Die New York Times und Schweden: Die dunkle Seite des Paradieses

Von Fjordman. Original: The New York Times and Sweden: The Dark Side of Paradise, erschienen am 22. Mai 2006 auf “Gates of Vienna”.
Übersetzung: Lucifex

Robert Spencer und Hugh Fitzgerald von Jihad Watch haben einen Spitznamen für die Zeitung New York Times, die sie gern “the New Duranty Times” nennen, wegen dem, was sie als ihre schwache Berichterstattung über den globalen Dschihad wahrnehmen. Der Name kommt natürlich von Walter Duranty, dem ehemaligen Pulitzerpreisträger und Moskau-Korrespondenten der New York Times in den 1930ern. Duranty leugnete wiederholt die Existenz einer ukrainischen Hungersnot zwischen 1932 und 1933. In einem Artikel in der NYT vom 24. August 1933 behauptete er: „Jeder Bericht über eine Hungersnot ist heute eine Übertreibung oder böswillige Propaganda”, während Millionen Menschen starben. Laut Spencer und Fitzgerald scheint dieser Geist des Verleugnens 70 Jahre später in der NYT recht lebendig zu sein.

Walter Duranty

In der New York Times vom 10. Mai 2006 schrieb Alan Cowell einen Artikel aus Schweden mit dem Titel „An Economy With Safety Features, Sort of Like a Volvo” [„Eine Wirtschaft mit Sicherheitsmerkmalen, in der Art eines Volvo”]. Nun, in aller Fairness, Mr. Cowell erwähnt schon potentielle Probleme in Schweden, nicht zuletzt, dass massive Einwanderung schnell verändert, was einst ein ethnisch sehr homogener Nationalstaat war. „Bis vor 10 Jahren war es als Land sehr homogen. Alles war ziemlich gleich. Bis dahin sahen alle Schweden gleich aus, dachten fast dasselbe. Weil wir alle so gleich sind, können wir den Schmerz der Probleme gemeinsam spüren.“ Jedoch deutet Cowell gleichzeitig an, dass Skandinavien vielleicht noch mehr Einwanderung brauchen könnte, um seinen Wohlfahrtsstaat zu finanzieren, und zitiert einen Bericht des European Policy Center, eines Forschungsinstituts in Brüssel, in dem es heißt, dass Skandinaviens „negative Haltung gegenüber der Einwanderung die größte Bedrohung für das langfristige Überleben des nordischen Modells darstellen“ könnte, nachdem skandinavische Volkswirtschaften „einen ständigen Zustrom ausländischer Talente und Arbeiter im Allgemeinen“ brauchen. Dennoch schlussfolgert Cowell trotz dieser Einwände: „Die Wirtschaft gedeiht – obwohl die Steuern hier hoch bleiben und die Sozialprogramme der Big Government-Administratoren von der Wiege bis zur Bahre mehr als die Hälfte der nationalen Wirtschaftsleistung absorbieren“ und dass es „hier verglichen mit manchen anderen Teilen Europas immer noch etwas Optimismus gibt.“ Dies ist schlampiger Journalismus. Wenn Cowell nur etwas mehr getan hätte, als an der Oberfläche zu kratzen, hätte er herausgefunden, dass Europa sich inmitten massiver Wellen moslemischer Einwanderung befindet, die dabei sind, den Kontinent in ein post-westliches Gebilde zu verwandeln, das manche „Eurabia“ nennen. Schweden ist eines der führenden Länder in diesem Prozess, wahrscheinlich das schlimmste von allen, und doch ist die Redefreiheit bei der Debattierung dieser Themen in der Öffentlichkeit de facto so beschnitten worden, dass man in Frage stellen könnte, ob Schweden im Jahr 2006 immer noch eine funktionierende Demokratie ist.

Cowell erklärt: „Schwedens offizielle Arbeitslosenrate von 4,8 Prozent, sagen viele Ökonomen, wird durch das Weglassen von Menschen in von der Regierung finanzierten Umschulungsprogrammen verzerrt. Die Gewerkschaften berechnen die wahre Zahl näher an 8 Prozent.” Tatsächlich glauben manche Schweden, dass die wahre Arbeitslosenrate vielleicht dreimal so hoch wie selbst diese höhere Schätzung sein könnte. Hans Karlsson, ein linkes Schwergewicht, schlussfolgerte, dass die wahre Arbeitslosigkeit mehr im Schätzungsbereich von 20 – 25% sei, nicht 5 %, wie die Regierung behauptete. Sogar die offiziellen Zahlen zeigen, dass das schwedische Wirtschaftsmodell sich in ernsten Schwierigkeiten befindet. Junge Erwachsene, die in den 1980ern geboren wurden, haben in Schweden einen spürbar niedrigeren Lebensstandard als ältere Generationen. Wir können bereits einige größere Risse im schwedischen Wohlfahrtsstaat erkennen. Schweden kämpft damit, die Rechnungen für die zigtausend Arbeiter mit Langzeit-Arbeitsunfähigkeit und eine sich ausweitende Gruppe junger Menschen zu bezahlen, die die Erwerbsbevölkerung überhaupt in Richtung einer sogenannten „Frühpension“ verlassen. 500.000 Menschen befinden sich heute in Schweden in Frühpension, von denen 68.000 zwischen 20 und 40 Jahre alt sind. „Wenn die Krankenstandsniveaus in Schweden wirklich ein Indikator dafür wären, wie krank wir sind, dann hätten wir es hier mit einer Seuche zu tun”, wie es ein Kommentator ausdrückte.

Die hohe Arbeitslosigkeit in Schweden wird durch Schaffung von mehr Jobs im öffentlichen Sektor angegangen, auch wenn das die Verletzung der Ausgabenlimits der Regierung bedeutet. Das war die Botschaft von Göran Persson, dem schwedischen sozialdemokratischen Premierminister. Die Jobs werden hauptsächlich an junge Leute und Langzeitarbeitslose gehen. Sie werden Jobs in Regierungsbehörden erhalten, hauptsächlich Schreibtischarbeit machen oder alte Leute betreuen. Zu den von Persson hervorgehobenen Vorschlägen gehörte auch der Einsatz von Langzeitarbeitslosen, um „alten Leuten beim Aufhängen von Vorhängen zu helfen.“

Johnny Munkhammar von Timbro, einer Freimarkt-Denkfabrik des schwedischen Unternehmertums, erklärt, dass das skandinavische Modell nicht ganz das ist, als was es dargestellt wird. Schweden hatte von 1890 bis 1950 die zweithöchste Wachstumsrate der Welt, aber seit die Besteuerungsrate von 20 % 1950 auf 50 % 1980 stieg, ist es zurückgefallen. Zum Beispiel war Schweden laut der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) 1970 das pro Kopf viertreichste Land der Welt, während es jetzt auf Nummer 14 herunten ist und weiter fällt. Vielleicht schien der Wohlfahrtsstaat in Skandinavien nur ein Erfolg zu sein, weil diese Nationen davor dynamische kapitalistische Länder gewesen waren, ethnisch homogen und auf einem protestantischen Arbeitsethos beruhend. Während dieses Erbe das Wohlfahrtssystem eine Zeitlang über Wasser hielt, wird es nun schnell erodiert.

