Die Kirche – Teil des Problems, oder Teil der Lösung?

Von Fjordman. Original: The Church – Part of the Problem or Part of the Solution?, erschienen am 19. September 2006 im Brussels Journal.
Übersetzung: Lucifex.

Obwohl ich selbst nicht religiös bin, bin ich für gewöhnlich für eine Wiederbelebung des Christentums in Europa. Jedoch habe ich manchmal meine Zweifel, wenn ich sehe, wie viele, zu viele, Kirchenführer ständig auf der falschen Seite von Fragen im Zusammenhang mit dem Islam und moslemischer Einwanderung landen.

Bat Ye’or behauptet, dass die Dhimmitude im Nahen Osten oft Fortschritte gemacht hat, weil christliche Führer ihr eigenes Volk verraten haben, entweder für kurzfristigen persönlichen Gewinn oder im irrigen Glauben, dass sie ein „gemeinsames religiöses Erbe“ mit Moslems hätten. Es sind auch häufig christliche Führer und Bischöfe im Westen, die offene Grenzen für arme, mitellose Moslems fordern, weil „es christlich ist, das zu tun.“

Die protestantisch-lutherische Kirche in der deutschen Stadt Hannover organisierte eine Ausstellung, um die Deutschen mit dem Islam bekannt zu machen. Die Ausstellung mit dem Titel “Die Gesichter des Islam” war das Werk der Studentinnen des Protestantischen Studieninstituts in Aachen. Am Palmsonntag 2006 feierte eine protestantische Kirche in Bochum Mohammeds Geburtstag und lud die örtliche türkische Gemeinschaft dazu ein, am Gottesdienst teilzunehmen. Eine türkische Musikband spielte Sufi-Musik während des Gottesdienstes, bei dem Protestanten und Moslems zu Ehren Mohammeds zusammenkamen.

Im Vereinigten Königreich wollten Kirchenführer die Familien der Londoner Selbstmord-Bombenattentäter zu einem Gedenkgottesdienst zu Ehren der Opfer einladen. Zwei hohe Bischöfe der Church of England glaubten, dass die Einladung an die Familien der Bombenattentäter deren eigenen Verlust anerkennen und eine starke Botschaft der Versöhnung an die moslemische Gemeinschaft aussenden würde. Dr. John Sentamu, der Erzbischof von York, drängte die Nation dazu, sich zu vereinen und potentielle Selbstmordbombenattentäter durch Schaffung eines „inklusiven Kreises der Liebe“ zu Freunden zu machen.

Derselbe Erzbischof hat auch gesagt, dass britische Christen Moslems als Verbündete im Kampf gegen den Säkularismus sehen sollten. Eine Anzahl christlicher und manche jüdische Führer teilten diesen Standpunkt während der Todesdrohungen gegen Salman Rushdie und während des dänischen Karikaturendschihads.

Währenddessen sind in Indonesien zwischen 1998 und 2003 etwa 10,000 Christen von moslemischen Mobs getötet und etwa 1.000 Kirchen niedergebrannt worden. Die Radikalen wollen, dass Indonesien die Grundlage eines südostasiatischen Kalifats wird, das den Dschihad gegen andere Nationen wie Singapur, Thailand, die Philippinen und Australien starten wird, bis sie sich dem Islam unterwerfen. In der indonesischen Provinz Aceh, wo das Gesetz der Scharia offiziell vorherrscht, zerstörten moslemische Mobs eine Kirche als Reaktion auf eine (von einem Moslem) gefälschte Anzeige, die Moslems zu einem christlichen Wiederbelebungsgottesdienst einlud. Zeugen sagte, dass über 100 moslemische Männer anwesend waren, von denen viele Schwerter trugen. Sie schütteten Benzin über das Gebäude und zündeten es an.

