Zivilcourage ist, wenn einer aufsteht und laut sagt…

Sandkaiser

von Eisvogel, ursprünglich veröffentlicht in ihrem Blog „Acht der Schwerter“ am 2. Februar 2007 um 20:24

Ich möchte vier Geschichten erzählen.

Die erste Geschichte ist von mir (so wie sich’s gehört: der Esel geht immer voran ) und sie trug sich vor vielen Jahren zu, als ich meine erste richtige Arbeitsstelle antrat.

Neben einigen netten Männern gab es in der Abteilung außer mir noch zwei Frauen, die sehr eng miteinander befreundet waren. Sie nahmen mich in ihre Zweiergruppe auf, man ging stets schön brav in Geschlechtertrennung zum Mittagessen und wir trafen uns auch privat. Eine davon mochte ich sehr, die andere war – um’s offen auszudrücken – eine rotzfreche dumme Nuss, die sich stets in den Vordergrund drängte, unlustige Witze riss, über die man pflichtschuldigst lachen musste, kaum ein interessantes Gesprächsthema kannte und darüber hinaus auch noch eine Ultra-Emanze war, die mir einfach nur auf die Nerven ging. Ich verstand nicht, wie die nette Kollegin mit so jemandem befreundet sein konnte. Andererseits hatte ich selber aber auch eher mehr Kontakt zu der Nervtöterin als zu der Netten – einfach deshalb, weil sie aufdringlich war und mich ständig zu Hause anrief. Ich zog mich – obwohl das mein einziger Kontakt in der neuen Stadt war – so gut es ging von Aktionen zu dritt zurück und blieb oft alleine zu Hause.

Irgendwann ergab es sich dann mal, dass ich mit der netten Kollegin alleine einen Weiberabend bei ihr zu Hause verbrachte. Und es ergab sich auch, dass wir dabei den italienischen Rotwein in Strömen fließen ließen und zu fortgeschrittener Stunde schließlich leicht einen im Tee hatten.

Irgendwann sagte eine von uns – und wir wussten auch sofort danach nicht mehr, welche von uns es eigentlich war – “Eigentlich kann ich A. (die Nervtöterin) gar nicht so übermäßig leiden.” Dann war das Eis gebrochen und wir waren uns nach kurzer Zeit einig, dass “gar nicht so übermäßig leiden” stark untertrieben war und dass wir sie beide nicht ausstehen konnten. Meine nette Kollegin erklärte ihre “Freundschaft” mit ihr damit, dass sie nur zwei Frauen unter lauter Männern in der Abteilung waren und dass es ihr einfach peinlich gewesen sei, ihr gegenüber (die von den Männern offensichtlich sehr geschätzt wurde, was ich aber im Nachhinein auch stark anzweifle, die haben sich wahrscheinlich auch nur nicht getraut, weil jeder dachte, er sei der einzige, den sie nervt) etwas, das man als Zickenstreit bezeichnen könnte, anzufangen und Angst davor hatte, als stutenbissig angesehen zu werden. Mir ging’s genauso. Ich wäre viel lieber mit einigen der Männer zum Mittagessen gegangen – aber wie hätte das von “der Neuen” ausgesehen? Als ob ich mich an die ranschmeißen wollte!

Die zweite Geschichte ist von Hans Christian Andersen, sie ist 170 Jahre alt und heißt

Des Kaisers neue Kleider

Vor vielen Jahren lebte ein Kaiser, der so ungeheuer viel auf neue Kleider hielt, dass er all sein Geld dafür ausgab, um recht geputzt zu sein. Er kümmerte sich nicht um seine Soldaten, kümmerte sich nicht um Theater und liebte es nicht, in den Wald zu fahren, außer um seine neuen Kleider zu zeigen. Er hatte einen Rock für jede Stunde des Tages, und ebenso wie man von einem König sagte, er ist im Rat, so sagte man hier immer: „Der Kaiser ist in der Garderobe!“

In der großen Stadt, in der er wohnte, ging es sehr munter her. An jedem Tag kamen viele Fremde an, und eines Tages kamen auch zwei Betrüger, die gaben sich für Weber aus und sagten, dass sie das schönste Zeug, was man sich denken könne, zu weben verstanden. Die Farben und das Muster seien nicht allein ungewöhnlich schön, sondern die Kleider, die von dem Zeuge genäht würden, sollten die wunderbare Eigenschaft besitzen, dass sie für jeden Menschen unsichtbar seien, der nicht für sein Amt tauge oder der unverzeihlich dumm sei.

