Wie die moslemische Piraterie die Welt veränderte

USS Enterprise besiegt tripolitanischen Korsaren 1801

Von John J. O’Neill. Original: How Muslim Piracy Changed the World, erschienen am 10. November 2009 bei „Gates of Vienna“

Vorwort von Baron Bodissey.

Letzten Monat veröffentlichten wir einen Auszug aus “Islam and the Dark Age of Byzantium” von John J. O’Neill. Mr. O’Neill kehrt zurück mit einem Essay über die Art, wie moslemisches Piratentum und Räuberunwesen die christliche Welt weit über die Grenzen des Mittelmeers und des Nahen Ostens hinaus beeinflußten.

Im Laufe der letzten fünf Jahre bin ich in meiner Eigenschaft als Zusammenträger von Informationen über die moslemische Welt dahin gelangt, daß ich den Islam als Inkarnation des Zerstörers betrachte. Für jedes arabische Astrolabium oder jede Abhandlung über Geometrie hat es tausend – oder hunderttausend – Fälle von Mord, Plünderung, Folter, Sklaverei und mutwilliger Zerstörung von etwas Erhabenem oder Schönem gegeben, das außerhalb des Islams entstand.

Mr. O’Neills Essay läßt mich erkennen, wie weit sich der verderbliche Einfluß des Islams tatsächlich in die Ferne erstreckt hat. Das Vermächtnis des Propheten reicht von der Dammstraße bei Tenochtitlan bis zu den Tempeln von Kerala und den Stränden von Bali, von der Küste Islands bis zu den Küsten von Sansibar.

Wie die moslemische Piraterie die Welt veränderte; von John J. O’Neill

In meinem kürzlich veröffentlichten Buch „Holy Warriors: Islam and the Demise of Classical Civilization“ argumentierte ich, daß es die Ankunft des Islams in der Mitte des siebten Jahrhunderts war, die die klassische Zivilisation von Griechenland und Rom tatsächlich beendete und das Mittelalter einleitete. Dort zeigte ich, daß die moslemische Eroberung des Nahen Ostens und Nordafrikas ab den 630er-Jahren jene Gebiete dem Handel mit Europa verschloß und daß die nachfolgende Verarmung des letzteren zum Niedergang der städtischen Zentren führte, welche die Kraftwerke der klassischen Kultur gewesen waren.

Aber es war nicht allein der Krieg, der dies herbeiführte. Immerhin waren vom Beginn der Geschichte an Imperien um die Ufer des Mittelmeers erschienen und verschwunden, und doch waren Handel und Wirtschaftsleben weitergegangen. Es ist klar, daß dies mit dem Aufstieg des Islams nicht stattfand. Aller Handel zwischen dem christlichen Westen (und dem christlichen Osten) und dem neuerdings islamischen Osten wurde definitiv beendet. Wir wissen dies mit Sicherheit durch die von Heri Pirenne und anderen vorgebrachten Daten. Warum geschah es? Verboten die Kalifen den Kaufleuten, mit Ungläubigen Handel zu treiben?

Die Wahrheit ist weit schlimmer.

Eine der Grundlagen des islamischen Glaubens war Annehmbarkeit, sogar die Pflicht, daß Moslems Krieg gegen die Ungläubigen führten. Der Islam teilte die Welt in zwei schroff gegeneinander stehende Lager: das des Islam, das Dar al-Islam, und das der Ungläubigen, das Dar al-Harb genannt wurde. Aber Dar al-Harb bedeutet wörtlich „Haus des Krieges“. Dschihad oder der Heilige Krieg war, wie wir gesehen haben, eine fundamentale Pflicht aller moslemischen Herrscher. Waffenstillstände waren erlaubt, aber niemals ein dauerhafter Friede (siehe z. B. Koran 8:40 und 9:124). In den Worten des Mittelalterhistorikers Robert Irwin: „Da der Dschihad … ein Zustand des permanenten Krieges [war], schloß er … die Möglichkeit eines wahren Friedens aus, aber er … ließ provisorische Waffenstillstände je nach den Erfordernissen der politischen Situation zu.“ (Robert Irwin, „Islam and the Crusades: 1096-1699“, in Jonathan Riley-Smith, Hrsg.; „The Oxford History of the Crusades“, Oxford 1995, S. 237 ff). Und “Das moslemische religiöse Gesetz konnte das formelle Schließen jeder Art von dauerhaftem Frieden mit den Ungläubigen nicht tolerieren.” (ebd.)

