

Wie du sagtest, ist Hass eine höchst natürliche und nützliche Kraft. Wie ich oben sagte, reduziert sich jeder Kampf oder Krieg auf Psychologie: es ist die Willenskraft zum Sieg, die den ganzen Unterschied zwischen Sieg oder Niederlage ausmacht. Und Hass läßt Leute an ihrer Willenskraft zum Sieg festhalten. Die Linke nutzt dies die ganze Zeit, und gewinnt auch immer. Zusammengefaßt heißt das, die Linke benutzt den Hass, sie sind bereit, jede moralische Regel für das “höhere moralische Gut” zu beugen und sich auf jedes niedrige Niveau schmutziger Tricks und von Brutalität hinabzubegeben, sie übernehmen die Institutionen, um den Kurs des Landes auch dann zu kontrollieren, wenn sie nicht an der Macht sind. Die Rechte auf der anderen Seite versucht fair zu spielen, moralisch und ohne Hass. Und daher verliert sie immer.

Naja, es gibt ein paar Dinge, die protestantische Rechte hassen zu dürfen glauben. Wie zum Beispiel den Staat. Abhängig von der jeweiligen Sorte von Rechtem ist dies recht üblich. Aber es ist nicht sehr hilfreich, denn das einzige, was sie damit erreichen, ist die Schaffung einer atomisierten Gesellschaft gemeinsam mit der Linken, d. h. die Gesellschaft auseinanderzureißen. Der Grund dafür, daß diese Rechten den Staat hassen zu dürfen glauben, ist der, daß dieses Konzept Wurzeln in der Französischen Revolution hat – das Konzept des Individualismus, das eine atomisierte (und daher zerstörte) Gesellschaft voraussetzt – aber es ist die Französische Revolution, die überhaupt erst das Problem ist. Da es nicht ein Hass auf eine bestimmte Herrschaft ist, sondern auf das Konzept des Staates als solchen, helfen sie effektiv der Linken bei der Zerstörung unserer Gesellschaft, nur daß sie sie von einer anderen Seite aus in Stücke hacken. In jedem Land, das ich sorgfältig studiert habe, ist es klar gewesen, daß die zwischen links und rechts wechselnde Macht schlimmere Auswirkungen hatte, als wenn die Linke die ganze Zeit an der Macht gewesen wäre.

Rechts zu sein, bedeutet voll den Kernglaubenssätzen des gegenwärtigen Paradigmas verpflichtet zu sein. Anders als es dargestellt wird, ist das Verhältnis zwischen links und rechts nicht symmetrisch. Stattdessen ist die Linke die Norm, und die Leute auf der Linken sind das heilige Volk des säkularen Christentums. Die Rechte tanzt nur mit und ist effektiv nicht viel mehr als ein Alibi für die ganze Inszenierung; sie tanzt in Kreisen um die Linke, die als einzige die Richtung des “Fortschreitens” bestimmt. Gelegentlich zieht sie die Bremse, aber sie bestimmt nie einen neuen Generalkurs. Die Kursrichtung ist ins Paradigma eingebaut und wird von der Rechten nie grundsätzlich in Frage gestellt.

Ein weiterer Beweis für die Asymmetrie zwischen links und rechts besteht darin, wie Rechte es fürchten und verabscheuen, mit irgendeiner auch nur leicht rechts von ihnen stehenden Person oder Organisation in Verbindung gebracht zu werden (sie haben das Gefühl, das würde ihren Ruf total untergraben), während sie bereitwillig Zugeständnisse um Größenordnungen weiter nach links machen. Wie zum Beispiel das Erscheinen in linken Medien, was diese Rechten oft erfreut, da sie dadurch das Siegel der Zustimmung erhalten zu haben glauben. Während sie von Furcht gelähmt sein können beim Gedanken, in einem rechten Magazin veröffentlicht zu werden, das auch nur leicht rechts von ihnen steht.

Baron Bodissey:

ConSwede —

Ich stimme dir zu wegen des Hasses. Hass ist der Brennstoff für das Feuer, das den verhassten Feind wegbrennen wird.

Das Feuer muß jedoch kontrolliert werden: in die richtige Richtung gezielt und auf die richtige Intensität dosiert, um am wirksamsten zu sein. Der Brennstoff muß auch sorgfältig eingeteilt werden, damit er nicht ausgeht, bevor der Job erledigt ist.

Dies ist ein Fehler, den ich immer wieder sehe – Leute, die von einer bewundernswerten Leidenschaft besessen sind, aber nicht in der Lage, einen kühlen und berechnenden Teil ihres Geistes abzusondern, sodaß die Leidenschaft in für ihre Zwecke wirksamster Weise dirigiert werden kann.

So viele Leute scheinen, sobald sie in die Hitze leidenschaftlicher Intensität geraten sind, unfähig zu sein, ihre eigenen besten Interessen zu kalkulieren. Im schlimmsten Fall werden sie von ihrer eigenen Unfähigkeit zur leidenschaftslosen Ausrichtung ihrer Leidenschaft vernichtet!

Ein verwandtes Thema – vor einer Woche oder zwei habe ich im Newsfeed eine Meldung über eine klinische Psychologiestudie veröffentlicht, derzufolge Leute, die in Extremsituationen die schlimmsten und vehementesten Flüche äußern, die ihnen einfallen, mehr Schmerzen aushalten können als jene, die das nicht tun.

Vielleicht wirkt Hass in ähnlicher Weise, indem er seinen Träger zu Geschicklichkeits- und Ausdauerleistungen anspornt, die er ansonsten nicht vollbringen könnte.

Conservative Swede:

In Fortsetzung des Themas über den Hass:

Amerika wird auf der gegenwärtigen politischen Bühne als rechts gesehen; jedoch ist Amerika historisch gesehen zusammen mit Frankreich die Hauptkraft dabei gewesen, unsere Zivilisation nach links zu drängen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde europäischer Patriotismus als die Wurzel des Bösen gesehen, welche niedergehalten werden mußte. Die einzigen erlaubten Patriotismen waren der amerikanische und der israelische. Großbritannien und Frankreich kamen mit ein bißchen davon durch, aber nach der Suezkrise von 1956 waren sie auch effektiv draußen. Jetzt wurden offensive militärische Maßnahmen nur mehr von Amerika und Israel akzeptiert.

In den 50ern und 60ern wurden Amerika und Israel als Musterländer des Progressivismus gefeiert. Europäischer Konservativismus war in der Kulturrevolution ausgemerzt worden, die Westeuropa von Amerika aufgezwungen worden war. Adornos “Der F-Faktor” beschreibt den europäischen Konservativismus als Psychopathologie, die mit dem Faschismus verwandt ist. Aber die Europäer lernten schnell. Zuerst lernten sie, dem amerikanischen Beispiel zu folgen und Amerika als Musterland zu sehen. Die Europäer konnten derart schnell aufholen, weil die Ideen in den christlichen Evangelien wurzelten. Aber bald lernten sie, daß Amerika nicht im Einklang mit dem Code moralischer Güte lebte, den es den Europäern aufgezwungen hatte. Und der linke Antiamerikanismus war geboren. Und um genau zu sein, war sogar der Antiamerikanismus nicht in Europa geboren, sondern auch aus den Staaten importiert.

Das Problem für Amerika war, daß es in seinem Streben zur Beendigung aller “bösen” Reiche effektiv selbst das große Reich geworden war. Z. B. indem es die Rolle der Aufrechterhaltung der Pax Britannica geerbt hatte. Dann mußten sie all die Arten von Dingen tun, von denen sie den Europäern beigebracht hatten, sie seien falsch. Die Europäer lernten bald, die Amerikaner in ihrem eigenen Spiel zu schlagen und übernahmen die Führung beim Progressivismus und im “heiliger sein als du”. Und seltsam genug wurde Amerika schließlich als rechts gesehen. Die ursprüngliche Rechte war im Kielwasser des Zweiten Weltkriegs in einer Kollaboration zwischen Amerika und den europäischen Sozialisten ausgemerzt worden.

Der Wendepunkt kam zum Ende der 60er – mit dem Vietnamkrieg und dem Sechstagekrieg. Das Bild von Amerika und Israel verschob sich, und sie wurden nicht mehr als Musterländer des Progressivismus gesehen, sondern als “böse” rechte Länder. Wir sollten uns daran erinnern, daß unser progressivistisches Paradigma (welches immer nach links geht) auf christlicher Ethik beruht. Und christliche Ethik bedeutet die Umkehrung der Werte. So wird das Schwache als gut betrachtet, während das Starke als böse gesehen wird. Im Ersten und Zweiten Weltkrieg hatte Amerika all die starken (und daher bösen) europäischen Reiche besiegt. Der Job war mit der Suezkrise von 1956 vollendet, als sie sich gegen ihre früheren Verbündeten wendeten. Aber man kann mit christlicher Ethik nie gewinnen, denn jetzt war Amerika das Starke geworde, und daher das Böse.

Also wird amerikanischer und israelischer Patriotismus jetzt stark in Frage gestellt und bekämpft. Aber nicht mittels Restaurierung irgendeines anderen Patriotismus, sondern indem man sich noch tiefer in gestörten Progressivismus begibt. Daher sind im Effekt amerikanischer und israelischer Patriotismus immer noch die einzigen erlaubten Patriotismen. Sicherlich verdammen jetzt die heiligsten Priester unseres linken Paradigmas die Handlungen Amerikas und Israels. Aber im Effekt werden sie toleriert. Wohingegen es als größere globale Krise gesehen wird, wenn irgendein anderes (weißes) Land offensiv militärisch handelt (z. B. Serbien, Rußland).

Baron Bodissey:

Swede,

Du hast beinahe recht wegen der “akzeptablen” Militäraktionen. Aber es gibt ein paar Ausnahmen von der Washington-Tel Aviv-Achse.

Eine war der Falklandkrieg. Sobald feststand, daß Argentinien der Böse war, war Großbritanniens Aktion akzeptabel – Argentinien böse, Vereinigtes Königreich gut.

Wenn die Europäer jemals ihr eigenes Militär eingesetzt hätten, dann könnten einige ihrer Aktionen akzeptabel sein. Zum Beispiel hofften wir damals in den 1990ern verzweifelt, daß irgendeine EG-Koalition tun würde, was gegen die Bösen Serben in Bosnien getan werden mußte. Aber die Europäer waren zu sensibel, um solch ein närrisches Unternehmen durchzuführen, also mußte es stattdessen die NATO sein.

Es gab wahrscheinlich noch andere Ausnahmen, aber sie sind alle klein und von kurzer Dauer. Was du sagst, stimmt im allgemeinen.

Zum Beispiel wird eine russische Militäraktion nie, nie als akzeptabel angesehen. Unter keinen Umständen, egal was.

Conservative Swede:

OK, der vorherige Kommentar war für den Hintergrund. Nun zu meinem Punkt über den Hass:

Amerikanischer und israelischer Patriotismus sind also die einzigen erlaubten Patriotismen. Sicherlich werden sie jetzt von der Hohepriesterschaft des Progressivismus scharf bekämpft, aber nichtsdestoweniger bleiben sie die einzigen, die innerhalb unseres Paradigmas akzeptiert sind.

Dies gibt also den Hintergrund dafür, warum Wilders, Vlaams Belang etc. alle ein pro-amerikanisches und pro-israelisches Profil haben und diese Patriotismen noch mehr als ihren eigenen betonen.

Soweit ist das in Ordnung für mich. Einfach weil es so sein muß. Wie ich oben hingewiesen habe: Wilders ist genau das, was er (in diesem Stadium) sein muß.

Aber hier kommt das Problem: Wenn die Bedrohung durch den Islam zu der historischen Situation dazukommt, die ich oben geschildert habe, dann gibt es Westler, die aus ihrem gestörten Progressivismus aufwachen. Aber sie kehren im allgemeinen in die 50er-Jahre zurück (ich selbst bin in die Zeit vor dem Ersten Weltkrieg zurückgegangen). Angesichts der islamischen Aggression wird ihr Patriotismus bestärkt. Aber dies ist ein Patriotismus, der auf einer Geschichtsauffassung beruht, welche Hass auf Deutschland und Rußland beinhaltet. Wenn sie also diesen amerikanischen Patriotismus intensivieren, um den notwendigen Hass gegen den Islam aufzubauen, erhöht sich gleichzeitig der Hass gegen Rußland und Deutschland. Es scheint keinen Weg zu geben, wie man diesen Parameter erhöht, ohne daß dies geschieht. Die NATO wurde immerhin auf dem Motto aufgebaut, “Rußland draußen zu halten, Deutschland unten und Amerika drin.“ Und seit diese Geschichtsauffassung in ihrem vorherigen Schritt auf der Delegitimierung des europäischen Patriotismus im allgemeinen beruhte, und angesichts dessen, wie Hass und Dämoniserung gegen Deutsche die Vorlage für weißen Schuldkomplex und Selbsthass liefern, haben wir hier auch ein allgemeineres Problem.

Nicht alle Erwachten reagieren so. Aber selbst die Leute, die es nicht tun, verbleiben innerhalb des Rahmens der erlaubten Patriotismen (wie oben für Wilders beschrieben), und finden daher keine Grundlage, um den kriegerischeren Typen wirksam entgegentreten zu können, wenn sie ihren Hass gegen Rußland, Deutsche etc. intensivieren.

Ein Beispiel ist Ariel Eldad, der ein enger Verbündeter von Wilders ist. Als Angela Merkel die Knesset besuchte, inszenierte Eldad (zusammen mit anderen) einen Protest und weigerte sich, einen Fuß in die Knesset zu setzen, solange Merkel dort war. Die Motivation dafür lag gänzlich an ihrer deutschen Ethnizität. Und ja, ich habe ein Problem mit dieser Art von Einstellung, aus demselben Grund, aus dem ich ein Problem mit David Duke habe. Eldad hätte sich nie in gleicher Weise einem Araber gegenüber wegen dessen Ethnizität so verhalten, obwohl man hier einen deckungsgleichen Fall geltend machen könnte. Der Grund ist der, daß nach unserem Paradigma Hass auf Deutsche (weil sie Deutsche sind) erlaubt ist, während Hass auf Araber (weil sie Araber sind) dies nicht ist.

Wir mögen Ariel Eldad und Typen wie ihn, weil er machtvoll und mit großer Selbstsicherheit über die Bedrohung durch den Islam spricht. Dem zuzuhören ermuntert uns und baut Hoffnung auf. Aber diese Selbstsicherheit ist auf einer Art von Patriotismus aufgebaut, die Hass auf Deutsche intensiviert (Eldad war einer der wenigen, die einen Protest gegen Merkel inszenierten) und Kriegsstimmung gegen Rußland (wir sehen mehr davon bei Amerikanern mit patriotisch geschwollenem Hahnenkamm).

Und aus den Gründen, die ich oben beschrieben habe, kommt diese Art starker Stimmen ausschließlich aus Amerika und Israel (niemand sonst dürfte das nach dem Paradigma). Und aus demselben Grund äußern diejenigen Leute im Anti-Dschihad-Netzwerk, die sich nicht in diese Art destruktiven Hasses und Kriegsbereitschaft hinabbegeben, keine starken Einsprüche dagegen, und oft gar keine.

Europäer können nicht so reden; stattdessen sehen wir, wie z. B. Wilders sich nach dieser Art starker amerikanischer und israelischer patriotischer Stimmen ausrichtet.

Mein Punkt ist der, daß die Frontlinie im gegenwärtigen Stadium der Anti-Dschihad-Bewegung daher voller innerer Widersprüche ist. Darum kann Wilders, selbst unter den besten Bedingungen, nie mehr als ein Kerenski sein. Eine Regierung von Wilders oder seinesgleichen wird ihren inneren Widersprüchen erliegen. Nichtsdestoweniger betrachte ich dies als notwendigen Schritt, um das Schloß unseres gegenwärtigen Paradigmas zu knacken.

Also:
Eldad und seinesgleichen (in Amerika und Israel) sind, während sie an diesem Punkt gute Rammböcke abgeben, offensichtlich keine Hilfe, wenn es darum geht, Europa zu retten. Stattdessen beruht ihr Selbstvertrauen auf einer Art von Patriotismus, der ursprünglich ganz gegen Europa und Selbstvertrauen überhaupt gerichtet war.

Conservative Swede:

Baron,

Du hast beinahe recht wegen der “akzeptablen” Militäraktionen. Aber es gibt ein paar Ausnahmen von der Washington-Tel Aviv-Achse.
Eine war der Falklandkrieg.

Ja, das wollte ich noch anbringen, aber mein Text war sehr lang, so wie er war. Und es ändert nicht das Gesamtbild.

Trotzdem gebe ich dir gleich noch ein Beispiel: Französische Truppen an der Elfenbeinküste vor ein paar Jahren.

Wie ich oben beschrieben habe, nehmen Frankreich und Großbritannien in dieser Aufstellung eine etwas privilegiertere Position ein. Weil sie im WK2 die Verbündeten Amerikas gewesen sind. Nicht delegitimiert bis 1956. Daher dürfen sie unter bestimmten Bedingungen in einer sehr eingeschränkten Sphäre von Überbleibseln ihrer ehemaligen Kolonialreiche operieren. Aber natürlich nur mit Zustimmung aus Amerika. Falkland kann okay sein (wenn eine Liste von Erfordernissen erfüllt ist). Aber Indien wäre offensichtlich niemals okay.