Mehr Einwanderer sollten nach Schweden gelassen werden, um das Wohlfahrtssystem abzusichern. Das ist die Ansicht von Pär Nuder, Schwedens Finanzminister. In Wirklichkeit zeigen jedoch Schätzungen, dass die Einwanderung Schweden jedes Jahr mindestens 40 bis 50 Milliarden Kronen kostet, wahrscheinlich mehrere hundert Milliarden, und sehr dazu beigetragen hat, den schwedischen Wohlfahrtsstaat an den Rand des Bankrotts zu bringen. Geschätzte Kosten der Einwanderung von 225 Milliarden schwedischen Kronen im Jahr 2004, was nicht unwahrscheinlich ist, würden 17,5 % von Schwedens Steuereinnahmen in diesem Jahr gleichkommen, eine schwere Last in einem Land, wo die allgemeine Steuerbelastung zwischen 1990 und 2005 im Durchschnitt 61 % betrug, fast das Eineinhalbfache des OECD-Durchschnitts.

Im benachbarten Dänemark diskutieren rechte Politiker bereits über die Drohung eines Überschwappens eingewanderter “Wohlfahrtstouristen”, sollte das schwedische System zusammenbrechen. Zur selben Zeit zeigen Statistiken, dass eingeborene Skandinavier in ein paar Generationen zu einer Minderheit in ihren eigenen Ländern werden, falls die gegenwärtigen Einwanderungstrends fortbestehen. Vor tausend Jahren waren die Skandinavier die Barbaren Europas, die Furcht verbreiteten und „Danegeld” von ihren zivilisierteren Nachbarn eintrieben. Im 21. Jahrhundert sind die Skandinavier friedlich und reden leise, und Rollen scheinen gegenüber gewissen frisch angekommenen Einwanderern umgekehrt worden zu sein. Während ihre politische Elite darauf besteht, dass Einwanderung „gut für die Wirtschaft” ist, finanzieren die Skandinavier in Wirklichkeit ihre eigene Kolonisierung. Obwohl die Kosten der Wohlfahrt bedeutend sind, verblassen sie im Vergleich mit dem Preis, der durch die von der moslemischen Einwanderung verursachte schnell abnehmende gesellschaftliche Harmonie und zunehmende Unsicherheit bezahlt wird. Etwas von der Zunahme der Unsicherheit liegt am Aufstieg von Mafiagruppen und organisierter Kriminalität, aber das meiste liegt an Terrordrohungen und der Einschüchterung von Kritikern des Islam und der moslemischen Einwanderung.

Kinder in der schwedischen Stadt Göteborg sollen die ersten der Welt werden, die eine Stimme in einem Referendum erhalten. Zwei offizielle Volksabstimmungen werden abgehalten, bei denen nur Kinder zwischen 5 und 12 Jahren stimmberechtigt sein werden. Die Ergebnisse der Abstimmungen werden zwei örtliche Fragen entscheiden – das Erscheinen einer neuen Straßenbahn und die Gestaltung einer neuen Bibliothekskarte. Ein Land, das sogar 5-jährigen Kindern ein Stimmrecht gibt, muss ein Vorbild an Demokratie sein, richtig? Nun, nicht notwendigerweise, wenn die politischen Eliten den Rest der Bevölkerung ebenfalls wie Kinder behandeln. Jens Orback, der Demokratieminister in der sozialdemokratischen Regierung, ist besorgt über Menschen, die Politiker bedrohen und belästigen und härtere Strafen für diese wollen. Nahezu drei von vier Abgeordneten im Riksdag (Parlament) sagen, dass sie wegen ihrer Positionen Belästigungen, Drohungen oder Gewalt ausgesetzt waren. Bei gewählten Vertretern in Lokalregierungen lag die Zahl bei etwa einem von drei. Der Minister gab die Schuld an den Drohungen und der Gewalt gegen gewählte Vertreter „dem mangelnden Vertrauen der Öffentlichkeit in die Politiker.”

Moschee in Malmö

Moschee in Malmö

Aber wenn Schweden solch ein Paradies ist, warum sind so viele Leute wütend auf ihre Politiker? Vielleicht geht etwas anderes unter der Oberfläche vor? Vielleicht haben gewöhnliche Politiker das Gefühl, dass die politischen Eliten sich nicht mit den Angelegenheiten befassen wollen, an denen ihnen liegt? Schweden ist ein halb-totalitäres Land.  Es geht nur um die Fassade. An der Oberfläche ist Schweden eine tolerante Nation und eine friedliche Demokratie. In Wirklichkeit gibt es massive Medienzensur durch eine geschlossene Elite, die Angst vor einer Debatte um die Einwanderung hat. Meinungsumfragen haben enthüllt, dass zwei von drei Schweden bezweifeln, dass der Islam mit der schwedischen Gesellschaft kombiniert werden kann, und ein sehr bedeutender Anteil der Bevölkerung hat seit Jahren mehr Einwanderungsbeschränkungen gewünscht. Aber nicht eine der im schwedischen Parlament vertretenen Parteien ist echt kritisch gegenüber der multikulturellen Gesellschaft oder der gegenwärtigen Einwanderungspolitik. Die schwedische Elite gratuliert sich selbst dazu, das es ihnen gelungen ist, “xenophobe” Parteien am Fußfassen zu hindern, während das Land unter ihren Füßen untergeht.

Jonathan Friedman ist ein New Yorker Jude, der jetzt mit seiner schwedischen Frau in der südwestschwedischen Stadt Malmö lebt, wo er Sozioanthropologie unterrichtet. Ihm zufolge „ist keine Debatte über die Einwanderungspolitik möglich, das Thema wird einfach vermieden. In Schweden gibt es solch eine enge Verbindung zwischen den verschiedenen mächtigen Gruppen, Politikern, Journalisten etc. Die politische Klasse ist geschlossen, isoliert.“

Zwei schwedische Mädchen wurden von der Schule nach Hause geschickt, weil sie Sweater mit einer winzigen schwedischen Flagge darauf trugen. Der Direktor war besorgt, dass dies von manchen Einwanderern für beleidigend gehalten werden könnte. Helle Klein, der Politikredakteur der Zeitung Aftonbladet, prahlt: „Falls die Debatte darum gehen soll, ob es Probleme mit Einwanderern gibt, dann wollen wir sie nicht.” Hans Bergström, der ehemalige Chefredakteur der schwedischen Zeitung Dagens Nyheter, macht sich Sorgen, dass Schweden „ein Einparteienstaat“ geworden ist. Laut Friedman sind die Eliten nervös und besorgt, ihre Macht entgleiten zu sehen. Und daher wollen sie Kritiker zum Schweigen bringen, wie zum Beispiel die Schwedendemokraten, eine kleine Rechtspartei außerhalb des Parlaments, die gegen Einwanderung ist.