,Das wären ja prächtige Kleider‘, dachte der Kaiser; wenn ich solche hätte, könnte ich ja dahinterkommen, welche Männer in meinem Reiche zu dem Amte, das sie haben, nicht taugen, ich könnte die Klugen von den Dummen unterscheiden! Ja, das Zeug muss sogleich für mich gewebt werden!‘ Er gab den beiden Betrügern viel Handgeld, damit sie ihre Arbeit beginnen sollten.

Sie stellten auch zwei Webstühle auf, taten, als ob sie arbeiteten, aber sie hatten nicht das geringste auf dem Stuhle. Trotzdem verlangten sie die feinste Seide und das prächtigste Gold, das steckten sie aber in ihre eigene Tasche und arbeiteten an den leeren Stühlen bis spät in die Nacht hinein.

,Nun möchte ich doch wissen, wie weit sie mit dem Zeuge sind!‘ dachte der Kaiser, aber es war ihm beklommen zumute, wenn er daran dachte, dass keiner, der dumm sei oder schlecht zu seinem Amte tauge, es sehen könne. Er glaubte zwar, dass er für sich selbst nichts zu fürchten brauche, aber er wollte doch erst einen andern senden, um zu sehen, wie es damit stehe. Alle Menschen in der ganzen Stadt wussten, welche besondere Kraft das Zeug habe, und alle waren begierig zu sehen, wie schlecht oder dumm ihr Nachbar sei.

,Ich will meinen alten, ehrlichen Minister zu den Webern senden‘, dachte der Kaiser, er kann am besten beurteilen, wie der Stoff sich ausnimmt, denn er hat Verstand, und keiner versieht sein Amt besser als er!

Nun ging der alte, gute Minister in den Saal hinein, wo die zwei Betrüger saßen und an den leeren Webstühlen arbeiteten. ,Gott behüte uns!‘ dachte der alte Minister und riss die Augen auf. ,Ich kann ja nichts erblicken!‘ Aber das sagte er nicht.

Beide Betrüger baten ihn näher zu treten und fragten, ob es nicht ein hübsches Muster und schöne Farben seien. Dann zeigten sie auf den leeren Stuhl, und der arme, alte Minister fuhr fort, die Augen aufzureißen, aber er konnte nichts sehen, denn es war nichts da. ,Herr Gott‘, dachte er, sollte ich dumm sein? Das habe ich nie geglaubt, und das darf kein Mensch wissen! Sollte ich nicht zu meinem Amte taugen? Nein, es geht nicht an, daß ich erzähle, ich könne das Zeug nicht sehen!

„Nun, Sie sagen nichts dazu?“ fragte der eine von den Webern.

„Oh, es ist niedlich, ganz allerliebst!“ antwortete der alte Minister und sah durch seine Brille. „Dieses Muster und diese Farben! – Ja, ich werde dem Kaiser sagen, daß es mir sehr gefällt!“

„Nun, das freut uns!“ sagten beide Weber, und darauf benannten sie die Farben mit Namen und erklärten das seltsame Muster. Der alte Minister merkte gut auf, damit er dasselbe sagen könne, wenn er zum Kaiser zurückkomme, und das tat er auch.

Nun verlangten die Betrüger mehr Geld, mehr Seide und mehr Gold zum Weben. Sie steckten alles in ihre eigenen Taschen, auf den Webstuhl kam kein Faden, aber sie fuhren fort, wie bisher an den leeren Stühlen zu arbeiten.