Frankreich und Großbritannien waren einst leuchtende Beispiele des aufklärerischen Progressivismus. Aber als Amerika zur größten Macht aufstieg, konnte ihm niemand als Leuchtfeuer egalitären Progressivismus gleichkommen. Immerhin waren Frankreich und Großbritannien Kolonialmächte gewesen, also hatten sie einfach dahinzuschwinden. Man bedenke, daß die Supermacht der Welt (Amerika) einst selbst eine Kolonie gewesen war! Es gab nicht länger irgendeine Legitimität für Frankreich und Britannien. Aber nichtsdestoweniger werden sie aufgrund des oben beschriebenen Hintergrundes als viel gutwilliger und überhaupt nicht so gefährlich wie Deutschland und Rußland betrachtet. Deswegen gibt es diese kleinen Ausnahmen vom allgemeinen Bild. Aber es ändert nicht das Gesamtbild.

Britannien und Frankreich begannen als Verbündete von Amerika. Sie errichteten sogar gemeinsam die NATO. Viele Briten betrachten Amerika immer noch als Verbündeten und die NATO als etwas Gutes für britische Interessen. Sie irren sich natürlich. Der ganze Prozeß mußte schließlich das Ende Britanniens und Frankreichs als Großmächte bedeuten, und sogar des eigentlichen Patriotismus.

Ich würde sagen, daß Frankreich mit mehr durchkommt als Großbritannien. Aus derselben Art von Gründen, aus denen Italien mit mehr durchkommt (nicht bei Militäraktionen, sondern bei politischen Aktionen). Weil sie charmant und unbegreiflich sind, und weil sie keine Protestanten sind (ja, auch hier gibt es eine Hierar

chie im Schema des Weißenhasses).

Wenn die Europäer jemals ihr eigenes Militär eingesetzt hätten, dann könnten einige ihrer Aktionen akzeptabel sein.

Ja, EU-Aktionen können akzeptabel sein. Genau deswegen, weil die EU nicht auf irgendeinem europäischen Patriotismus beruht, sondern auf dem genauen Gegenteil europäischen Patriotismus’.

Es gibt auch keinen so großen Unterschied zwischen der EU und der NATO. Genau deswegen, weil die EU keine bedeutende militärische Macht hat, ruht ihre Macht auf den Schultern der NATO (daher bin ich verblüfft, wenn Leute gegen die EU sind, aber für die NATO – die sind in Symbiose!)

Zum Beispiel wird eine russische Militäraktion nie, nie als akzeptabel angesehen. Unter keinen Umständen, egal was.

Na dann stell dir vor, Deutschland tut das…

Free Hal:

Chechar, Baron, Conservative Swede, und Felicie,

Lassen wir uns bitte nicht von der von mir eingeführten interessanten psycho-ethischen Frage, ob Zorn gut ist und in welchem Ausmaß, wie er reguliert wird etc., auf ein Nebengleis leiten.

Was ich von den Leuten will ist, daß sie *denken*. Einen Schritt zurückzutreten und zu evaluieren.

Was wird wahrscheinlich passieren?
Ist es vorteilhaft?
Gibt es realistische Alternativen?

Der Baron sagte: „Leute, die von einer bewundernswerten Leidenschaft besessen sind, aber nicht in der Lage, einen kühlen und berechnenden Teil ihres Geistes abzusondern, sodaß die Leidenschaft in für ihre Zwecke wirksamster Weise dirigiert werden kann“.

Dem stimme ich zu. Ichwünschte, Anti-Dschihadisten würden nachdenken, bevor sie reagieren.

Laßt euch nicht eure Reaktionen von den Unverschämtheiten islamischer Forderungen und der feigen Repressivität der Mainstream-Eliten bestimmen. Und wenn das jetzt eure Reaktion ist, dann denkt mal, wieviel stärker die Reaktion weniger einsichtsvoller Millionen nach 20 weiteren Jahren von dem Gleichen sein wird! Es wird wahrscheinlich selbst dann genug Zorn geben, wenn ihr von soviel Mäßigung erfüllt seid wie ihr nur aufbringen könnt!

Es ist okay, zurückzutreten und nachzudenken – wird ethnische Säuberung/Genozid wirklich so zufriedenstellend sein? Wird es ernsthafte Nebenwirkungen haben, die ich vermeiden will? Gibt es einen Weg, das Problem ohne diese Nebeneffekte zu lösen?

Ich bin sicher, daß Forscher diese Sicht auf medizinische Behandlungen einnehmen können. Gibt es irgend einen Grund, warum man das nicht im Fall der Islamisierung des Westens tun könnte?

Was ich soweit zu diesen Fragen erkennen kann, ist eine Unwilligkeit, sich ihnen zuzuwenden, weil sie unangenehm sind und weil Empörung gegenwärtig so viel zufriedenstellender ist. Tatsächlich widerspiegelt die Unwilligkeit, diese Dinge zu diskutieren, jene der liberalen Elite.

Dies ist harsche Kritik, ich weiß. Aber ihr seid besser als die westlichen Eliten, und euer Denken sollte das reflektieren!

Beste Wünsche,

Hal

Sean O’Brian:

laine,

Afrika ist komplett den Schwarzen vorbehalten.

Ian Smith beschreibt in seiner Autobiographie die amerikanische und russische Außenpolitik gegenüber Afrika als eine Art Trick in zwei Schritten.

Die Amerikaner entkolonisieren zwangsweise die afrikanischen Länder unter Kontrolle europäischer Mächte (den Kongo, Zimbabwae), erklären sie für frei und gehen dann. Dann eilen die Sowjets herbei und verwandeln die frisch ‘befreiten’ Länder in Klientenstaaten des KGB. Smith beschuldigte die Amerikaner, naiv zu sein.

Ich persönlich stimme der Entkolonisierungspolitik zu, aber es hätte engere Einschränkungen bezüglich politischer Parteien geben müssen, d. h. daß keine Kommunisten erlaubt wären. Mugabe hätte sich nie ums Amt bewerben dürfen, stattdessen hat man auf ihn bestanden.

Carters Rolle in Zimbabwe

Conservative Swede:

Baron,

Bezüglich dessen, was du über Hass schreibst: Ich stimme dem zu, was du sagst.

Es geht hier um zwei Dinge. Und zu diesem Zweck betrachten wir Hass mal als Werkzeug:

1. Ist es sündhaft, Hass als Werkzeug zu nutzen? Nein! (dies wurde in meinem Austausch mit Chechar behandelt)

2. Jetzt zur praktischen Seite davon, die du behandelt hast: Ist es immer praktisch, Hass als Werkzeug zu nutzen? Nein, es ist nicht immer praktisch. Typischerweise hat es keinen Sinn, Hass in einer Situation aufzubauen, wo man nichts hat, wogegen man ihn richten kann.

In diesem Sinne muß das Feuer also kontrolliert werden. Aber andererseits, sobald die Bedingungen stimmen und es wirklich ums Überleben geht, dann kann es nützlich sein, den Hass mit Vollgas zu nutzen. Denn wenn dein Feind leidenschaftlicher ist, dann wird er gewinnen. Für diesen Zweck ist es also gut abgeklärt zu haben, daß Hass nicht sündhaft ist.

So viele Leute scheinen, sobald sie in die Hitze leidenschaftlicher Intensität geraten sind, unfähig zu sein, ihre eigenen besten Interessen zu kalkulieren. Im schlimmsten Fall werden sie von ihrer eigenen Unfähigkeit zur leidenschaftslosen Ausrichtung ihrer Leidenschaft vernichtet!

Ja, das ist auch wahr.

Tatsächlich ist Feuer eine sehr gute Analogie für Hass. Er ist sowohl machtvoll als auch gefährlich. Also stelle man sicher, daß er für den Feind gefährlich ist und nicht für einen selbst.

Conservative Swede:

Free Hal,

Dies ist harsche Kritik, ich weiß. Aber ihr seid besser als die westlichen Eliten, und euer Denken sollte das reflektieren!

Ich habe die Kritik nicht verstanden.

Chechar:

Ja, ConSwede, der Westen war gesund am Beginn des 20. Jahrhunderts, bevor der Erste Weltkrieg anfing, unseren Weltanschauungskompaß durcheinanderzubringen.

Der Hass, den Linke fühlen, ist auch übertragener Hass. Karl Kraus hatte in seinem Magazin immer politische Punkte geäußert, indem er konkrete Personen analysierte. Zur Zeit bin ich in Europa und könnte in der Zukunft einen Essay über konkrete Personen schreiben, die ich hier kenne und die extreme Linke sind und die Counterjihad-Bewegung verabscheuen. Mein Punkt: Da ich eine Art intuitiver Psychologe bin und da ich die Kindheitstraumata dieser Personen kenne, ist meine Arbeitshypothese die, daß sie wie Hitler und seine willigen Vollstrecker (vgl. was ich oben sagte) das, was sie unbewußt wegen ihrer Erziehung als Kinder fühlen, auf die Gesellschaft übertragen, weshalb sie sie zerstören wollen. In anderen Worten, ihr Hassgefühl gegen den Westen, die gegenwärtige Gruppenfantasie, in der uns die Gesellschaft erlaubt, unseren Hass künstlich auszurichten (vgl. Orwells “Two Minutes Hate”) äquivalent dem Hass ist, den die willigen Vollstrecker gegenüber den Juden empfanden.

Das ist krankhafter Hass. Aber der Hass, den Jeremias gegenüber Baal und dem Kinderopfer empfand, wie auch der Hass, den du, der Baron, ich und andere GoV-Kommentatoren gegenüber jenen enpfinden, die unsere Kultur verraten haben, ist nicht nur legitim, sondern so notwendig wie die Energie, die ein Atomkraftwerk antreibt. Ohne diesen gesunden Hass werden wir einer dieser epikureischen, dekandenten und hedonistischen Westler, die nichts von römischer severitas wissen: dem Geist, den wir in gegenwärtigen Zeiten dringend benötigen.

* “[Hass] ist sowohl machtvoll als auch gefährlich.” – C Swede

Es ist wie bei der Atomenerige. Man will damit nicht herumspielen und eine Tschernobyl-Katastrophe haben. Aber wenn man Hass gut einsetzt, dann ist das nichts anderes als der Höhepunkt judeo-christlicher Tradition: die Hass-Passagen sowohl im Alten wie auch im Neuen Testament.

Oh welch großartige Energie…!

Conservative Swede:

Nein, Chechar, meine Analyse lautet nicht, daß die Handlungen der Linken dem Hass entspringen. Dies habe ich in meinem Blog vor zwei Jahren geschrieben:

Dies ist der fundamentale Irrtum der Rechten. Sie glauben wahrlich, daß die Linken unsere Zivilisation zerstören wollen, sie dhimmifiziert haben wollen, etc. Aber das ist nicht das, wie die Linken ihr Tun warnehmen. Sie meinen, das Gutsein zu maximieren. Und wir sprechen hier von christlicher Güte, weil es bei der Linken nur um christliche Ethik geht.

Was die Linken tun, ist nicht, die westliche Zivilisation zu zerstören, sondern sie zu vollenden/erfüllen. Das, was ich “das Finish des Westens” nenne..

Dies hat Fjordman geschrieben, nachdem er es mit mir diskutiert hatte:

Laut einem konservativen schwedischen Freund von mir sind viele der jetzt zur Schau gestellten Verrücktheiten nicht so sehr eine Perversion der westlichen Zivilisation als vielmehr deren Erfüllung.

Und wenn ich oben “Finish” sage, dann hat das Wort einige Schichten.
Aber auch so können linke Positionen auf individueller Ebene attraktiv sein für Leute, die ihren Hass verdrängen müssen, wie von dir beschrieben.

Mein Punkt ist der, daß es nicht das ist, was das ganze Ding antreibt.

Baron Bodissey:

Free Hal —

Lassen wir uns bitte nicht von der von mir eingeführten interessanten psycho-ethischen Frage, ob Zorn gut ist und in welchem Ausmaß, wie er reguliert wird etc., auf ein Nebengleis leiten.

Das ist kein Nebengleis, das ist das Hauptgleis. Wann immer wir hier ernsthafte Diskussionen haben, ob es nun Fjordman ist, Conservative Swede, El Inglés, oder irgendeiner der anderen, die reden, dann betrachten wir eine Konstellation von Sachverhalten, die um diese grundlegenden psycho-ethischen Fragen kreisen.

Das gegenwärtige Paradigma ist eine psycho-ethische Struktur, die unsere ehemals christliche Zivilisation an der Ergreifung der Maßnahmen hindert, die ihr erlauben würden, sich selbst zu retten. Dieses Paradigma befindet sich im Moment im Prozeß der Selbstzerstörung in Zeitlupe, und das Tempo könnte sich bald beschleunigen, sodaß das alte Rahmenwerk recht schnell zerbröckeln wird. Wie du in deinem Kommentar schreibst, wird der Zusammenbruch des Wohlfahrtsstaates bald über uns kommen, und das ist der absolute begrenzende Faktor des linken Paradigmas. In einer weiteren Generation – höchstens – werden wir entweder ein anderes Paradigma entdecken oder inmitten einer Art paradigmenlosem Chaos sein.

Es ist sehr, sehr schwierig für intelligente und wohlgebildete Leute, ein Forum zu finden, in dem diese Krise – das bevorstehende Ende der westlichen Zivilisation nach der Aufklärung – freimütig und in ziviler Weise diskutiert werden kann. Wir stellen hier Ideen in den Raum, die uns die Spitznamen “Rassist” und “Faschist” einbringen, nur weil wir zum Kern dessen vordringen wollen, was schiefgegangen ist und was möglicherweise getan werden kann, um die schlimmsten Auswirkungen der kommenden Veränderungen abzumildern.

Den sandigen Untergrund in Frage zu stellen, auf dem diese immense und reich verzierte Burg erbaut worden ist, wird einfach nicht gemacht. Deshalb sind wir alle hier Einzelgänger und Sonderlinge der einen oder anderen Sorte und stehen nicht auf den Gehaltslisten der Regierung oder Universitäten – zumindest nicht unter den Namen, die über unseren Kommentaren aufscheinen.

Wir haben nicht viel Zeit. Ich dachte früher, daß es einen Weg zur Abwendung des Schlimmsten geben könnte, wenn nur genug an Graswurzelorganisation bewerkstelligt werden könnte. Aber in den letzten drei Jahren ist die Polarisierung nur noch extremer geworden, sodaß die politkorrekte Multikultimeute den Bus zur Kante der Klippe beschleunigt, wärend die Konservativen sich unter den Sitzen verstecken aus Angst, als “Nazis” etikettiert zu werden. Was immer es an Debatte unter jenen auf der Rechten gibt, befaßt sich öfter mit doktrinärer Reinheit als mit dem Zusammenschmieden eines Kompromisses und einer Koalition, die auch nur eine entfernte Chance darauf hätte, einen Unterschied zu bewirken.

Worauf wir uns also werden konzentrieren müssen, ist die Errichtung einer modernen Version des Klosters von Lindisfarne, eine vernetzte Zufluchtsstätte, wo das, was gut und wertvoll ist, gelagert und für den Gebrauch in einer zukünftigen Zeit aufbewahrt werden kann, wenn das Chaos vorbei ist – falls das in der Tat jemals sein wird.

Und diesmal werden wir die Wikinger aus der Bibliothek draußenhalten müssen!

Watching Eagle:

DP111 hat den Code von al-Hijra geknackt:

DP111 wies darauf hin, was die Allianz der Linken und Moslems tun und sagen würde, wenn Wilders die Regierung übernehmen und versuchen würde, die moslemische Eroberung aufzuhalten. Ich werde mich über das Thema näher auslassen:

Das Problem ist, daß die linken Eliten Macht als Selbstzweck und als ihr “rechtmäßiges Eigentum” betrachten. Einer ihrer Wege dazu ist der Import von ‘Migranten’, die zu ‘fremden Wählern’ werden (loyale Schafe, die für sie stimmen). Sie haben eine Vorliebe dafür, weil sie glauben, daß “westlicher Imperialismus” das einzige Hindernis für Utopia ist. Wie Sartre im Vorwort zu “Die Elenden der Erde” (1963) sagt: ‚Eingeborene all der unterentwickelten Länder, vereinigt euch!‘ Wenn sie also moslemische ‘Migranten’ sehen, dann denken sie, daß sie bekommen, was sie wollen.

Nun haben die “Gemeinschaftsführer“ der moslemischen ‚Migranten‘ herausgefunden, wie sie die Situation zu ihrem Vorteil nutzen, und sie sagen: “Wir werden euch die Wählerstimmen liefern, aber nur wenn ihr einwilligt, unsere ‘Minderheitenrechte’ zu ‘respektieren’ und ‘Verschiedenheit’ fördert (Scharia, mehr Scharia, und dann noch ein bißchen mehr Scharia). Ansonsten könnten wir unsere Unterstützung entziehen, und die Rechten könnten gewinnen.“ Die Linken fürchten den Machtverlust (und machen sich vor, daß ihre Handlungen keine widrigen Konsequenzen haben können), also geben sie den “Gemeinschaftsführern” (Scheichs und Imame, die die Scharia bzw. Das eurabische Kalifat wollen) mehr und mehr und steigern die moslemische Einwanderung. Inzwischen weisen die Islamisten weiterhin auf all die Probleme des Westens hin und präsentieren den Islam als Alternative.