Warum diese aggressive Reaktion? Gemäß dem islamischen Gesetz können Christen und Juden (nicht andere Religionsgruppen) in einem von Moslems beherrschten Gebiet leben, aber nur, wenn sie ihren Status als Bürger zweiter Klasse, als Dhimmis, akzeptieren. Dies bedeutet viele Einschränkungen, wie niemals zu versuchen, Moslems zu bekehren oder zu ihnen zu predigen, niemals eine Beziehung zu einer moslemischen Frau zu haben und niemals irgend etwas Beleidigendes über den Islam oder über Mohammed zu sagen. Falls auch nur eine einzige Person gegen irgendeine dieser Bedingungen verstößt, dann wird die gesamte Dhimmigemeinschaft bestraft, und der Dschihad geht wieder weiter. Man beachte, dass, während Moslems nach jedem Fall von islamischem Terrorismus schnell sagen, dass nicht alle Moslems für die Handlungen von ein paar wenigen bestraft werden sollten, dies genau das ist, was die Scharia für Nichtmoslems vorschreibt.

Schlimmer ist, dass in der Praxis wie in diesem Fall aus Indonesien Angriffe gegen Nichtmoslems von unbestätigten Gerüchten, persönlichem Groll von Moslems oder von glatten Lügen ausgelöst werden können. In der Realität bedeutet dies, dass alle Nichtmoslems mit einer ständigen verinnerlichten Furcht davor leben werden, irgendetwas zu sagen oder zu tun, das Moslems beleidigen könnte, was sofort physische Angriffe gegen sie und ihre Kinder auslösen würde. Dieser Zustand ständiger Furcht heißt Dhimmitude. Viele nahöstliche, pakistanische und indonesische Christen wissen, dass sie um des Überlebens willen öffentlich etwas anderes sagen müssen als privat. Sie werden in ihren eigenen Ländern als Geiseln gehalten.

In Ägypten war eine filmische Darstellung von jemandem, der zum Islam konvertierte und dann von seiner neuen Religion desillusioniert war, genug, dass mehr als 5.000 Protestierer in die Kirche kamen, eine Nonne niedergestochen und drei Menschen getötet wurden. Moslems interpretierten es als Verletzung des traditionellen islamischen Gesetzes, das den Tod für jeden gebietet, der den Islam verlässt, und der alten Dhimmi-Gesetze, die Nichtmoslems die Werbung für ihren Glauben verbietet.

Bischof Armia von der koptischen Kirche in Ägypten, die aus der Zeit vor der arabischen Invasion im 7. Jahrhundert stammt und den letzten Überrest der Sprache der alten Pharaonen bewahrt, versicherte: „Kopten würden niemanden tolerieren, der den Islam beleidigt.“ Der koptische Papst  Shenouda III, der sehr gut weiß, dass jede Provokation Körperverletzungen und Mord für seine koptischen Glaubensbrüder bedeuten könnte, hat wiederholt: „Jegliche Bemerkungen, die den Islam und Moslems beleidigen, sind gegen die Lehren Christi.“

Mehrere kürzliche Vorfälle haben gezeigt, dass Moslems jetzt versuchen, diese Dhimmi-Regeln auf die gesamte westliche Welt anzuwenden. Der bedeutendste war die Verbrennung von Kirchen und Botschaften, die von den dänischen Karikaturen ausgelöst wurden, die Mohammed darstellten. Dies war bis zum letzten Komma genau die Art, wie Moslems die verfolgten Nichtmoslems in ihren eigenen Ländern behandeln würden. Der Karikaturendschihad zeigte, dass die Moslems sich nun stark genug fühlten, um die Regeln der Scharia auf Dänemark anzuwenden, und in erweitertem Sinne auf die NATO. Kaum jemand in den westlichen Mainstream-Medien hat irgendeinen Versuch unternommen, dies der Öffentlichkeit zu erklären.

In einem weiteren Fall tobten überall in der moslemischen Welt wütende Proteste wegen eines Berichts im Magazin Newsweek, dass Vernehmungsoffiziere im U.S.-Militärgefängnis Guantanamo Bay den Koran in Toiletten getan und in mindestens einem Fall hinuntergespült hätten. Die eskalierende Gewalt veranlasste Außenministerin Condoleezza Rice dazu, die Moslems dazu zu drängen, Aufrufen zur Gewalt zu widerstehen. „Die Nichtrespektierung des heiligen Koran ist für uns alle abscheulich“, sagte sie. Newsweek zog später seinen ursprünglichen Artikel zurück, bei dem sich herausstellte, dass er ohne Grundlage war.