Unter solchen Umständen ist es offenkundig, daß, wenn die islamischen Kräfte in einer Position der Stärke waren, fast jeder Kontakt zwischen ihnen und der Außenwelt kriegerisch war. Und dies war nicht der Krieg, wie er zwischen zwei Königreichen, Imperien oder Dynastien geführt wurde: Dies war totaler Krieg, ein Krieg, der nicht zwischen Kombattanten und Nichtkombattanten unterschied, und ein Krieg, der nicht endete. In diesem Geiste starteten islamische Generäle während des siebten und achten Jahrhunderts Angriff um Angriff gegen die südlichen Küsten Europas; und diese „offiziellen“ Aktionen wurden von hunderten, sogar tausenden kleineren Überfällen ergänzt, die von weniger bedeutenden moslemischen Befehlshabern und sogar Privatpersonen durchgeführt wurden: denn es wurde als legitim betrachtet, daß der moslemische Gläubige von der Welt der Ungläubigen leben sollte. Was immer an Beute gemacht werden konnte, war göttlich sanktioniert.

Somit signalisierte die Ankunft des Islams eine Welle von Banditentum und Piraterie im Mittelmeer, wie man es seit der Zeit vor dem zweiten vorchristlichen Jahrhundert nicht gesehen hatte, als solche Aktivitäten von der römischen Seemacht stark eingedämmt wurden. In der Tat scheint es, daß diese neue islamische Piraterie in Ausmaß und Destruktivität alles übertraf, was es zuvor gegeben hatte. Wir könnten hier, vom siebten und achten Jahrhundert und später, buchstäblich hunderte Fälle von Angriffen in Griechenland, Italien, Südfrankreich, Spanien, Sizilien und Korsika anführen, die von moslemischen Freibeutern und Sklavenhändlern ausgeführt wurden. Weder die westliche noch die östliche Christenheit waren sicher, und Kreta war lange Zeit das Zentrum des mittelmeerischen Sklavenhandels; eine zweifelhafte Ehre, die es behielt, bis die Insel vom byzantinischen Kaiser Nikephoros II Phokas um 956 herum zurückerobert wurde (siehe John Julius Norwich, „The Middle Sea“, S. 94). Diese Halsabschneider beschränkten sich, wie es scheint, nicht auf die Eroberung von Städten und die Gefangennahme von deren Bewohnern, sondern plünderten auch Kirchen und Klöster, überantworteten deren Bewohner dem Schwert oder verkauften sie in die Sklaverei. Das gesamte Mittelmeer, im Osten und im Westen, war jetzt für den Handel gesperrt, und “im Okzident … waren die Küste des Golfs von Lyon und die Riviera bis zur Mündung des Tiber, verwüstet vom Krieg und den [moslemischen] Piraten, gegen die die Christen, da sie keine Flotte hatten, machtlos waren, nun nur noch eine Einöde und eine Beute für Piraterie. Die Häfen und die Städte waren verlassen. Die Verbindung mit dem Orient war gekappt worden, und es gab keine Kommunikation mit den Küsten der Sarazenen. Es gab nichts außer Tod.“ (Henri Pirenne, „Mohammed and Charlemagne“, S 184).

Byzantinische Dromone 10-Jhdt

Ich habe das Gefühl, daß die Geschichte der moslemischen Freibeuterei niemals angemessen niedergeschrieben worden ist. Dies ist eine große Unterlassung, da ihre Auswirkung auf die Geschichte und die Entwicklung der westlichen Zivilisation tiefgreifend und sogar entscheidend war: Denn es war die moslemische Piraterie, viel mehr noch als kriegerische Aktivitäten, die das Ende der klassischen Zivilisation im Westen herbeiführte. Dies war die Kraft, die ein für alle mal die kulturellen und wirtschaftlichen Kontakte zwischen Ost und West beendete und die, wie Pirenne richtig sah, das gebar, was wir heute das Mittelalter nennen. Bezüglich der Situation dieser Zeit könnten wir dem Urteil eines niederländischen Wirtschaftshistorikers zustimmen, der schrieb: „Man könnte im modernen Sprachgebrauch sagen, daß nun ein eiserner Vorhang das Mittelmeer teilte, dessen Küstengewässer einst ein ökonomisches Ganzes gebildet hatten.“ (B. H. Slicher van Bath).