Schwedendemokraten

„Es ist eine völlig legale Partei, man lässt sie einfach nicht sprechen. Es ist absurd undemokratisch. Sie werden marginalisiert. Sie werden isoliert und lächerlich gemacht… und dann werden sie undemokratisch genannt. In Wirklichkeit ist die Grundlage der Demokratie völlig auf den Kopf gestellt worden. Es heißt: ‚Demokratie ist eine gewisse Denkweise, ein spezifischer Satz von Meinungen, und wenn du sie nicht teilst, dann bist du nicht demokratisch, und dann verurteilen wir dich, und du solltest eliminiert werden. Das Volk? Das ist nicht demokratisch. Wir, die Elite, wir sind demokratisch.’ Es ist grotesk, und es hat bestimmt nichts mit Demokratie zu tun, es ist mehr wie eine Art Moraldiktatur.”

Vor den nationalen Wahlen im Herbst 2006 kooperieren Mitglieder aller etablierten Parteien, einschließlich der sogenannten rechten Opposition, in Boykottbemühungen gegen jede Kollaboration mit den Schwedendemokraten oder anderen „xenophoben“ Parteien nach den Wahlen. Dafür gibt es breiten Applaus vom schwedischen Medienestablishment. Die Mehrheit der Direktoren von Stockholms Hochschulen wollen die Schwedendemokraten an der Teilnahme an Vorwahldebatten an ihren Schulen hindern, weil sie ihre „Ansicht zur Menschlichkeit“ nicht teilen. Parteimitglieder können selten Versammlungen abhalten, ohne von politischen Randalierern schikaniert zu werden, die Lärm machen, Ausrüstung zerstören oder sogar zur Gewalt greifen. Brutale Überfälle und lebensbedrohliche Angriffe von Moslems oder „Antifaschisten” gegen Mitglieder der Schwedendemokraten haben viele Male stattgefunden, werden aber in den Medien selten erwähnt. Keine abweichende Meinung wird in Schweden toleriert.

Bei einem solchen Angriff, mit dem extreme Linke später offen im Internet prahlten, nahmen  etwa 30 Mitglieder der Schwedendemokraten an einer privaten Party außerhalb der Stadt Växjö teil. „Um klar zu demonstrieren, dass die Schwedendemokraten in unserem Gebiet nicht willkommen sind, entschieden sich etwa 20 Antifaschisten dafür, die Party anzugreifen.“ „Die Schwedendemokraten wurden mit Messern, Äxten, Eisenstangen und anderen Waffen angegriffen. Danach wurden ihre Autos zerstört.“ Die tapferen Linken schlugen dann die Fenster ein und warfen Tränengas in das Gebäude, wodurch sie die Leute nach draußen zwangen, wo sie wieder angegriffen und mit Eisenstangen und Äxten geschlagen wurden. Mehrere der Leute wurden nach dem Angriff ins Krankenhaus eingeliefert. Dies war eine friedliche, private Party unbewaffneter Mitglieder einer völlig legalen Partei, die nur zufällig kritisch gegenüber der Einwanderungspolitik des Landes eingestellt ist. Diese tapferen Linken oder „Antifaschisten“ verhielten sich ziemlich wie, nun, Faschisten, ein wenig wie die Braunhemden in den 1930ern, indem sie politische Gegner physisch angriffen, um sie zum Schweigen zu bringen. Bei einem weiteren Vorfall in Stockholm wurden Mitglieder der Schwedendemokraten, die Flugblätter für die Partei verteilten, von einer Gruppe Linksextremer angegriffen, die sie zu schlagen und zu treten begannen. Einem davon wurde Tränengas ins Gesicht gesprüht. Laut Oscar Sjöstedt von den Schwedendemokraten in Stockholm war dies der dritte Tränengasangriff gegen sie innerhalb von ein paar Monaten.

Anscheinend ermutigt durch das Schweigen zu diesen Angriffen seitens der Polizei und des politischen Establishments, die keine Eile zu haben scheinen, diese Überfälle auf lästige politische Gegner zu stoppen, haben die extremen Linken ihre Angriffe gesteigert und auch auf im Parlament vertretene Mainstreamparteien ausgedehnt. Zwei Fenster wurden bei den Büros der Zentrumspartei in Stockholm eingeschlagen. Mehrere der Büros der Zentrumspartei überall im Land sind vandalisiert worden. Ein Vertreter der Partei sagte, sie hätten den Verdacht, dass die Angriffe aus Protest gegen die von der Partei vorgeschlagenen speziellen Arbeitsvereinbarungen für neu angestellte junge Leute erfolgt seien. Ähnliche Angriffe sind anderswo verübt worden. Im Internet und bei Demonstrationen hat eine „Splittergruppe der Unsichtbaren Partei“, eine Gruppe, die extreme Linksanarchisten sein sollen, behauptet, für die Angriffe verantwortlich zu sein.

Während Einwanderungskritiker in Schweden dämonisiert werden, sind Kommunisten viel akzeptierter. Die Linkspartei ist eine Unterstützerpartei der gegenwärtigen sozialdemokratischen schwedischen Regierung, deren Partei für sich genommen keine Mehrheit im Parlament hat. Der Führer der Linkspartei, Lars Ohly, hat sich als Kommunisten bezeichnet, nachdem er zum Parteiführer gewählt worden war. 1999, ein Jahrzehnt nach dem Fall der Berliner Mauer, erklärte er: „Ich stehe für einen modernen Leninismus auf Grundlage des Klassenkampfes.“ Er hat auch gesagt: „Wir dürfen niemals eine Vorstellung von Demokratie akzeptieren, die sich weit über den Klassenkampf erhebt.“ Hochrangige Parteimitglieder hatten während des Kalten Krieges engen Kontakt zu den repressiven Regimes in Osteuropa. In Schweden ist es in Ordnung, eine Ideologie zu unterstützen, die im 20. Jahrhundert 100 Millionen Menschen tötete und weitere Millionen versklavte, aber „undemokratisch“, Beschränkungen moslemischer Einwanderung zu verlangen.

Lars Ohly

Lars Ohly

Die Webseite „The Local“, eine gute Quelle für ins Englische übersetzte schwedische Nachrichten, merkt an, dass es zunehmend wahrscheinlicher aussieht, dass jeder von den Sozialdemokraten geführten Regierung nach diesem Herbst auch die Linkspartei in einer formellen Koalition angehören wird. Abgesehen von zustimmendem Zitieren aus Marx’ Kommunistischem Manifest „enthält das wirtschaftspolitische Dokument der Partei solche Perlen wie einen sechsstündigen Arbeitstag, die Wiederverstaatlichung von früher in Staatsbesitz befindlichen Firmen und dass große Firmen von Arbeitern oder dem Staat übernommen werden sollen.“ In den letzten beiden Legislaturperioden haben die Sozialdemokraten mit Unterstützung der Grünen und der Linkspartei regiert, aber keine der beiden Parteien hat einen formellen Platz in der Regierung erhalten. Schweden könnte bald „Kabinettsminister haben, die in einem Land, das bereits eine der höchsten Steuerlasten der Welt hat, für große Steuererhöhungen argumentieren. Alternativ könnten sie die Verstaatlichung der Industrie in einem Land fordern, wo der Staat bereits Bergbaufirmen, Hypothekenbanken, Getränkehersteller, Apotheken und Wettbüros besitzt.“ Der Führer der Linkspartei haut vor der nationalen Wahl in diesem September auf den Tisch. Falls die Linkspartei keinen Ministerposten bekommt, sagte Lars Ohly der Zeitung Dagens Nyheter, könnte seine Partei eine sozialdemokratisch geführte Minderheitsregierung nicht unterstützen.

