Lieber Tod als Diskriminierung

Von Fjordman. Original: Death Before Discrimination, erschienen am 30. September 2006 im Brussels Journal.
Übersetzung: Lucifex

In den alten Zeiten pflegten die Leute zu sagen: „Lieber Tod als Entehrung“. In unserem Zeitalter ist daraus „Lieber Tod als Diskriminierung“ geworden. Westler würden lieber von islamischen Terroristen getötet werden, als Profiling von Moslems zu betreiben, weil das „Rassismus“ wäre, welcher somit recht wörtlich zu einer Todsünde geworden ist, vielleicht die einzige Sünde, die in einer Welt noch übrig ist, wo es weder Gut noch Böse gibt und alles zulässig und „gleich“ ist.

Die ideologische Krankheit des Westens könnte man Egalitarismus nennen, von dem der Multikulturalismus, aber auch der radikale Feminismus und manchmal der Wirtschaftsmarxismus ein Teil ist. Alle sollten gleich sein, nicht nur vor dem Gesetz, sondern ihre Entscheidungen sollten gleichermaßen berechtigt sein. Falls sie nicht genau das gleiche Niveau wie alle anderen erreicht haben, stellt dies „Diskriminierung“ dar und erfordert staatliches Eingreifen zur Korrektur.

Das Erschreckende ist, dass der Egalitarismus nicht mehr nur auf die politische Linke beschränkt ist. Er ist auch tief in das vorgedrungen, was einmal die politische Rechte war.

Bjørn Stærk ist der große alte Mann des norwegischen Blogwesens und immer noch einer der berühmtesten Blogger in Norwegen. Er wird auch nach örtlichen Maßstäben als Rechter betrachtet und ist definitiv kein Sozialist. Er schreibt:

Tapfer zu sein, heißt, sich in einem Flugzeug ruhig hinter einer Reihe verdächtig aussehender Araber hinzusetzen und seine eigenen Ängste zu ignorieren, weil man weiß, dass diese Ängste irrational sind, und weil es einem, selbst wenn es eine Chance gäbe, dass sie Terroristen sind, wichtiger ist, eine offene und tolerante Gesellschaft zu bewahren, als diese Reise zu überleben. Tapfer zu sein heißt darauf zu bestehen, dass Araber von der Flughafensicherheit nicht gründlicher durchsucht werden als alle anderen, weil man glaubt, dass es wichtiger ist, Leute nicht aufgrund ihrer Rasse zu diskriminieren, als ab und zu einen Terroristen daran zu hindern, in ein Flugzeug zu gelangen.

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Ein weiterer Essay von Fjordman: Die Wurzeln der Antidiskriminierung: Liberalismus oder Marxismus?  (Oktober 2007).  Und hier gibt’s viele weitere übersetzte Fjordman-Essays aus der Zeit von 2005 bis 2011.

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