Das Problem bei der Annahme, daß sich das Paradigma ändern wird, besteht darin, daß weder die Linken noch die Moslems wollen, daß es sich ändert (die Islamisten sind eifrig dabei, das existierende Paradigma zur Herbeiführung ihres gewünschten Paradigmas zu benutzen)

Wenn wir 20 Jahre auf einen ‘Bürgerkrieg’ zur ‘Vertreibung der Invasoren’ warten, dann könnten wir über die Ergebnisse überrascht sein. In 20 Jahren wird sich die moslemische Bevölkerung der EU mindestens verdreifacht haben (wegen Migration und höheren Geburtenraten), und die Zahl der einheimischen Europäer unter 35 wird um 40 % gesunken sein. Weiters werden diese Leute an das Appeasement gegenüber dem Islam gewöhnt sein und die Situation als ‘normal’ betrachten (politkorrekte Multikulti-Gehirnwäsche am Werk). Sie könnten über die Vertreibung der Moslems aus Europa so denken, wie die meisten heute über die Vertreibung der schwarzen Amerikaner aus Amerika denken würden („diese Leute [unassimilierte Moslems] sind Teil unserer Kultur“!!). Welches ‘Training’ haben die ‘jugendlichen Migranten’ in der Zwischenzeit erhalten?

Al-Hijra ist eine sehr starke Strategie. Die einheimischen Westler MÜSSEN mehr Kinder haben und ihre Kinder für das Überleben trainieren (statt sie in den politkorrekt-multikulturellen öffenlichen Schulen gehirnwaschen zu lassen). Wir müssen dann auch die moslemische Einwanderung stoppen – was eiserne Entschlossenheit erfordern wird [wir werden die ‘neuen Migranten’ wieder und wieder deportieren müssen, dank des Flugzeugs.]

Das Problem der Rechten ist, daß sie sich niemals die Eliminierung des Linkentums als Ideologie zum Ziel gesetzt haben. Sie haben nur an den Rändern gezwickt und gedacht, der Gesellschaft würde es gut gehen. Wir sollten besser unsere Zielsetzungen ändern, ansonsten wird es “das Ende der Welt, wie wir sie kennen” sein.

Conservative Swede:

Baron,

Worauf wir uns also werden konzentrieren müssen, ist die Errichtung einer modernen Version des Klosters von Lindisfarne, eine vernetzte Zufluchtsstätte, wo das, was gut und wertvoll ist, gelagert und für den Gebrauch in einer zukünftigen Zeit aufbewahrt werden kann, wenn das Chaos vorbei ist –

Das ist eine schöne Analogie. Und genau so, wie ich die Dinge sehe.

Nur… daß ich natürlich… die Wikinger vor dem Christentum retten möchte, statt umgekehrt🙂

falls das in der Tat jemals sein wird.

Oh, da bin ich zuversichtlich und positiv, wie ich bereits gesagt habe Es gibt sicherlich keinen Weg, das kommende Chaos aufzuhalten. Aber genauso sicher wird aus der Asche des Chaos eine fantastische Renaissance erwachsen. Wir werden uns behaupten, schwer verwundet, ja, aber mit einem gepanzerten inspirierten Geist.

Ich hoffe nur, daß das Chaos früh genug anfangen wird, sodaß ich es erleben kann, wenn die Wende stattfindet.

Free Hal,

Weshalb ich gern hätte, daß die Leute die Freiheit nutzen würden, indem sie angestrengter schauen, was getan werden kann, statt den Wunsch nach Vergeltung zu äußern. Ich sehe zuviel unfokussierte Aggression, gelegentlich als ein Weg, Nachdenken und Analyse zu vermeiden. Nun ist die Zeit fürs Nachdenken, auch wenn ihr euch zu zornig dazu fühlt.

Wenn ich das so sagen darf, so denke ich, daß du das falsch aufgefaßt hast, sogar auf den Kopf gestellt.

In der Tat denke ich, daß du der einzige bist, der diesen Strang voller zorniger Leute sieht, die die Gelegenheit zum Nachdenken zurückweisen.

Ich denke, daß du wahrscheinlich die von Chechar aufgebrachte Diskussion über den Hass mit Emotionen des Hasses durcheinanderbringst. Ist es in deiner Sicht nicht möglich, eine intellektuelle Diskussion über Hass zu haben, ohne gleichzeitig Hass zu empfinden?

Gilt das für alle Emotionen? Ist es nicht möglich, eine Diskussion über Glück zu führen, ohne gleichzeitig glücklich zu sein? Oder über Traurigkeit, ohne gleichzeitig traurig zu sein?

Ich würde gern mehr Diskussion darüber sehen, welcher Art die alternative Einstellung (“Paradigma”) sein sollte.

Das ist genau das, was in diesem Strang gemacht wird.

Aber wenn du diesen Strang unbedingt als Ausdruck “unfokussierter Aggression” sehen willst,  dann ist es dein Privileg, das zu tun.

Roman:

Ich hatte immer den Eindruck, daß die Mehrheit der jüngeren Leute die Rock ‘n Roll-Ära als den Beginn der Geschichte wahrnehmen, die politisch Interessierten von der Linken gehen zurück zu Marx’ Zeit oder zur Französischen Revolution, Rechte und Nationalisten gehen zurück zum Anfang der Nation oder des Königreichs, und nur ein sehr kleiner Prozentsatz kann irgendeine Verbindung zwischen dem antiken Griechenland und Rom und unserem gegenwärtigen Stand der Dinge sehen. Das Alte Ägypten und der Fruchtbare Halbmond sind völliges Sperrgebiet. Nur religiöse Freaks beziehen sich jemals auf biblische Zeiten, und die sterben rasch aus.

Paradoxerweise gibt die zentrale Position des Koran den Moslems einen viel direkteren Bezug zu ihrer und genauso auch unserer Vergangenheit! Mehr als jeder “pragmatische” Geschichtelehrplan in unserem Bildungssystem jemals zu geben erhoffen kann. In unserer Kultur sind Leute, die wissen, wer Thukydides war, eine solch winzige Minderheit, daß sie statistisch praktisch vernachlässigbar ist, wie ich vermute. Und das, obwohl die “Geschichte der Peloponnesischen Kriege” der Beginn der modernen Geschichtsschreibung ist.
Also wird unsere kollektive Besessenheit von der “Neuheit” gegen ihre Besessenheit vom “unveränderlichen Wort Gottes” stehen. Ich würde mein Geld dennoch auf uns setzen, obwohl der anfängliche Schock darüber, diese uns so fremde Kultur konfrontieren zu müssen, unvorstellbar sein wird, aber das ist auch der gegenwärtige Zustand der Benommenheit.

Conservative Swede:

Free Hal,

Was ich speziell gern sehen würde, ist: (1) daß mehr Zeit der Erwägung praktischer Lösungen und Handlungsvorschläge gewidmet wird,

Zuallererst denke ich, daß du das Konzept des Paradigmas mißverstanden hast. Was nahelegt, daß dies der Natur nach eine langfristige Diskussion ist.

Wenn du dich mit Aktivismus in der Gegenwart befassen willst, dann setze dich pere e-mail mit irgendeinem der Anti-Dschihad-Blogger in Verbindung. Diese Dinge werden nicht offen diskutiert, wie du verstehen wirst.

(2) Klarheit des Geistes, wenn Aktionen diskutiert werden, einschließlich der für nützliche Reflektion notwendigen Zurückhaltung.

Noch einmal, ich denke, du allein siehst in diesem Strang einen Mangel an Zurückhaltung, nützlicher Reflektion und Geistesklarheit.

Chechar,

Ich wünschte, ich könnte so optimistisch sein wie du, ConSwede. Aber ich fürchte wirklich das Schlimmste: ethnische Verzwergung und kulturelle Übernahme…

Also, der Punkt ist, daß “das Schlimmste” nötig ist, bevor die Dickschädel der kollektiven Geisteshaltung sich bewegen. Katastrophe, Chaos, Trauma, etc. , wie gesagt.

Und so viel von dem, was du beschreibst, ist bereits geschehen.

Ethnische Verzwergung – Menschen europäischer Abstammung machten einmal 30 % der Menschen auf diesem Planeten aus (in den 50ern). Jetzt sind wir auf wenig mehr als 10 % herunter. Jedoch, selbst wenn wir auf nur 5 % sinken, bevor die Wende kommt, wird das immer noch nicht das Ende der Dinge sein.

Und wir haben bereits eine Menge an kultureller Übernahme gehabt (siehe die Artikel in diesem Blog). Das einzige, das von der alten Ordnung bleibt (die glücklichen 50er), ist die kollektive Illusion, daß alles in bester Ordnung ist. Erst wenn das verschwindet, kann eine Wende stattfinden.

Der Punkt ist, daß wir uns diese Dinge selbst antun. Watching Eagle spricht vom „Ende der Welt, wie wir sie kennen“. Ich kann es einfach nicht erwarten, “das Ende der Welt, wie wir sie kennen” zu sehen. “Die Welt wie wir sie kennen” ist genau das Problem.

Die gute Nachricht ist, daß in den kommenden fünf Jahren viele katastrophale Ereignisse bevorstehen, die ein großes Potential nicht nur zur Zerreißung der kollektiven Illusion der Blase haben, sondern auch ernsthafte Risse in den Institutionen zu verursachen, die die gegenwärtige Ordnung und das aktuelle Paradigma aufrechterhalten.

Conservative Swede:

Free Hal,

Worauf ich mich beziehe, ist eine theoretische Diskussion praktischer Lösungen, vor dem Stadium des Handelns.

Fair genug. Und wir hatten über die Jahre Tonnen von Diskussionen dieser Art. Diese hier ist eine andere Art von Diskussion (lies nochmal Auster ganz oben). Eine Diskussion, in die du dich leider nicht einklinken konntest. Deine seltsamen Anmerkungen über die Natur dieser Diskussion legen das nahe. Es ist höchst ironisch, wenn du sagst, daß es ihr an Reflektion mangelt.

Die Diskussion, die du willst, geht von der Annahme aus, daß das gegenwärtige Paradigma, das gegenwärtige Glaubenssystem, von innen reformiert werden kann. Während diese Diskussion hier von einer gegenteiligen Annahme ausgeht: daß das gegenwärtige Glaubenssystem, die gegenwärtige Ordnung, nicht repariert werden kann, sondern komplett umgedreht werden muß, auseinanderfallen und eine Revolution durchmachen muß.

Es ist in Ordnung zu sagen: “Ich will diese Diskussion nicht, ich will eine andere Diskussion”, aber bevor du zu einer Diskussion kommentierst, solltest du dir die Mühe machen, die Natur der Diskussion zu verstehen zu versuchen.

Die Diskussion hier ist etwas Seltenes. Und dennoch willst du sie weghaben. Ich kann diesen Wunsch nicht verstehen, nachdem es für jede Diskussion wie diese hundert Diskussionen von der Art gibt, wie du sie haben willst. Warum nicht diese Blume blühen lassen, selbst wenn sie deine Sache nicht ist? Es gibt viele weitere Diskussionen, beruhend auf den Annahmen, die du machst und in die du dich reinfinden können wirst.

Aber dennoch impliziert auch diese Diskussion (unter diesen Annahmen) mehrere praktische Lösungen, die sofort umgesetzt werden können (und sollen):

Besorg dir eine Schußwaffe und lerne sie zu benutzen.

Verlagere deine Ersparnisse von Papiergeld zu Dingen von realem Wert (z. B. Gold).

Übersiedle an einen sicheren Ort. Ich schlage eine Kleinstadt vor. Große Städte und einsames Land werden nicht sicher sein. Überlege, ob der Umzug in ein anderes Land deine Sicherheit und die deiner Familie verbessern kann, wenn die Scheiße den Ventilator erreicht.

Baue stabile Netzwerke mit Leuten auf. Sowohl auf Distanz als auch im Nahbereich. Sowohl zur Diskussion dieser Dinge als auch für konkrete Hilfe, wenn es brenzlig wird. Vergewissere dich, wer deine wahren Freunde sind; wem du voll vertrauen kannst.

Für diejenigen mit einem guten Sinn für Ironie: meldet euch als Freiwillige für die Obama-Kampagne. Je früher er die bestehende Ordnung zerstören kann, desto besser. Stellt aber sicher, daß ihr zuerst die obigen Vorbereitungen trefft.
Und wie der Baron sagte: „ Worauf wir uns also werden konzentrieren müssen, ist die Errichtung einer modernen Version des Klosters von Lindisfarne, eine vernetzte Zufluchtsstätte, wo das, was gut und wertvoll ist, gelagert und für den Gebrauch in einer zukünftigen Zeit aufbewahrt werden kann, wenn das Chaos vorbei ist –

Ich selbst interessiere mich für das Studium der fundamentalen Mängel des gegenwärtigen Paradigmas, um den möglichen Rahmen dafür herauszufinden, wie ein neues Paradigma rekonstruiert werden könnte. Meine Schlußfolgerung ist, daß wir weit in der Geschichte zurückgehen müssen werden, um etwas Tragfähiges zu finden, auf das man aufbauen kann, und die verfaulten und infizierten Bereiche abschneiden werden müssen. Für manche Dinge um hundert Jahre, für manche tausend Jahre. Es ist definitiv nicht genug, die gesellschaftliche Revolution der 68er umzukehren. Ich würde sagen, daß sowohl Fjordman als auch Baron Bodissey in diese Denkweise eingestiegen sind, auch wenn wir alle unterschiedliche Herangehensweisen haben.

Baron Bodissey:

CS —

Ja, das stimmt im Allgemeinen. Das konservative Prinzip ermahnt uns dazu, die Tradition nicht zu übersehen. Ein Teil der modernen linken Idee ist die närrische Vorstellung, daß wir einfach per Verfügung Jahrmillionen der Evolution, Jahrtausende der Kultur und Jahrhunderte der Tradition abschaffen können. Einfach so! Wir wünschen es einfach weg.

Wir werden zu unserem Kummer bald herausfinden, wie sehr wir uns geirrt haben. Aber wohin genau wir zurückkehren werden – das zu sagen ist es noch zu früh.

Das einzige, dessen ich mir sicher bin, ist daß darin keine Massenpensionspläne der Regierung vorkommen werden.

Conservative Swede:

Baron,

Ein Teil der modernen linken Idee ist die närrische Vorstellung, daß wir einfach per Verfügung Jahrmillionen der Evolution, Jahrtausende der Kultur und Jahrhunderte der Tradition abschaffen können.

Das ist ein sehr wichtiger Satz. Einer, der so viel vermittelt, wenn wir ihn genau untersuchen.

Nicht nur die Linken, sondern auch die meisten Leute (Anti-Linke), die den Fall der linken Weltordnung sehen und fürchten, haben vergessen, daß diese Dinge nicht ausradiert werden können.

Aber werder der Aufstieg noch der Fall des Liberalismus können Jahrmillionen der Evolution, Jahrtausende der Kultur und Jahrhunderte der Tradition wegnehmen.

Darauf beruht das, was Chechar meinen Optimismus nennt. Man braucht nur dem konservativen Prinzip zu folgen, das du hier angeführt hast. Aber leider ist die Wirkung des gegenwärtigen Glaubenssystems selbst auf Anti-Linke so stark, daß sie das nicht sehen können.

Daher ist es die liberale Schicht (auf Evolution, Kultur und Traditionen) die abgeschält werden wird. Zusammen mit jenen Traditionen, die überhaupt erst zum Liberalismus geführt haben.

Der Fall dieser linken Weltordnung wird uns hart treffen (zusammen mit der Zerstörung, die der Liberalismus bereits angerichtet hat). Aber wir werden nicht einfach plötzlich verschwinden. Und solange es uns gibt, haben wir Jahrmillionen der Evolution, Jahrtausende der Kultur und Jahrhunderte der Tradition auf unserer Seite.

Selbst wenn nur mehr 100 Millionen von uns übrig wären, sind wir das beste Volk in der Geschichte der Menschheit. Wie Huntington gezeigt hat, sind wir immer überlegen gewesen in der Fähigkeit zur Anwendung organisierter Gewalt. Sobald die Willenskraft vorhanden ist, können wir alles erreichen, was wir wollen. Wir können jeden Kontinent beherrschen, auf dem wir leben wollen.

Sofern die liberale Schicht abgeschält wird. Und sie muß wegkommen, da sie nur eine kosmetische Schicht ist. Der Grund dafür, daß sie noch nicht weg ist, liegt darin, daß ihr Scheitern für den kollektiven Geist noch nicht offensichtlich geworden ist. Aber das ist gerade dabei, sich zu ändern.

Conservative Swede:

Ich habe gerade geschrieben:

Nicht nur die Linken, sondern auch die meisten Leute (Anti-Linke), die den Fall der linken Weltordnung sehen und fürchten, haben vergessen, daß diese Dinge nicht ausradiert werden können.

Und das ist der Grund dafür, warum so viele gute Leute hier verzweifelt und/oder frustriert sind.