Der schwedische Blog Stockholm Spectator bemerkt zur starken Unterstützung schwedischer Journalisten für diese „reformierten“ Kommunisten, die durch Meinungsumfragen dokumentiert wird: „Anders als in der amerikanischen Medienlandschaft, wo regelmäßig Vorwürfe der Voreingenommenheit erhoben und rituell dementiert werden, ist es in Schweden nicht unüblich zuzugeben, dass die Berichterstattung einseitig ist. Der linke Journalist Jan Guillo gab als Reaktion auf eine Studie, die eine überproportionale Zahl von Wählern der Linkspartei (der ehemaligen Kommunistischen Partei) in Stockholmer Nachrichtenabteilungen aufzeigte, zu: „ Die Statistiken stimmen… Es gibt eine definitive Überrepräsentation von Linken in der Medienwelt.“ Derselbe Guillo hat auch damit geprahlt, dass es in Schweden im Gegensatz zu seinen skandinavischen Nachbarn Norwegen und Dänemark keine bedeutende politische Partei gibt, die kritisch gegenüber der moslemischen Einwanderung eingestellt ist. Dies liegt ihm zufolge daran, dass schwedische Intellektuelle zusammengehalten haben, um das zu verhindern. „Die schwedische Radiokorrespondentin Ceclia Udden gab ihren Kritikern auf den Vorwurf der systematischen Voreingenommenheit bei der Berichterstattung über die amerikanischen Wahlen fröhlich recht und drückte Verwunderung darüber aus, dass sich überhaupt jemand an solchen Trivialitäten stört. ‚Zu solchen Fragen wie die amerikanische Rechte und Israel… gab es einen schwedischen… Konsens, und jeder, der darüber berichtete, musste dazu voreingenommen sein’, sagte sie.“

Die Ethnologin Maria Bäckmann ist für ihre Studie „Weißentum und Geschlecht“ einer Gruppe schwedischer Mädchen im Vorort Rinkeby außerhalb Stockholms gefolgt, wo eingeborene Schweden wegen der schnellen Einwanderung in eine winzige Minderheit verwandelt worden sind. Die Subjekte der Studie waren „in den Vororten lebende Teenagermädchen, die sich sowohl selbst als schwedisch identifizieren als auch von anderen als solche identifiziert werden. Aber sie sind Schwedinnen, die in etwas leben, das üblicherweise ein Einwanderervorort genannt wird. Daher werden sie als anders betrachtet.“ „Sie treffen vielleicht auf Vorurteile wie die Vorstellung, dass schwedische Mädchen sich in sexuell provokanter Weise kleiden und verhalten, oder dass blonde Mädchen leicht zu kriegen sind.“ Bäckmann erzählt, dass mehrere der befragten Mädchen ihr Haar gefärbt hatten, um unerwünschte Aufmerksamkeit und sexuelle Belästigung zu vermeiden. Sie machten die Erfahrung, dass einen alte Männer anstarren, wenn man blond ist, Autos hupen und Jungen einen „Hure” nennen. Wir haben somit eine Situation, wo Blondsein in bestimmten Gebieten Schwedens bedeutet, zum Ziel von Belästigung zu werden. Die norwegische Zeitung Aftenposten besuchte Rinkeby, um herauszufinden, ob die Gerüchte wahr waren. Sie verbrachten mehrere Stunden dort, in einem Vorort der schwedischen Hauptstadt, ohne ein einziges blondes schwedisches Mädchen zu finden. Fast alle Einwohner dort haben einen Einwanderungshintergrund. Buchstäblich niemand von ihnen bezeichnete sich als schwedisch, sie sagten gewöhnlich, sie kämen von irgendwo anders her. Viele von ihnen stellten den Journalisten auch Fragen über die Schweden, um zu hören, wie sie sind. Sie dachten Schweden seien Idioten, aber sie waren kaum jemals einem von ihnen begegnet.

Ein Bericht der Organisation Save the Children erzählt davon, wie es heute bedeutet, sich unsicher zu fühlen, wenn man ein schwedisches Mädchen ist. Die Mädchen haben Angst davor, vergewaltigt zu werden, eine Möglichkeit, die ihnen als sehr real erscheint. Viele Mädchen planen, wie sie nachts nach Hause gehen, wie sie so tun, als würden sie übers Mobiltelefon sprechen, ihre Schlüssel in der Hand behalten, um sich zu verteidigen, oder einfach den ganzen Weg nach Hause laufen. Sowohl die Angst als auch die Wahl der Strategien zeigen, dass sich viele Mädchen zu gewissen Tageszeiten außer Haus echt unsicher fühlen. Die Furcht ist wohlbegründet. Eine auffallende Zahl von Mädchen erlebte Belästigungen durch Jungen oder Männer. Am häufigsten kommt die Belästigung von Jungen im selben Alter wie die Mädchen. „Hure“ genannt zu werden, ist in manchen Schulen so alltäglich geworden, dass mehrere der Mädchen sagen, dass die Lehrer nicht mehr darauf reagieren.

tensta

Tensta ist ein Vorort im nördlichen Stockholm mit einer sehr hohen Konzentration von Einwanderern. Nalin Pekgul, ein Parlamentsmitlgied zwischen 1994 und 2002, verließ kürzlich Tensta, weil sie dachte, dass es zu unsicher geworden war. „Ich verstand damals, dass so viele hier kugelsichere Westen tragen. Was ist hier geschehen?, fragte ich mich. Ist dies Tensta?“ Pekgul, die selber Moslemin ist, hat auch bemerkt, dass fundamentalistische Varianten des Islam in Tensta stärker werden. Ihre Kinder kommen nach Hause und fragen sich, warum ihre Mutter keinen Hijab trägt oder warum ihre Familie nicht in die Moschee geht. „Es gefällt mir nicht, wenn mein Sohn nach Hause kommt und sagt: ‘Mama, wir Moslems lügen nicht, aber Christen schon, weil sie Gott nicht haben.’ Das hat er nicht von uns“, sagt sie. Die Schauspielerin Ylva Törnlund hat mehrere Schulen in Tensta besucht und war erschrocken über die harsche Atmosphäre, die sie dort entdeckte. „Die Einstellungen, auf die wir in den Schulen stoßen, sind erschreckend. Ein Junge redete davon, dass Mädchen in Stücke gef***t werden sollten, bis sie bluten“, sagte Törnlund. Sie beschloss, die Gegend zu besuchen, nachdem in einem nahegelegenen öffentlichen Bad am hellichten Tag eine Vergewaltigung geschehen war. Ein 17jähriges Mädchen wurde vergewaltigt, und niemand von den älteren Gästen tat etwas, um das zu stoppen. Das Mädchen wurde zuerst von einem 16jährigen Jungen angesprochen. Er und seine Freunde folgten ihr, als sie in eine Grotte davonging, und in der Grotte trieb er sie in eine Ecke, riss ihr den Bikini herunter und vergewaltigte sie, während seine Freunde sie festhielten.