Im November 2002, Tage vor dem Miss-World-Wettbewerb in Nigeria, veröffentlichte eine nigerianische Zeitung einen Artikel, in dem der Autor behauptete, dass der Prophet des Islam, Mohammed, den Schönheitswettbewerb gutgeheißen und sich eine Ehefrau unter den Teilnehmerinnen ausgesucht hätte. Der Artikel entzündete einen Dschihad-Aufruhr, in dem über 200 Menschen getötet und Tausende verletzt wurden. Am nächsten Tag veröffentlichte die Zeitung eine Entschuldigung. Der Präsident Nigerias trat im nationalen Fernsehen auf und verurteilte die Zeitung. Er sagte: „Es könnte jedes Mal geschehen, wenn verantwortungsloser Journalismus gegen den Islam betrieben wird.“

Wie ein afrikanischer Beobachter später zu der Geschichte in Newsweek anmerkte, war die Reaktion des Weißen Hauses weitgehend ähnlich jener eines Präsidenten der Dritten Welt, der vor derselben Herausforderung steht. Für Moslems schien die einzige verbliebene Supermacht der Welt die Rolle von Dhimmis zu spielen.

Bischof Artemije, der spirituelle Führer der belagerten Serben des Kosovo, hat vor wir westlicher Unterstützung für einen unabhängigen Staat in der Provinz gewarnt, wo moslemische Albaner gegenüber den christlichen Serben stark in der Überzahl sind und unter den Auspizien von NATO-Soldaten viele Kirchen und Klöster zerstört haben. Der Bischof warnt davor, dass eine Unabhängigkeit die ethnische Säuberung von Nichtmoslems belohnen würde. Seit 9-11, sagte er, „haben die Vereinigten Staaten einen globalen Kampf gegen den Dschihad-Terrorismus geführt, der nicht nur Amerika bedroht, sondern friedliche Menschen aller Glaubensrichtungen und Nationalitäten. Deshalb fällt es uns, die wir in der serbischen Provinz Kosovo und Metohija leben, schwer zu verstehen, warum so viele einflussreiche Stimmen in Washington eine Handlungsweise unterstützen, die den Terroristen einen bedeutenden Sieg in Europa geben würde.“

Während Moslems mit tödlicher Empörung auf den nun zurückgezogenen Newsweek-Bericht über angebliche Entweihungen des Koran reagierten, gab es wenig Aufschrei, als islamische Bewaffnete, die sich im Jahr 2002 in der Geburtskirche in Bethlehem versteckten, von der angenommen wird, dass sie der Geburtsort von Jesus Christus ist, die Bibel als Toilettenpapier verwendeten. Etwa 30 Priester, Mönche und Nonnen und mehr als 150 palästinensische Zivilisten, die sich im Inneren versteckten, um einer Schießerei zwischen Israelis und Palästinensern zu entkommen, blieben mehr als fünf Wochen lang zusammen mit den bewaffneten Militanten in der Kirche. Einige der palästinensischen Kämpfer, die zur Al-Aksa-Märtyrerbrigade gehörten, einem Teil der Fatah-Organisation des Palästinenserführers Yassir Arafat, wurden als Helden empfangen, als sie später nach Gaza zurückkehrten.

Während des sogenannten Osloer Friedensprozesses in der Mitte der 1990er, als palästinensische Behörden finanzielle Unterstützung von westlichen Nationen erhielten, weitete Arafat die Grenzen von Bethlehem auf moslemische Dörfer in der Nähe aus und ermutigte Moslems dazu, sich in der Stadt anzusiedeln. Als Folge davon nahm der Prozentanteil der Christen rapide ab.