Entweder man weigert sich zu sehen, daß die linke Weltordnung fallen wird. Daß wir aufs Chaos zusteuern. Dann liegt der mentale Fokus immer noch auf dem Reparieren der linken Weltordnung, im Effekt auf deren Verteidigung.

Oder man sieht das Chaos und den völligen Zusammenbruch kommen, aber mißversteht das als das Ende von allem. Entweder aus Schock über diese Einsicht, oder weil man immer noch viele Dinge der kosmetischen liberalen Schicht für wirklich substantive Realität hält.

Beide Sichtweisen kapieren nicht, worauf es ankommt, und sehen nur die Spitze des Eisbergs, die kosmetische liberale Schicht, und vergessen den ganzen großen und wirklich wichtigen Teil unter Wasser, der aus Jahrmillionen der Evolution, Jahrtausenden der Kultur und Jahrhunderten der Tradition besteht (wie Baron Bodissey es so gut ausgedrückt hat).

Für Typ 1 also: Es hat keinen Sinn, die Spitze des Eisbergs zu verteidigen. Tatsächlich gilt: je schneller sie verschwindet, desto besser.

Für Typ 2: Wenn die Spitze des Eisbergs verschwindet, dann ist das nicht das Ende des Eisbergs.

Aber sicher, wenn die Spitze des Eisbergs weg ist, dann bedeutet dies das Ende des Eisbergs “wie wir ihn kennen“. Etwas, das wir schätzen und worauf wir uns freuen sollten. Gewöhnt euch an die Idee. Ich verstehe, daß sie sich seltsam anfühlt und sogar “unwirklich”. Aber gewöhnt euch an die Idee, um mental besser vorbereitet zu sein (fügt dies meiner Liste praktischer Lösungen hinzu, die man jetzt in Angriff nehmen kann).

Roman:

Conservative Swede sagte…

”Selbst wenn nur mehr 100 Millionen von uns übrig wären, sind wir das beste Volk in der Geschichte der Menschheit.”

Purer Wikingergeist, das Manifest der Männer des Nordens!

Was können wir tun um den Zerfallsprozess zu beschleunigen?
Ich schätze, das regelmäßige Provozieren von Moslems und Linken hilft ein bißchen? Das ist meine regelmäßige Freizeitbeschäftigung! Kindisch, ich weiß🙂

Conservative Swede:

Roman: Purer Wikingergeist, das Manifest der Männer des Nordens!

Der wahre Wikingergeist sagt in Wirklichkeit, daß zwei genug sind, um es geschehen zu lassen. Wie es in dem Ereignis beschrieben ist, das wir Ragnarök nennen:

http://en.wikipedia.org/wiki/Ragnar%C3%B6k
„In der nordischen Mythologie ist Ragnarök, das “finale Schicksal der Götter” eine Abfolge von Großereignissen, einschließlich einer großen Schlacht, von der vorhergesagt ist, daß sie den Tod einer Anzahl bedeutender Gestalten zur Folge haben wird (einschließlich der Götter Odin, Thor, Freyr, Heimdall, und des Jötuns Loki), des Auftretens verschiedener Naturkatastrophen und des nachfolgenden Versinkens der Welt im Wasser (globale Erwärmung?🙂

Danach taucht die Welt erneuert und fruchtbar wieder auf, die überlebenden Götter treffen sich, und die Welt wird von zwei menschlischen Überlebenden (Líf und Lífþrasir) neu bevölkert.“

Dies ist eine viel nützlichere mythologische Darstellung als das Christentum, das nicht nur das Anhängen an universalistischem Individualismus und den Import eines fremden Gottes bedeutet (und in seinen letzten Stadien den Import einer Menge anderer Immigranten), sondern auch ein mythologisches Bild liefert, in dem das Überleben unseres eigenen Volkes keine wie immer geartete Bedeutung hat. Das einzige Volk, dem im Christentum das Überleben bis zum Ende der Tage garantiert wird, sind die Juden. Schweden, Italiener etc. sind von keiner Bedeutung.

Wir sehen all diese Thesen des Christentums heute um uns manifestiert. Selbst darin, wie der Kampf der Juden um ethnisches Überleben innerhalb unseres gegenwärtigen Paradigmas akzeptiert ist (siehe oben, was ich genau damit meine), während es für die anderen Völker unserer Zivilisation nicht akzeptiert ist.

Jede ethnische Gruppe braucht ihr eigenes großes mythologisches Geschichtsbild, angefangen mit der Geburt ihres Volkes und unter Garantie ihrer Existenz bis zum Ende der Zeit. Ohne ein solches Geschichtsbild wird die Auflösung der ethnischen Gruppe zu etwas Selbsterfüllendem (es gibt nichts, was sie zusammenhält).

Wir sehen, wie dies gerade jetzt um uns geschieht, mit der eifrigen Arbeit an der Auflösung unserer Länder und ethnischen Gruppen. Im Christentum kann das germanische Volk (als Volk) keine Beziehung zu Gott haben, nur das jüdische Volk hat eine. Germanische (und andere) Völker können nur als Individuen eine Beziehung zu Gott haben. Wir sehen, wie die westlich-christliche Zivilisation dementsprechend an ihren Zielen arbeitet.

Mit solch einer ethnozentrischen mythologischen Erzählung baut man großes Selbstvertrauen auf. Menschen werden von Mythen mehr gelenkt als von irgendetwas sonst, also wird eine Erzählung, in der deine ethnische Gruppe von keiner Bedeutung ist, mit der Zeit selbsterfüllend werden (d.h. der gegenteilige Effekt zum Selbstvertrauen als Gruppe).

Was können wir tun um den Zerfallsprozess zu beschleunigen?
Ich schätze, das regelmäßige Provozieren von Moslems und Linken hilft ein bißchen? Das ist meine regelmäßige Freizeitbeschäftigung! Kindisch, ich weiß🙂

Na, dann viel Spaß🙂

Conservative Swede:

Hal,

Wie trägt also mein … dazu bei, die freie westliche Zivilisation zu retten (das wiederholt sich)

Ja, du hast oftmals genau die Annahme wiederholt, die du damit angefangen hast, indem du bestritten hast, sie gemacht zu haben. Es scheint, daß du unfähig bist, außerhalb dieser Annahme zu denken – in solchem Maße, daß es dich sogar gegenüber der Tatsache blind macht, daß es eine Annahme ist.

Wie rettet die Zerstörung der “gegenwärtigen Ordung” die freie westliche Zivilisation?

Tut sie nicht.

Free Hal:

Hi Conservative Swede,

In dem Fall wäre ich sehr interessiert zu hören, was du vorschlägst, das zur Rettung der westlichen Zivilisation getan werden sollte.

Beste Wünsche,

Hal

PS: Ich bin nicht sicher, was du über die annahmsweise Natur der angenommenen Annahmen annimst, die anzunehmen ich bestreite, aber ich nehme an (whoops!), daß wir das für den Moment beiseite lassen können?

Conservative Swede:

Hal,

In dem Fall wäre ich sehr interessiert zu hören, was du vorschlägst, das zur Rettung der westlichen Zivilisation getan werden sollte.

Und da ist wieder deine Annahme. Daß die westlich-christliche Zivilisation gerettet werden sollte. Daß sie reformiert, repariert werden kann.

Während ich annehme, daß die gegenwärtige Ordnung, das gegenwärtige Glaubenssystem, von selber implodieren wird. Und da die gegenwärtige Ordnung die letzte und terminale Phase der westlich-christlichen Zivilisation ist, die eine Sackgasse erreicht hat, bedeutet dies das Ende der westlich-christlichen Zivilisation als solche. Ja, wir sehen etwas wie den Fall von Rom vor uns.

Ich habe das ganz von Anfang an klar gesagt. Z. B. schrieb ich vor drei Tagen:

“ In gleicher Weise werden viele Leute, die ideologisch am gegenwärtigen Paradigma hängen anstatt an ihrer eigenen ethnischen Gruppe, den Fall der westlich-christlichen Zivilisation als das Ende der Welt sehen, Selbstmord begehen etc. Aber stattdessen sollte der Fall der westlich-christlichen Zivilisation gefeiert werden. Dies ist das Paradigma, das unserem Retter im Weg steht. Dies ist der entscheidende Knoten, der gelöst werden muß.“

Ja, die westlich-christliche Zivilisation ist genau das Problem, und das Problem wird gelöst, indem sie verschwindet.

Woran wir uns halten sollten, sind unsere ethnischen Gruppen und unsere europäische Zivilisation und Kultur im tieferen Sinn. Die westlich-christliche Zivilisation ist eine Neuheit, und jetzt ist sie gescheitert. Der Baron gibt die Perspektive vor: “Jahrmillionen der Evolution, Jahrtausende der Kultur, und Jahrhunderte der Tradition“. Die westlich-christliche Zivilisation ist nur die Spitze dieses Eisbergs. Sie ist nur eine Art, unsere Völker politisch zu organisieren. Wir sollten nicht dieses Format retten, sondern die Substanz.

Die westlich-christliche Zivilisation ist das, was passierte, als germanische Völker auf des Christentum trafen. Aber nichts währt für immer. Ganz so wie das Römische Reich kann sie mit einer Frucht verglichen werden, die alle Stadien durchläuft: Knospe, Blüte, Frucht im Anfangsstadium, grüne Frucht, reife Frucht, überreife Frucht, verfaulte Frucht. Damit sage ich:

1) die westlich-christliche Zivilisation hat viele gute Dinge bedeutet, und

2) es ist jetzt alles vorbei.

Es ist für germanische Völker nicht aufrechtzuerhalten, das Christentum beizubehalten. Es würde in der Tat ihren Tod bedeuten. Und da es bei der westlich-christlichen Zivilisation nur um die Begegnung germanischer Völker mit dem Christentum geht, bedeutet die für germanische Völker notwendige Wende auch das definitive Ende der westlich-christlichen Zivilisation. Afrikaner und Italiener, die beim Christentum bleiben, machen keine westlich-christliche Zivilisation aus.

Ich werde dies im nächsten Kommentar besser erklären.

Conservative Swede:

Zuallererst, wenn ich von Christentum spreche, dann benutze ich das im selben Sinn wie Huntington oder Qutb. D.h. es kommt nicht darauf an, ob einige behaupten, Atheisten zu sein; sie sind in dieser Perspektive ziemlich gleichermaßen Christen. Tatsächlich wird man finden, daß sie sich sogar noch stärker an christliche Ethik halten als nominelle Christen. Sie versuchen, heiliger als du zu sein, als ob sie versuchen würden, vor den nominellen Christen in die Warteschlange zum Himmel zu kommen, an den sie nicht glauben.

Der mittelalterliche Katholizismus war gut mit römischen und griechischen Elementen gemischt und ausbalanciert. Die explosive und revolutionäre Botschaft der Evangelien wurde vor der allgemeinen Öffentlichkeit geheimgehalten. Die protestantische Reform hat das geändert. Das Christentum wurde zu seiner hebräischen Komponente gereinigt, und die explosive und revolutionäre Botschaft der Evangelien wurde freigesetzt. Diese Reinigung wurde von den Puritanern und Quäkern noch weiter getrieben, die den Atlantik überquerten, um Amerika zu gründen. Und dies sind die Leute, die heute unsere Zivilisation beherrschen.

Es gibt mehrere Gründe dafür, warum das Christentum in seinen späteren Phasen zum Säkularismus führt (laßt mich darauf zurückkommen, falls Interesse besteht, das dies schon so recht lang wird). Das säkulare Christentum hat Gott und Christus rausgeworfen, behält aber die christliche Ethik (Umkehrung der Werte etc.). Und die christliche Ethik wird im säkularen Christntum tatsächlich überhöht und entfesselt. (Ich habe viel darüber in meinem Blog geschrieben.)

Mit Christus als Teil der Gleichung wurde die christliche Ethik der Evangelien ausbalanciert. Menschen wurden als unvollkommen gesehen, und es war Christus, der uns mit seinem Selbstopfer gedeckt hat. Im säkularen Christentum muß jede Person wie Jesus selbst sein und Selbstopfer vollziehen, da es keinen anderen Weg gibt, um christliche Ethik zu verwirklichen.

Obendrein kamen wir mit der Industriellen Revolution und dem Überschuß, den sie in unseren Gesellschaften schuf, an den Punkt, wo all die guten Taten der christlichen Ethik endlich ausgeführt werden konnten. Indem wir all den armen und schwachen fremden Völkern rund um die Welt von unserem Überschuß abgaben.

Nahrung, westliche Medizin und andere Hilfe. Solcherart hat die westlich-christliche Zivilisation die Bevölkerungsexplosion in der Dritten Welt verursacht. Sie ist gänzlich von der westlich-christlichen Zivilisation verursacht, da diese Drittweltländer völlig unfähig waren, dies selbst zu tun.

Christliche Ethik gebietet, daß jedes einzelne menschliche Leben gerettet werden sollte, wenn möglich. Früher starb mehr als die Hälfte der Kinder in Drittweltländern. Jetzt überleben buchstäblich alle. Und wir haben die Bevölkerungsexplosion.

Dies wird zu folgendem führen: Mit dem Dollarkollaps und dem völligen Zusammenbruch unserer wirtschaftlichen (und dann politischen) Weltordnung wird massenhaftes Verhungern sich wie ein Buschfeuer über die Südhalbkugel ausbreiten. Dies deshalb, weil deren Bevölkerungszahlen nicht von sich selbst erhalten, sondern gänzlich von uns gestützt werden. Es wird alles auseinanderfallen.

Die konkrete Auswirkung christlicher Ethik ist hier also die, daß die Zahl der Menschen, die in Hunger und Leiden sterben werden, so hoch wie möglich getrieben wird, wenn es einmal losgeht (wir reden von Milliarden, dank christlicher Ethik). Nur der Teufel selbst hätte sich solch einen brutal grausamen Plan ausdenken können. Und natürlich die christliche Ethik, in deren Fall das gemäß der Redensart “der Weg zur Hölle ist mit guten Absichten gepflastert” geschieht.

Aber das ist nicht genug. Dieses massenhafte Verhungern, bei dem wir den Tod von etwa 2/3 der Menschen in den Drittweltländern erwarten können, wird diese Gesellschaften in Stücke schneiden, und sie werden einen völligen Zusammenbruch erleben.

In dem Alternativszenario, wo die christliche Ethik ihre Finger weggelassen hätte, hätten diese Länder sich selbst erhalten, und jedes Jahr wären viele Kinder in ziemlich konstanter Rate gestorben. Aber dies ist ein stabiles Phänomen, das die Stabilität ihrer Gesellschaften überhaupt nicht bedroht. Wenn die westliche Wirtschaftsordnung auseinanderfällt, wären sie nicht im mindesten betroffen.

Aber christliche Ethik kann den Anblick kleiner brauner sterbender Kinder nicht ertragen. Sie müssen ihnen helfen, oder sie flippen aus. Sie können ihre Finger nicht davon lassen. Also verurteilen sie sie zum Verhungern in Milliarden und zum völligen Zusammenbruch ihrer Gesellschaften. Dies ist die konkrete Auswirkung christlicher Ethik.

An diesem Punkt würde es nicht helfen, Gott und Christus wieder in die Gleichung einzufügen. Stattdessen müssen wir die christliche Ethik verlassen.

Conservative Swede:

Ich habe bereits festgestellt, daß westlich-christliche Zivilisation = Germanen + Christentum.

Ich werde nun klarstellen warum speziell germanische Völker das Christentum verlassen müssen.

Schaut euch das Phänomen der Clanmentalität rund um die Welt an. An vielen Orten auf der Welt ist sie stark, in Europa nicht. Aber selbst in Europa gibt es klare Unterschiede. In der Tat finden wir Clanmentalität in Südeuropa, während es in Nordeuropa (unter germanischen Völkern) nichts davon gibt.

Dafür gibt es historische Gründe. Im kalten Norden lebten die Leute weit voneinander entfernt. Menschliche Kontakte waren selten, und Fremde wurden daher mit Freundlichkeit behandelt. In diesem Kontext war dies die beste Überlebensstrategie. Das Mittelmeergebiet war jedoch dicht bevölkert, und es gab immer Konkurrenz um Land und Ressourcen. Die beste Überlebensstrategie in diesem Kontext war, sich in dieser scharfen Konkurrenz an seinen Clan zu halten.

Der ganze Punkt bei der christlichen Ethik, wenn sie gut funktioniert, ist daß sie eine ausbalancierende Wirkung auf die Moralität der Leute hat. Im Mittelmeeraum hatte sie einen ausgleichenden Effekt auf die natürliche Clanmentalität. Mit gutem Ergebnis. Germanische Völker haben jedoch, wie oben beschrieben, einen natürlichen Altruismus. In Kombination mit der entfesselten christlichen Ethik der Spätstadien der westlich-christlichen Zivilisation schafft dieser eine Interferenz, die völlig außer Rand und Band gerät.

Die Moralität germanischer Völker hat einen Punkt erreicht, wo sie wieder ausbalanciert werden muß, andernfalls wir zugrunde gehen werden. Um diesen Balance zu schaffen, müssen germanische Völker die christliche Ethik verlassen.