Es ist nicht so falsch, ein schwedisches Mädchen zu vergewaltigen, wie ein arabisches Mädchen zu vergewaltigen”, sagt Hamid in einem Interview über eine andere Gruppenvergewaltigung, in die ein schwedisches Mädchen und eingewanderte Täter verwickelt waren. „Das schwedische Mädchen erhält danach eine Menge Hilfe, und sie hat wahrscheinlich sowieso schon zuvor gef***t. Aber das arabische Mädchen wird Probleme mit seiner Familie bekommen. Für sie ist es eine Quelle der Schande, vergewaltigt zu werden. Es ist wichtig, dass sie ihre Jungfräulichkeit behält, bis sie heiratet.“ „Es ist viel zu leicht, eine schwedische Hure… ich meine, Mädchen, zu kriegen“, sagt Hamid und lacht über seine eigene Wortwahl. „Viele Einwandererjungen haben schwedische Freundinnen, wenn sie Teenager sind. Aber wenn sie heiraten, nehmen sie sich eine ordentliche Frau aus ihrer eigenen Kultur, die nie mit einem Jungen zusammen war. Das ist es, was ich tun werde. Ich habe nicht allzu viel Respekt vor schwedischen Mädchen. Ich schätze, man kann sagen, dass sie in Stücke gef***t werden.“ Die Zahl der angezeigten Vergewaltigungen hat sich in Schweden in nur etwas über zwanzig Jahren vervierfacht. Vergewaltigungsfälle, in die Kinder unter 15 Jahren verwickelt sind, sind heute sechsmal häufiger, als sie es vor einer Generation waren. Ansässige Ausländer aus Algerien, Libyen, Marokko und Tunesien dominieren die Gruppe der Verdächtigen in Vergewaltigungsfällen. Die Anwältin Ann Christine Hjelm, die die Gewaltverbrechen an einem Gericht studiert hat, fand heraus, dass 85 Prozent der verurteilten Vergewaltiger auf fremdem Boden oder von ausländischen Eltern geboren wurden.

Die offizielle Erklärung der schwedischen Behörden für diese Zunahme lautet, dass viel davon eine „technische” Zunahme aufgrund dessen ist, dass jetzt mehr Vergewaltigungsopfer diese Verbrechen bei der Polizei anzeigen. Es gibt keine Spur eines Beweises für diese Erklärung. Im Gegenteil, die Einschüchterung von Menschen, die Verbrechen jeglicher Art bei der Polizei anzeigen, hat sich in Schweden im selben Zeitraum schnell verschlimmert. Die Drohungen gegen Zeugen in schwedischen Gerichtsprozessen haben sich allein zwischen 2000 und 2003 vervierfacht. Außerdem gibt es in der allgemeinen Öffentlichkeit einen Mangel an Vertrauen in die Effizienz ihrer Polizei. Die Straßengewalt aller Art schießt landesweit in die Höhe. Private Sicherheitsfirmen sind in großen schwedischen Städten sehr gefragt, da viele Bürger es aufgrund eines gravierenden Mangels an Polizeikräften zur Bekämpfung der zunehmenden Kriminalität satt haben, beraubt zu werden. Die Zahl der angezeigten Fälle von physischer Misshandlung und tätlichen Angriffen in Stockholm hat sich in drei Jahrzehnten verdreifacht. Die Zahl der Unter-18-jährigen, die Strafen in Jugendhaftanstalten absitzen, ist in den letzten fünf Jahren scharf angestiegen. Banden von 14- und 15-jährigen, die vergewaltigen und rauben, sind jetzt in vielen Stockholmer Vororten alltäglich. Mafianetzwerke, die von Privatunternehmen Schutzgeld verlangen, werden zunehmend verbreitet. Organisierte Kriminalität ist nicht länger nur ein Problem der großen Städte. Sie hat sich jetzt über den Großteil Schwedens ausgebreitet. Gleichzeitig fühlen sich die unterfinanzierten und personell unterbesetzten schwedischen Polizisten laut einer Studie des Polizeiforschers Stefan Holgersson, der 2000 schwedische Polizisten befragte, zur Verbrechensbekämpfung „unmotiviert“.

Einer, der besser als Mr. Cowell zu begreifen scheint, was mit der moslemischen Einwanderung in Schweden und Europa geschieht, ist Christopher Caldwell, der zu dem Thema mehrere Artikel geschrieben hat, einschließlich eines in der New York Times im Februar 2006 mit dem Titel Islam on the Outskirts of the Welfare State“. Beim Besuch des Stockholmer Einwanderervororts Rinkeby fragte Caldwell, ob etwas wie die französischen Unruhen im Herbst 2005, mit brennenden Autos und tobenden Banden, in Schweden geschehen könnte. „Absolut“, sagte ein schlaksiger Junge nahe dem Fenster. „Die Leute verbrennen hier dauernd Autos. Nicht weil sie zornig sind – sondern weil sie es für lustig halten.“ Im Januar hatte die ehemalige schwedische Parlamentsabgeordnete Nalin Pekgul eine öffentliche Debatte mit der französischen Feministin Fadela Amara über die Veränderungen in Frankreich. „Wann immer sie über Frankreich sprach“, erinnert sich Pekgul, „klang es, als würden wir dieselben Veränderungen durchmachen wie Frankreich, nur 10 Jahre später. Es war das erste Mal, wo ich dachte: Ich werde wegziehen müssen. Es wird nicht besser werden.“ Caldwell hatte auch festgehalten, während er erwähnte, dass Einwanderer immer noch dazu tendieren, jemanden aus ihrem ursprünglichen Heimatland zu heiraten, dass in Schweden anders als in Dänemark „die öffentliche Diskussion über diese Art von Endogamie gedämpft ist, obwohl Schweden sich privat darüber beschweren, dass sie die Integration bremst und die Zahl potentieller neuer Einwanderer in inakzeptabler Weise erweitert.“ „Es ist nichts, worüber man reden kann“, sagt ein Lehrer an einer Schule des Million Program. „Im Allgemeinen verabscheuen wir die Dänen dafür, dass sie das zur Sprache bringen.” Der Aufstieg einer rechten einwanderungsfeindlichen Partei in der Art der Dänischen Volkspartei scheint in Schweden unwahrscheinlich.

