Migranten verändern das Vereinigte Königreich für immer: Weiße Briten „werden bis 2066 in der Minderheit sein“.

Britischer Zollbeamter

Es wird geschätzt, dass die Bevölkerungszahl des Vereinigten Königreichs bis 2051 die 77 Millionen erreicht.

Von Martyn Brown. Original: Migrants change UK forever: White Britons ‚will be in minority by 2066‘, erschienen am 2. Mai 2013 im “Daily Express”.
Übersetzung: Lucifex

BRITANNIEN wird nach 2050 die ethnisch vielfältigste Nation der Welt sein, laut einer explosiven akademischen Studie.

Sie legt die Auswirkung von Jahrzehnten der Einwanderung bloß und behauptet, dass weiße Briten bis 2066 in der Minderheit sein werden.

Ein Massenzustrom von Migranten hat dem Vereinigten Königreich den am schnellsten wachsenden Prozentsatz ethnischer Minderheiten und im Ausland geborener Populationen gebracht.

Der Bericht – der auch die riesige Auswirkung von Labours Politik der offenen Tür gegenüber der Einwanderung zwischen 1997 und 2010 enthüllt – sagt, dass sich hier lebende Ausländer und nichtweiße Briten bis 2040 verdoppeln und ein Drittel der Bevölkerung des Vereinigten Königreichs ausmachen werden.

Berichtsverfasser Professor David Coleman sagte: „Bei gegenwärtigen Trends werden europäische Populationen ethnisch vielfältiger werden, mit der Möglichkeit, dass heutige Mehrheits-Volksgruppen keine zahlenmäßige Mehrheit mehr ausmachen.“

Die Ergebnisse bedeuten, dass das Vereinigte Königreich die Vereinigten Staaten als Schmelztiegel der Welt überholen könnte, mit weniger Menschen, die sich als britisch oder weiß bezeichnen.

Die Projektion kommt, nachdem David Cameron den Wählern zu versichern suchte, dass der Zustrom von Migranten aus Bulgarien und Rumänien „nichts in der Art“ sein würde wie das Ausmaß, das man erlebte, als Polen der Europäischen Union beitrat.

Der Professor der Demographie in Oxford erstellte seinen Befund aus einer Studie internationaler Populationsprojektionen, die für die akademische Organisation Migration Observatory durchgeführt wurde.

In der Studie werden Minderheiten als Menschen eingestuft, die sich in Volkszählungen als Iren oder eine andere Nationalität beschreiben, wie auch nach ihrer Hautfarbe.

Professor Coleman sagte, die Migration ist zur „hauptsächlichen Triebkraft des demographischen Wandels“ geworden.

Den Daten zufolge sind etwa ein Fünftel der Menschen im Vereinigten Königreich nichtweiß oder nicht-britisch. Aber es wird erwartet, dass dies bis 2025 auf ein Viertel ansteigt, auf ein Drittel bis 2040, und bis 2050 bis zu 38 Prozent erreichen wird.

Der Zuwachs von 2010 bis 2050 im Vereinigten Königreich – um 22 Prozentpunkte – ist der höchste unter den analysierten westlichen Hauptländern.

Im selben Zeitraum wird der Anteil von Nichtweißen und Migranten in Dänemark von 10 Prozent auf 14 Prozent steigen.

Sinkende Geburtenraten unter weißen Briten sind ein weiterer Faktor.

In England und Wales erfolgen 25 Prozent der Geburten durch im Ausland geborene Mütter, sagte der Bericht. Ein ähnlicher Trend ist in Frankreich und Deutschland zu erkennen.

Die Berechnungen beruhen auf den gegenwärtigen Nettoeinwanderungsraten, die bei mehr als 200.000 pro Jahr gelegen sind.

Professor Coleman wies auf eine Studie hin, die nahelegt, dass „der Wechsel für das ganze Land, wenn die kombinierte Bevölkerungszahl aller ethnischen Minderheitengruppen zusammengenommen die Population der weißen Briten übersteigt, um 2066 stattfinden wird.“

Jedoch sagt er, dass die Pläne der Koalition zur Begrenzung der Nettoeinwanderung einen dauerhaften Effekt auf die Auswirkung auf die Zusammensetzung der britischen Bevölkerung haben könnten. Einwanderungsverfechter von gestern äußerten Besorgnisse über die Fähigkeit der Neuankömmlinge, sich in die Gesellschaft zu integrieren, und über ihre Wirkung auf die Gesundheits- und Bildungssysteme.

Es wird geschätzt, dass die Bevölkerung des Vereinigten Königreichs bis 2051 77 Millionen erreicht. [Anm. d. Ü.: Es kann gut sein, dass es in Wirklichkeit jetzt schon soweit ist – siehe Fakten auf dem Teller: Großbritanniens Bevölkerungszahl ist mindestens 77 Millionen!]

Andrew Green von der Aktionsgruppe Migration Watch lobte die Wichtigkeit der Studie. Er sagte: „Sie deckt die Konsequenzen auf, falls die von Labour ausgelöste Masseneinwanderung nicht schnell unter Kontrolle gebracht wird. Nahezu vier Millionen Einwanderer sind seit 1997 angekommen, und die Auswirkungen sind in Gebärstationen, auf dem Wohnungsmarkt und in Grundschulen zu spüren. Wir brauchen jetzt konkrete Vorschläge zur Verringerung der Einwanderung. Nicht weniger wichtig ist die Aufgabe, solch riesige Zahlen in die Gesellschaft zu integrieren.“

Die Regierung hat versprochen, die Auswirkungen von Neuankömmlingen aus Rumänien und Bulgarien nächstes Jahr unter Kontrolle zu halten.

Mr. Cameron sagte, die riesige Zahl derer, die aus Polen kamen, seit es 2004 der EU beitrat – mit 1,1 Millionen angegeben – läge daran, dass Britannien die Einwanderung nicht kontrollierte.

Er sagte: „Wenn ein Land der Europäischen Union beitritt, kann man vorübergehende Kontrollen einführen. Man kann diesem Land sagen: ‚Ihr könnt in den ersten sieben Jahren nicht alle hierherkommen.’ Die letzte Regierung führte diese Kontrollen nicht ein, als Polen und eine Menge anderer Länder beitraten. Weil das andere europäische Länder taten, hatten wir einen enormen Zustrom von Menschen aus Polen und jenen anderen Ländern. Weil diesmal die Übergangskontrollen eingeführt worden sind, heben nicht wir allen die Einschränkungen für Rumänien und Bulgarien auf, es geschieht in ganz Europa. Daher denke ich nicht, dass wir irgend etwas in der Art haben werden, wie wir es in der polnischen Situation hatten.“

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