Die Plünderei und Sklavenjägerei, die im siebten Jahrhundert begann, kam nie wirklich zu einem Ende. Sie ging in wechselnder Intensität unaufhörlich weiter bis zum Beginn des neunzehnten Jahrhunderts und sollte sich nicht nur auf den Handel verheerend auswirken, sondern auf die Kultur jeder Gesellschaft, die ans Mittelmeer grenzte, und schließlich auf die gesamte europäische Zivilisation. Sowohl Ost als auch West würden verwüstet. Genausowenig waren die Plünderungen auf das Meer und Küstenregionen begrenzt. Von der Mitte des siebten Jahrhunderts an schlugen arabische Streitkräfte sowohl auf See gegen Konstantinopel zu als auch zu Land durch die Mitte Kleinasiens. Im letzteren Fall „nicht einmal oder zweimal“, wie Cyril Mango anmerkte, „sondern praktisch jedes Jahr … nahezu zwei Jahrhunderte lang.“ (Cyril Mango, „Byzantium: The Empire of New Rome“, S. 25). Die Konsequenzen dieses anhaltenden Prozesses, schreibt er, „kann man sich leicht vorstellen: ein Großteil von Kleinasien wurde beinahe irreparabel verwüstet und entvölkert.“ Und wir sollten uns nicht einbilden, wie es manche Autoren tun, daß die Wiederbelebung Europas während des elften Jahrhunderts und das Vordringen von Kreuzritterflotten durch das Mittelmeer die moslemische Piraterie – zumindest zeitweilig – zu einem Ende brachte. Dies war ausdrücklich nicht der Fall. Große, schwer bewaffnete Flotten mochten sich sicher durch das Mittelmeer bewegen, aber für Handelsschiffe war es etwas ganz anderes. Diese, die allein oder in kleinen und leicht verteidigten Gruppen fuhren, waren nie sicher. Das Mittelmeer blieb bis ins frühe neunzehnte Jahrhundert ein sehr gefährlicher Ort für die gesamte Handelsschiffahrt!

Die Auswirkungen dieses unaufhörlichen Ausplünderns der Gesellschaften Südeuropas, jener an der Front dieses inoffiziellen und unaufhörlichen Krieges, kann man sich nicht allzu schwer vorstellen. Große Bereiche der Küstenländer des mediterranen Europas wurden menschenleer und unbewohnbar. Die einzige Analogie, die einem dazu einfällt, ist sich die Auswirkungen auf Nordeuropa vorzustellen, wenn die Raubzüge der Wikinger tausend Jahre gedauert hätten! Jene Gemeinschaften, die überlebten, besonders in den verwundbarsten Regionen wie Süditalien, das südliche Griechenland, Sizilien, Sardinien, Korsika etc. wurden für immer verändert. Die ständige Bedrohung sollte einen beinahe paranoiden Argwohn gegenüber der Außenwelt hervorbringen, plus eine Kultur, in der Gewalt und Vendetta endemisch waren.

Barbareskenpiraten kapern USN-Schiff

Während die Belastung durch die moslemische Piraterie also im siebten Jahrhundert ausschlaggebend war für die Beendigung der klassischen Zivilisation, war sie im vierzehnten und fünfzehnten Jahrhundert gleichermaßen ausschlaggebend dabei, die Europäer auf der Suche nach sicheren Reiserouten in den Fernen Osten auf den Atlantik hinauszuzwingen. Durch die Blockade des Mittelmeers waren die Europäer vom reichen Gewürzhandel mit dem indischen Raum ausgesperrt. Einen kurzen Zeitabschnitt lang hatten die Mongolen im zwölften und dreizehnten Jahrhundert den Handel nach Ostasien geöffnet, zumindest über Landrouten, und die Europäer träumten von einer Seeroute, die die moslemischen Territorien und die moslemischen Piraten im Mittelmeer umgehen würde. Zunächst suchten sie unter Heinrich dem Seefahrer [Dom Enrique el Navigador] einen Weg um die Südspitze Afrikas, und später, unter Kolumbus, suchten sie eine schnelle Route, indem sie direkt nach Westen segelten. Kolumbus hielt die Erde für viel kleiner, als Eratosthenes berechnet hatte, und stellte sich vor, daß China und Indien ungefähr dort lagen, wo, wie wir heute wissen, Nordamerika liegt.