Der Kaiser sandte bald wieder einen anderen tüchtigen Staatsmann hin, um zu sehen, wie es mit dem Weben stehe und ob das Zeug bald fertig sei; es ging ihm aber gerade wie dem ersten, er guckte und guckte; weil aber außer dem Webstuhl nichts da war, so konnte er nichts sehen.

„Ist das nicht ein ganz besonders prächtiges und hübsches Stück Zeug?“ fragten die beiden Betrüger und zeigten und erklärten das prächtige Muster, das gar nicht da war.

,Dumm bin ich nicht‘, dachte der Mann; es ist also mein gutes Amt, zu dem ich nicht tauge! Das wäre seltsam genug, aber das muss man sich nicht merken lassen!‘ Daher lobte er das Zeug, das er nicht sah, und versicherte ihnen seine Freude über die schönen Farben und das herrliche Muster. „Ja, es ist ganz allerliebst!“ sagte er zum Kaiser.

Alle Menschen in der Stadt sprachen von dem prächtigen Zeuge. Nun wollte der Kaiser es selbst sehen, während es noch auf dem Webstuhl sei. Mit einer ganzen Schar auserwählter Männer, unter denen auch die beiden ehrlichen Staatsmänner waren, die schon früher dagewesen, ging er zu den beiden listigen Betrügern hin, die nun aus allen Kräften webten, aber ohne Faser oder Faden.

„Ja, ist das nicht prächtig?“ sagten die beiden ehrlichen Staatsmänner. „Wollen Eure Majestät sehen, welches Muster, welche Farben?“ und dann zeigten sie auf den leeren Webstuhl, denn sie glaubten, dass die andern das Zeug wohl sehen könnten.

,Was!‘ dachte der Kaiser; ich sehe gar nichts! Das ist ja erschrecklich! Bin ich dumm? Tauge ich nicht dazu, Kaiser zu sein? Das wäre das Schrecklichste, was mir begegnen könnte.‘ „Oh, es ist sehr hübsch“, sagte er; „es hat meinen allerhöchsten Beifall!“ und er nickte zufrieden und betrachtete den leeren Webstuhl; er wollte nicht sagen, dass er nichts sehen könne. Das ganze Gefolge, was er mit sich hatte, sah und sah, aber es bekam nicht mehr heraus als alle die andern, aber sie sagten gleich wie der Kaiser: „Oh, das ist hübsch!‘ und sie rieten ihm, diese neuen prächtigen Kleider das erste Mal bei dem großen Feste, das bevorstand, zu tragen.

„Es ist herrlich, niedlich, ausgezeichnet!“ ging es von Mund zu Mund, und man schien allerseits innig erfreut darüber. Der Kaiser verlieh jedem der Betrüger ein Ritterkreuz, um es in das Knopfloch zu hängen, und den Titel Hofweber.

Die ganze Nacht vor dem Morgen, an dem das Fest stattfinden sollte, waren die Betrüger auf und hatten sechzehn Lichter angezündet, damit man sie auch recht gut bei ihrer Arbeit beobachten konnte. Die Leute konnten sehen, dass sie stark beschäftigt waren, des Kaisers neue Kleider fertigzumachen. Sie taten, als ob sie das Zeug aus dem Webstuhl nähmen, sie schnitten in die Luft mit großen Scheren, sie nähten mit Nähnadeln ohne Faden und sagten zuletzt: „Sieh, nun sind die Kleider fertig!“

Der Kaiser mit seinen vornehmsten Beamten kam selbst, und beide Betrüger hoben den einen Arm in die Höhe, gerade, als ob sie etwas hielten, und sagten: „Seht, hier sind die Beinkleider, hier ist das Kleid, hier ist der Mantel!“ und so weiter. „Es ist so leicht wie Spinnwebe; man sollte glauben, man habe nichts auf dem Körper, aber das ist gerade die Schönheit dabei!“

„Ja!“ sagten alle Beamten, aber sie konnten nichts sehen, denn es war nichts da.