Währenddessen schreitet die Islamisierung Schwedens rasch voran. Im Frühjahr 2006 forderte Schwedens größte Moslemorganisation in einem von ihrem Führer Mahmoud Aldebe unterzeichneten Brief, dass Schweden separate Gesetze für Moslems einführt. Zu den Vorschlägen gehörte, Imame in staatliche (öffentliche) Schulen zu lassen, um moslemischen Kindern separaten Islamunterricht in den Muttersprachen ihrer Eltern zu geben. In dem Brief hieß es auch, dass Jungen und Mädchen getrennten Schwimmunterricht haben sollten und dass Scheidungen unter Moslems von einem Imam genehmigt werden sollten. Der Brief war eine mehrseitige Liste mit aggressiven Forderungen nach so ziemlich allem: einem separaten Familienrecht für Moslems, das Ehe und Scheidung regelt, dass öffentliche Schulen Imame anstellen sollten, um homogene Klassen moslemischer Kinder in ihrer Religion und in der Sprache ihres ursprünglichen Heimatlandes zu unterrichten, und „eine Moschee in jeder Gemeinde, die mit zinsenlosen Darlehen der örtlichen Gemeinden gebaut werden sollen.“ Dies, um „das Recht des Islams zu demonstrieren, in Schweden zu existieren“, und um „den Status von Moslems und den Respekt ihnen gegenüber zu erhöhen“. Schwedens Gleichstellungsminister Jens Orback nannte die Vorschläge „völlig inakzeptabel.“

Das klingt ermutigend. Jedoch sieht es zunehmend so aus, als ob die Wahl im September ein sehr knappes Rennen würde, und die Linksparteien werden von der Unterstützung von Einwanderern abhängig sein, die in ganz Europa zum Wählen linker Parteien neigen, um an der Macht zu bleiben. Wie Nima Sanandaji im FrontPage Magazine hervorhebt: „Das öffentliche schwedische Fernsehen enthüllte, dass die führende sozialdemokratische Partei begonnen hatte, mit der Hilfe radikaler moslemischer Kleriker nach Wählrestimme zu fischen.“ Seit mehreren Jahren hat der christliche Flügel der sozialdemokratischen Partei, genannt „Die Bruderschaft”, mit dem einflussreichen Moslemführer Mahmoud Aldebe, dem Präsidenten von Schwedens Moslemvereinigung, zusammengearbeitet. Schon 1999 schlug Aldebe vor, dass die Scharia, das islamische Gesetz, in Schweden eingeführt werden sollte. Nach einem Ehrenmord an einem kurdischen Mädchen im Jahr 2003 verurteilte Aldebe die Mörder nicht. Aldebe sieht die ganze Debatte hinsichtlich Ehrenmorden als Angriff gegen die islamische Religion und behauptet in einem Brief, dass eine öffentliche Debatte bezüglich dieser Mordtaten Gefahr läuft, „Einwanderermädchen zum Revoltieren gegen die Tradition der Familien und ihre religiösen Werte zu ermutigen.“ Nach der letzten Wahl im Jahr 2002 schickte Schwedens Moslemvereinigung einen Gratulationsbrief an den wiedergewählten sozialdemokratischen Premierminister Göran Persson, in dem sie ihm zu seinem Sieg gratulierte und hoffte, dass Persson in der Zukunft an der Umsetzung einiger der Forderungen der Vereinigung arbeiten würde. Die Moslembruderschaft hat zuvor erklärt: „Schweden ist in vieler Weise ein ideales Land, [und sie teilt] die Ideale der [schwedischen] Sozialdemokraten in ihrer Sicht der Wohlfahrtsgesellschaft. Führende Gestalten in moslemischen religiösen Vereinigungen sind auch innerhalb der Sozialdemokratischen Partei aktiv und haben sehr gute Beziehungen zu Schwedens christlichen Sozialdemokraten. Die Sozialdemokraten haben ihrerseits, und vielleicht als Dank für die Unterstützung, die sie von der Moscheeführung erhalten, eine Tendenz gezeigt, davor zurückzuscheuen, dass es in manchen unserer Moscheen Extremismus gibt. Dies hat der Moslembruderschaft die Freiheit verschafft, ihre Ideologie [den Betenden in der Moschee] aufzuzwingen.“

Im Frühjahr 2006 ermöglichte Schweden durch Erteilung eines Visums an den „Flüchtlingsminister“ der Hamas, Atef Edwane, es dem Terroristenvertreter, jedes andere europäische Land zu besuchen, welches das Schengener Abkommen unterzeichnet hatte. Atef Edwane besuchte Norwegen und Deutschland als Teil einer Europareise, trotz einer Politik der europäischen Union, keinen Kontakt zu der radikalen Bewegung zu haben. Wie der vernünftige schwedische Blogger Dick Erixon hervorhob, scheint es, als wäre die sozialdemokratische schwedische Regierung eher bereit, Umgang mit islamischen Terrororganisationen wie der Hamas zu haben als mit den Schwedendemokraten oder mit einheimischen Schweden, die die moslemische Einwanderung begrenzen wollen. Zur selben Zeit erklärte Premierminister Göran Persson: „Die Regierung machte einen Fehler, als sie der schwedischen Luftwaffe erlaubte, Übungen zusammen mit Israel durchzuführen.” Die Luftwaffe nahm 2005 mit Israel an Übungen in Kanada teil. Schweden beschloss auch, einem internationalen Luftwaffenmanöver fernzubleiben, das im Mai 2006 in Italien durchgeführt werden sollte, nachdem es erfuhr, dass Einheiten der israelischen Luftwaffe teilnehmen würden. Nach der Geschichte mit dem Hamas-Visum nannten israelische Behörden Schweden „das antiisraelischste Land in Europa”, was im Eurabia von 2006 eine ziemliche Leistung ist. Schweden ist ein neutrales Land, und zu seinem Konzept der „Neutralität” hat es in der Vergangenheit häufig gehört, Appeasement gegenüber den antidemokratischen Kräften der jeweiligen Zeit zu betreiben. In einem Prozess, den wir als „schwedisches Springen” bezeichnen könnten, betrieb Schweden in den 1930ern Appeasement gegenüber den Nazis und später während des Kalten Krieges gegenüber den Kommunisten und der Sowjetunion. An dieser Art festhaltend, betreibt es heute Appeasement gegenüber der islamischen Welt.