Das Zeitalter der Entdeckungen wurde also dadurch ausgelöst, daß man einen Weg um die Bedrohung der moslemischen Piraterie finden wollte. Dennoch hatte man bei diesen Reisen einen weiteren, mehr militärischen Zweck im Sinn. In seinen Darlegungen an den spanischen König und die Königin machte Kolumbus klar, daß die Entdeckung einer „kurzen“ Route nach China die Möglichkeit einer Allianz gegen den Islam eröffnen könnte. Der Hauptzweck der projektierten Expedition war, in den Worten von Louis Bertrand, „den Islam von hinten anzugreifen und eine Allianz mit dem Großkhan herbeizuführen – einer mythischen Persönlichkeit, von dem man glaubte, daß er der Souverän der ganzen Region sei und der christlichen Religion wohlgesonnen“ (Louis Bertrand, „The History of Spain“, S. 163). Bertrand war sehr nachdrücklich in diesem Punkt, den er auf einem halben Dutzend Seiten betonte. Die Entdeckungsreise sollte, wie er sagt, eine neue Phase beginnen im „Kreuzzug gegen die Mauren, der auf einer neuen und sichereren Route fortgesetzt werden sollte. Über den indischen Raum sollte dem Islam ein tödlicher Schlag versetzt werden.“ (ebd.)

So sicher war sich Bertrand der Verbindung zwischen den Taten der Conquistadores in den Amerikas und dem Krieg gegen den Islam, daß er die Eroberung Amerikas tatsächlich als den „letzten Kreuzzug“ beschreibt.

Die Akte der Conquistadores in der Neuen Welt braucht hier nicht wiederholt zu werden: sie ist eine der Grausamkeit und Habgier in wahrlich monumentalem Maßstab. Dennoch wurden die Gewohnheiten der Spanier hier, Gewohnheiten, die zur „Schwarzen Legende“ führten, in der Schule der Kalifen gelernt. In Bertrands Worten: „Lust nach Gold, blutdürstige Raubgier, die fieberhafte Jagd nach verborgenen Schätzen, Folterung der Besiegten, um ihnen das Geheimnis ihrer Verstecke zu entreißen – all diese barbarischen Vorgangsweisen und all diese Laster, die die Conquistadores nach Amerika bringen sollten, lernten sie in der Schule der Kalifen, Emire und maurischen Könige.“ (ebd. S. 159)

In der Tat können all diese mit den Spaniern in Verbindung gebrachten Wesenszüge, für welche sie von angelsächsischen Historikern entschieden kritisiert wurden, auf den Kontakt mit dem Islam zurückgeführt werden.

„Der schlimmste Charakterzug, den die Spanier erwarben, war das Parasitentum der Araber und der nomadischen Afrikaner: der Brauch, vom Territorium seines Nachbarn zu leben, wobei der Raubzug zu einer Institution erhoben wurde und Plünderei und Räubertum als einziger Lebensunterhalt für den Kriegsmann anerkannt waren. In der gleichen Weise, wie sie dazu übergingen, ihr Brot in maurischem Territorium zu gewinnen, machten sich die Spanier später daran, Gold und Territorien in Mexiko und Peru zu gewinnen.“

„Sie sollten hier auch die barbarischen summarischen Praktiken der Araber einführen: alles dem Feuer und Schwert zu überantworten, Obstbäume zu fällen, Ernten zu verwüsten, ganze Landstriche zu verwüsten, um den Feind auszuhungern, um ihn zum Einlenken zu bringen, überall Sklaven zu machen, die Bevölkerung der eroberten Länder zur Zwangsarbeit zu verurteilen. All diese verabscheuungswürdigen Praktiken lernten die Conquistadores von den Arabern.“