Romanische und slawische Völker können das Christentum behalten. Für sie ist es keine Sache von Leben oder Tod.

Wessen wir in der Gegenart Zeugen werden, ist die große Tragödie der germanischen Völker.

Es stellt sich heraus, daß germanische Völker mangels Clanmentalität diejenigen sind, die ihre Loyalität am treuesten auf die Nation richten. Aber wegen des inhärenten Universalismus des Christentums sehen wir, wie Nationen in der gegenwärtigen Inkarnation der westlich-christlichen Zivilisation als illegitim betrachtet und nach und nach aufgelöst werden. Die nationalistische Loyalität der germanischen Völker wird auf eine universalistische Loyalität umdirigiert und ermangelt immer noch der Clanmentalität.

Germanische Völker nutzen nicht die Macht ihrer Familie, um Probleme zu lösen. Sie gehen auf eine höhere Ebene, zu den Behörden. Die Macht seiner Familie zu nutzen, wird hier als Sünde betrachtet; man erwartet von uns, daß wir uns an das Gesetz halten. In Italien oder Spanien nutzen die Leute die Macht ihrer Familie, um Probleme zu lösen.

Es gibt in Blogs aus Nordeuropa reichlich Geschichten über Jugendliche, die ihre ganze Schulzeit damit verbringen, wöchentlich von moslemischen Cousins verprügelt zu werden. Das höchste, das die Eltern dieser Kinder tun werden, ist das Problem den Behörden vorzutragen (und möglicherweise einen “Dialog” mit den moslemischen Eltern zu führen). Was natürlich nichts ausrichten wird, da das Glaubenssystem der Behörden das nicht zuläßt. Und trotzdem nutzen die Eltern niemals die Macht ihrer Familie, um sich des Problems anzunehmen. Sie sind darauf programmiert, sich an Gesetz und Ordnung zu halten.

Ich kann nicht erkennen, daß dies in Italien oder Spanien geschieht. Dort gibt es eine ganz andere Mentalität. Es gäbe eine Empörung, und die ganze Familie würde sich in der Sache engagieren. Meistens ohne zu Mafiamathoden zu greifen, aber mancherorts schon.

Germanische Völker sind einfach falsch verdrahtet für das Überleben in einem multiethnischen Kontext. Oder um genau zu sein: germanische Völker, die sich an christliche Ethik halten. Im Zeitalter der großen Völkerwanderungen und als Wikinger haben wir uns ganz gut gehalten.

Wegen der Loyalität gegenüber der höheren Ebene und der fehlenden Clanmentalität haben germanische Völker mit christlicher Ethik ein ethnisch reines Umfeld gebraucht, um gedeihen zu können. Abgesehen von Europa selbst sind z. B. Amerika und Südafrika Beispiele für dies.

Man vergleiche Nord- und Lateinamerika. Lateinamerika ist multiethnisch. Die Spanier, Portugiesen und Italiener konnten damit zurechtkommen. Dank ihrer Clanmentalität konnten sie in diesem “Sauhaufen” leben und mit ihm fertigwerden. Nordamerikaner konnten dies nicht. Die germanischen Völker mußten eine effektive ethnische Säuberng durchführen, um eine für sie geeignete Gesellschaft zu schaffen. Ich weiß, daß eine große Zahl amerikanischer Ureinwohner an Krankheiten gestorben sind. Aber das erklärt noch immer nicht den auffallenden Unterschied zwischen Nord- und Lateinamerika hinsichtlich des heutigen Vorkommens amerikanischer Ureinwohner (nachdem sie alle aus denselben Genpool stammen und dieselben Schwächen gegen europäische Krankheiten haben).

In Südafrika war ethnische Säuberung keine Option. Stattdessen wurde derselbe Effekt erreicht, indem man die Gesellschaften voneinander trennte, um eine germanische Gesellschaft innerhalb der Gesellschaft zu haben.

Nun treten wir auf planetarischer Ebene in eine Welt multiethnischer Gesellschaften ein. Und die germanischen Völker, die sich an christliche Ethik halten, sind konstitutionell ungeeignet dafür. Wenn wir die christliche Ethik nicht aufgeben, werden wir untergehen. Oder vielmehr jene werden untergehen, die sich an christliche Ethik halten, gemäß dem Gesetz des Überlebens der Fittesten. Aber es werden genug Germanen die christliche Ethik aufgeben, damit Germanen als Volk überleben können.

Die christliche Ethik hinter sich zu lassen, hat nichts damit zu tun, säkular zu werden (wie ich oben erläutert habe). Im Gegenteil, das macht es schlimmer! Was benötigt wird, ist die Einführung einer anderen großen mythologischen Erzählung in den kollektiven Geist der germanischen Völker. Dies ist der einzige Weg, um die moralische Grammatik des Christentums zu ersetzen. Etwas mit Wurzeln in unserer langen Geschichte. Dies muß mit politischen Mitteln geschehen, durch ein Regime mit solch einem Fokus. Aber diesen Fokus vorausgesetzt, ist dies gar nicht so etwas Schwieriges. Es gibt zahlreiche historische Beispiele dafür, wie es geht. Und es braucht nur eine Generation (oder sogar noch weniger), um diesen Übergang zu schaffen. Und in einer fürchterlichen Situation, nach einem großen Trauma, wird es sogar noch leichter sein.

Sean O’Brian:

Conservative Swede,

Man vergleiche Nord- und Lateinamerika. Lateinamerika ist multiethnisch. Die Spanier, Portugiesen und Italiener konnten damit zurechtkommen. Dank ihrer Clanmentalität konnten sie in diesem “Sauhaufen” leben und mit ihm fertigwerden. Nordamerikaner konnten dies nicht. Die germanischen Völker mußten eine effektive ethnische Säuberng durchführen, um eine für sie geeignete Gesellschaft zu schaffen. Ich weiß, daß eine große Zahl amerikanischer Ureinwohner an Krankheiten gestorben sind. Aber das erklärt noch immer nicht den auffallenden Unterschied zwischen Nord- und Lateinamerika hinsichtlich des heutigen Vorkommens amerikanischer Ureinwohner (nachdem sie alle aus denselben Genpool stammen und dieselben Schwächen gegen europäische Krankheiten haben).

Es gibt einen weiteren Grund für dieses Ergebnis neben dem, den du angeführt hast, welcher mit den tiefsitzenden Unterschieden zwischen der Auslegung der Schrift durch die katholischen Spanier, Portugiesen und Italiener, die Südamerika besiedelten, und jener der protestantischen englischen Fundamentalisten zu tun hat, die Nordamerika besiedelten.

Letztere, welche die Bibel wörtlich auslegten, nahmen sich als die direkten Nachfolger der alten Israeliten wahr, denen die göttliche Autorität erteilt war, die Kanaaniter zu töten und Israel zu errichten. Die Protestanten sahen sich als die Neuen Israeliten und die amerikanischen Ureinwohner als die Neuen Kanaaniter, die ausgelöscht werden mußten. Die Katholiken andererseits waren mit der Bekehrung der Eingeborenen beauftragt.

Als der Conquistador Francisco Pizarro und seine Männer über die Inka-Zivilisation kamen, gaben sie einem Inkakönig namens Atahualpa eine Bibel. Dieser warf die Bibel zornig zu Boden und sagte: “Ich werde niemandes Sklave sein.“ Pizarros Männer massakrierten Atahualpa und seine Soldaten, und als sie das Land erobert hatten, wurde der Rest der Eingeborenen bekehrt.

Conservative Swede:

CS: …um die moralische Grammatik des Christentums zu ersetzen..

Und somit sprechen wir hier von der tiefsten Ebene eines Paradigmenwechsels. Unser ganzes Konzept von Gut und Böse, unsere moralische Grammatik, muß umgewandelt werden.

In dieser Perspektive ist selbst die anscheinend moralische Tautologie “wir sollten nach dem streben, was gut ist, und das bekämpfen, was böse ist” nicht länger wahr.

Es ist unser ganzes Konzept von Gut und Böse, das umgewandelt werden muß. Es ist schwer, außerhalb der Kiste zu denken. Aber das ist genau der Punkt beim Wort Paradigma. Es ist eine Kiste, außerhalb der zu denken für die Menschen im allgemeinen unmöglich ist.

Ich empfehle, zum tieferen Verständnis des Konzepts vom Paradigma Thomas Kuhns „The Structure of Scientific Revolutions“  zu lesen. Es ist wahrlich eine mentale Kiste, in der wir gefangen sind.

Z. B. argumentiert Kuhn, daß “rivalisierende Paradigmen unvereinbar und nicht mit den gleichen Maßstäben zu messen sind – das heißt, es ist nicht möglich, ein Paradigma durch den konzeptuellen Rahmen und die Terminologie eines anderen rivalisierenden Paradigmas zu verstehen.“

D. h. frühere oder zukünftige Paradigmen sind für uns fast so fremd wie z. B. die chinesischen Kultur.

Weiters bestimmt ein Paradigma (sogar) unsere Wahrnehmung völlig.

Es ist nicht so, daß Aristoteles das Konzept der Kraft mißverstanden und Newton ihn korrigiert hat. Stattdessen hatte Aristoteles ein gänzlich anderes Konzept von der Kraft, beruhend auf ganz anderen Annahmen, welches innerhalb seines Systems vollkommen vernünftig war. Was wir beim Paradigmenwechsel von Aristoteles zu Newton erleben, ist die Umwandlung der ganzen wissenschaftlichen “Grammatik” der Physik. In gleicher Weise steht uns bevor, die Umwandlung unserer gesamten Grammatik der Moral zu erleben. Ganz so, wie unsere Grammatik der Moral vor dem Zeitalter des Christentums anders war.

Als sich das Paradigma von Newton zu Einstein verlagerte, bedeutete das nicht das Ende der Wissenschaft. Es bedeutete nur das Ende einer wissenschaftlichen Ära, welche durch eine andere ersetzt wurde. In der gleichen Art bedeutet der Fall der westlich-christlichen Zivilisation nicht das Ende der europäischen Zivilisation im größeren Sinn. Er bedeutet nur eine neue Ära. Ganz so wie damals, als die römisch-griechische Zivilisation durch die westlich-christliche ersetzt wurde.

Roman:

CS, Hal

Hal
Wie rettet die Zerstörung der “gegenwärtigen Ordung” die freie westliche Zivilisation?

CS
Tut sie nicht.

Das bedeutet wirklich, den gordischen Knoten zu durchschlagen, eh?

Nach einer Anekdote antworteten die Spartaner, als Philipp II eine Nachricht nach Sparta schickte, die lautete: “Wenn ich nach Lakonien komme, werde ich Sparta dem Erdboden gleichmachen” mit der einen trockenen Erwiderung: “Wenn.“

Ich stimme zu, daß das Christentum am Ende seiner Leine angekommen ist und nicht in der Lage ist, sich selbst zu behaupten, ohne sein eigenes Wertesystem zu brechen. Vielleicht muß etwas Ähnliches während der moslemischen Invasionen in Indien passiert sein, wo die buddhistischen Ideen vom Karma (man kriegt, was man verdient, weil man die Ursache herbeigeführt hat) die Leute völlig wehrlos ließen; sie hatten in der Tat kein Weltbild, das ihre kollektive Existenz stützen würde.

In der Tat finden wir Clanmentalität in Südeuropa, während es in Nordeuropa (unter germanischen Völkern) nichts davon gibt.

Dafür gibt es historische Gründe. Im kalten Norden lebten die Leute weit voneinander entfernt. Menschliche Kontakte waren selten, und Fremde wurden daher mit Freundlichkeit behandelt. In diesem Kontext war dies die beste Überlebensstrategie.

Das würde einerseits die Verhaltensmuster der Schakale erklären und andererseits die phänomenale Kreativität der Nordländer. Ich bin immer beeindruckt davon, wie sehr man immer mehr harmonische Herrschaft des Geistes über die Natur sehen kann, je weiter man in Europa nach Norden geht, wo die Leute germanischer sind. Funktionalität gepaart mit Schönheit. Die allgemeine Freundlichkeit der Skandinavier ist sprichwörtlich. Praktisch alles in Skandinavien ist benutzerfreundlich. Sogar die Steuern😉 Probleme gibt es mit falschen Steuernutzern. Korruption ist beinahe nichtexistent, was ich für eine ziemliche Leistung halte!

Insgesamt, CS, ist dein Argument das vollständigste für den Tod des Christentums, das ich mir vorstellen kann, sicher vollständiger als alles, was Nietzsche je geschrieben hat.
Im Grunde schlägst du ein 100 % weißes germanisches Imperium vor. Ich stimme zu, daß das unter der Herrschaft des gegenwärtigen Paradigmas nicht machbar ist. Nicht einmal vorstellbar. Auch wenn Japan und China erfolgreiche “rassistische” Imperien SIND. Niemand kritisiert sie dafür, da sie andere Weltbilder haben, wo Mitgefühl kein Muß ist, und deshalb erwartet niemand von ihnen, daß sie irgendwelche “Flüchtlinge” aufnehmen. Tatsächlich denkt Japan, das auch niedrige Geburtenraten hat, nicht einmal über den Import von Menschen nach, und ich bin sicher, daß sie die Situation bewältigen werden. Oder irre ich mich?

Ich denke, daß du mich von mehreren Illusionen geheilt hast, die ich als potentiellen Teil einer Lösung des “Problems” erwogen habe.
Ich hoffe, ich bin da nicht der einzige.
Danke!

Conservative Swede:

Sean,

Danke für deinen Beitrag. Sehr interessant! Watching Eagle hat weiter oben auch einen Beitrag geliefert, indem er dieses Bild für uns mit der Beschreibung darüber vervollständigt hat, wie Amerika “nahezu 250 Jahre lang der Vorreiter bei menschlichen Geburten raten war, von den Pilgervätern bis zum Bürgerkrieg.“

Letztere, welche die Bibel wörtlich auslegten, nahmen sich als die direkten Nachfolger der alten Israeliten wahr, denen die göttliche Autorität erteilt war, die Kanaaniter zu töten und Israel zu errichten. Die Protestanten sahen sich als die Neuen Israeliten und die amerikanischen Ureinwohner als die Neuen Kanaaniter, die ausgelöscht werden mußten.

Es ist in der Tat traurig, daß Christen sich für Israeliten halten müssen, um wahrhaft gute Kämpfer zu werden, was im Effekt totalen Krieg bedingt und die Psychologie der Willenskraft zum Sieg um jeden Preis.

Wieder einmal ist es dasselbe Muster des Christentums das ich oben besprochen habe, bezüglich erlaubter Patriotismen. Unsere eigene Ethnizität ist im christlichen Weltbild völlig irrelevant, während die jüdische Ethnizität eine zentrale Position innehat. Also müssen Christen diese Ersatzethnizität benutzen, um wahres Selbstvertrauen und Stärke zu finden.

Guter totaler Krieg ist von Christen geführt worden, wenn sie sich als Israeliten gesehen haben, die die Errichtung des Neuen Jerusalem anstreben. Sie können auch begrenzten Krieg im Namen des universellen Guten führen, oder um Israels willen (z.B. die Kreuzzüge). Aber Krieg durch Christen im Namen ihrer eigenen Ethnizität wird als illegitim betrachtet; naja, nicht mal als wichtig.

Nach demselben Muster sehen wir jetzt Bezüge zu Blakes und Perrys Lied über den Bau des Neuen Jerusalem („And did those feet in ancient time“). Z. B. durch Auster, Belien und die Bewegung von Luton.

Im Christentum können wir nicht wir selbst sein. Wir müssen so tun, als wären wir jemand anders.

Ich denke immer noch, daß die Russen ihr Christentum in effizienter Weise nutzen können. Einfach weil ihr Christentum nicht durch die Aufklärung gespült worden ist. So wie das der amerikanischen Pilgerväter und der Buren, wie oben diskutiert. Genausowenig natürlich das Spanien der La Reconquista.

Aber wir können als sicher annehmen daß die Christen, die durch die Aufklärug geschwemmt worden sind – und dann durch das Industriezeitalter, den Liberalismus und Säkularismus – nicht in der Lage sein werden, sich als Israeliten zu sehen. Also wird diese Stärke im Kontext des Christentums nicht zurückkehren.

Warum nicht stattdessen wir selbst sein? Ersetzt das gegenwärtige mythologische Weltbild durch eines, wo wir wir selbst sind. Immerhin ist das die einfache Wahrheit: Wir sind wir. Das Christentum beruht auf Täuschung und Realitätsverzerrung.

Ein anderer Weg, für jene, die sich selbst nicht als Israeliten vorstellen können, liegt darin, wenigstens das Christentum universal zu machen statt jüdisch. So wie wir es kürzlich hier bei GoV gesehen haben, wo viele Menschen z. B. in Polen Jesus nicht als Juden sehen. Aber wir haben von Takuan Seiyo gelernt, daß das antisemitisch ist und daher böse. Es gibt keinen Weg, im Rahmen des Christentums zu gewinnen…

Conservative Swede:

Roman,

Ich stimme zu, daß das Christentum am Ende seiner Leine angekommen ist und nicht in der Lage ist, sich selbst zu behaupten, ohne sein eigenes Wertesystem zu brechen. Vielleicht muß etwas Ähnliches während der moslemischen Invasionen in Indien passiert sein, wo die buddhistischen Ideen vom Karma (man kriegt, was man verdient, weil man die Ursache herbeigeführt hat) die Leute völlig wehrlos ließen; sie hatten in der Tat kein Weltbild, das ihre kollektive Existenz stützen würde.