„Belieben Eure Kaiserliche Majestät Ihre Kleider abzulegen“, sagten die Betrüger, „so wollen wir Ihnen die neuen hier vor dem großen Spiegel anziehen!“

Der Kaiser legte seine Kleider ab, und die Betrüger stellten sich, als ob sie ihm ein jedes Stück der neuen Kleider anzogen, die fertig genäht sein sollten, und der Kaiser wendete und drehte sich vor dem Spiegel.

„Ei, wie gut sie kleiden, wie herrlich sie sitzen!“ sagten alle. „Welches Muster, welche Farben! Das ist ein kostbarer Anzug!“

„Draußen stehen sie mit dem Thronhimmel, der über Eurer Majestät getragen werden soll!“ meldete der Oberzeremonienmeister.

„Seht, ich bin ja fertig!“ sagte der Kaiser. „Sitzt es nicht gut?“ und dann wendete er sich nochmals zu dem Spiegel; denn es sollte scheinen, als ob er seine Kleider recht betrachte.

Die Kammerherren, die das Recht hatten, die Schleppe zu tragen, griffen mit den Händen gegen den Fußboden, als ob sie die Schleppe aufhöben, sie gingen und taten, als hielten sie etwas in der Luft; sie wagten es nicht, es sich merken zu lassen, dass sie nichts sehen konnten.

So ging der Kaiser unter dem prächtigen Thronhimmel, und alle Menschen auf der Straße und in den Fenstern sprachen: „Wie sind des Kaisers neue Kleider unvergleichlich! Welche Schleppe er am Kleide hat! Wie schön sie sitzt!“ Keiner wollte es sich merken lassen, dass er nichts sah; denn dann hätte er ja nicht zu seinem Amte getaugt oder wäre sehr dumm gewesen. Keine Kleider des Kaisers hatten solches Glück gemacht wie diese.

„Aber er hat ja gar nichts an!“ sagte endlich ein kleines Kind. „Hört die Stimme der Unschuld!“ sagte der Vater; und der eine zischelte dem andern zu, was das Kind gesagt hatte.

„Aber er hat ja gar nichts an!“ rief zuletzt das ganze Volk. Das ergriff den Kaiser, denn das Volk schien ihm recht zu haben, aber er dachte bei sich: ,Nun muss ich aushalten.‘ Und die Kammerherren gingen und trugen die Schleppe, die gar nicht da war.

Die dritte Geschichte ist von Politically Incorrect, ein paar Stunden alt und sie heißt Migranten-Berichterstattung: Die Kehrtwende des Tagesspiegels. Es geht darum, dass sich die Berichterstattung des Tagesspiegels geändert hat und vor allem geht es mir hier darum, wie sie sich geändert hat. EIN – nur 1 – Redakteur hat persönlich schlechte Erfahrungen mit Migranten gemacht und daraufhin einen ehrlichen Artikel geschrieben. Hat sich wohl daraufhin der Chefredakteur Gedanken gemacht und die Maxime herausgegeben: “Wir schreiben jetzt alle nur noch kritische Artikel zu dem Thema?” Vielleicht. Ich glaube aber nicht, dass das so autoritär ablief, ich vermute eher, daß da offene Türen eingerannt wurden.

Political Correctness ist keine Erfindung unserer Zeit. Offenbar gab es sie schon in der Zeit von Hans-Christian Andersen, denn sonst wäre ihm nie die Idee zu diesem Märchen gekommen. Es gab sie zu der Zeit, als ich meine erste Arbeitsstelle antrat und es gibt sie in unzähligen Variationen. Vom kleinen Privaten bis zum riesengroßen politischen. Darauf reinzufallen ist kein Phänomen unserer Gesellschaft, es ist ein Phänomen der Menschheit. Es entspringt der Tatsache, dass wir soziale Wesen sind und aus dem Wunsch, von unseren Artgenossen anerkannt und nicht ausgegrenzt zu werden.