„Mehrere Jahrhunderte lang hielt sich die Sklaverei im christlichen Spanien wie in den islamischen Ländern. Ziemlich sicher waren es auch die Araber, denen die Spanier die Kompromißlosigkeit ihres Fanatismus verdankten, die Anmaßung, wenn schon nicht Gottes Auserwählte, dann zumindest die katholischste Nation der Christenheit zu sein. Wie Abd er-Rahman oder El Mansour war Philipp II der Verteidiger des Glaubens.“

„Schlußendlich blieb es nicht ohne Ansteckung, daß die Spanier jahrhundertelang in Kontakt mit einer Rasse von Menschen lebten, die ihre Feinde kreuzigten und die es genossen, Tausende abgetrennter Köpfe als Trophäen aufzustapeln. Die Grausamkeit der Araber und Berber begründete auch auf der [iberischen] Halbinsel eine Schule. Die Bösartigkeit der Emire und Kalifen, die eigenhändig ihre Brüder oder Söhne töteten, sollte an Pedro den Grausamen und Heinrich von Trastamare weitergegeben werden, jenen Würgern unter Leinwand, die nicht besser waren als gewöhnliche Mörder.“ (ebd., S. 160)

Sarazenen-Wachtturm korsische Ostküste

Kommentare aus dem Originalstrang bei „Gates of Vienna“:

mortusequs:

Ich habe dies vor einiger Zeit gelesen, und es fiel mir sofort ein. Tut mir leid, wenn es zu lang ist, aber es scheint gut zum Thema zu passen.

Baepler, Paul Michel: „The Barbary Captivity Narrative in American Culture“; Early American Literature, Volume 39, No. 2, 2004, S. 217-246:

“Besonders italienische Küstenorte wurden überfallen, und viele Dörfer am Meer waren schließlich entvölkert.”

 

„… Davis schloß, daß zwischen 1 und 1,25 Millionen in Gefangenschaft landeten.“

 

[…..]

„In Abwesenheit schriftlicher Aufzeichnungen wie Zollformularen entwickelte er eine neue Methodologie, um die Zahl weißer Christen zu berechnen, die entlang Afrikas Barbareskenküste versklavt wurden.“

 

[…..]

„Es stellte sich heraus, daß etwa ein Viertel der Sklaven jedes Jahr ersetzt werden mußte, um die Sklavenpopulation stabil zu halten. Das bedeutete, daß etwa 8.500 neue Sklaven jedes Jahr gefangen werden mußten. Insgesamt läßt dies darauf schließen, daß die Zahl der Sklaven zwischen 1530 und 1780 im Bereich von 1 bis 1,25 Millionen lag.“

„’Eines der Dinge, die sowohl die Öffentlichkeit als auch viele Gelehrte als gegeben anzunehmen neigten, ist daß die Sklaverei immer rassischer Natur war. Aber das stimmt nicht. Wir dürfen uns die Sklaverei nicht als etwas vorstellen, das nur Weiße den Schwarzen antaten,’ sagte Davis.“

In dem Zeitraum, den Davis studierte, war es genauso sehr Religion und Ethnizität wie Rasse, die bestimmten, wer Sklave wurde.

Laut dem Historiker ist die Sklaverei in Nordafrika weitgehend ignoriert oder bagatellisiert, weil die Gelehrten es bevorzugten, die Europäer als „böse Kolonialisten“ zu behandeln statt als Opfer. In der Tat sollten Länder wie Frankreich und Spanien, die Opfer von Sklaverei waren, später die Gebiete in Nordafrika kolonisieren, in denen ihre Bürger einst gefangengehalten wurden.

Zenster:

Im Laufe der letzten fünf Jahre bin ich in meiner Eigenschaft als Zusammenträger von Informationen über die moslemische Welt dahin gelangt, daß ich den Islam als Inkarnation des Zerstörers betrachte.

Die Wahrnehmung des Islams als Zerstörer war für immer in meinem Geist zementiert, als ich jene Linienflugzeuge in das World Trade Center einschlagen sah.

Wie jeder andere Zerstörer kann der Islam mit ein paar wohlgezielten Torpedos versenkt werden. Die einzige Alternative ist, seine Decks von allen Besatzungsmitgliedern leerzufegen. Ich bleibe weiterhin dabei, daß die Ausschaltung der Maschinen des Zerstörers (der finanziellen, klerikalen, politischen und scholastischen) die Notwendigkeit vermeiden würde, ihn mit der gesamten Mannschaft auf den Grund zu schicken.