Das ist ein exzellenter historischer Vergleich. Eine universalistische Religion wird angesichts einer Bedrohung von existenzieller Größenordnung durch die ursprünglichen nationalen Götter ersetzt. Des weiteren sprechen wir von derselben Art von Zeitrahmen. Die Dominanz des Buddhismus hatte es so lange gegeben wie die westlich-christliche Zivilisation. D.h. ein Jahrtausend und ein bißchen dazu. Hier oben im Norden ist es weniger als ein Jahrtausend.

Dies spricht gegen die Idee, daß es für uns unmöglich ist, auf unsere alten nordischen Götter zurückzugreifen.

Insgesamt, CS, ist dein Argument das vollständigste für den Tod des Christentums, das ich mir vorstellen kann, sicher vollständiger als alles, was Nietzsche je geschrieben hat.

Danke, das ist sehr nett gesagt. Natürlich hatte ich einen unfairen Vorteil, da ich Nietzsche lesen konnte, aber er nicht mich.

Ich muß jetzt einfach einen Witz erzählen. Vielleicht um die Christen hier aufzuheitern. Vor vielen Jahren sah ich an der Wand einer öffentlichen Toilette geschrieben:

„Gott ist tot!“
gez. Nietzsche

Ein bißchen weiter unten stand:

„Nietzsche ist tot!“
gez. Gott

Ich bin immer beeindruckt davon, wie sehr man immer mehr harmonische Herrschaft des Geistes über die Natur sehen kann, je weiter man in Europa nach Norden geht, wo die Leute germanischer sind.

Ja, wir haben uns darauf konzentriert, gegen die Natur zu kämpfen, statt gegeneinander. Alles aufgrund unserer historischen Situation. Wenn wir nicht gegen die Natur gekämpft haben, sind wir gestorben. Wenn wir unser Haus nicht isoliert und reichlich Wintervorräte angelegt haben, sind wir gestorben. Daraus ist eine besondere Art der Kooperation zwischen den Menschen erwachsen. Eine traditionalistische Form von Egalitarismus, den wir außer in Schweden/Norwegen nur in Amerika finden (das ist ein interessantes Thema für sich, aber dafür ist jetzt keine Zeit). Wenn man da jedoch (entfesselte) christliche Ethik obendrauf packt…

Praktisch alles in Skandinavien ist benutzerfreundlich. Sogar die Steuern 😉

Häh??

Korruption ist beinahe nichtexistent, was ich für eine ziemliche Leistung halte!

Liegt am Mangel an Clanmentalität. Aber in umserem gegenwärtigen Umfeld ist diese Mentalität genau das, was uns umbringt.

Ich denke, daß du mich von mehreren Illusionen geheilt hast, die ich als potentiellen Teil einer Lösung des “Problems” erwogen habe.
Ich hoffe, ich bin da nicht der einzige.
Danke!

Exzellent. Du bist willkommen. Und danke gleichfalls!

Chechar:

* In gleicher Weise werden viele Leute, die ideologisch am gegenwärtigen Paradigma hängen anstatt an ihrer eigenen ethnischen Gruppe, den Fall der westlich-christlichen Zivilisation als das Ende der Welt sehen… Die christliche Ethik hinter sich zu lassen, hat nichts damit zu tun, säkular zu werden (wie ich oben erläutert habe). Im Gegenteil, das macht es schlimmer! Was benötigt wird, ist die Einführung einer anderen großen mythologischen Erzählung in den kollektiven Geist der germanischen Völker. Dies ist der einzige Weg, um die moralische Grammatik des Christentums zu ersetzen. Etwas mit Wurzeln in unserer langen Geschichte. Dies muß mit politischen Mitteln geschehen, durch ein Regime mit solch einem Fokus. Aber diesen Fokus vorausgesetzt, ist dies gar nicht so etwas Schwieriges. Es gibt zahlreiche historische Beispiele dafür, wie es geht. Und es braucht nur eine Generation (oder sogar noch weniger), um diesen Übergang zu schaffen. Und in einer fürchterlichen Situation, nach einem großen Trauma, wird es sogar noch leichter sein.” – CS

* “Im Grunde schlägst du ein 100 % weißes germanisches Imperium vor.” – Roman

Schöne Träume. Aber man muß sehr optimistisch sein, um zu glauben, daß der gegenwärtige europäische Zeitgeist eine 180°-Wende machen wird.

Der Fehler der Nazis war der eliminationistische Antisemitismus, eine extreme Leidenschaft, die von den beiden anderen faschistischen Staaten dieser Zeit nicht geteilt wurde: Frankos Spanien und Italien. Hitler irrte auch beim sogenannten Falschen Krieg: das Vereinigte Königreich zu provozieren und in Frankreich einzumarschieren. Während ich in diesen finstersten multikulturellen Zeiten gern ein wiederbelebtes Reich ohne ein Jota an eliminationistischem Antisemitismus sehen würde, so würde ich es doch nicht vorherzusagen wagen wie Historizisten. Wir sind nur Blogger, und noch dazu steht keine Kultur hinter uns. Unsere Situation ist weit prekärer als die der Sowjetdissidenten in den Zeiten des Gulag: die wußten zumindest, daß antikommunistische, mächtige Staaten existierten. Wir haben jetzt nichts auch nur annähernd Ähnliches: wir können nur zusehen, während unsere Lebern blau werden, wie die Alte Welt – und womöglich sogar Obamas Neue Welt – sich selbst zerstört.

Ein persönliches Bekenntnis: wenn ich kurz vorm Aufwachen bin, aber noch schlafe, stelle ich mir in diesem Schwellenzustand Pilzwolken nahe westlichen Großstädten vor, um zu sehen, ob das die Idioten aufweckt. Aber wenn ich nach dem urteile, wie sich die Hühner ein paar Jahre nach den Bombenanschlägen von London und Madrid verhielten, dann weiß ich wirklich nicht, ob das ausreichen würde. (Man würde nicht glauben, welches Niveau linker Idiotie mir in diesem fast einjährigen Besuch in Spanien begegnet ist.)

Auf jeden Fall bezweifle ich sehr, daß die Zukunft vorausgesagt werden kann.

Conservative Swede:

Roman,

Im Grunde schlägst du ein 100 % weißes germanisches Imperium vor...

Nein, das ist nicht das, was ich mir vorstelle.

Zuallererst, die Situation wie ich sie sehe, im Jetzt, ist für germanische Völker eine Sache von Leben und Tod wie für keine andere Volksgruppe. Also ist es das erste, uns selbst zu retten. D. h. wir müssen das Land beherrschen, in dem wir leben, in selbstsicherer und nachhaltiger Weise.

Die Notwendigkeit für ethnische Reinheit ergibt sich aus der Schwäche des Christentums. So wie es für die historischen Beispiele Amerika und Südafrika diskutiert wurde. Aber wenn wir das Christentum fallen lassen, werden wir ethnische Durchmischung viel besser aushalten. Zunächst vor allem mit slawischen und romanischen Völkern. Wenn sie sich jedoch für die Beibehaltung des Christentums entscheiden, dann wird die Kooperation natürlich schwerer. Aber andererseits bin ich sicher, daß es viele romanische und slawische Individuen gibt, sie sich solch einem germanischen Projekt anschließen und das Christentum hinter sich lassen wollen werden.

Immerhin würden wir es nicht zu skandinavisch (d. h. rein germanisch) haben wollen. Wie ich herausgestrichen habe, gibt es dabei zuviele Schwächen. Wir brauchen kontinentale Einflüsse. Dänemark entspricht ungefähr meiner Vorstellung einer ausgewogenen Situation. Schweden ist weit zu germanisch. Übrigens, lest hier und hier über die Ursprünge der germanischen Völker nach.

Eine notwendige Bedingung für solch ein germanisches Projekt – und für die Renaissance Europas insgesamt! – ist die Rückkehr Deutschlands. Das heutige Deutschland ist das planetarische Bully-Opfer, gefesselt und eingesperrt in viele Schichten von Ketten und Gitterstäben. Es darf kein einziges Fitzelchen nationalen Selbstbewußtseins zeigen. Wir werden das nicht sehen, solange nicht die amerikanischen Truppen Deutschland verlassen haben und das ganze NATO-Regime aufgehoben worden ist. Aber es wird kommen. Seid dessen versichert.

Conservative Swede:

Das obige ist der erste Schritt und etwa das, wie weit wir meiner Meinung nach in diesem Jahrhundert kommen werden.

Zum Beginn des nächsten Jahrhunderts werden wir in einer Situation sein, wo China die Großmacht ist. Es wird auch Konkurrenz mit Rußland geben. Wahrscheinlich wird China als erster die Ölfelder um den Persischen Golf besetzen, aber wir werden mit ihnen darum konkurrieren.

Amerika wird zusammen mit Frankreich und Großbritannien total diskreditiert sein und als die Schuldigen am größten Verrat am eigenen Volk in der Geschichte der Menschheit (wie Fjordman es ausgedrückt hat) gesehen werden. Während Deutschland daran völlig unschuldig war und die überlegene moralische Position einnehmen wird.

Frankreich könnte vielleicht nicht mehr existieren. Nachdem es zuerst von Moslems überrannt und dann von Germanen zurückerobert worden ist.

Die Vereinigten Staaten werden nicht länger existieren. Aber die Konföderation der Nördlichen US-Staaten wird ein natürlicher Verbündeter der Germanen sein.

Vielleicht wird es an diesem Punkt etwas wie ein germanisches Imperium geben. Oder vielleicht sogar zwei, ein deutschsprachiges und ein englischsprachiges. Aber ich bin mir nicht sicher wegen des englischsprachigen (ich sage nicht, daß die Leute nicht mehr Englisch sprechen werden, nur daß es kein separates Imperium mit Englisch als offizieller Sprache geben könnte).

Ich bin mir sicher, daß wir sowohl mit China als auch mit Rußland gut interagieren können werden. Innerhalb des Kontexts der Machtbalance; wie in den guten alten Tagen. Vor Woodrow Wilsons idiotischer Idee eines organisierten Weltfriedens. Welcher nicht nur ein Mythos ist, sondern auch eine Illusion. Eine, die gefährliche Machtvakua erzeugt. Welche z. B. zum WK2 führten.

Ich bin sicher, daß Mekka und Medina bis dahin atomisiert sein werden, und daß der Islam nicht länger von geopolitischer Bedeutung sein wird.

Ich schlage also kein germanisches Imperium vor, aber es könnte sich gut zu einem entwickeln. Und ich schlage nichts “100%ig weiß-germanisches” vor – das ist nicht das, was geschehen wird. Schaut euch wiederum die Geschichte an!

Erstens ist weißer Nationalismus eine Haltung von Leuten, die sich als Opfer sehen. Und er ist etwas, dem Leute sich zuwenden werden, wenn sie immer noch in der mentalen Kiste christlicher Ethik stecken und die Schwäche es bedingt. Weißer Nationalismus ist auch typischer für Amerikaner als für Europäer, aber das ist eine andere Diskussion.

Weißer Nationalismus ist ein schwaches Konzept für schwache und besiegte Menschen. Was wir brauchen, ist etwas Starkes. Um das zu finden, sollten wir uns Rußland ansehen. Rußland ist ein multiethnisches Land, aber dennoch gänzlich russisch. Dies deshalb, weil die russische Kultur dominant und normativ ist und niemand sie in Frage stellt, und sie gibt nicht nach. Daher stellen die verschiedenen Völker innerhalb Rusßlands (und des alten russischen Reiches) dies nicht in Frage, nicht mehr als die meisten Westler heute ihr Streben nach “universaler Güte” in Frage stellen. Wie auf dieser Seite z. B. von Russkiy beschrieben, gehorchen Chararen Tartaren etc. ihr und ordnen sich unter. Sogar Moslems finden es in diesem Kontext natürlich, zum Christentum zu konvertieren.

Das ist der Weg!

Germanische Völker müssen in einem Land leben, wo germanische Kultur und Ethnizität in dieser sehr natürlichen und starken Weise die Norm ist. 100% ethnische Reinheit wird nicht benötigt, ist unnatürlich und ein gescheitertes Konzept.

Chechar:

Aber was ist falsch an einem 100 % weißen germanischen Imperium? Wie oben festgestellt, kann ich mir keine größere Kraft vorstellen als projizierten Eros, wie jener, der von den Griechen in ihren Skulpturen projiziert wurde.

Im Fall der Germanen sprechen wir nicht von homoerotischen Epheben, sondern von englischen Rosen und skandinavischen Blondinen. Sie sollten die galvanisierende Kraft für ein Größeres Deutschland sein. Rassenvermischung sollte die höchste Sünde sein.

Ich widerspreche der Analyse weiter oben: wenn die spanischen Soldaten Indianerinnen heirateten, dann einfach deshalb, weil sie anders als die angelsächsischen Familien, die in dem ankamen, was heute die Vereinigten Staaten sind, als unverheiratete Singles in die Neue Welt kamen. Indianerhäuptlinge machten ihnen immer indianische Teenagerinnen zum Geschenk, wenn sie durch die Dörfer kamen, um sie zu besänftigen.

Blutsvermischung war eine psychogenische Katastrophe für Lateinamerika, nicht wegen der indianischen Gene, sondern wegen ihrer kindermörderischen Psychoklasse (das Thema des Buches, das ich für GoV-Leser zu übersetzen beginne, wie im Strang “The Return of Quetzalcoatl: Preface” zu sehen).

Ich kann mir kein wiederbelebtes germanisches Reich vorstellen ohne eine absolute Liebe zur eigenen Physiognomie, etwas, das an die Nürnberger Gesetze grenzt. Das ist nicht mal weißes Überlegenheitsstreben, solange es nicht mit imperialistischen Fantasien gepaart ist. Es ist bloße Verteidigung der Ethnizität und daher der Kultur.

Larry Auster, das Thema dieses Stranges, ist kühner beim Erkennen dessen als jene in anderen konservativen Counterjihad-Webseiten.

Sean O’Brian:

Conservative Swede,

Danke für deinen Beitrag. Sehr interessant!

Danke. Ich finde deine Gedanken über diese Dinge endlos faszinierend.

Zunächst vor allem mit slawischen und romanischen Völkern. Wenn sie sich jedoch für die Beibehaltung des Christentums entscheiden, dann wird die Kooperation natürlich schwerer. Aber andererseits bin ich sicher, daß es viele romanische und slawische Individuen gibt, sie sich solch einem germanischen Projekt anschließen und das Christentum hinter sich lassen wollen werden.

Ich weiß nicht wegen der Slawen. Ich habe gehört (ich weiß nicht mehr wo), daß einige der slawischen Völker von Europa immer noch in christlichen Begriffen denken. Meine Schätzung ist, daß die orthodoxen Nationen sich an Rußland halten werden wie in der Vergangenheit, speziell wenn sie von antichristlichen Moslems angegriffen werden.

Man wird auch die nordwestliche Peripherie Europas wegrechnen müssen, d. h. Irland und Schottland. Dies deshalb, weil beide Länder nicht einfach nur christlich sind, sondern sich auch bewußt als keltische Kulturen definieren, im Gegensatz zu den germanischen (angelsächsischen/dänischen/normannischen) Völkern. Beide Länder haben ein geteiltes, keltisch-germanisches rassisches Erbe, aber aus Gründen der Mythologie und Identität wird dem keltischen Aspekt völliger Vorrang gegeben, sodaß beide scharf außerhalb einer spezifisch germanischen Union oder eines Staatswesens stünden.

Traditionellerweise ist die keltische Region (zeitweise) außerhalb der Hauptströmung der westlichen Geschichte gewesen, z. B. in dem sie außerhalb des Römischen Reiches gelegen ist und an den Kreuzzügen nicht teilgenommen hat. Andererseits wiederum, vielleicht nicht. Irland und Schottland sind sprachlich anglisiert. Es gibt einen wahrnehmbaren dänischen Einfluß auf die irische Kultur in solchen Dingen wie identische Volksmärchen. Obwohl ich glaube, daß die politische Union zwischen Schottland und England sich bereits ihrem Ende nähert. Auf jeden Fall werden die Randländer Europas – wenn die europäischen Kernvölker definitiv die Masseneinwanderung und den Multikulturalismus ablehnen – zweifellos dieser Führung folgen.

Conservative Swede:

Chechar,

Aber man muß sehr optimistisch sein, um zu glauben, daß der gegenwärtige europäische Zeitgeist eine 180°-Wende machen wird.

Tatsachlich sind 180°-Wendungen sehr üblich. Du hast das Scheitern von Hitlers Nazismus erwähnt. Also, nach dem Zweiten Weltkrieg gebot das mythologische Geschichtsbild der westlich-christlichen Zivilisation, daß alles 180° zum Nazismus gemacht wird. Dinge, die höchst natürlich gewesen waren, wie europäischer Nationalismus, wurden um 180° herumgedreht. Und das ist das Gestörtheitssyndrom, unter dem wir jetzt schwer leiden.