Das Kind aus “Des Kaisers neue Kleider” war … nun eben ein Kind. Meine Kollegin und ich hatten Vadder Alkohol gebraucht und ein Redakteur des Tagesspiegels bekam seinen Tritt in den politisch korrekten Hintern durch die ganz persönliche Angsterfahrung, die Fresse poliert zu kriegen.

Es braucht Auslöser. Interessant ist daher auch die Frage, wie jeder von uns “Islamophoben” sein ganz privates Aha-Erlebnis bekommen hat, das ihn dazu brachte, die Meinung zu wechseln. Ich vermute, es sind sehr unterschiedliche. Ich bin aber auch sicher, dass sie existieren. Denn im Gegensatz zur Ansicht hartgesottener Gutmenschen sind die meisten “Islamophoben” auf der zeitlichen Erkenntnisleiter nicht unterhalb der politisch Korrekten sondern bereits weiter. Man merkt an der Argumentation politisch korrekter Leute, dass sie denken, man wäre “noch nicht so weit”, ihre moralisch überlegene Ideologie zu kapieren. In Wahrheit haben aber die allermeisten von uns diese Ideologie ebenfalls einst gepflegt und sie bewusst abgelegt, weil sie sie als falsch erkannten.

Die vierte Geschichte fehlt noch:

Sie ist wieder von mir und sie ereignete sich vor einigen Monaten, als ich gegenüber einem mir nahestehenden jungen Mann eine wütende Tirade über “Islam heißt Frieden”-Schwätzer losließ. Von Gutmenschen ganz allgemein über die üblichen Verdächtigen bei den Grünen, Wolfgang Schäuble und Horst Köhler bis hin zu Tony Blair und George W. Bush müssen an dem Abend vielen Leuten die Ohren böse geklingelt haben. Ich fragte fassungslos, wie es sein könnte, dass man so blind und blöd sein kann. Der junge Mann sagte mir: “Ich glaube, Du irrst Dich. Die finden den Islam genauso zum Kotzen wie wir. JEDER findet den Islam zum Kotzen. Sogar Claudia Roth. Sie sagen es nur nicht, weil sie denken, man darf es nicht sagen”. Nach der Lektüre des PI-Artikels über den Tagesspiegel glaube ich, er hat vielleicht nicht so ganz Unrecht.

Ich muss den Halbsatz aus der Überschrift noch beenden:

Zivilcourage ist, wenn einer aufsteht und laut sagt, was er im Gegensatz zu allen anderen denkt?

Jein. Nicht immer ist es so schwer.

Zivilcourage ist ganz oft auch nur, wenn einer aufsteht und laut sagt…

was alle denken.

°   °   °   °   °

Gefunden auf „As der Schwerter“, wo Deep Roots noch diesen Anhang hinzugefügt hat:

Nachwort von Deep Roots:

Die Idee zur Wiederveröffentlichung dieser Eisvogel-Perle ist mir gekommen, als ich neulich in Takuan Seiyos „From Meccania to Atlantis – Part 13(3): Harpo, Gekko, Barko, Sarko” diesen Witz über den Lone Ranger und seinen indianischen Gefährten Tonto gelesen habe:

Der Lone Ranger und Tonto kampieren in der Wüste. Sie schlagen ihr Zelt auf und sinken in tiefen Schlaf.

Einige Stunden später weckt Tonto den Lone Ranger und sagt: „Kemo Sabe, schau zu Himmel, was du sehen?“

„Ich sehe Millionen von Sternen”, antwortet der Lone Ranger.

„Was dir das sagen?” fragt Tonto.

Der Lone Ranger überlegt und sagt dann: „Astronomisch gesehen sagt es mir, daß es Millionen von Galaxien und Milliarden von Planeten gibt. Astrologisch gesehen, daß der Saturn im Löwen steht. Theologisch, daß der Herr allmächtig ist und wir klein und unbedeutend sind. Außerdem scheint es, daß es drei Uhr morgens ist und wir morgen einen schönen Tag haben werden. Was sagt es dir, Tonto?”

„Es mir sagen, jemand hat unser Zelt gestohlen.“

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