Früher im Jahr 2006 entschied der schwedische Justizminister Göran Lambertz, die gerichtlichen Voruntersuchungen seines Ministeriums gegen die Große Moschee von Stockholm einzustellen, wo Audiokassetten mit sehr aufhetzerischem antisemitischem Inhalt verkauft wurden. Nachdem die schwedische Radiosendung Dagens Eko im November 2005 den Inhalt der Kassetten enthüllte, wurde eine Klage wegen rassischer Verhetzung eingereicht. Der schwedische Justizminister reagierte, indem er die gerichtliche Voruntersuchung mit der Begründung einstellte, dass „in dem Text zugegebenermaßen Aussagen vorkamen, die für Juden sehr herabsetzend sind (unter anderem werden sie ständig als Brüder von Affen und Schweinen bezeichnet)“, wies aber darauf hin, dass solche Aussagen „anders beurteilt werden sollten – und daher als zulässig betrachtet werden sollten – weil sie von einer Seite in einem laufenden und weitreichenden Konflikt verwendet wurden, wo Rufe zu den Waffen und Beleidigungen zum Alltagsklima der Rhetorik gehören, die diesen Konflikt umgibt.“ . In Schweden wird der Polizei alle drei Tage ein antisemitisches Verbrechen angezeigt. Die jüdischen Glaubensgemeinden in den großen Städten Stockholm, Göteborg und Malmö sind gezwungen, bis zu 25 Prozent ihrer Mitgliedsgebühren für Sicherheit und angestellte Wächter zu verwenden. Und die meisten dieser Hassverbrechen werden von Moslems begangen. Es gibt Berichte von schwedischen Juden, die sich zum Dienst in den israelischen Streitkräften verpflichtet haben, um der Belästigung und Verfolgung in Schweden zu entkommen. Selbst manche Nichtjuden aus Schweden sagen, dass sie sich „befreit“ fühlen, wenn sie nach Israel gehen. In Israel weiß man, wer die Feinde des Landes sind, und man ist bereit, für sein Land und für seine Überzeugungen zu kämpfen. Es ist schwer, das Ausmaß zu übertreiben, in dem Schweden eine politisch unterdrückte Nation ist, dank der selbsternannten Wächter der multikulturellen Wahrheit. Der schwedische Religionshistoriker Matthias Gardell behauptet, dass Islamophobie heute vielleicht die größte Bedrohung für die Demokratie in der westlichen Welt ist. Der schwedische Schriftsteller und Linksintellektuelle Jan Guillou hat erklärt, dass die von den Nazis gegen die Juden eingesetzte Rhetorik nun gegen Moslems benutzt wird.

In einer soziologischen Untersuchung mit dem Titel „Vi krigar mot svenskarna“ (“Wir führen Krieg gegen die Schweden”) sind junge Einwanderer in der unruhigen Stadt Malmö darüber befragt worden, warum sie Verbrechen begehen. In Malmö, Schwedens drittgrößte Stadt, die im Begriff ist, innerhalb von ein oder zwei Jahrzehnten zur ersten großen skandinavischen Stadt mit einer moslemischen Mehrheit zu werden, gibt es neunmal so viele angezeigte Raubfälle pro Kopf wie in Kopenhagen. Die Welle von Raubüberfällen, die die Stadt erlebt hat, ist Teil eines „Krieges gegen die Schweden”. Dies ist die Erklärung, die junge Räuber mit Einwanderungshintergrund in Interviews mit Petra Åkesson dazu abgeben, warum sie nur einheimische Schweden berauben. „Ich las einen Bericht über junge Räuber in Stockholm und Malmö und wollte wissen, warum sie andere Jugendliche berauben. Dabei geht es für gewöhnlich nicht um viel Geld“, sagt sie. Sie befragte Jungen zwischen 15 und 17 Jahren, sowohl einzeln als auch in Gruppen. Fast 90 % aller Raubüberfälle, die der Polizei angezeigt werden, wurden von Banden verübt, nicht von Einzelnen. „Wenn wir in der Stadt sind und rauben, führen wir einen Krieg, einen Krieg gegen die Schweden:“ Dieses Argument wurde mehrere Male wiederholt. „Macht bedeutet für mich, dass Schweden mich ansehen sollen, sich auf den Boden legen und meine Füße küssen.“ Die Jungen erklären lachend: „Man hat ein prickelndes Gefühl dabei, wenn man raubt, man fühlt sich befriedigt und glücklich, es ist ein Gefühl, Erfolg zu haben, es fühlt sich einfach gut an.” „Es ist so leicht, Schweden zu berauben, so leicht.“ „Wir rauben an jedem einzelnen Tag, wann immer wir wollen.” Die Einwandererjugend betrachtet die Schweden als dumm und feige. „Die Schweden tun gar nichts, sie geben uns einfach das Zeug. Sie sind so schlapp.” Die jungen Räuber planen ihre Verbrechen nicht: „Nein, wir sehen einfach irgendwelche Schweden, die reich aussehen oder hübsche Mobiltelefone haben, und dann berauben wir sie.”

Ein Hochschullehrer in Malmö entdeckte, dass etwa ein Dutzend arabischer Schüler lachten und „Allahu akhbar!” riefen, während sie eine DVD ansahen, auf der ungläubige Geiseln im Irak geköpft wurden. Der Direktor hielt den Fall für keine große Sache.

Brandstiftung in Schweden

Mindestens 139 Schulen in Schweden erlitten allein im Jahr 2002 Brandanschläge. Björn Vinberg von der Feuerwehr in Kroksbäck im Raum Malmö sagt, dass es erniedrigend und entwürdigend ist, wieder und wieder in denselben Einwanderergebieten Feuer zu löschen, während Schulkinder sie auslachen und gleich danach ein neues entzünden. Seine Kollegen waren nicht weniger als zwanzigmal am selben Ort, alles völlig unnötig. Im Frühjahr 2006 wurde entschieden, dass ein Abschnitt einer Schule in Malmö wegen „fehlender Sicherheit, Vandalismus und schlechten Lernergebnissen” geschlossen wird. Die Schule war mehrere Male vandalisiert worden, und im Januar wurde ein Teil davon durch einen Brandanschlag beschädigt. „Es ist das erste Mal, dass eine Schule in Schweden geschlossen werden muss, weil es dort zu rowdyhaft zuging“, sagte Jan Björklund, der die Entscheidung als Nachgeben gegenüber Disziplinproblemen sah.

Während dies vor sich ging, schien die Priorität Nummer eins für die politische Klasse in Schweden die Dämonisierung des benachbarten Dänemark wegen „Xenophobie“ und einer „brutalen“ Debatte um moslemische Einwanderung zu sein. Während der Dschihad-Unruhen in Frankreich im Herbst 2005 kritisierte Premierminister Göran Persson die Art, wie die französische Regierung mit der Unruhe im Land umging. „Es fühlt sich nach einer sehr harten und konfrontationsorientierten Vorgangsweise an.“ Persson lehnte auch die Idee von mehr örtlicher Polizei als „ersten Schritt“ in Schweden ab. „Ich glaube nicht, dass das der Weg ist, den wir in Schweden wählen würden. Damit anzufangen, Signale über eine Stärkung der Polizei auszusenden, heißt, mit der politischen Linie zu brechen, der zu folgen wir uns entschieden haben,“ sagte er. Inzwischen wird, während ihre Behörden ihre drittgrößte Stadt weitgehend der schleichenden Anarchie überlassen haben, unter den immer noch in Malmö verbliebenen einheimischen Schweden offen über die Bildung von Vigilantengruppen geredet, bewaffnet mit Baseballschlägern und Sorge um die Sicherheit ihrer Kinder. Zur selben Zeit geht die moslemische Einwanderung in das Land nicht nur weiter, sondern wächst. Schwedens Bevölkerung wuchs 2006 schneller als irgendwann in den letzten zwölf Jahren. Statistics Sweden kalkulierte, dass die Einwanderung verglichen mit dem ersten Quartal des Vorjahres um fast 85 % zunahm. Der Großteil dieser Menschen kam aus moslemischen Ländern wie Irak, Somalia und Bosnien-Herzegowina.