Wenn diese amerikanisch-anglo-französische totalitäre Horrorshow einmal bruchgelandet ist, dann kann ich dir eine 180°-Kehrtwende weg von ihrer Position versichern.

Ein weiteres Beispiel ist die Französische Revolution, die eine 180°-Wende war. Sogar 180° weg von normaler Vernunft und Hausverstand.

Rassenbeziehungen in Amerika sind ein weiteres Beispiel. Rassenvorurteile haben sich nicht in Rassenblindheit verwandelt, sondern in gestörten Antirassismus. Wenn bis zu den ‘50ern der Schwarze von Haus aus als der Schuldige gesehen wurde, so wird heute der Weiße von vornherein als der Schuldige gesehen.

Die Leute lernen nie aus der Geschichte. Sie drehen das Bild nur um 180º. Das ist konzeptuell etwas sehr Einfaches. Viel leichter, als aus der Geschichte zu lernen. Wenn die Leute aus der Geschichte hätten lernen können, dann hätte die Lektion aus dem Nazismus sie gegen den Islam protestieren lassen. Stattdessen drehten sie das Bild um 180º und fürchten Deutsche und Weiße.

Ich sage nicht, daß 180°-Wendungen gut sind, sondern daß sie in der Geschichte in der Tat üblich sind.

Auf jeden Fall bezweifle ich sehr, daß die Zukunft vorausgesagt werden kann.

Es gibt Grenzen für das, wir über die Zukunft sagen können, aber wir können dennoch über sie reden.

Nimm Wettervorhersagen. Wir können sagen, daß Regen kommt, aber nicht genau an welchem Tag.

Weiter in der Zukunft wird es zu chaotisch, um irgendetwas über das Wetter zu sagen, aber wir können etwas über unser Klima sagen. Z. B. ist die Rotation unseres Sonnensystems in der Milchstraße der bestimmendste Faktor dafür, ob unser Planet kalt oder warm sein wird (nein, CO2 ist kein Faktor).

Nun schau dir diesen großen Stein an. Wir er für immer dort bleiben, oder wird er sich irgendwann bewegt haben? Ich behaupte, daß er nicht für immer so bleiben wird.

Werden amerikanische Truppen für immer in Deutschland bleiben? Nein.

Wenn es zum bevorstehenden Fall der gegenwärtigen Ordnung kommt, dann sind zu viele Faktoren gleichzeitig in Bewegung, daß jeder allein das Potential hat, sie zu Fall zu bringen: Dollarkollaps, ethnischer Bürgerkrieg, iranische Atomwaffen, schwache und gelähmte Führung. Es ist wie der Stein in dem Bild mit Sturm, Donner, Krieg rundherum mit explodierenden Bomben überall, zusammen mit einem Kerl, der dort steht und den Stein schiebt, und Erdbeben zur selben Zeit. Wir werden nicht sagen können, welcher Faktor den Stein zuerst bewegt, aber es ist eine sichere Feststellung, daß der Stein sich in naher Zukunft aus seiner Position bewegen wird.

Wenn es um das Thema gesellschaftlichen Paradigmenwandels geht, dann müssen wir in die Welt der menschlichen Mythologie eintreten, um dies zu verstehen, um den Rahmen des Möglichen zu sehen. Das Studium der kulturellen Anthropologie gibt einen guten Hintergrund dafür ab. Wir können immer noch nicht voraussagen, was geschehen wird. Aber wir können viele Dinge als nicht möglich ausschließen. Es gibt sogar bei der Mythologie eine innere Logik, tatsächlich mehr bei der Mythologie als bei anderen Dingen.

In meinem letzten Kommentar spekuliere ich freier darüber, wie die Welt bis zum Beginn des nächsten Jahrhunderts aussehen wird. Jedoch ist der Zweck dabei nicht, die Zukunft vorherzusagen, sondern ein mögliches Bild der Zukunft zu malen, als Mittel, um Romans Interpretation meiner Position zu entgegnen, mit der ich nicht übereinstimme.

Conservative Swede:

Sean,

Ja, ich finde das auch endlos faszinierend.

Bezüglich der keltischen Völker schätze ich, daß euer Schicksal davon abhängen wird, ob die Anglos ihr Selbstvertrauen wiedergewinnen und ihr eigenes Imperium errichten werden oder schwach bleiben und als Satelliten in einem germanischen Staatswesen verstreut werden.

Im Fall eines Anglo-Imperiums ist es logisch, daß ihr diesem einverleibt werden würdet. In letzterem Szenario werdet ihr wahrscheinlich freier sein, als Satelliten und natürliche Verbündete des germanischen Staatswesens, ganz so wie auch die Anglos selbst.

Conservative Swede:

Chechar,

”Aber was ist falsch an einem 100 % weißen germanischen Imperium?”

Es ist eine nette Fantasie. Aber ich finde es nicht realistisch. Noch einmal, schaut euch das russische Beispiel dafür an, wie es geht.

”Rassenvermischung sollte die höchste Sünde sein.”

Rassenvermischung wird in der Tat nicht länger gefeiert werden, sondern stattdessen diskreditiert sein. Anfänglich könnten wir eine 180°-Wende diesbezüglich sehen. Jedoch, etwas als “höchste Sünde” zu sehen, ist eine christliche Denkweise. Etwas, von dem wir uns rechtwinklig wegbewegen müssen.

Beachte bitte, eine 180°-Wende ist eine sehr schwache Bewegung im Vergleich zu einer rechtwinkligen Bewegung. Nur eine weitere Umkehrung, und man ist wieder dort, wo man angefangen hat, und bewegt sich dabei immer innerhalb der gleichen Spielebene. Während man mit einer rechtwinkligen Bewegung diese Dimension gänzlich verläßt.

Ich kann mit kein wiederbelebtes germanisches Reich vorstellen ohne absolute Liebe für die eigene Physiognomie.”

Ich kann mir überhaupt kein nachhaltiges Staatswesen vorstellen ohne die Liebe zur Physiognomie der führenden Volksgruppe. Jedoch bedingt das in keiner Weise ethnische Reinheit. Schau dir nochmal Rußland an!

Larry Auster, das Thema dieses Stranges, ist kühner beim Erkennen dessen als jene in anderen konservativen Counterjihad-Webseiten.”

Während Auster einsichtsvoller ist als die meisten, klebt er immer noch am Reparieren der westlich-christlichen Zivilisation fest. Für ihn ist das Christentum eine Konstante, über die nachzudenken er nicht fähig ist. Sein Blog ist gut für das Nachvollziehen des völligen Scheiterns des amerikanischen Konservativismus. Und auch für rassische Themen (d. h. das Scheitern des American Way beim Zurechtkommen mit Rassenangelegenheiten). Der Rest ist nicht sehr nützlich, und er glaubt an die seltsamsten Dinge, z. B. Astrologie. Seine Position gegenüber dem Islam ist auch zu schwach. Ganz so wie die katholische Kirche steckt er in der abrahamitischen Falle. Und bezüglich des “Liberalismus” schielt er auch zu sehr, um die Dinge klar zu sehen. Er betrachtet den Liberalismus als größeres Problem als den Islam, und als böse, was der Islam nicht ist. Er respektiert den Islam als Weltreligion und will ihn nicht in einem totalen Krieg besiegen.

Auster: „Meine Pposition ist die, daß der Islam in der Tat eine Religion ist, die einem transzendenten Gott gilt.“ (und da es nur einen gibt -> die abrahamitische Falle)

Der Islam hat „einen theoretischen Platz für christliche Gemeinschaften“ (anders als der Liberalismus)

Auster gegen die ordentliche Besiegung des Islam.

Der Islam ist nicht wirklich böse, jedoch der Liberalismus schon.

Roman:

CS

Roman
“ Praktisch alles in Skandinavien ist benutzerfreundlich. Sogar die Steuern  ;-)“

Mißverständnis🙂

„Probleme gibt es mit falschen Steuernutzern.“ D.h. Einwanderer, die Schweden hassen und alles, was das “Schwedentum” ausmacht. Einheimische und westliche Wohlfahrtsempfänger sind üblicherweise diejenigen, die sich bewußt sind, was sie der Gesellschaft schulden. Die Steuern werden so verwendet, wie es beabsichtigt war.

CS
Germanische Völker müssen in einem Land leben, wo germanische Kultur und Ethnizität in dieser sehr natürlichen und starken Weise die Norm ist. 100% ethnische Reinheit wird nicht benötigt, ist unnatürlich und ein gescheitertes Konzept.
Roman
Im Grunde schlägst du ein 100 % weißes germanisches Imperium vor. Ich stimme zu, daß das unter der Herrschaft des gegenwärtigen Paradigmas nicht machbar ist. Nicht einmal vorstellbar.

Ich habe nichts in der Art der Nürnberger Gesetze befürwortet oder verfochten. Ich stelle nur die Fakten fest, deskriptiv gegen präskriptiv.
Ich denke, daß dieses zukünftige germanische Imperium für viele Arten von Leuten attraktiv sein wird, aber ich bin sicher, daß sie großteils sehr weiße Leute sein werden. Ich würde mir nichts als Testmethode vorstellen, das irgendwelchen Theorien von Himmler & Co ähnelt; ich denke, wir werden diese Art von Ideen weit hinter uns haben.
Sobald einmal die grundlegenden Thesen des neuen Staatsorganismus etabliert sind, wird es ein ziemlich geradliniger Prozeß sein, ob man sich ihm anschließt und ihn akzeptiert oder nicht. Natürlich muß die gemeinsame germanische Narrative erst erzählt werden, aber es scheint, als ob das schon auf dem Weg ist.
Die lebensfähigen Thesen zu schaffen, wird die Herausforderung sein.
Wir könnten genausogut schon jetzt damit anfangen, da ich nie ein großer Fan des Christentums war, obwohl ich vermute, daß Jesus viel cooler war, als er üblicherweise dargestellt wird;-).
Und ich spreche auch ein ganz anständiges Deutsch:-).

Überhaupt, ist es vorstellbar, daß irgendeine hybride Kreuzfahrerversion des Christentums entsteht, etwas wie ein neuer Reconquista-Geist, der in den Herzen der Nördlichen Rächer brennt? Wer weiß?

Chechar:

Ich würde lange brauchen, um jene Polemiken von Auster über den Islam zu lesen. Aber ich erinnere mich, daß er derjenige war, der als erstes den “Nuke Mecca” Article von “Westerner” (wer ist dieser Kerl?) eingestellt hat, der in meinem Blog immer ganz oben verlinkt ist.

Anders als Auster bin ich kein Christ. Genausowenig glaube ich an Astrologie oder New-Age-Nonsense.

Ich habe deinen Blog gelesen: was du über den amerikanischen Multikulti-Kessel seit der Zeit Lincolns sagst. Seit neuestem hatte ich in ähnlicher Richtung gedacht, aber wir sind so gehirngewaschen gewesen, daß die natürliche Tendenz die ist, solche Ideen sofort als Gedankenverbrechen abzublocken. Die Polizei ist in uns…

Wir werden sehen, wie dir mein entstehendes Paradigma gefällt (das vierte Buch, das ich auf GoV veröffentlichen werde, weist akademisch nur auf die Spitze von dessen Eisberg hin). Vorerst kann ich nur sagen, daß die Welten, die sich Arthur Clarke in zwei oder drei seiner besten SF-Romanen ausgemalt hat, ziemlich das abbilden, was mir vorschwebt.

Free Hal:

Hi Conservative Swede,

Danke für deine wohlüberlegte Antwort, die ich schätze.

Mir ist nicht in den Sinn gekommen, daß du den Niedergang der westlichen Zivilisation begrüßen würdest, wofür ich mich entschuldige.

Wie du erwarten wirst, bin ich anderer Meinung, aber ich bin zu beschäftigt gewesen, um heute zu antworten. Ich werde es morgen versuchen, falls ich die Zeit dazu finde.

Beste Wünsche,

Hal

Conservative Swede:

Hal,

Gut. Jetzt sind wir auf derselben Linie. Wertschätzung erwidert.

Conservative Swede:

Chechar,

Die Polizei ist in uns…

Ja, das ist sie in der Tat! Das ist genau das, wovon ich am Anfang dieses Stranges bezüglich Exorzismus und Dämonenaustreibung gesprochen habe. Meistens flippen die Leute aus wegen dem, was ich zu sagen habe, aber andere wiederum finden es faszinierend und inspirierend. Diesmal ist es besonders gut gelaufen. Meist ist das nicht so. Deshalb habe ich diesmal mehr als je zuvor über das geschrieben, was mir durch den Kopf geht. Wenn ich nicht das Gefühl habe, daß die Leute zuhören, falle ich normalerweise ins Schweigen (mein Blog ist nicht sehr gut gelaufen…). Ich danke allen guten Leuten hier für diese Inspiration.

Der Hauptfeind ist in der Tat in uns. Und das passiert, wenn man versucht, die moralische Grammatik zu ändern, all diese Dämonen und Gedankenpolizisten tauchen auf. Nur die Allerneugierigsten und ein bißchen Seltsamen setzen solch eine Denklinie fort. Die anderen wenden sich ab.

Wir werden sehen, wie dir mein entstehendes Paradigma gefällt.

Ich freue mich drauf🙂

Conservative Swede:

Roman & Chechar,

Es ist irgendwie witzig, daß ein Polack und ein Spanier am enthusiastischsten über ein ethnisch basiertes germanisches Reich sind. Und ich bin auch nicht der typische Befürworter, da ich mein Herz nach Südeuropa ausgerichtet habe. Und vor zwei Jahren hättet ihr mich eher beim Preisen des Alten Roms angetroffen (ich tue das natürlich noch immer!) Ich finde Germanen langweilig und bieder, aber irgendwie brillant (die Geschichte zeigt das eindeutig). Nach etwa einem Jahrzehnt draußen in der Kälte habe ich die Germanen wieder an mein Herz genommen, weil ich ihre große Tragödie erkennen kann. Ich denke, ich kann ihr Dilemma sehen, und wie es zu lösen ist.

Während es gleichzeitig völlig sinnhaft für Polen, Spanier und Kelten ist, sich dafür zu interessieren. Wegen der politischen Stabilität, die es ganz Europa geben würde, wenn einmal die gegenwärtige Ordnung fällt. Ohne es würde es ein riesiges Machtvakuum geben. Wer würde da hinein expandieren? Rußland, China, der Islam? Oder zuerst der Islam, dann Rußland, und schließlich China? Das ist das Gute an dem Tag, an dem die amerikanischen Truppen Deutschland verlassen, weil ab da die germanischen Europäer gezwungen sein werden, sofort eine starke Militärmacht aufzubauen. Und ihr könnt euch vorstellen, wieviele der guten Dinge, die wir hier diskutiert haben, dadurch katalysiert würden.

Auf jeden Fall – um zum Punkt dieses Kommentars zu kommen, da ihr das Thema der ethnischen Reinheit in zukünftigen germanischen Nationen oder einem Imperium aufgebracht habt: Eine Sache, die übersehen wird, weil wir generell so gehirngewaschen sind von den Ideen seit der Französischen Revolution, ist die, daß nicht alle Einwohner in einem Land Staatsbürger sein müssen.

D. h. stabile Staatswesen der Zukunft (germanische, romanische, slawische etc.) sollten die Macht innerhalb ihrer Volksgruppe sichern. Die beste Möglichkeit, dies zu garantieren, ist die Staatsbürgerschaft auf Ethnizität bezogen vorzubehalten. Wie in den alten Stadtstaaten. Dies ist ein sehr gutes Konzept, das Stabilität schafft und viele unnötige Konflikte vermeidet. Und es stellt die Ethnizität zentral an die Spitze unserer Konzepte. Was gut ist.  Wir müssen uns auf unsere Ethnizität fokussieren, um zu überleben. Heute ist es umgekehrt.

Ich habe hier darüber geschrieben:
Redefinition of citizenship

Tut mir leid, aber ich sehe die Idee der “ethnischen Reinheit” als etwas, das aus der Geistesverfassung der Französischen Revolution entspringt. Ihr wißt, daß es einen ganzen Strauß von Ideen gegeben hat, die diesem schrecklichen Ereignis entsprungen sind.

Wenn wir am Egalitarismus festhalten, begrenzen wir unser Denken und landen vielleicht bei der Idee der ethnischen Reinheit. Dies wird mit der “Neudefinierung der Staatsbürgerschaft” gelöst.

Es löst auch in eleganter Weise das “ewige” Dilemma mit den Juden, das ständig um 180° gedreht wird und immer dorthin zurückkehrt, wo es angefangen hat. Meine Lösung bewegt sich in rechtwinkliger Richtung, und damit glatt aus dem Bild heraus. Auch ist es die beste Lebensversicherung, die man den Juden geben kann. Aber diese Idee dreht sich nicht um die Juden. Sie gilt für alle gleich. Der Punkt ist, daß es keine Ausnahme für Juden geben wird (wie blöd wäre das denn!)

Conservative Swede:

Roman,

obwohl ich vermute, daß Jesus viel cooler war, als er üblicherweise dargestellt wird;-).

Oh ja, das war er wirklich. Die Bücher vom Jesus-Seminar zu lesen, war höchst erleuchtend. In einiger Hinsicht ist er sogar der erste jüdische stand-up comedian.