Die islamischen Bewaffneten waren auch verantwortlich für die Vergewaltigung und Ermordung zweier christlicher Teenager-Schwestern. Die Angreifer behaupteten, die Schwestern seien ermordet worden, weil sie “Prostituierte” waren und mit israelischen Sicherheitskräften „kollaboriert“ hätten. „Die Banditen ermordeten die beiden Schwestern, damit sie niemandem von der Vergewaltigung erzählen konnten”, sagte ein Familienmitglied. „Viele christliche Familien haben ihre Töchter ins Ausland geschickt aus Angst, dass sie von moslemischen Männern angegriffen werden könnten.“ „Einige der Mörder wurden später von der israelischen Armee getötet, aber andere leben jetzt in Europa, nachdem sie in der Geburtskirche Zuflucht gesucht hatten. Es ist absurd, dass moslemische Männer, die christliche Mädchen vergewaltigen und ermorden, politisches Asyl in christlichen Ländern wie Irland, Spanien und Italien erhalten.“

Die Ironie ist, dass dieselbe sexuelle Belästigung und Vergewaltigung nichtmoslemischer Frauen, die ein fester Bestandteil des Dschihad ist, sich jetzt auf Städte in Westeuropa ausbreitet, in denen es viele moslemische Einwanderer gibt.

Professor Weiner, Wissenschaftler am Jerusalemer Zentrum für öffentliche Angelegenheiten, bietet einen tiefen Einblick in die nahezu ununterbrochene Verfolgung von Christen während des gesamten Jahrzehnts seit der Osloer Friedensprozess begann. Die Christen sind auf weniger als 1,7 Prozent der Bevölkerung in den Palästinensergebieten geschrumpft. „Zigtausende haben ihre heiligen Stätten und ihren angestammten Besitz aufgegeben, um im Ausland zu leben, während diejenigen, die bleiben, das als belagerte und schwindende Minderheit tun“, sagte Weiner. „Ihre Notlage kann teilweise der Aufnahme des moslemischen Religionsgesetzes (der Scharia) in die Verfassung der palästinensischen Autonomiebehörde zugeschrieben werden. Außerdem sind die Christen von ihren religiösen Führern im Stich gelassen worden, die, anstatt sie zu schützen, sich dafür entschieden haben, sich bei der palästinensischen Führung anzubiedern.“

Mehr als 500 moslemische Männer, die „Allahu akhbar“ skandierten, attackierten das christliche Dorf Taiba östlich von Ramallah. „Sie schütteten Kerosin auf viele Gebäude und zündeten sie an. Viele der Angreifer brachen in Häuser ein und stahlen Möbel“, sagte ein Einwohner. Der Angriff wurde durch die Ermordung einer moslemischen Frau aus dem nahegelegenen Dorf Deir Jarir ausgelöst. Ihre Familie zwang sie Gift zu trinken, weil sie eine Romanze mit einem christlichen Mann aus Taiba hatte. Moslemische Männer dürfen christliche Frauen heiraten, aber das islamische Gesetz verbietet moslemischen Frauen, christliche Männer zu heiraten. Die christliche Gemeinde wurde somit kollektiv bestraft, weil es Gerüchte gab, dass eines ihrer Mitglieder die Regeln der Dhimmitude verletzt hätte.

In einer Konferenz, an der Robert Spencer teilnahm, merkte der ehemalige Sowjetdissident Natan Scharanski an, dass Israel wieder und wieder Christen – auf deren eigenes Ersuchen – gegen islamische Gewalt und Ungerechtigkeit geholfen hätte, vor allem als die Geburtskirche im Jahr 2002 von Dschihadisten besetzt wurde. Und doch haben internationale christliche Führer nicht mit ähnlichen Gesten gegenüber Israel reagiert. Er hat Recht. Während Christen täglich in moslemischen Nationen verfolgt werden und im Heiligen Land vielleicht bald ausgelöscht werden könnten, betreiben christliche Organisationen im Westen allzu häufig „Dialog“ mit Moslems und Dämonisierung von Israel. Christen müssen erkennen, dass sie viel mehr mit anderen Nichtmoslems gemeinsam haben, nicht nur mit Juden, sondern auch mit Hindus, Sikhs, Buddhisten und Atheisten, als sie es jemals mit Moslems haben werden. Jussi Halla-Aho, der bei den Parlamentswahlen in Finnland als unabhängiger Kandidat antritt, ist zu einigen derselben Schlussfolgerungen gekommen wie ich bezüglich der Kooperation zwischen Linken und dem Islam in vielen westlichen Nationen. Die Linke melkt die arbeitenden Einheimischen, um eine vorwiegend müßige Einwandererpopulation zu erhalten, die dankbar für die Linke stimmt. Die Wohlfahrtsstaatsgesellschaft muss daher zwei Parasiten unterstützen, von denen jeder in einer symbiotischen Beziehung mit dem anderen lebt. Dies wird das System schließlich zusammenbrechen lassen. Warum sollte irgendjemand eine Politik unterstützen, die zur sicheren Zerstörung führt? Nun, weil ein Karrierepolitiker niemals 20, 50 oder 100 Jahre in die Zukunft schaut, sondern sich stattdessen auf die nächste Wahl konzentriert. Der kurzfristige Fokus unseres demokratischen Systems kann sich daher kombiniert mit der moslemischen Einwanderung in eine fatale Schwäche verwandeln.