Was ist mit dem berühmten schwedischen Gouvernantenstaat passiert, sagen Sie? Zahlen die Schweden nicht die höchsten Steuersätze der Welt? Ja, das tun sie. Aber Zigmillionen Kronen, manche sagen, mehrere hundert Milliarden, werden jedes Jahr dafür ausgegeben, die schnell wachsenden Gemeinschaften moslemischer Einwanderer zu stützen. Schweden ist zum Sozialamt der ganzen Welt geworden, weil die politischen Eliten entschieden haben, dass massive moslemische Einwanderung „gut für die Wirtschaft“ ist. Ziemlich bald könnte Schweden eine „Armee” von nur 5000 Mann haben. Das sind fünftausend Soldaten, um ein Land zu verteidigen, das mehr als dreimal so groß wie England ist. Und es könnte bis zu einem Jahr dauern, sie alle einzuberufen, vorausgesetzt, dass sie sich nicht auf Friedensmissionen im Ausland befinden. Dass Schweden bald zu Hause etwas Friedenshüterei brauchen könnte, scheint dem Establishment zu entgehen. Im Jahr 2006 ist der gefeierte schwedische Wohlfahrtsstaat zum größten Pyramidenspiel der Welt geworden, ein Enron mit einer Nationalflagge. Gerade als das Land sich inmitten der schlimmsten Verbrechenswelle in der modernen skandinavischen Geschichte befand, mit einer extrem unterfinanzierten Polizei, verkündeten die schwedischen Sozialdemokraten, dass billigere öffentliche Zahnmedizin ein Hauptthema im Wahlkampf sein würde. Es könnte kaum ein besseres Symbol geben für Europas Liebesaffäre mit dem Wohlfahrtsstaat und „sozialer Sicherheit“ in einem Zeitalter, wo die physische Sicherheit durch galoppierende moslemische Einwanderung schnell verschwindet. „Eurabia: Ihnen werden vielleicht die Zähne eingetreten, aber wenigstens bekommen Sie billige Zahnbehandlung“ könnte zum Slogan für den ganzen Kontinent werden. Den schwedischen Eliten, besonders den Sozialisten, die angeblich “das Volk” repräsentieren, scheint wenig am Wohlergehen ihrer eigenen Bürger zu liegen, und viel mehr daran, sich an die Macht zu klammern und ihr Image im Ausland zu polieren. Wie Jonathan Friedman, Professor der Sozialanthropologie an der Universität von Lund außerhalb Malmös es ausdrückt: „In Schweden ist es fast so, als ob der Staat sich gegen die schwedische Arbeiterklasse auf die Seite der Einwanderer geschlagen hätte.“

Aber trotz all dem schreibt Alan Cowell in der New York Times, dass Schweden voller „Sicherheitsmerkmale, wie ein Volvo“ ist. Warum hat er nicht auch jemanden unter den politischen Dissidenten über den Zustand des Landes befragt, wie Ulf Nilson, der die Zensur durch seine Essays in der Zeitung Expressen herausfordert, Jan Milld von der Webseite Blågula frågor oder den dänischen Blogger Steen, der auf „Snaphanen“ schreibt, mit viel Berichterstattung über Entwicklungen in Schweden? Die Realität ist, dass das „schwedische Modell “ im Jahr 2006 keinen stabilen und friedlichen Staat mit einer fortgeschrittenen Wirtschaft mehr bezeichnet, sondern zunehmend eine eurabische Horrorgeschichte von utopischem Multikulturalismus, sozialistischem Missmanagement und galoppierender Einwanderung. Die durch die Einwanderung geschaffenen Belastungen sind jetzt so groß, dass Schweden, sofern nicht ernsthaft etwas dagegen getan wird, recht bald vor derselben Art von Unruhen stehen wird, wie wir sie kürzlich in Frankreich gesehen haben, und sich dem Punkt permanenten ethnischen und religiösen Konflikts nähern wird.

Schwedische Politiker und Medien müssen das Wohlergehen ihrer Söhne und Töchter über jenes der Political Correctness und ihrer eigenen multikulturellen, ideologischen Eitelkeit stellen, und es ist erschreckend, dass sie tatsächlich daran erinnert werden müssen. Es ist eine internationale Peinlichkeit für Schweden als Nation, dass Schweden um die Welt reisen, um über Frauenrechte zu belehren, und zur selben Zeit ihre eigenen jungen Frauen herausfinden, dass ihre grundlegendsten Rechte, wie in normaler Kleidung außer Haus gehen zu können, ohne belästigt zu werden, ihnen entgleiten. Solange schwedische Behörden nicht in der Lage sind, einer Bevölkerung, die einen der höchsten Steuersätze der Welt zahlt, grundlegende Sicherheit zu bieten, sollte das Kabinett von Premierminister Göran Persson öffentlich seine Unzulänglichkeit eingestehen und zurücktreten. Allermindestens sollte es ehrlich genug sein, den schwedischen Bürgern zu sagen, dass sie selbst für ihre Sicherheit sorgen müssen, und damit aufhören, dies den Menschen schwierig zu machen.

Die schwedischen allgemeinen Wahlen sind nur ein paar Monate entfernt, und diesmal muss die moslemische Einwanderung ganz oben auf die öffentliche Agenda gesetzt werden. Dies jetzt nicht zu tun, könnte später potentiell katastrophale Konsequenzen haben. Die Zeit läuft davon, sowohl den Schweden als auch dem Großteil Westeuropas.

°   °   °   °   °

Weitere Fjordman-Essays über Schweden:

Der Tod Schwedens  (Juli 2007)

Expo und die Islamophoben  (Januar 2008)

Schweden: Der Triumph des Kulturmarxismus  (Oktober 2008)

Rasse, Immigration und Vergewaltigung in Schweden  (September 2009)

Und hier gibt’s viele weitere übersetzte Fjordman-Essays aus der Zeit von 2005 bis 2011.

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Ein Kommentar

  1. Rolf

     /  April 18, 2013

    Der Schlussappell des Artikels aus dem Jahr 2006 zeigt aus der heutigen Perspektive recht anschaulich die totale Erfolglosigkeit all der Bemühungen seitens Bloggern wie Fjordman auf: Seit der Wahl 2006 ist alles nur noch viel schlimmer geworden.
    PM Reinfeldt ist „Multi-Ethnie“ himself und macht auf „Multikulti“.
    Enden wird das in „Monokulti Islam“ oder aber im Bürgerkrieg.

    Nur 4 Jahre nach dem Appell aus dem Jahr 2006 begannen die Juden Malmö und andere schwedische Städte zu verlassen.
    http://www.welt.de/politik/ausland/article9382767/Das-schwedische-Malmoe-vertreibt-seine-Juden.html

    2013 ist diese „ethnische Säuberung“ als abgeschlossen zu betrachten.

    Da kann man ja gratulieren?

    Antworten

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