Betrachtet z. B. das Evangelium nach Thomas, #97:

(97) Jesus sagte : „Das Königreich des Vaters ist wie eine Frau, die einen Krug voller Mehl trug. Während sie auf einer langen Straße ging, brach der Griff des Krugs, und das Mehl ergoß sich hinter ihr auf die Straße. Sie bemerkte es nicht. Als sie ihr Haus erreichte, stellte sie den Krug nieder und fand ihn leer.“

Er spielt mit den Gedanken der Leute! Das Königreich Gottes ist wie ein… leerer Krug.

Aber betrachtet auch die Parabel mit dem Senfkorn. Die Pointe hier (welche heute verpaßt wird) ist die, daß Senf damals als Unkraut betrachtet wurde. Also ist es etwas Schlechtes, das zu etwas Großem und Schönen heranwächst (ein Senfbaum). Dieselbe Idee mit dem Sauerteigbrot.

Die Botschaft lautet: Es ist das Unerwartete! Das Königreich Gottes ist nicht das, was du erwartest. Der “leere Krug” folgt derselben Idee, treibt sie aber noch weiter auf die Spitze. In der Tat, was die Frau erlebt, wenn sie in den Krug schaut und er leer ist: Überraschung! Aber gleichzeitig spielt Jesus mit seinen Zuhörern, weil ihre erste Reaktion sein wird zu glauben, daß das Königreich Gottes etwas Leeres sein wird!

Wenn wir die ganze Botschaft von Jesus zusammensetzen und dies bedenken, dann sagt er uns: Das Königreich Gottes ist nicht das, was ihr erwartet, und es liegt nicht in einer fernen Zukunft, sondern es ist um euch im Hier und Jetzt, öffnet nur eure Augen!

Meine Interpretation ist die, daß die meisten Worte von Jesus nie als moralische Doktrinen gemeint waren, sondern gesagt wurden, um die Dinge im Geist der Leute auf den Kopf zu stellen. Sodaß sie in ihren Köpfen anfangen würden, sich zu bewegen! Ich denke, er zielte wirklich darauf ab, die Leute zum Selberdenken zu bringen.

Jedoch konnten die frühen Christen nur die Hälfte von Jesus’ Botschaft aufnehmen. Es ist manchmal witzig, wie blind sie waren gegenüber dem, was er wirklich gesagt hatte.

Ich empfehle “Die Fünf Evangelien” vom Jesus-Seminar.

Die Leute lachten über George W. Bush, als er Jesus den größten Philosophen nannte. Aber ich lache nicht. Jesus war wahrlich groß, aber seine Hauptfähigkeit war die des Rhetorikers.

Jesus war ein großartiger Kerl. Wir können eine Menge von ihm lernen.

Überhaupt, ist es vorstellbar, daß irgendeine hybride Kreuzfahrerversion des Christentums entsteht, etwas wie ein neuer Reconquista-Geist, der in den Herzen der Nördlichen Rächer brennt?

Also, alles, was das Problem löst, ist gut. Aber nachdem das westliche Christentum durch die Aufklärung etc. ging, kann ich nicht sehen, daß das geschieht. Das Christentum kann nicht einmal seine Position innerhalb der westlichen Gesellschaften festigen, effektiv entschuldigt es sich für sein Dasein. Wie könnte es dann benutzt werden, um irgend etwas nach außen zu festigen?

Im Fall von Rußland haben sie jedoch nicht dieses Problem. Sie können das Christentum immer noch auf diese Weise nutzen.

Vielleicht werden wir alle von den Russen übernommen werden und auf diese Weise Christen bleiben? Das ist ein weiterer Gedanke…

Chechar:

“…Deshalb habe ich diesmal mehr als je zuvor über das geschrieben, was mir durch den Kopf geht.

Danke, daß du es mit uns geteilt hast! Ich finde es auch ärgerlich, daß ich am Ende immer mit mir selber rede in einer Welt, wo sehr wenige für sich selbst denken wollen. (Übrigens, was ich in meinem künftigen GoV-Strang mit euch teilen werde, ist so persönlich…)

Auf jeden Fall – um zum Punkt dieses Kommentars zu kommen, da ihr das Thema der ethnischen Reinheit in zurkünftigen germanischen Nationen oder einem Imperium aufgebracht habt…  Und es stellt die Ethnizität zentral an die Spitze unserer Konzepte. Was gut ist.  Wir müssen uns auf unsere Ethnizität fokussieren, um zu überleben. Heute ist es umgekehrt.”

Eine “Umwertung aller Werte” wird benötigt. Aber wie du sagst, statt der 180°-Bewegung ist die “orthogonale” Flucht aus diesem Schwerefeld besser. Nietzsches antichristliche “Umwertung aller Werte” scheiterte aus offensichtlichen Gründen (siehe Alice Millers The Untouched Key).

“Ich empfehle “Die Fünf Evangelien” aus dem Jesus-Seminar.”

Ich habe sie bereits. Interessant, aber mängelbehaftet. Die Leute vom Seminar waren liberale Christen oder Jesus-Bewunderer. Albert Schweitzer sagte, daß die Leute ihre Ethik auf die Gestalt von Jesus projizieren, und daß der beste Weg, eine moderne Person zu kennen, darin besteht, ihre “Jesus-Biographie” zu lesen. Ich weiß wirklich nicht, wer der historische Jesus war. Vielleicht hatte Morton Smith da einen Punkt? Ich weiß nicht. Aber wie ich während der Hass-Diskussion mit Hal sagte, bewundere ich dennoch die hasserfüllten Schmähungen im Alten und Neuen Testament.

Wenn die Dinge im Westen wirklich ekelhaft werden, dann hoffe ich, daß eine Menge von post-christlichen Feuer-und-Schwefel-Predigern in Erscheinung treten werden…

Conservative Swede:

Chechar,

Eine “Umwertung aller Werte” wird benötigt. Aber wie du sagst, statt der 180°-Bewegung ist die “orthogonale” Flucht aus diesem Schwerefeld besser.

Genau!

Nietzsches antichristliche “Umwertung aller Werte” scheiterte aus offensichtlichen Gründen.

Mussolini war viel weiser. Er behandelte das Christentum mit Respekt. Wir können unsere Geschichte nicht ausradieren, wir müssen unsere Traditionen mit Respekt behandeln. In Schweden sind 90% der kulturhistorischen Gebäude Kirchen. Stellt euch einen verrückten antichristlichen Führer vor, der sie alle niederreißt – was würde dann von unserer historischen Erinnerung übrigbleiben?

Ich würde die Kirchen für heidnische Zeremonien benutzen. Ich verstehe, daß dies in den Augen einiger Christen nicht sehr respektvoll erscheinen würde, aber dieses Problem besteht in ihren Köpfen.

Bezüglich des Jesus-Seminars: Ich lese es, wie ich Nietzsche oder Auster lese: selektiv! Sicher gibt es die Projektion, von der du sprichst, aber da werden mehrere gute Punkte angesprochen, die unbestreitbar sind.

Conservative Swede:

Sean hat mir einen großartigen Artikel geschickt, den ich mit euch teilen will.

Großdeutschland gibt es bereits: LINK.

Siehe auch diese KARTE.

Conservative Swede:

Laine,

Russen haben für Tschetschenien einen völligen Freifahrtsschein von der ganzen Welt einschließlich der Moslems erhalten.

Das war innerhalb Rußlands eigenem Territorium. Das wird nicht in gleicher Weise gesehen.

Für alle anderen, einschließlich moslemisch-arabischer Milizen in Darfur, ist die Jagd auf Moslems frei.

Auf dem Territorium des Landes.

Es ist amerikanische militärische Aktion, die von der Weltmeinung, die von Linken kontrolliert wird, niemals als akzeptabel gesehen wird.

Ja, die höchste Priesterschaft äußert sich dagegen. Aber wir sehen nicht, wie irgendeine konzertierte NATO-Aktion organisiert wird, um es zu stoppen. Kapiert? (Ich habe all das bereits in dem, was ich geschrieben habe, erklärt.)

Ich verstehe deine große Enttäuschung, daß die Leute nicht dankbar sind für die Aktionen von Amerika überall auf der Welt. Aber die Leute respektieren die Starken, nicht die Netten und Selbstaufopfernden. Paßt euch einfach der realen Welt an!

Im Allgemeinen scheinen Moslems nur Einwände zu haben gegen moslemische Leben, die durch Amerikaner oder Israelis verloren gehen.

Während dein Text weit entfernt ist von einer einleuchtenden und fairen Beschreibung der Reaktionen der Welt und der Presse auf verschiedene Ereignisse, sondern vielmehr ein Ausdruck der oben erwähnten Enttäuschung, laß mich dazu etwas sagen:

Kritik wird gegenüber jenen vorgebracht, die sich darum scheren und davon bewegt werden. Und weil Amerikaner so sensibel sind gegenüber solch einer Kritik, gibt es sie genau deswegen! Während z. B. China sich einen Scheiß um solche Kritik kümmert, und genau deswegen gibt es keine.

Ich weiß, ich weiß, es ist nicht  fair. Jedoch, kommt zurecht damit!

Du kannst das mit der Situation in einem Klassenzimmer vergleichen. Die mental schwache Lehrerin, die sensibel ist gegenüber Einwänden, wird von den Schülern mehr davon kriegen, weil es so gut funktioniert. Sie wird nicht dafür belohnt, daß sie so nett ist. Stattdessen ist es der starke Lehrer mit einer stählernen Mentalität, der den Respekt der Schüler gewinnt.

Ich empfehle, dies zu lesen:
Weaponizing Civilization: The New Way of War, by Raymond Kraft

Conservative Swede:

Chechar & Roman,

Ich denke, ich habe wahrscheinlich die ursprüngliche Formulierung dahingehend mißverstanden, daß sie “100 % weiß-germanisch” bedeute – und meine Einwände beruhten darauf – während ich jetzt sehe, daß “100 % weiß” gemeint war.

Also, ich mag die 100 % dennoch nicht.

Jedoch wären in dem Szenario, das ich ausmale, 99.9% der Bürger weiß. Und mindestens 95 % der Bevölkerung. Aber das hängt wirklich von der Zusammensetzung der verbleibenden 5 % ab. Es dürfen nicht viele sehr fremde Kulturen darin enthalten sein. Weiters darf keine einzelne andere rassische Gruppe in sehr hoher Zahl vertreten sein. Aber ich erwarte, daß die meisten dieser Leute in jeder konkreten Situation von gemischter Rasse sein werden.

Für jene, die denken, daß die 95 % zu niedrig klingen, und zu sehr wie die Situation in einigen westlichen Ländern heute, sagen wir halt 99%. Solange wir nicht sagen: 100%, weil wir diese Denkungsart nicht wollen (sie ist selbstschädigend aus einer Anzahl wichtiger Gründe).

Chechar:

99.6% sind okay für mich, immer vorausgesetzt, daß die Gesetze der Nation die Mestizisierung von Kaukasiern verbieten, und daß Nichtweiße nicht mehr als 0,4 % oder sogar noch weniger der Nicht-Staatsbürger in einer Nation repräsentieren dürfen.

Conservative Swede:

Ok Chechar,

Du sprichts von einer Art rassentotalitärer Gesellschaft. Ich tue das definitiv nicht. Solche Ideen törnen mich ab und bringen den Geruch der Französischen Revolution mit sich.

Sicher, solche Gedanken sind verständlich in den scheußlichen Zuständen, in denen wir uns befinden. Ich habe bereits die südafrikanische Apartheid in positiver Weise erwähnt. Nicht als ein Ideal, aber als eine Gesellschaft, die in der Praxis funktionierte. Aber nicht einmal sie hatten Gesetze gegen Mestizisierung.

und daß Nichtweiße nicht mehr als 0,4 % oder sogar noch weniger der Nicht-Staatsbürger in einer Nation repräsentieren dürfen.

Dessenungeachtet wie du das meinst, ich würde sagen, daß dies eine Formulierung ist, die ein Eigenleben annehmen und zu ziemlich schrecklichen Szenarien führen werden, sogar zu Blut und Tod.

Wir haben also diesen gemischtrassigen Kerl, und die Rassenquotenpolizei kommt und klopft an seine Tür und sagt ihm, daß er als Überschuß über der Quote selektiert worden ist. Wo schicken wir ihn hin? Ich erwarte nicht, daß irgend ein anderes Land ihn aufnehmen wollen wird. Und er selbst will natürlich bei seiner Mutter bleiben, die ganz weiß und ganz germanisch ist. Die germanische Kultur ist alles, was er kennt. Er hängt mit seiner Identität und Loyalität voll an der germanischen Gesellschaft.

Richten wir eine unbewohnte Insel ein, wo wir alle Leute wie ihn hintun? Das ganze Ding wird ekelhaft und schmutzig. An irgendeinem Punkt werden die Leute erkennen, daß der leichteste Weg zur Erfüllung der Quotenkriterien darin besteht, die “falschen” Leute abzuschießen. Aber das ist in anderer Weise schmutzig…

Chechar, die Ideen, die du äußerst, sind die Ideen einer 180°-Wende von der gegenwärtigen Situation. Und wir mögen keine 180°-Wendungen, oder? Vielleicht können wir einen Weg finden, um und in dieser Situation rechtwinklig zu bewegen?

In der Gesellschaft werden wir bereits eine 180°-Wendung in der Einstellung der Leute hinsichtlich der gegenwärtigen Ordnung sehen. Ich glaube, wir werden das Lynchen von Politikern, Meinungsmachern, Moslems etc. erleben. Ein neues Regime braucht dem nichts hinzuzufügen. Stattdessen sollte es einen ausgleichenden und mäßigenden Effekt haben.

Man kann auch erwarten, daß sich die Einstellungen zur Rassenvermischung um 180° drehen. Das Regime braucht dem nichts mit Gesetzen hinzuzufügen.

Was politisch getan werden muß, ist die Entfernung der problematischen Gruppen, die sich mit ihrer eigenen Gruppe und nicht mit unserer Gesellschaft identifizieren. Typischerweise Moslems.

Aber dann bleiben uns eine Anzahl Individuen von gemischter Rasse, die nicht wirklich irgendwohin gehören, die aber fühlen, daß sie zu unserer Gesellschaft gehören. Von denen die meisten organischer Teil von germanischen Familien sind.

Ich denke, es ist ein gefährliches Utopia, diese Leute aus der Realität zu definieren. Stattdessen sollte das Regime einen ausgleichenden Effekt auf diese Art Einstellungen haben. Diese Leute werden es so schon schwer genug haben. Wenn ich sage, ich will, daß die christliche Ethik verschwindet, dann nicht deshalb, weil ich eine 180°-Wendung weg davon will. Stattdessen ist es das Christentum, das in einem steilen Ungleichgewicht gelandet ist. Was ich will, ist die Dinge wieder zurück ins Gleichgewicht zu bringen.

Was ich vorgeschlagen habe, ist also:

1) Eine neues große mythologische Schilderung, in der unserer eigenen ethnischen Gruppe die zentrale Position gegeben wird,

2) Eine Verfassung, in der die Staatsbürgerschaft für Leute unserere Volksgruppe reserviert ist (mit sehr wenigen Ausnahmen). Der Junge im obigen Beispiel, mit einem Vater aus der Dritten Welt, kann kein Staatsbürger sein. Aber seine Enkelkinder könnten es. Und er könnte bleiben und hier zusammen mit seiner Mutter leben.

Und 3) Fremde Volksgruppen, typischerweise aus der Dritten Welt, die sich nicht mit unserer Volksgruppe identifizieren, werden auf die eine oder andere Art entfernt werden müssen. Jedoch können einzelne solche Individuen hier ansässig bleiben, z. B. aus geschäftlichen Gründen.

Zusammengenommen garantiert dies das Überleben und zukünftige Gedeihen unserer eigenen Volksgruppe. Es gibt keine Notwendigkeit, besondere Gesetze für das Mikromanagement dessen hinzuzufügen. Besonders nachdem sich die Einstellungen des Volkes um 180° drehen werden.

Chechar:

Also ja: Ich bin so erschrocken über den anti-weißen Rassismus, wie uns Fjordman ihn in seinem letzten Kapitel von Defeating Eurabia beschrieben hat, daß ich manchmal gern hitlerianische Ansichten vorbringe. Ich denke dennoch, daß Hitler trotz seines absolut krankhaften Antisemitismus recht damit hatte, die von Linken betriebene afrikanische Einwanderung nach Deutschland als Absicht “zur Bastardisierung der arischen Rasse” zu bezeichnen, wie ich ihn weiter oben zitiert habe.

* Ich glaube, wir werden das Lynchen von Politikern erleben

Jaaaa!, jaaa! Das ist es, was mir vorschwebt (nicht das Lynchen von Ethnics, sondern der Verräter, die sie hierhergebracht haben)!

* 2) Eine Verfassung, in der die Staatsbürgerschaft für Leute unserere Volksgruppe reserviert ist (mit sehr wenigen Ausnahmen).

Zustimmung

3) Fremde Volksgruppen, typischerweise aus der Dritten Welt, die sich nicht mit unserer Volksgruppe identifizieren, werden auf die eine oder andere Art entfernt werden müssen.

Ditto.

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