Aber Halla-Aho stellt eine noch wichtigere Frage: „Warum lassen die Wähler zu, dass all dies geschieht? Es liegt daran, dass Westler gern ‚gute’ Menschen sind und glauben, dass ihre Mitmenschen gleichermaßen gute Menschen sind. Es liegt daran, dass sie menschliche Werte haben.“ „Es liegt daran, dass die moralischen und ethischen Werte des westlichen Menschen ihn hilflos angesichts von Boshaftigkeit und Unmoral gemacht haben.“

Unsere westlichen „moralischen und ethischen Werte“ sind zutiefst vom judeo-christlichen Denken beeinflusst. Werden unsere Offenheit gegenüber Außenseitern, unser demokratisches System und unser christliches Mitgefühl, genau die Werte, die wir am meisten schätzen, den Westen unfähig machen, dem Dschihad zu widerstehen? Ein guter Christ muss die andere Wange hinhalten und seine Feinde lieben. Wie sollen wir dies mit der Realität vereinbaren, dass die Moslems dies als Zeichen von Schwäche betrachten? Und wie können wir die Scharia bekämpfen, wenn Bischöfe und Kirchenführer die ersten sind, die eine “mitfühlende” Einwanderungspolitik fordern, die es Massen von Moslems erlaubt, sich hier anzusiedeln? Christen argumentieren, dass Europas Problem ein kulturelles Vakuum sei, das vom Rückgang des Gottesdienstbesuchs und des Christentums als Religion geschaffen wurde, was den Weg für das Eindringen des Islams bereitet hat. Da haben nicht unrecht, wie ich zuvor gezeigt habe. Aber manche christlichen Gruppen öffnen den Westen ebenfalls für den Islam, und der säkulare Staat muss nicht lasch und zahnlos sein. Weit gefehlt, es waren säkulare Staaten, die die faschistischen Regimes im Zweiten Weltkrieg bekämpften und besiegten und im Kalten Krieg die Zerstörung des Planeten riskierten. Die nichtreligiösen Behörden in China sind viel rücksichtsloser bei der Niederwerfung jeglicher islamischen Aggression, als es die meisten christlichen Länder sind. Natürlich besteht der Nachteil darin, dass sie viel rücksichtsloser bei der Niederschlagung von allem sind, was sie für eine potentielle Herausforderung ihrer Macht halten.

Zum Glück sind nicht alle christlichen Führer Islambeschwichtiger. Einer der Intelligentesten kommt aus Australien, einem Land, das der Political Correctness ziemlich widerstanden hat. Sie haben ernsthafte Schritte unternommen, um ihre eigenen Grenzen tatsächlich zu sichern, trotz des vorhersehbaren Aufschreis verschiedener NGOs und Antirassisten, und Premierminister John Howard hat sich wiederholt als einer der vernünftigsten Führer in der westlichen Welt erwiesen. Kardinal George Pell, Erzbischof von Sydney, erzählt, wie der 11. September für ihn persönlich ein Weckruf war:

“Ich erkannte, dass ich mehr über den Islam wissen musste.” „Bei meiner eigenen Lektüre des Koran begann ich, Gewaltaufrufe zu notieren. Es gibt jedoch so viele davon, dass ich das nach 50 oder 60 oder 70 Seiten aufgab.“ „Die vorherrschende grammatische Form, in der Dschihad im Koran verwendet wird, hat den Sinn von Kampf oder Kriegführung.“ „Streng für sich betrachtet ist der Islam keine tolerante Religion, und seine Fähigkeit zu weitreichender Erneuerung sind stark begrenzt.“ „Ich würde auch sagen, dass der Islam eine viel kriegerischere Kultur ist als das Christentum.“ „Mir ist bestätigt worden, dass das Normale in der Beziehung zwischen der islamischen und der nichtislamischen Welt eine Situation der Spannung ist, wenn nicht des Krieges oder offener Feindseligkeit.“

Papst Benedikt XVI., als Kardinal mit dem Spitznamen „Gottes Rottweiler“ bedacht, scheint sowohl Elemente der vernünftigen als auch der törichten christlichen Art des Umgangs mit der moslemischen Bedrohung zu verkörpern. Obwohl Benedikt die Notwendigkeit von „Gegenseitigkeit“ in den christlich-moslemischen Beziehungen betont hat, hat er auch gesagt, dass Christen weiterhin moslemische Einwanderer mit offenen Armen willkommen heißen sollten.

Es verursachte einen Aufschrei in der islamischen Welt, als Benedikt XVI. als Teil einer längeren Abhandlung eine feindselige Ansicht eines byzantinischen Kaisers aus dem 14. Jahrhundert über den Gründer des Islams zitierte: „Zeige mir, was Mohammed gebracht hat, das neu war, und dort wirst du nur böse und unmenschliche Dinge finden, wie seinen Befehl, den Glauben, den er predigte, mit dem Schwert zu verbreiten.“ Benedikt sagte später, dass ihm die Reaktion auf seine Kommentare zum Islam „schrecklich leid tue“ und dass das Zitat, das er aus dem mittelalterlichen Text über heilige Kriege verwendete, nicht seine persönlichen Gedanken wiedergäben. Obwohl dies eigentlich eine Entschuldigung ohne Entschuldigung darstellt und von Moslems für „unbefriedigend” gehalten wurde, hätten viele Antidschihadisten es vorgezogen, wenn der Papst die Gelegenheit genutzt hätte, um deutlicher gegen islamische Aggression Stellung zu nehmen.

Dennoch verursachten seine Anmerkungen eine öffentliche Debatte über das Thema und stellten im Vergleich zu seinem Vorgänger Papst Johannes Paul II. sicherlich einen Fortschritt dar, der den Koran öffentlich küsste, um den Moslems die Hand zu reichen.

Ich habe Beispiele unglaublicher Dummheit und Beschwichtigungspolitik von Christen im Westen beschrieben, aber auch von Mut und klarem Denken bei der Behauptung gegen die islamische Aggression und in der Verteidigung der westlichen Zivilisation und der Welt gegen die Scharia. Der ideologische Bürgerkrieg innerhalb des Westens findet nicht nur zwischen Säkularisten und religiösen Menschen statt, sondern er geht auch mitten durch die Kirche selbst hindurch.

Christen müssen verstehen, dass es keinen Frieden oder Verständigung mit der islamischen Welt geben kann. Sie wollen uns schlicht und einfach unterwerfen. Kirchenführer aller Glaubensbekenntnisse, protestantische, katholische, orthodoxe, müssen aufhören, für eine Politik der de facto offenen Grenzen zu werben, während Moslems unsere Länder zu überfluten drohen. Ja, das Christentum lehrt Mitleid, aber es lehrt auch, das Böse zu identifizieren und sich ihm entgegenzustellen. Letztendlich muss die Kirche entscheiden, ob sie bei der Verteidigung der Zivilisation ein Teil des Problems oder ein Teil der Lösung sein will.

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(Siehe auch Europa und der Islam von Diözesanbischof Dr. Egon Kapellari sowie Paulus: Der Erfinder des Christentums von Michael Zick und Der Votivkirchenschwindel: Kirche, Caritas und Diakonie packeln mit der Asylmafia.)

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