Die Ängstlichkeit der westlichen Politiker, die es diesem Zerstörer erlaubt hat, ungehindert in unsere Häfen einzulaufen, ist kriminell. Die islamischen Sklavenjäger sind mit aller Macht zurückgekehrt, und die westliche Führung ist so beschäftigt damit, sich wegen ein paar Jahrhunderten der Sklaverei zu geißeln, daß niemand dazu gebracht werden kann zu verstehen, daß der Islam in seiner gesamten vierzehnhundertjährigen Geschichte IMMER auf Sklaverei beruhte.

Bedenkt diese simple Tatsache: Eine der letzten Nationen auf Erden, die die Sklaverei verbot, war…

Wartet…

SAUDI-ARABIEN im Jahr 1962.

Ich habe momentan nicht die Zeit, um diesen superben Artikel ausführlich zu kommentieren, und werde versuchen, das später heute noch zu tun. Aber es ist klar, daß man eine Menge der tiefsitzendsten kulturellen, ökonomischen und soziologischen Leiden Südeuropas und des Mittelmeerraums zur islamischen Piraterie zurückverfolgen kann.

Warum bin ich nicht überrascht?

wildiris:

Baron, das Lesen deines Essays hat einige gute Erinnerungen wachgerufen. Vor vielen Jahrzehnten, als ich meinen Pflichtkurs in US-Geschichte absolvierte, hatte ich das große Glück, einen Spezialisten in Seefahrtsgeschichte als Professor zu haben. Er begann den Kurs, indem er die Auswirkung der moslemischen Piraterie auf den Handel im Mittelmeer hatte und wie das zur treibenden Kraft wurde, die die Europäer dazu motivierte, mit der Suche nach einer alternativen Route in den Osten zu beginnen. Damals in den späten 60ern, als die Antikriegsproteste in vollem Gang waren, war das ein ziemlicher Augenöffner für einen jungen Menschen wie mich.

Es gibt einen wichtigen Folgesatz zur Geschichte der moslemischen Piraterie, den ich hinzufügen möchte. Die ganze Geschichte hindurch hat der Islam niemals irgendetwas Eigenes hervorgebracht. Immer wieder stellt sich bei näherer Untersuchung heraus, daß jede kulturelle Leistung, die der Islam für sich beansprucht hat, ein Produkt der Kulturen war, die der Islam besiegt hatte, oder der Nationen, die er besetzt hatte, und nie das Produkt der arabischen Eroberer selbst.

Der Islam ist eine parasitische Kultur. Aber jeder Parasit braucht einen Wirt, was also war der „Wirt“, von dem der Islam lebte? Die B-Seite deines Essays ist es, wo die Antwort liegt.

Der eine und einzige Grund dafür, daß der Islam überhaupt eine Kulturgeschichte hat, leitet sich von der Tatsache ab, daß er an den Handelsrouten saß, die den Osten mit dem Westen verbanden, und jahrhundertelang von dem Reichtum und den kulturellen Infusionen von außen lebte, welche die Anwesenheit jener Handelsrouten in ihn leiteten. Daher ist es kein Zufall, daß der kulturelle Niedergang der islamischen Welt, angefangen im 16. und 17. Jahrhundert, mit der Eröffnung der Hochsee-Handelsrouten in die Neue Welt und in den Fernen Osten und mit der allmählichen Austrocknung der Handelsrouten begann, die den islamischen Nahen Osten durchquerten. Und es ist auch kein Zufall, daß das Wiederaufleben des Islams in diesem Jahrhundert mit der Entdeckung von Öl und dessen frischer Infusion von Reichtum in diese Region zusammenfällt, was dann diesen schlafenden Kulturparasiten Islam wieder zum Leben erweckt hat.

Ohne diese schicksalhafte Laune der Geographie, welche die arabische Welt mitten auf den historischen Handelsrouten von Ost nach West plazierte, wäre der Islam damals zusammen mit Mohammed in jenem jüdischen Wüstenkaff Yathrib gestorben, das wir heute als Medina kennen.

°   °   °   °   °

(Quelle der Übersetzung:  hier)

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